No. 2 in den Blogcharts, und nun?

Robert Basic

ja, ich weiß, danke für Mails, es gibt auch Leute wie Turi, die darauf explizit eingehen. Es freut jeden Blogger, wenn dessen Themen aufgegriffen und verlinkt werden. Denke ich mal. Je mehr man verlinkt wird, umso mehr freut man sich, dass man nicht umsonst für sich vor sich hinbloggt. Ob das nun die fieseste Kritik, ein reines Weiterreichen einer Info oder aber eine Bestätigung der eigenen Meinung ist. Mit der zunehmenden Sichtbarkeit des eigenen Blogs und der Vernetzung mit den klassischen Medien gehen aber ziemliche Negativeffekte einher, über den die meisten Blogger mW nie groß was schreiben.

Das einfachste, abzuhandelnde Thema ist das Versilbern des Blogs aufgrund der gestiegenen Wahrnehmung, das viele andere Blogger anpisst. Ich habe dazu eine ganz simple Meinung: Geld ist gut und verschafft Unabhängigkeit, das zu tun und zu sagen, worauf man Bock hat. Ob ich das nun mittels dem Blog oder auf anderen Wege packe, ist mir völlig egal. Der Meinung, dass sich die Blogs nun alle „verhuren“,lassen, folge ich aus diesem Grund wenig. Und wer kein Reptilienhirn hat, der weiß, dass 99% aller Blogs null kommerziell fahren.So what, genug Raum für alle Geister, um sich in einem Großteil der Blogosphere von wirtschaftlichen Interessen fernzuhalten.

Ein wesentlich heftigeres Thema ist der soziale Druck: gerade weil man Gefahr läuft, mitunter auch von der Presse – in ihrer nach wie vor bestehenden Rolle als Gatekeeper – zitiert zu werden, macht man sich zunehmend Gedanken, irgendwas Falsches zu schreiben, das man nur noch schlecht korrigieren kann, sobald der Geist aus der Flasche ist. Das Dumme: viele Leser von Presseorganen nehmen alles für bare Münze, was da drinsteht und es gibt wenig Möglichkeiten, einen Printartikel zu kommentieren (bevor die Presse einen alten Artikel nochmals aufgreift, muss schon viel passieren). Unter Bloggern mache ich mir wenig Gedanken, da das Korrektiv und die eigene Meinungshoheit mehr gelten, als alls Topblogs dieser Welt zusammen. Wie sollte es auch anders sein, da insbesondere Blogs zur Meinungsdifferenzierung beitragen. Dieser soziale Druck betrifft alle Blogger, die bisserl länger im Netz schreiben. Oder sehe ich da was falsch?

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Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.