Adidas und Telekom unterstützen die Arschlöcher von Gumball

Robert Basic

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wusste gar nicht, dass sich Adidas und die Telekom für diese abartige Ralley hergegeben haben. Ich wäre fast schon geneigt zu sagen, dass die beiden Toten die PR-Quittung für diese assoziale Unterstützung von hirnlosen Straßenproleten ist. Und ich hoffe, dass beide Unternehmen trotz einer hirnamputierten PR/Marketingabteilung in der Lage sind, Verkehrsicherheitsiniativen zu unterstützen, statt wie Adidas bestürzt das Sponsoring zu kappen (Telekom hält mW noch die Klappe). Und nicht mehr auf so einen „positiven“ Dreck zu setzen, die Süddeutsche: Problematisch sind nach Meinung von Experten insbesondere die zahlreichen Verkehrsverstöße mit den auf den ersten Blick nicht erkennbaren Rennwagen und die Einstellung, dass mit Geld jedes Problem zu lösen sei. Das Rennen hat längst erhebliche kommerzielle Bedeutung als Werbeträger und dient auch als Vorbild für PC-Spiele.

Adidas dazu: Nebst dem Adidas-Sponsoring von einzelnen Teams des «Gumball 3000» legte Adidas eine gleichnamige Schuh- und Kleiderkollektion samt Accessoires auf. Laut Adidas-Sprecherin Ursula Bayer hat sich «Adidas an der Rallye nur in der Annahme beteiligt, dass die Gesetze eingehalten würden.» «Der Veranstalter hat sich uns versichert, dass er mit den verantwortlichen Behörden in den verschiedenen Ländern zusammenarbeitet», sagt Bayer

Was mich fast noch mehr ärgert, sind die Dummschwätzer, die meinen, dass das Brouhaha um Gumball herum alles nur aufgeblasen wär, die Gumball-Teilnehmer würden sich doch an die Verkehrsvorschriften halten. Klar, und den Weihnachtsmann gibts obendrauf.

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Update: warum ich mich so aufrege? Weil man bei Gumball schnelle Autos verherrlicht, das Rennen per se und den Kitzel. Nix gegen schnelle Autos, solange verantwortungsbewußte Fahrer drinsitzen. Nachdem mein Kind in einer 30er Zone von so einem Arschloch mit schickem Auto und Gaspedalstarre erwischt wurde, reagiere ich leicht allergisch auf Autoproleten. Ohne Ausnahme: geheizt werden soll auf dafür vorgesehenen Strecken, nicht im normalen Straßenverkehr. Es ist nicht akzeptabel, dass man auch noch solche „Ralleys“ wie es Gumball sein will, überhaupt unterstützt.

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Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.