Sonstiges

Datenschutz und Google als Marke

Google Watchblog verlinkt auf einen Beitrag von Matt Cutts, der sich darin mit dem Thema Datenschutz bei Google auseinandersetzt. Interessant finde ich aber die Kommentare, die das wiedergeben, warum sich Google möglicherweise immer mehr Sorgen machen muss: der No.1 einer Branche wird auf Dauer stets Misstrauen entgegengebracht. Das mag im RL nicht so wild sein, da die Kundenträgheit immens hoch ist, sein Kaufverhalten zu ändern (Allianz, Deutschen Bank, …). Doch bei einer so flüchtigen Geschichte wie der Netznutzung kann das auf Dauer tödlich werden. Vor allen Dingen, wenn man eine monopolartige Stellung gewinnt. Ganz abgesehen von den AntiTrust-Bestimmungen der USA, die Monopole ungerne sehen und ggbfl. zerschlagen oder einen heftigen Schuss vor den Bug abfeuern (Standard Oil, US Steel, AT&T, Microsoft…). Google ist auf dem besten Wege, sich mit der AntiTrust Komission befassen zu dürfen. Zu sehr dehnt sich Google aus und nervt viele Branchen gewaltig. Das ist natürlich nicht gesund, wenn man an den Einfluss gewisser Branchen denkt. Man hat jüngst beim DoubleClick Deal gesehen, wie sich Microsoft mit anderen verbündet hat, den Deal zu verhindern. Im Zentrum standen AntiTrust-Überlegungen.


Vernetze dich mit uns!

Like uns auf Facebook oder folge uns bei Twitter


Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

3 Kommentare

  • Und das es teuer werden kann, wenn sich die grossen gegen Google zusammen tun, hat man ja mit der jüngsten Viacom Klage gegen Google gesehen, welche auch nur angegangen wurde, um die Jungs unter Druck zu setzen an Stellen, wo man weiss das hier so schnell keine Lösung gefunden wird und man die negativ Stimmung weiter anheizen kann.

    Auf Jens seinem Blog stehen aber auch weiter gute Argumente die stimmig sind, letztlich zwingt Google keinem seine Dienste zu nutzen, da es für jeden Google Dienst gute Alternativen gibt, wobei hier gut auf Funktionalität liegt und nicht auf die Art und Weise, wie dort mit unseren Daten umgegangen wird.

  • Das Problem ist doch u.a. auch dass niemand Google stoppen kann – ausser den Wettbewerbsbehörden. Gerade im Bereich der Mediavermarktung geht Google mit Riesenschritten voran …

Kommentieren