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die ARD pfeifft nicht auf Zensur

zumindestens dann nicht, wenn es während der Doping-Sendung vom Beckmann heiße Aussagen Richtung Doping-Beteiligten gibt. An einer gewissen Stelle gab es eine „Tonstörung“, die manche einen misstrauisch gemacht hat. Mittlerweile scheint die Tonstörung durch „externe Dienstleister“ nachträglich behoben worden zu sein: siehe AllesAusserSport. Wenn das wahr ist, ist das schon ein ganz schön starkes Stück Fernsehgeschichte und die ARD sollte sich fragen, ob sie noch ganz sauber sind. Und währenddessen wird die Liste immer länger: Zabel, Aldag, Godefroot… wer steht am Ende dieser Pyramide? Na?

via Telagon Sichelputzer

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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

19 Kommentare

  • […] PS: Jetzt, wo ich gerade am Ende meiner kurzen Ausführungen angelangt bin und kurz alle offenen Tabs aktualisiert habe, sind mir einige neue Beiträge an verschiedenen Orten aufgefallen. Hier also noch ein paar aufgeschnappte Anmerkungen vor allem zur ominösen »Tonstörung« bei der betreffenden ARD-Gesprächssendung. […]

  • Ich glaub’ mein Schwein pfeift….

    Unglaublich! Ich dachte, sowas gibt es seit Scheibenwischer und dem berühmten Austrahlungsverbot in Bayern nicht mehr.
    (via Basic Thinking)
    ……

  • Und die ARD hat sich so was nicht zum ersten mal erlaubt. Ich weiss noch wie das erste (und war es auch das letzte) IndyCar Rennen auf dem EUROSPEEDWAY LAUSITZ ausgetragen wurde und die ARD das ganze übertragen hat. Kurz vor Schluss gab es einen schweren Unfall mit Alex Zanardi. Da hat die ARD die Übertragung mit den Worten: „Das ist genau das was wir nicht sehen wollen“ abgebrochen.

  • @konqui

    Naja, jemand keine blutigen Bilder zumuten zu wollen und die Würde eines Verletzten zu schützen ist etwas anderes als eine brisante Stelle aus einem Interview wegzupiepen. Nicht zu großzügig mit dem Wort Zensur umgehen bitte.

  • Das mag sein, nur weiss ich sowas vorher. Dann übertrage ich das halt nicht und lasse es die Sender übertragen die es vorher auch übertragen haben.

    Nebeinbei muss man ja nicht draufhalten und das kleinste Detail gezeigt werden aber die Übertragung abzubrechen ist schon mehr als fragwürdig

  • Jep, spannende Frage und die Veschwörungstheorien werden wieder ins Kraut schießen…

    Aber alle, die ein klein wenig Einblick in manche Bereiche des Spitzensports hat, sind wohl kaum verwundert. Die Sportmediziner aus Freiburg hatten in der Vergangenheit auch schon mehrmals unrühmlicherweise mit Manipulation zu tun… ich nenn nur mal die Herren Klümper und Keul.

    Die Frage wäre also weniger: wer steht am Ende, sondern am Anfang? Ähm, oder meinte Robert genau das? Was ich andeuten will: es lohnt sich auch in die 80er Jahre zu blicken und die Mentoren der Ärzte Heinrich und Co. mal genauer zu betrachten. 😉

  • Ich hab den Beitrag leider nicht gesehen, aber die Verschwörungstheorien die hier aufkommen errinnern mich irgendwie an die angeblich niemals stattgefundene mondlandung… 😉

  • Wie jetzt, das war nicht echt?
    Ach, ich richte einfach mal ein Riesenteleskop auf den Mond und guck selbst nach, da muss ja noch die Fahne und diverser Kram von der Mondlandefähre rumstehen.
    Oder ich guck alternativ auf moon.google.com 🙂

  • @Silke es würde reichen wenn sie mit nem eigenen Ü-Wagen da sind. Und ich nehme doch stark an das die sowas hatten immerhin war der Reporter auch vor Ort.

  • @konqui
    In der Regel gibt es bei solchen Rennen eine Produktionsfirma die für den Veranstalter (FIA oder wer auch immer) den ganzen Fernsehkram macht der dann den zahlenden Kunden zur Verfügung gestellt wird. Die Sender stellen, je nach dem vielleicht noch einen Ü-Wagen daneben mit dem sie ihr eigenes Drumherumprogramm (Boxenreporter, Vor- und Nachberichterstattung etc.) abfeiern können. Auf die Auswahl der Rennbilder selber hat der Sender in der Regel keinen Einfluss.

  • Vor allem haben die es geschafft, die Omerta dieses Menschenversuchs-Kartells zu brechen. Ich seh das eher als ethisch korrekte Leistung des öffentlich-rechtlichen Sportjournalismus.
    Wenn große moralische-ethische Fragen auftauchen, agieren die Personen in so Organisationen sowieso nicht monolythisch sondern unterschiedlich bis widersprüchlich. Bin mal gespannt was in 20 oder 30 Jahren rauskommt, wenn die Protokolle der US-Regierung rund um den Irak-Krieg öffentlich werden. Diese Sache mit dem Pfeifton erscheint mir aber sowieso ein bischen weit hergeholt. Das journalistische Gesamtergebnis ist jedenfalls, dass die Lawine ins Rollen geraten ist. „Die haben halt die Rechte an der Tour de France“ ist vielleicht ein bischen krasser-VollTschecker-mässig.

  • Ok. Nach ein bischen Lektüre war das mit dem Pfeifton nicht so weit hergeholt. Das unterstreicht aber eher die Kernaussage, dass bei so ethisch-moralischen Steinen, die den Berg runterrollen, Menschen eben unterschiedlich agieren. Ich bin da auch eher der strikte Typ von wegen „Wahrheit ans Licht“. Andere mögen das ein bischen kontrollierter, öffentliches Lynchen von Godefroot verhindern und so. Auf jeden Fall haben ein paar Sportjournalisten den Stein ins Rollen gebracht und gehalten. Das ist eine Leistung.

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