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Canon EOS 400D vs EOS 350D

beschäftige mich gerade mit dem Thema, welche Kamera die Bessere im Sinne eines Preis-Leistungsvergleichs ist, da ein Kumpel von mir die 350D besitzt und sie gegen eine neue 400D tauschen würde, dafür Einiges aus seiner Zusatzstattung dazulegen würde. Für mich ist momentan entscheidend, was die 400D mehr und besser kann als die 350D. Hat jemand schon Erfahrungen mit beiden Kameras gesammelt? Bei Amazon kostet die
EOS 400D nur mit Gehäuse 623 Euro
EOS 400D mit EF-S18-55 KIT 788 Euro
EOS 350 D inkl. Objektiv EF-S f1:3,5-5,6/18-55 mm 626 Euro
Das Doofe: mir sagen diese Zusatzkits nix. Ich nehme einfach mal an, dass gar kein Objektiv im ersten Fall mit dabei ist.

Bereits die 300D war vor drei Jahren laut Traumflieger der Hammer:

Vor gut drei Jahren mischte die EOS 300D im September 2003 die Welt der Digitalfotografie auf, denn erstmals war mit ihr eine digitale Spiegelreflexkamera für breite Käuferschichten verfügbar. Nicht die Kamera-Features waren dabei wesentliches Kriterium, sondern vor allem der vergleichsweise niedrige Anschaffungspreis führte zu einer Revolution und läutete die Ära der ambitionierten Digitalfotografie auf breiter Front ein. Dem Wunsch nach einer noch kompakteren und damit vielseitig einsetzbaren DSLR folgte Canon 1,5 Jahre später mit der EOS 350D und konsolidiert diese Philosophie iVm mit einem sensationell günstigen Marktpreis mit der aktuellen EOS 400D.

Wer einen guten Testbericht lesen möchte, dem kann ich die Seite vom Traumflieger nur wärmstens empfehlen, sehr feiner Vergleich: Die Canon EOS 400D – im Praxisvergleich mit der EOS 350D und EOS 30D

EOS 400D

EOS 350D


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

56 Kommentare

  • Ja das erste ist das nackte Gehäuse, womit du eigentlich nichts anfangen kannst. die anderen beiden Seits sind jeweils mit einem Weitwinkelobjektiv.
    Und Erfahrung mit Canon habe ich noch keine gemacht.

  • Ich spiele auch mit dem Gedanken mir eine EOS400D zuzulegen. Im Vergleich zur EOS350D sollen hier vor allem die „Kinderkrankheiten“ behoben wurden sein.
    Die Kamera für 623 EUR ist ohne Objektiv. Die anderen beiden mit einem Weitwinkelobjektiv (korrigert mich wenn ich falsch liege). Je nach dem was Du mit der Kamera vor hast, würde ich also noch in ein Teleobjektiv investieren.

  • würdest Du Dir dabei eher ein Objektiv von Canon selbst holen oder gibt es bessere Alternativen (nein, nicht die 15000 Euro Objektive der Profis jetzt:)

    @Wini, danke für den Hinweis!!

  • „Kit“ bedeutet mit Objektiv. Wobei die Objektive, die dabei sind, nicht wirklich gut sind – eher preiswert – und aus der Spitzenkamera Mittelmass machen. Ist natürlich eine Preisfrage. Ein gutes Objektiv kostet mindestens soviel wie das Gehäuse … nach oben offen.

    Die 3.5-5.6 gibt z.B. die Lichtstärke (höchstmögliche Blendenöffnung) an. Bei vollen Zoom sind es 5.6. Das geht quadratisch mit dem Durchmesser: Ein Objektiv, dass bei gleicher Brennweite 2,8 hat, lässt die 4-fache menge an Licht rein. Oder anders ausgedrückt: Für die gleiche Helligkeit des Bildes braucht es nur 1/4 der Auslösezeit. Das macht den Unterschied zwischen „Schei… zu dunkel und verwackelt“ und „hab ich im Kasten“. Von der optischen Qualität des Objektivs (z.B. Tonnenverzeichnung) ganz zu schweigen.

    Diese Kit-Objektive können den Spass an der Spiegelreflex ziemlich verderben.

  • Also 1.500 € Objektive würd ich dir nur empfehlen wennst auch die richtige Kamera dazu hast, 1D z.b.

    Ansonsten, kann man glaub ich schon sehr gut auf die Canon Objektive setzen.
    Kommt aber drauf an was du wirklich machen willst. Gut ist sicher lich auch das 18-200er von Tamron (360 € ca.) das deckt wirklich einiges ab. Angefangen von fast schon fischaugen ähnlichen Aufnahmen bis hin zu Teleaufnahmen.

  • Ich würde wohl eher auf die 400D (bzw. 30D) gehen. Die 9 Fokuspunkte bei der 400D sind sicher ein grosses Plus gegenüber der 350D. Auch das mehr Fotos bei Serienaufnahmen gespeichert werden können ist von Vorteil. Das Kit Objektiv ist OK zum starten, du wirst es sicher aber sehr sehr bald gegen ein „richtiges“ Glas austauschen.

    Eine andere Idee wäre die 20D gebraucht bei eBay oder so zu holen. Die kosten sicher auch nicht mehr alle Welt. Und die 20D ist eine Top Cam … IMHO.

    Gruss und viel Spass.
    Lance

  • Sind die Fokuspunkte manuell oder automatisch? Ein Bekannter hat ne alte Spiegelreflex (ohne Digi) und da fokusiert die automatisch dort, wo man gerade hinsieht. Zwar nur teilweise mit Erfolg, aber die Technik entwickelt sich ja.

  • Ich würde mich nicht nur auf DSLRs von Canon fixieren. Vor allem Pentax, Nikon und Olympus bieten in diesem Preissegment ebenbürtige oder bessere Kameras.
    Vor allem die Pentax K10D bietet sogar mehr fürs Geld, als die Canon 400D.
    Ein Beispiel wäre der integrierte Bildstabilisator. Den musst du bei Canon für jedes Objektiv extra kaufen.
    Reviews zu den verschiedenen Kameras gibts hier:
    http://www.dpreview.com/reviews/
    Ein gutes Forum zum Thema gibts hier:
    http://www.dslr-forum.de/index.php

  • Ich würde keine Canon nehmen.

    Hier ist der Testbericht zur Canon 400: http://www.digitalkamera.de/Testbericht/Canons_EOS_400D_kickt_sich_durch_den_digitalkamera_de_Test/3516.aspx

    Hier der Testbericht zur Canon 350: http://www.digitalkamera.de/Testbericht/Canons_EOS_350D_im_digitalkamera_de_Beziehungstest_/2634.aspx

    Ich hab mich vor geraumer Zeit mit den Kameras beschäftigt, mangels Geld jedoch für eine „normale“ Kamera entschieden. Mein damaliger Favourit war jedoch die Nikon N80: http://www.digitalkamera.de/Meldung/digitalkamera_de_Test_fuehlt_der_Nikon_D80_auf_den_Zahn/3598.aspx
    bzw. wenns ganz fein sein darf: die Nikon N200: http://www.digitalkamera.de/Testbericht/Vorstellung_und_Vorab_Test_der_neuen_Nikon_D200/3007.aspx

  • Noch was zu den Objektiven:
    Mit dem Kit-Objektiv machst du am Anfang sicherlich nichts falsch. Auch damit kann man Aufnahmen machen, denen man den günstigen Preis des Objektivs nicht. Allerdings handelt es sich bei dem Kit-Objektiv nicht mehr um ein Weitwinkel-Objektiv. Du musst bei allen Objektiven die Brennweite mit x1,5 rechnen. Dann hast du den echten Brennweiten-Bereich an einer digitalen Spiegelrefelxkamera.

    Den Kauf eines 18-200 von Tamron würde ich mir hingegen gut überlegen. Objektive die einen so großen Brennweitenbereich abedecken kommen in der Abbildungsleistung verständlicher weise nicht an „reine“ Weitwinkel-Obektive bzw. Telezoom-Obektive ran.
    Ich würd deshalb eher zu einem Objektiv greifen, desen Brennweite an den des KIT-Objektivs anschließt.

    Und wie gesagt – nicht nur auf Canonen schauen. Die sind nicht die Einzigen im DSLR-Markt.

  • Kurz und knapp die Vorteile der 400D:

    – mehr Pixel (hmmm…)
    – größeres Display (kann hilfreich sein, wenn man die Aufnahmen nicht immer gleich am Rechner kontrollieren will)

    Das 18-55 Objektiv ist ok, kein Reisser, aber brauchbar. Als Makro-Objektiv „verkehrtherum“ verwendet soll es sehr gut sein (guckst Du bei Traumflieger mal nach).

    Als Einstiegskamera würde ich die 350 nehmen, wenn es um den Preis geht. Ansonsten nimm die 400er, machste auch nix mit verkehrt.

    Das Objektiv bei den beiden KIT-Angeboten ist beide Male das gleiche 😉 Es gibt nur 2 im Set angebotene Objektive, das 18-55 sowie das
    17-85mm 4-5.6 IS USM. (schneller Autofokus-Motor und Image Stabilizer). Das zweite Objektiv ist IMHO! für den Preis zu teuer, will sagen: nicht sehr preiswert, wenn man sich die Features anschaut (und die Bildqualität soll etwas schlechter als beim KIT 18-55 sein)

  • @Robert (10):
    Es gibt allerdings auch die Möglichkeit, dass die Kamera automatisch einen passenden Fokuspunkt auswält. Sie stellt dann meist auf den nächsten Gegenstand/ das nächstliegende Motiv scharf.
    Es klappt aber nicht immer. Deshalb ist die manuelle Wahl des Fokuspunkts meist besser.

  • wegen alternatvien Modellen bin ich mir zu unsicher, da mir die Unterschiede als absoluter Newbie nix sagen und ich diese nicht bewerten kann. Da mein Buddy eine 350D hat und die bereits rattenscharfe Fotos schießt, fühle ich mich bei Canon schon mal wohl, was auch die Bedienung wie auch das Handling angeht.

  • Das Wesentliche ist hier im Kern ja schon geschrieben worden. Was ich auf jeden Fall tun würde: vergleich‘ die 350er / 400er einmal von der Handhabung mit der 20er / 30er. Mir persönlich ist das Gehäuse bei der 350er und der 400er etwas zu klein, und auch die Bedienungsmöglichkeiten sind anders. Das kann sich im Alltag als verflixt wichtig zeigen… 🙂

  • hab recht kleine Hände, keine Riesenwatschen wie Boxer. Liegt auch gut in meiner Hand. Könnte durchaus etwas leichter sein, aber ich muss das Teil nicht minutenlang ausgestreckt vor mir halten:)) Die Bedienung fand ich eigentlich sehr angenehm (also das Menue und auch die Anordnung der physischen Bedienelemente)

  • Naja – in dem von mir verlinkten Forum kann man sich auch als Anfänger recht gut einlesen und beraten lassen. Man muss halt etwas Zeit investieren. Was sich meiner Meinung nach vor allem bei dem Thema auch lohnt.

  • Also wenns keine Canon sein muss, kannst dir ja auch mal die Sony anschauen. Ich bin mit der total zufrieden, ebenfalls eingebauter Bildstabilisator, Sensorreiniger, und so weiter.

  • Kurzer Hinweis noch wegen der von Dir geposteten Preise: hier lohnt es sich mal, vom Standardverkäufer abzuweichen, alle drei Varianten über guenstiger de circa 100 Euro preiswerter.

  • Wenn Du das Geld für die 400 über hast, nimm diese. Wenn nicht, dann entscheide Dich für die 350. Falsch machst Du mit beiden nichts!! Auch ich möchte wie die Nr. 9 auf die Tests bei dpreview.com verweisen!
    Und lass Dich nicht zu Kameras oder Objektiven im oberpreisigen Nobel-Niveau überreden, für einen „Amateur“ sind die von Dir genannten absolut ausreichend 🙂

  • Was habt ihr gegen die kleine Nikon? Also die D40 oder – etwas teurer, dafür 10 Megapixel, die D40x?

    Die scheint mir gerade von der Haptik etwas wertiger, dafür u.a. weniger Focuspunkte als die Canon.

  • @gUEROgIGANTE, hochwertige Objektive kommen für nicht in Frage, da ich mich als absoluten Amateuer betrachte und nicht mal wüsste, was ich mit edleren Teilen soll. Insofern, ja, wird nicht passieren.

    @Henning, ohne Preisvergleich läuft eh nix;)

  • Also ich habe die 400er und kann sie bestens empfehlen. Sie liegt auch supergut in der Hand, was mir bei der 350er negativ auffiel. Ein Freund hatte die alte 300er der neueren 350er vorgezogen, schwärmt aber auch von der 400.

  • Klasse Bilder kann man mit beiden Modellen machen. Beweis: In der Flickr Suche 350D oder 400D eingeben und dann bei den Ergebnissen „most interesting“ klicken.

    Ich würde Canon den anderen Modellen vorziehen. Sie sind robust und du kannst die Objektive gewöhnlich bei evtl. Nachfolgemodellen benutzen und bekommst überall auf der Welt Ersatzteile.

    Die Auswahl der Objektive hängt total von Deinen Einsatzgebieten ab, da kann man eine pauschale Aussage nicht treffen. Zum Anfangen, ist ein KIt eigentlich eine gute Idee, zum üben und um zu merken was man damit nicht hat.

    Die Auswahl einer 350 oder 400 ist richtig, das sind endgeile Kameras mit vielen Features, die wirklich viel können. Wenn du merkst, dass es deine Berufung ist, kannst Du in Objektive investieren, das ist fast wichtiger als der Body. Canon bietet an Objektiven einiges, wobei jedes seine Stärken und Schwächen hat (Tests lesen ist vorher Pflicht).

    Man muss wissen, dass fotografieren mit einer Spiegelreflex etwas total anderes ist, es macht aber richtigen Spass, wenn man bereit ist sich etwas mit den Grundlagen zu beschäftigen.

    Ich hab eine 30D und bin absolut begeistert von dem Teil.

    PS1: Canon hat immer irgendwelche Cashback Aktionen laufen (suchen bzw. fragen). Für meine habe ich die Seriennummer eingeschickt (mittelmäßig kompliziertes Verfahren) und 300€ erstattet bekommen.

    Tipp für alle Knipser und Fotografen: http://www.franztoo.de/?p=246 (english). Als Amateur angefangen, jetzt gefragter Fotograf.

  • Nun ist zwar fast alles gesagt, nur nicht von allen 😉

    – Canon scheint vorgegeben durch Deinen Kumpel, was ja auch ok ist
    – Das Kit-Objektiv ist nicht doll. Eine Alternative, die noch nicht genannt wurde: Tamron 17-50 (je nach Laden zwischen 350 und 400 Euro), wenn Du ein gutes und dennoch nicht überzogen teures Objektiv haben willst
    – Ich halte die 350 für normale Ansprüche für völlig ausreichend. Falls Sie Dir zu klein ist zum sicheren Halten, gibt’s einen ansetzbaren Batteriegriff.

  • wow, daaanke:)))))))))

    @Franz, dieses Cashback: heißt, Canon kauft die alten Kameras zu einem Preis X zurück, wenn man ein neues Modell kauft, der Preis aber höher als üblich ist?

  • Nope. Canon gibt Dir einfach Kohle, weil du die Kamera gekauft hast. Weiss nicht was das soll, habs aber gerne genommen. Cashback Programm hier: http://www.canon.de/For_Home/promotions/Cash_Back/index.asp

    Bisschen rechnen (kannst du ja): Für den Body der 400er gibt es aktuell 80€ für, für ein Kit mit 2 Objektiven bis zu 280 €. So muss man dann entscheiden, ob es günstiger ist ein Kit zu kaufen, oder den Body und das Objektiv getrennt und Cashback einzurechnen. Super verwirrend, aber es lohnt sich da durchzukämpfen.

    Hier kannst Du noch ein Kamerranking finden: http://www.flickr.com/cameras/canon/. Die 300 und 400 Serie heißen in den USA und Kanada Digital Rebel, ist weiter unten beschrieben. Da kannst du auch über den Preisvergleich zu Bewertungen von Usern kommen.

  • […] Franz Patzig beschreibt im Ramen des Canon-Threads das merkwürdige, aber für den Käufer durchaus lohnenswere Cashback-Programm. Ich dachte zuerst, es müsste sich um einen guten Verkaufspreis für gebraucte Canon-Kameras handeln, aber mitnichten: Nope. Canon gibt Dir einfach Kohle, weil du die Kamera gekauft hast. Weiss nicht was das soll, habs aber gerne genommen. Cashback Programm hier: canon.de/For_Home/promotions/C… […]

  • Ich würde Canon den anderen Modellen vorziehen. Sie sind robust und du kannst die Objektive gewöhnlich bei evtl. Nachfolgemodellen benutzen und bekommst überall auf der Welt Ersatzteile.

    Die Kameras anderer Hersteller halten vergleichbar viel aus. Die K10D ist sogar gegen Spritzwasser geschützt und abgedichtet. Darüber hinaus passen (mit wenigen Ausnahmen) ALLE bisher erschienenen Pentax-K-Objektive an ALLE Kameras mit Pentax-K-Bajonett. Da hat Canon hingegen schon hin- und wieder was an der Kompatibilität von alt-Objektiven geändert.

  • Ich habe mir gestern die 400D als Kit mit dem 18-55 gekauft. Das Kit kostet hier vor Ort 699 EUR (kein Versandhandeln, ganz normal im Laden). Mit dem gesparten Geld aus meinem Budget kaufe ich mir demnächst dann ein besseres Objektiv, da muss ich aber noch ein paar Euro drauf sparen.

    Heute die ersten Fotos gemacht, es war sonnig, ich bin vollkommen zufireden.

    Neupreisunterschied zur 350 war zu vernachlässigen – wenn ich da ein Schnäppchen gemacht hätte, hätte ich mir die ev. gekauft.

  • Bin zwar befangen – habe gerade eine 400er mit 2 canon zooms gekauft – aber ich würde schon Geld in ein gutes Objektiv investieren. Lieber ein gutes Objektiv und eine billigere Kamera. Ich würde auch zum Weitwinkelzoom neigen – über das Weitwinkel freust du dich öfters als über das lange Zoom z.B. bei Innenaufnahmen . Wenn du die Nerven für langes Lesen hast siehe:
    http://www.fredmiranda.com/reviews/showproduct.php?product=222&sort=7&cat=27&page=3
    Die canon finde ich gut weil dir viele Leute gute Tipps geben können – die canons sind eben weit verbreitet. Es gibt übrigens einen ziemlich stabilen Zweitmarkt (ebay) – ich kenne einige Leute, die laufend altes Material verkaufen und upgraden. Da gibt es nicht so viel Wertverlust. Auch ratsam – sich mal so ein Teil für einen Tag leihen und selbst Versuche machen – man merkt schnell was taugt.

  • Es sind beides Semi-Profi-Kameras. Ich bin mit der EOS 350 D sehr zufrieden. Guckst Du hier, hier und hier! Das EF-S f1:3,5-5,6/18-55 mm und das EF 70-200 mm 1:4,0L IS USM Tele-Zoom-Objektiv von Canon liefern sehr gute Qualität. Wobei die EF-Objektive im Gegensatz zu den EF-S-Objektiven nicht für DSLR entwickelt wurden. Daher musste deren Brennweite noch mit 1,6 multiplizieren, was effektiv 112 – 320 mm entspricht.

    Bei Amazon kaufen, da ist’s gut und günstig. Wenn Du die EOS 400D preferierst, dann subventionierste den Nachfolger.

    Von Kinderkrankheiten bei Canon hab ich nie was gehört. Ich nutze Canon-Kameras seit Jahren. Kaufen!

    ps: Soll keine Werbung sein. Kannst Links nach guggen, wieder löschen. 😉

  • Ich habe mit einem ganz anderen Modell sehr gute Erfahrungen gemacht. Ich habe sehr lange Canon Geräte gehabt. Ein Kollege (Fotofreak) hat mir eine Olympus E-20 verkauft. Diese Digitale-Spiegelreflex Kamera ist wirklich sehr gut. Der Auslöser regaiert in Millisekunden. Das bringt viel Vorteile mit sich. Auch Markoaufnahmen sind von sehr guter Qualität.
    Fazit: „Drum prüfe wer sich ewig bindet, ob er nicht was besseres findet!“

  • Ein Problem fast aller digitalen Spiegelreflexkameras sind die sog. „Hot Pixel“, also Staub oder sonstige Störungen, die beim Wechsel des Objektives oder durch die Betätigung eines Zoom Objektives (pumpen Luft rein) ins Innere der Kamera kommen. Ein wirklich störendes Problem, wenn man seine Bilder nicht nur fürs Privatalbum braucht, sondern für den professionellen Druck. Dies führt dann oft zu einer Photoshoparbeit bzw. dem zeitaufwendigen Herausnehmen von 30 Punkten oder mehr.

    Eine professionelle Reinigung des Kamerainneren kostet schon mal 60 Euro bei einem Spezialisten. Bei der 400D versucht man dieses Problem nun mit einem sog. Anti-Shaking Programm zu lösen, d.h. die Kamera wird beim Ausmachen wirklich „innerlich geschüttelt“, so dass der Staub herunterfällt. Ob es wirklich funktioniert? Ich habe von Freunden erste gute Rückmeldungen bekommen. Als jemand, der viele Bilder bearbeitet, kann ich sagen, dass die 400D insgesamt bessere Bilder macht als die 350D: sie sind irgendwie schärfer, gestochener, sie arbeitet einfach mit einem optimierten Prozessor. Der normale Laie wird dies jedoch nicht unbedingt wahrnehmen. Du machst also mit beiden Kameras nichts falsch. Beide sind für den Einstieg in den semi-professionellen Bereich perfekt. Von der Auflösung her sollte man wissen, dass 8 Mio Pixel in der Lage sind, Bildvorlagen für eine DIN A4 Seite (im professionellen Druck, nicht PC-Drucker oder Digitaldruck) zu liefern.

    Das Ergebnis von Bildern ist m.E. zu 90% abhängig Auge des Anwenders. Dabei spielt die geschickte Lichtführung die entscheidende Rolle. Fotografieren heißt ja dem Wortsinne nach „mit Licht schreiben.“ Bei allen Digitalkameras (Kompakt- und Spiegelreflex) ist der „Alles automatisch eingestellt“ Knopf ein wahrer Segen: man kann sich auf die Ausschnitte konzentrieren, auf die Motive und darf die Wissenschaft des Fotografierens erst mal vernachlässigen. Mit der Begeisterung für dieses Thema ergibt sich dann noch genügend Raum der Weiterbildung (Vorsicht: kann zur Sucht (auch kostenmäßig) werden.

    Die 350D und 400D haben keine herausklappbaren Screen, mit dem man fotografiert. D.h. man muss die Kamera an den Kopf nehmen. Vorteil der Kameras mit herausklappbarem Screen (vorwiegend Digitalkompakte) ist, dass man unbemerkter fotografieren kann, sozusagen aus der Hüfte schießen. Für Anfänger ist dies ein großer Vorteil u.a. auch deshalb, weil ungewöhnliche Perspektiven und ungestgelltere Szenen entstehen.

  • mein Kumpel hat mir ein Buch zu der 350D ausgeliehen, in dem man zahlreiche Tipps zum Fotografieren iA aber auch zum Umgang mit den Möglichkeiten der Kamera bietet. Hab schon mal die ersten Seiten angelesen und muss wirklich sagen, dass Fotografie tatsächlich eine eigene Welt für sich ist. Und verstehe auch langsam, warum sich so viele „Freaks“ über was weiß ich was bis ins letzte Detail austauschen.

  • @37:
    Diese „Staubrüttler“ sind in fast allen DSLRs auch nicht so wirklich das Wahre. Alles bekommen die auch nicht weg und in vielen Fällen weiß man nur, dass es sie gibt weil es auf der Packung steht.
    Außerdem sieht man Staub auf dem Sensor meist sowieso nur bei total geschlossener Blende – und das braucht man meist eher selten.
    Darüber hinaus liefert auch eine 6MP-Kamera genügend Abbildungsleistungen für Druck bis A3.

  • @39

    Staubrüttler: Du hast Recht. Die Technik ist noch so neu, dass man nichts Genaues sagen kann. Es hängt immer auch davon ab, welche Objektive man verwendet. Ich mache viel mit einem 100-400er: das pumpt mit dem Hin- und Herziehen Unmengen Luft und damit auch Staub zum Sensor rein.

    Staub bzw. entsprechende hot pixel: das hat weniger mit der Blende als mit den generellen Lichtverhältnissen der Aufnahme zu tun. Überall dort, wo gleichmäßige, meist helle Flächen (insb. Himmel) auftauchen, sind sie leider gehäuft vertreten. Bei komplizierten Motiven addiert sich das dann schnell zu einer halbstündigen Photoshop-Arbeit.

    Ich weiß nicht, wieviele 4c-Drucke / A3 du mit 6 MPs schon gemacht hast, mir ist noch keiner gelungen. Das erscheint mir unmöglich. Du darfst dabei nicht den Digitaldruck oder den Computerausdruck zum Vergleich nehmen, sondern den CMYK-Druck z.B. auf einer Offset-Druckmaschine.

    @ Robert,
    es war noch nie so einfach, gute Bilder zu machen. Wenn Dich interessiert, was Fortgeschrittene über das Fotografieren sagen, siehe hier: http://www.photoquotes.com

  • Reviews: http://www.dpreview.com – da auch besonders die Compared-To-
    Sektion angucken.

    Wenn Du dich für Canon entscheidest und Fragen zu bestimmten
    Objektiven hast, hilft Dir http://www.the-digital-picture.com/Canon-Lenses/
    Der Typ reviewt quasi alle Canon-Gläser im Detail.

    Tip: Eher Wert auf ein gutes Objektiv legen, das begleitet
    Dich jahre- bis jahrzehntelang – den Body kannst Du jederzeit austauschen.

    Die Kit-Objektive sind meistens eher so lala.

    Bei Canon fährst Du am besten, wenn du Dir ein Objektiv der „L“-Serie
    kaufst (haben einen roten Ring am Objektiv). Das sind die besten, aber
    auch leider die teuersten. Dennoch halten die Dinger ewig und haben im
    Zweifelsfalle einen hohen Wiederverkaufswert. Das 4,0/17-40 ist da
    z. B. eine sehr gute Wahl.

    Wenn’s am Anfang nicht ganz so viel Geld sein soll:
    gegebenenfalls lohnt es sich bei den Objektiven noch einen Blick
    auf Dritthersteller zu werfen – ich würde Dir Sigma empfehlen. Die
    stellen auch qualitativ hochwertige Objektive für Canon und Nikon
    her. Ich habe lange Zeit mit dem Sigma 2,8/28-70 fotografiert, das
    ist ein Super-Objektiv, kostet ca. 330 EUR und ist jeden Cent wert.
    Sigma ist aber auch der einzige akzeptable Hersteller von Fremdobjektiven,
    Tamron und Tokina solltest Du eher vergessen.

    Bei dem Objektiv würde ich vor allem drauf achten, daß es ein Zoom-Objektiv
    ist (wenn es Dein einziges ist), daß es möglichst hohe Lichstärke hat
    (2,8 oder 4) und die dann auch durchgehend über den ganzen Brennweitenbereich.
    Das haben übrigens die Kit-Objektive meistens nicht, das ist häufig so ein
    3,5-4,5 18-70 oder so.

    Kaufen bei: http://www.fotokoch.org.

    Bei Fragen: Fragen.

  • Robert, wenn Du etwas wirklich umfassendes spiegelreflexiges willst, was noch bezahlbar und denoch kreativitätsfördernd ist, würde ich die Nikon D80 mit dem 18-200mm Nikkor empfehlen. An das Objektiv (Guter Weitwinkel bis 300mm KB-äquivalent) kommt punkto Flexibilität, Schärfe (Bildstabi der Ausnahmeklasse) Gewicht und Aussenmasse und den Brennweitenbereich nichts im vergleichbaren Preisbereich heran. Und die D80 ist praktisch eine D200 zum halben Preis.

    Ausserdem, wenn ich darf: Tipps und Tricks von Profis und etwas mehr als Megapixel-Masturbation gibts seit einer Woche auf fokussiert.com.

    Grütze – Peter

  • Umpf. Kenne nur die Preise in den USA – und mit dem 18-200 gibts ein Problem: Es ist dermassen gesucht, dass ich auf meins ein halbes Jahr warten musste. B&H, der Fotoversand meines Vertrauens (in New York, liefert aber auch nach Europa, bei Nikon dann allerdings mit US-Garantie) schreibt nur das Set D200 & 18-200 für 2300US$ aus und hats auch noch grad nicht an Lager. D80 ist rund 700US$, das Objektiv 750US$, also im Set, wenn auffindbar, schätzungsweise 1600US$ = knapp 1100€, wenn ich das richtig sehe.
    Wenns schnell gehen muss, ist das wohl keine Option. Ansonsten eine Ausrüstung, die auf lange Zeit kein weiteres Objektiv nötig macht.

  • Hallo,

    habe ebenfalls eine Frage:

    Möchte mir nach Beginn mit einer EOS 300V (analog) nun eine EOS 400D zulegen. Da ich bisher ein Objektiv von Voigtländer hatte (28-210mm) und mit diesem (für einen Anfänge) recht zufrieden war und besonders den „Zoom-Effekt“ zu schätzen gelernt habe, möchte ich nun ein Objektiv von 28-300mm für die 400D zulegen. Hatte eines von Tamron oder Sigma im Auge.

    Da ich zwar gerne knipse, jedoch keine tiefrgründige Ahnung habe, würde ich gerne Eure Ratschläge einholen.

    Die EOS 400D ist mehr oder weniger schon beschlossene Sache.
    Beim Objektiv würden mich Vor- und Nachteile meiner angdachten Auswahl interssieren. Es ist für mich wichtig, nicht ständig 2 Objektive mitzuschleppen und diese womöglich am Strand mit Sand oder in den Bergn bei Schneesturm auswechseln zu müssen. Daher finde ich ein 17-Xmm und einem X-300mm Objektiv nicht so gut und möchte lieber ein „kompaktes“ 28-300mm.

    Gibts da irgendwelche Nachteile?

    Und: Wo liegt der Nachteil in der Fotoqualität zwischen der analogen EOS 300V und der 400D ?

    Besten Dank allen Rednern!

  • Dir ist aber schon bewusst, dass vor allem an einer digitalen Spiegelreflex mit Crop-Faktor ein rießiger Unterschied zwischen 17 und 28mm liegt…!
    Außerdem leidet bei solchen „Super-Zooms“ (großer Brennweitenbereich) meist die Abbildungsleistung des Objektivs doch recht stark darunter. Es ist deswegen prinzipiell ratsamer zwei Objektive zu behalten (zumindest wenn man so einen großen Brennweitenbereich abdecken will). Eines bei 18-~55mm und dann eines noch darüber

    Und einen Nachteil durch den Umstieg in die digitale Fotowelt wird dir wohl kaum auffalen. bzw. natürlich kann man auch dabei streiten – aber in der Praxis fällt es als Hobby-Fotograf schlicht nicht ins Gewicht.

  • …wie gesagt: mein technisches Verständnis im Fotobereich ist bisher noch sehr begrenzt.

    Mein Anliegen ist es eben, lediglich 1 Objektiv zu führen. Was für Nachteile hat ein 28-300mm (digital) denn konkret? Kann man sagen, dass die Fotoqualität ab Brennweite XY enorm und ersichtlich darunter leidet?

    Eine weitere Frage: weiss jemand, ob man das Logo der 400D, welches auf der Vorderseite rechts unten angebracht ist, austauschen kann? Beabsichtige mir die EOS in den USA zu kaufen, dort heisst der Schriftzug „Rebel XTI“, welchen ich etwas dämlich dinde. Würde das Label daher gegen den deutschen Schriftzug tauschen…

  • Also ein 28-300 hab ich auf die Schnelle grad garnicht gefunden.
    Von Tamron gibt es ein 18-250mm. Test:
    http://www.photozone.de/8Reviews/lenses/tamron_18250_3563_canon/index.htm
    Wenn du dir da dann mal folgendes Testbild anschaust:
    http://www.photozone.de/8Reviews/lenses/tamron_18250_3563_canon/samples/IMG_2270-01.jpg
    Siehst du zum einen beim Hell/Dunkel-Übergang lila Farbsäume – zum anderen ist die Abbildungsleistung allgemein sehr weich und nicht soo sonderlich berauschend.
    Hier gibts dann noch den Test zum Sigma 18-200:
    http://www.photozone.de/8Reviews/lenses/sigma_18200_3563os/index.htm
    Dort ist die Abbildungsleistung (zumindest in den Beispielbildern) imho wesentlich besser als beim Tamron

    Ansonsten muss du eben bedenken, dass die Brennweite der Objektive an DSLRs immer noch mit (bei Canonen glaub) mit 1,3 multipliziert werden muss. 28mm sind also garkein Weitwinkel mehr und auch 18mm werden ziemlich knapp.
    Aber am besten ist es wohl, wenn du dir die Objektive direkt in nem Laden mal an ner DSLR anschaust um beurteilen zu können wie viel Weitwikel bzw. auch Brennweite du überhaupt brauchst.

    Ansonsten kann ich dir noch dieses Forum empfehlen:
    http://www.dslr-forum.de/index.php

  • ..vielen Dank für die Infos!

    Es ist also ratsamer, mit mehreren Objektiven zu arbeiten. Bei diesem Gedanken habe ich heute Nchmittag kurz damit geliebäugelt eine LUMIX FZ50 vorzuziehen…(das hören die DSLR-Fans wohl kaum gerne!)

    Ok, benötige noch einen Ratschlag, welches Paket wohl vorzuziehen ist, jeweils mit dem Body EOS 400D:

    (1)
    Tamron 28-80mm
    Tamron 75-300mm
    + Zubehör in großen Mengen = 671.- EUR

    (2)
    Canon EF-S 18-55mm
    Canon EF 75-300mmm
    + Zubehör in sehr großer Menge = 785.- EUR

    (3)
    Canon EF-S 18-55mm
    Sigma 28-70mm
    Sigma 70-300mm
    + Zubehör enorm großer Menge = 807.- EUR

    Bin ich richtig der Annahme, dass bei gleichem Preissegment die Objektive von Canon am besten sind, gefolgt von Sigma und dann Tamron? Könnte man das so „grob“ pauschalisieren?

    Für einen Kauftipp wäre ich sehr dankbar!!!

  • Zu den einzelnen Objektiven kann ich dir leider nichts sagen, weil ich keines davon habe bzw. selber keine Canon habe.
    Am besten wäre es, du schaust dich ein bisschen in dem von mir verlinkten Forum um. Da sollte eigentlich zu jedem Objektiv etwas zu finden sein.
    Ansonsten würde ich prinzipiell auf jeden Fall mind. ein Objektiv mit 18 oder grad 17mm im unteren Brennweitenbereich nehmen.

  • Habe mich für Paket 2 entschieden. Werde Ende Augustmal berichten, wie die Qualität der Fotos ist, bzw. ich diese als Anfänger wahrnehmen werde.

    Die Foren werde ich/mache ich gerade peu-a-peu durchforsten…

    Gruß
    Jan

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