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iLike gerät unter die Facebook-Dampfwalze

nach der Ankündigung von Facebook, seine Plattform mit rund 24 Mio Usern für Drittanbieter zu öffnen, haben sich ja bereits einige dort eingebracht. Allen voran der Musikservice iLike. Kann man durchaus mit Last.fm vergleichen. Man empfiehlt sich gegenseitig Musik im Rahmen eines klassischen Social Networking Ansatzes. Bevor iLike seine Zehen am Freitag ins Facebook-Wasser gestreckt hat, konnte man sich mit rund 40.000 Usern einigermaßen glücklich schätzen. Nun ist gerade mal das lange Wochenende vergangen und iLike verzeichnet jetzt über 400.000 User. Dank der Integration in Facebook.

Ich kam aus dem Lachen ob des Luxusproblems nicht mehr raus (siehe Mailauszug):)) Parallel hatte ich den Artikel von Jochen gelesen, Facebook erfindet das Internet neu. So what?, und musste noch mehr schmunzeln. Da beschreibt also einer der besten E-Commerce Blogs Deutschland Facebooks neuen Service, lässt sämtliche, konkreten Hinweise ob einer möglichen Integration von Social Commerce Diensten in Facebook aus und währenddessen explodieren die Server von iLike. Machen wir uns doch nix vor, sämtliche Social Commerce Dienste werden noch Jahre brauchen, um ihre Blutarmut zu verarzten, da täte ne Bluttransfusion aus der Facebook-Pulle nicht schlecht. Oder sehe ich was falsch? Zumindestens hat man ne kleine Chance.

Irgendwie passend dazu Richard St. Johns Kurzpräsi „Secrets of Success„, gefunden bei Dittes:

am besten gefiel mir „persist c.r.a.p. = criticism, rejection, assholes, pressure“

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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

6 Kommentare

  • Hast Du Dir mal die skeptischen Stimmen fast sämtlicher Widgetblogs und anderer Leute, die sich lange mit Plattformkonzepten auseinandergesetzt haben, angeschaut? Die müssten ja alle uneingeschränkt auf Facebook fliegen. Tun sie aber nicht. Meiner Meinung nach aus guten Gründen.

    Die Facebook-Lösung ist wegweisend. Aus technischer Hinsicht finde ich sie genial, weil sie alles bietet, was eine offene Plattform braucht. Skeptisch stimmt mich, dass sie als reines Marketingvehikel gesehen wird. Aus fast jedem Beitrag spricht der Glaube an die Macht der Reichweite.

    Social Shopping Dienste sollen/wollen aber gerade ausgefallene Produkte nach vorne bringen, die eben nicht jeder hat. Eine Traffic-Infusion in Maßen täte vielen sicherlich ganz gut. Da bin ich bei Dir. Aber Traffic, vor allem den richtigen Traffic, muss man sich erarbeiten. Wenn Social Shopping zur reinen Massenveranstaltung wird, muss man zurecht die Sinnfrage stellen.

    Das neue Facebook eignet sich meE deshalb wunderbar für klassische Shop- und Produktanbieter, für Produktsuchmaschinen, Kleinanzeigendienste, etc. – und die muss man sicherlich auch nicht lange bitten.

    Ich bin mal gespannt, wer sich von den spezialisierten Social Shopping Diensten darauf einlässt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man mit Massenmarketing einen Social Shopping Dienst ins Laufen bekommt. Auch nicht in Facebook.

    Aber vielleicht hab ichs ja auch bloß noch nicht richtig verstanden 😉

  • Der Film zeigt eine bemerkenswerte Vorgehensweiße der Amerikaner. Eine einfache/leichte, verständliche und gutgemachte Presentation.
    Wenn ich daran denke, wie hölzern und langatmig hierzulande gewisse Themen abgehandelt werden, die dann aber sowas von Zielsicher am Zielpublikum vorbeigehen…

  • […] Der Musikempfehldienst iLike ist seit einigen Tagen auf Platz 1. Der mit Prä-Facebook-Zahlen von 40.000 Usern eher mäßig erfolgreiche Dienst zählt aktuell bei Facebook über 670.000 Nutzer. Das ist eine Steigerung gegenüber gestern von mehr als 200.000 Nutzern. iLike scheint auf facebook nicht mehr aufhaltbar und ist geradezu ein Paradebeispiel für den Netzwerkeffekt in full mode. Unglaublich. […]

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