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Barcamp: Die NoShows

NoShows? U.a. in der Touristik ein Begriff für Reisekunden, die ihre Reise aus unbekannten Gründen nicht antreten. Auch auf diesem BarCamp war die NoShow-Quote wie auf dem Barcamp in Frankfurt zuvor ähnlich. 200 Teilnehmer waren registriert, 50 kamen nicht am Samstag, am Sonntag erschienen rund 80-90 nicht. Müßig drüber zu reden, dass das gegenüber den echten Interessenten beschissen ist, sich nicht zeitig abzumelden, wenn man es vorher absehen kann. Erschreckend, dass die Quote gleichgeblieben ist.

Werde also unaufgefordert meine Blacklist aus Frankfurt Franz Patzig zukommen lassen, da er das nächste Barcamp in Köln organisiert. Könnte spannend werden, wenn wir die Liste mit Hamburg abgleichen. Für mich heißt das: nächstes Jahr wird es in FFM irgendwann im Frühjahr das Barcamp FFM 2 geben und die doppelten NoShows werden von vornherein auf die Warteliste kommen und dürfen dann gerne als Lückenbüßer dienen, sollte noch Platz sein. Fair Deal, da man dem Problem mit netten Worten und einem verständnisvollem Lächeln nicht beikommen wird.

🙂

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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

46 Kommentare

  • ähm, Pack kommt von Verpacken bzw. Packung. Da weder Teilnehmer noch NoShows meistens nix mit der Post zu tun haben, bezeichne ich sie nicht als Pack. Manche sind eben schusseliger bzw. lediglich etwas kopfloser, die nur etwas mehr exogener Zuwendung benötigen, mehr nicht.

  • Recht so, schön dass du die Liste aufgehoben hast. Es hat mich jedesmal genervt, jetzt wird gehandelt. Schöne Idee mit dem Abgleichen, ich habe heute Vormittag mit Nicole Simon überlegt, wie man es am besten handhaben kann.

    Was die meisten vergessen – die Leute die nicht kommen kosten richtig Geld (Verpflegung) und nehmen anderen den Platz weg.

  • Hey, das sind Geeks, Aspies, was erwartet ihr denn?

    Eigentich habe ich die barcamps immer mainly als lokale/regionale Treffen gesehen und nicht als Treffen des nationalen web2.0-Jetsets.

  • Keine Ahnung ob das ein brauchbarer Denkansatz ist aber kam mir gerade in den Sinn:
    Für jede Reservierung vorab z.B. 50 Euro berechnen. Wer dann auch teilnimmt bekommt den Betrag am Eingang erstattet. Eintritt zwo punkt null sozusagen…

  • Und dann mit 10000€ in der Tasche bei 200 Teilnehmern an die Registration stellen? Oder 150 Rücküberweisungen machen? Das ist keinem der das „ehrenamtlich“ macht zuzumuten. Ich hoffe immer noch auf Einsicht.

    @Tim, was sind Aspies?

  • Warum werden Barcamps limitiert? Ist das nicht schon wieder gegen das Prinzip keine Konferenz sein zu wollen?

    Die Listen werden doch sicher um die 30% No-shows von vorn herein erweitert, odr?

  • die idee, noshows (ein blöder begriff eigentlich), auf eine strafliste zu setzen, ist zwar ganz smart, löst aber das problem der verpflegungskosten nicht. warum nicht vorkassebeiträge – und wer nicht kommt, ist selber schuld. der beitrag verfällt und sponsert den nächsten von der warteliste…?!

  • Ja gute Idee! Eintritt oder Gebühren verlangen. Damit ist die Unkonferenz endlich tot und wir können endlich in medias res gehen! 😉

    BTW: Ich finde diese noshows auch richtig ätzend, fürchte aber, dass es den betreffenden Personen scheissegal ist und manche vielleicht sich auch nur auf die Telnehmerliste aus Link- und Repräsentiergründen setzen. Sollte auf alle Fälle irgendwie verhindert werden. Können wir gerne dann auch in unserem kommenden Podcast zum Thema machen.

  • So ist richtig. Alle über einen Kamm scheren. Immer schön unnötige Anglizismen benutzen. Weiterhin nicht denken. Denn wer nicht kam ist automatisch ein Betrüger und Platzräuber. Bravo.

  • Die No-Shows wären kein Problem, wenn man nicht beschränkte Teilnehmer-Anzahl hätte

    Cisco war vom Essen und der Infrastruktur toll in Frankfurt, aber vom Platz fast zu eng.

    Ich würde übrigens auch sicher einen gewissen Betrag für ein Barcamp zahlen um z.B. damit die Lokation zu finanzieren. 20-50 Euro wären ok.

    Aber sicher keine 500-1500 Euro wie bei vielen Konferenzen.

  • ja, die Blacklist Idee ist in jedem Fall besser als der Gebühren-Gedanke. Sollte aber nicht öffentlich gemacht werden. Oder ist sie das etwa?

  • Mit dem Wort „Denkansatz“ wollte ich verdeutlichen daß es sich bei meinem Vorschlag nicht um einen fertig durchdachten Plan handelt sondern um eine spontane Idee die möglicherweise von jemand anderem aufgegriffen werden und „weitergedacht“ werden könnte. Da das Problem nicht die Finanzierung der Veranstaltung sondern das nicht wahrnehmen der Vorabreservierungen ist wäre das Erheben von „Eintritt oder Gebühren“ unsinnig und war auch in keinster Weise Teil meines Vorschlags. Da es sich nicht allen erschlossen zu haben scheint: Kern meines Vorschlages sollte es sein die Teilnehmer zu motivieren ihre Reservierung auch wahrzunehmen und ihnen eine Art Pfand zu erstatten. Die Fernbleibenden zu bestrafen und auf eine geheime Sünderliste zu setzen oder auch einfach nur abzuwarten und „auf Einsicht“ zu hoffen ist natürlich auch Klasse und hat sich ja auch bereits bewährt 😉

  • Martin bringt es auf den Punkt! Viele, und da will ich mich nicht von ausschließen, wären vielleicht – trotz schönem Wetter – gerne mind. zu einem der beiden Tag auf dem BarCamp aufgelaufen. Informationen über noch freie Plätze wären dann am Tag vor dem Barcamp bzw. am selben Tag hilfreich gewesen.

    Allerdings halte ich eine „BlackList“ auch für etwas übertrieben. Gerade wenn man nicht in HH oder Umgebung wohnt können ja X Gründe auftauchen, wieso man nicht erscheint. Zwar würde Eintrittspreise die Zahl der NoShows eventuell senken, aber der Weisheit letzter Schluss ist das meiner Meinung nach auch nicht.

  • Der Ansatz mit dem Eintrittspfand erscheint mir nicht praktikabel. Aber wo wir schon beim Reisen sind: Was spräche dagegen die Veranstaltung einfach etwas zu überbuchen? Falls es aus den vergangenen Barcamps einen Erfahrungswert gibt, dass ein bestimmter Prozentsatz nicht erscheint, könnte man entsprechend mehr Teilnehmer zulassen als tatsächlich Plätze vorhanden sind. So machen die Fluggesellschaften das doch auch – und es kommt meistens hin. Die Wahrscheinlichkeit, dass wirklich alle angemeldeten kommen und die Räumlichkeiten zu klein sind, dürfte wohl eher als gering eingeschätzt werden.

  • Eintrittspreise sind so ’ne Sache, das wird viele Leute abschrecken, gerade die „normalos“ (zu denen ich mich auch mal zähle). Eine faire Kostenbeteiligung ist natürlich ok.
    Die schwarze Liste finde ich aber noch viel schlimmer, es gibt viele verständliche Gründe warum man nicht erscheinen konnte und es zeitnah nicht möglich war sich abzumelden. Sich deswegen bei einem anderen Barcamp bei anderen Organisatoren auf der Warteliste wiederzufinden oder sich rechtfertigen zu müssen ist IMHO sehr bedenklich, welche Wege geht die Liste denn sonst noch im Laufe der Zeit. Datenschutz darf man nicht nur dann betreiben wenn er gerade in den Kram passt.
    Sinnvoll bzw. praktikabel scheint mir wirklich nur ein moderates Überbuchen, bei 150 Plätzen vielleicht 180 zulassen, das ganze Transparent machen indem die Quote aus der Vergangenheit mit angegeben wird und dass klar ist dass auf die 150 Leute geplant wird. Sollte die Quote dann doch mal deutlich niedriger sein und mehr als die 150 Leute da sein ist es wenigstens verständlich wenn es Einschränkungen gibt.

  • Diese Diskussion hier erschreckt mich! Ja, glaubt denn wirklich jemand, daß ich mich mal eben hier zum Spaß anmelde, um dann nicht zu erscheinen oder um einen Interessierten den Zugang zu verwehren. Merkwürdiges Verständnis und dicht an Methoden … aber lassen wir das. „Schwarze Listen“ – das Vokabular zeigt schon, wessen Geist das ist. Erschreckend. War es am Ende nur die Hamburger Hitze, die das Hirn geschädigt hat? Ich hoffe es!

    Im übrigen wünsche ich es nicht, daß mein Name auf einer „Schwarzen Liste“ Dritten zur Kenntnis gereicht wird!

  • bevor Du lospolterst, apellier doch einfach mal an Deinen eigenen Verstand: wenn Du einen Termin mit einem Lieferanten oder Kunden ausmachst und der dann einfach so ohne sich zu melden nicht erscheint, wirst Du mit Sicherheit happy sein. Und noch viel mehr, wenn Du richtig was aufgefahren hast im Office. Zuverlässigkeit mag Dir egal sein, mir nicht. Nur weil Barcamps eine kostenlose Veranstaltung sind und der Eintrag in ein Wiki ja nix koschtet, heißt das noch lange nicht, dass ich die Mühen der Veranstalter mit Füßen treten muss. Erlaube mir ein heftiges Kopfschütteln. Will Dich mal sehen, wie Du 10.000 Euro reinsteckst und dann umonst einen Teil verprasst. Dein Geldbeutel ist Dir sicher näher als der der anderen, oder?

  • @Robert: Gibt es denn auch Zahlen, wieviele der „No Show“-Personen ohne „Rückmeldung“ bzw. „Absage“ ferngeblieben sind? Oder sind die genannten Zahlen bereits die „kommentarlosen Fernbleiber“?

    Ich würde nämlich eigentlich davon ausgehen, dass zumindest ein ernstzunehmender Teil nicht ohne ernsthaften Grund kurzfristig „abgesagt“ hat (siehe auch Kommentar von Jörg Holzmüller). Andererseits verstehen vielleicht einige Teilnehmer die offene Organisationsform falsch bzw. sehen den kurzen Eintrag in ein Wiki nicht als verbindlich an. Und es dürfte nur schwer nachzuweisen sein, dass sich Person X selbst eingetragen hat…

    Die Verbindlichkeit ließe sich zumindest im Bereich „Anmeldung“ durch eine stärkere Formalisierung verbessern, d.h. ich komme nur auf eine solche Liste, wenn ich mich per Webformular angemeldet habe und dann meine E-Mail-Adresse durch einen in einer E-Mail anzuklickenden Link verifiziert habe. So etwas in der Art hat ja Andreas Dittes kurzfristig und quasi per Hand realisiert.

    Ergänzend könnte dann kurz vor der Veranstaltung noch mal eine Erinnerungsmail kommen, etc.

  • @Robert: Ich denke nicht, daß diese Situationen vergleichbar sind! Es handelt sich hier um eine Konferenz mit hunderten von Teilnehmern und nicht einen Termin, wie von Dir beschrieben. Und mir mal eben mangelnde Zuverlässigkeit vorzuwerfen, das ist doch nicht wirklich Deine Art. Ist es in Frankfurt denn auch schon wieder so heiß? 😉

    Ich möchte nur betonen, was ich bereits gesagt habe, wenn ich nicht komme und nicht rechtzeitig absage, dann gab es mindstens einen Grund dafür.

    Es sind hier schon gute, diskussionswürdige Vorschläge gemacht worden, die das Problem des Nichterscheinens lösen könnten. Funktioniert hat eigentlich immer ganz gut eine Art Pfand in Form eines Geldbetrages zu nehmen, der der Höhe einer Ordnungswiedirgkeit im Straßenverkehr entspricht. Das muß dann bis zu einem bestimmten Tag überwiesen sein. Wer kommt erhält die Kohle zurück, wer nicht unterstützt den Organisator mit diesem Geld.

    Aber bitte keine „Schwarzen Listen“ und auch keine „Volkstribunale“ für jene, die doch mal wieder kommen wollen und sich vor einem solchen Gremium zunächst rechtfertigen müssen. Zu Ostzeiten war dies die berühmte Selbstkritik cora Publimum voll von Scheinheiligkeit.

    Und weil ich die Idee mit dem Pfand auch ernst meine würde ich gerne den Veranstaltern in Hamburg rückwirkend dieses auf ein Konto überweisen. Vielleicht hast Du ja anstelle einer „Schwarzen Liste“ eine Kontonummer parat!

  • Ich kann mich nur an ganz wenige Absager erinnern. Die meisten sind einfach nicht gekommen. Überbucht war bereits – aber bei 220 Anmeldungen dann 90 am Sonntag nicht da?

    Dann hatten wir gebeten, sich in die Google-Group einzutragen, damit wir die E-Mail Adressen für den Reminder bekommen. Da waren 174 (von 220) angemeldet, ich weiss aber von mehr als 10, die nicht anwesend sein konnten (also auch nicht auf der Anmeldeliste standen) nur weil sie interessiert waren und mitlesen wollten. Wo sind die 70 anderen gewesen?

    Keiner hat Interesse an einer stärkeren Formalisierung. Aber es gibt so etwas wie Respekt – besonders vor anderen. Jedenfalls habe ich den. Ich konnte nicht nach HH fahren und habe mich einfach eine Woche zuvor abgemeldet. Das hat 1 Minute gekostet und damit war der Fall erledigt. Ist das zuviel verlangt?

    Wir suchen Lösungen wie man dem Problem (und es ist eins) beikommt. In Köln haben wir 800€ bezahlt, von einem auf Kante genähten Budget (ich hab selbst noch 100 € reingelegt) – für Leute die einfach ohne etwas zu sagen nicht gekommen sind. Das waren 10% vom Gesamtbudget.

    Warum muss man sich den Arsch aufreissen für Leute, die es nicht respektieren? Das ist echt frustrierend!

    http://barcampfrankfurt.pbwiki.com/Teilnehmer
    http://groups.google.com/group/barcamp-frankfurt-07?lnk=li

  • @Stefan, ich habe nur ungefähre Zahlen aus HH, da ich nicht Organisator war, kommen aber bestimmt. Sprich: wieviele NoShows gabs (die ohne Begründung nicht kamen). In FFM waren mehr oder minder fast alle NoShows ohne Begründung ferngeblieben bzw. (darum gehts ja) hatten sich nicht ausgetragen aus dem Wiki.

    @Jörg, ich predige, dass man sich austragen sollte, wenn man absehen kann, dass man nicht kommen kann. Ich predige nicht, dass man dennoch kommen soll, wenn privat/beruflich was Akutes anliegt. Was Dich angeht: ich bin nicht davon ausgegangen, dass Du auf der Teilnehmerliste standst, spielt auch keine Rolle. Du warst halt nicht da. Warum Du nicht da warst, geht mich nix an. Ich mach Dir auch keine Vorgaben, wie Du Dich zu verhalten hast, bist selber alt genug. Deine Annahme aber, dass alle bzw. die meisten ohne sich auszutragen fernbleiben, weil halt was dazwischenkommt, war in FFM nicht so. In HH weiß ich es nicht. In Köln war es wie in FFM. Der Fall, dass plötzlich noch am Freitag, also einen Tag vor dem Barcamp, oder am Samstag was dazwischenkommt, wird also wie häufig bei den NoShows aufkommen? Gute Chancen also, dass das unzuverlässige Verhalten systemisch ist, weil – wie es Stefan wundebar treffen ausdrückt – das Anmeldeprozedere wie eine unverbindliche Teilnahmezusage erscheint. Selbst das kann kein Grund sein, da man an Dritte und nicht an sich denken sollte, so easy ist das, was das Kommen angeht. Nachrangig spielen finanzielle Überlegungen eine Rolle bei der Planung der Kosten. Eine Massnahme wäre das von Dir erwähnte Pfand, allerdings hat Franz Patzig doch recht anschaulich beschrieben, was das zur Folge hat. Die Orga arbeitet bereits komplette Nächte in heißen Phasen durch, da ist der Mehraufwand nahezu ein Killer. Also bleibt dann nur noch das Apellieren, was weder in Köln, FFM, Nürnberg noch Hamburg gefruchtet hat. Das Verhältnis bleibt stets 200:150 am Samstag und 200:100-120 am Sonntag.

  • @Franz: Auch so ein Barcamp hat seinen Wert, den man durchaus monetarisieren sollte. Einen Mehraufwand für eine Überweisung eines „Pfandes“ im Vorfeld der Veranstaltung sehe ich nicht wirklich im Verhältnis zu dem Schaden, den das Nichterscheinen erzeugt. Respekt ist schön und gut, hat aber keine Auswirkungen auf den Geldbeutel, wenn man den Respekt nicht erbringt. Regeln kann man das nur über die Kohle.

    @Robert: Danke für Deine versöhnlichen Worte! 🙂 Ich wollte nichrt rumpoltern, aber auf „Scharzen Listen“ stand ich schon mal, und da reagiere ich ein wenig empfindlich! 😉

  • Hui! Ich merke wieder mal, dass ich wieder in Deutschland bin 🙂 Regeln, Formalien, alles ganz kompliziert um ein recht simples problem zu lösen. ich fasse mich kurz:

    Grundsätzlich: Das Problem muss gelöst werden, alleine wegen den Verpflegungsaufwendungen und dem Respekt.

    1. „Pfand“ Konzept: Nett, aber sehr unpraktikabel. Keine Lösung. aber netter ansatz, und alle die kommen kriegen ja auch das geld wieder.

    2. „Schwarze Liste“: sehr schlechtes wording. „Noshowlist“ oder „hazardlist“ oder „?list“: politisch akzeptabler. aber es gibt auch technisch „blacklists“, die einfach nur „schlechte wörter“ filtern. diese formulierung ist also eher im deutschen raum negativ konnotiert. aber wir sind hier auch im dt. raum… Ist aber ungünstig. 1. weil es auch aufwand bedeutet und 2. sollten barcamps nicht direkt mit harten bandagen arbeiten.

    alternativvorschlag 1 „as usual“: Barcamp planen wie jedes andere auch. Man weiss mit der zeit, wieviel % Schwund ist und rechnet fest damit (+10-20% extra, damit niemand verhungert). So machen es fast alle anderen…

    alternative 2 „testphase mit stärkerem apell“: klar formulieren: es gab probleme wenn leute doch nicht kommen. es soll kostenlos bleiben, keiner möchte daran schuld sein, dass es pfand gibt oder „noshowlists“. nur testweise für 2007. und kurz vor weihnachten machen wir einen riesigen barcampfans skype chat oder gehen alle zusammen auf einen weihnachtsmarkt und reden nochmal darüber… xmascamp, glühwein2.0 4barcamps oder wie auch immer 🙂

    Eine sache, ich stelle mich an den pranger: 3 unserer mixxt jungs haben es verrafft sich abzumelden. sie konnten spontan nicht mehr. für nicht eingefleischte barcamper ist es nicht offensichtlich, dass so ein verhalten solche probleme verursacht. sie meinten es nicht böse, und wir werden uns alle gegenseitig daran erinnern, wenn jemand doch nicht kann. da ich sie auch nicht daran erinnert habe, ist es auch sehr schlecht von mir gewesen. entschuldigung.

  • @Jörg: Auch wenn ich den Wert eines Barcamps ähnlich bewerte wie du, fürchte ich doch, dass der Pfand-Gedanke mehr Probleme schafft als löst. Neben dem rein organisatorischen Mehraufwand (200 Buchungen zuordnen, Fehlbuchungen verfolgen, etc., nach der Veranstaltung wieder zurück überweisen) scheint mir auch der denkbare „pädagogische Nutzen“ problematisch zu sein. Ist der Betrag zu niedrig (10 EUR?), wird das wohl die NoShow-Quote etwas senken, aber im Zweifelsfall schreibt man den Betrag halt einfach ab. Ist der Betrag allerdings zu hoch (50 EUR?), grenzt man die wirtschaftlich etwas knapperen Teilnehmer aus. Ausserdem würden dann bei 200 Personen plötzlich 10.000 EUR auf irgendeinem Konto herumliegen – das reicht zwar noch nicht für den Lebensabend in der Karibik, aber allemal für kritische Fragen, wenn da auch nur das geringste schiefläuft…

    Letztendlich läuft es wohl auf die Grundsatzfrage hinaus: Wie stark muss ein Barcamp organisiert sein?

    Meine Meinung dazu: Inhaltlich flexibel, räumlich und zeitlich eher starr.

    Denn der entscheidende Unterschied zu einer klassischen Konferenz liegt doch darin, dass die Teilnehmer gemeinsam die Themen und den inhaltlichen Verlauf der Veranstaltung festlegen – nicht aber, dass z.B. plötzlich 100 Teilnehmer mehr (oder eben weniger) am Start sind als ursprünglich geplant (und unterzubringen) sind.

    Insofern scheint mir eine „technische“ Lösung zur Generierung einer „verifizierten“ Teilnehmerliste (für jeden einzelnen Tag) nach wie vor die beste Lösung zu sein – so wenig perfekt sie auch ist.

    P.S.: Robert, scheinbar streikt dein E-Mail-Abo-Plugin bei neuen Kommentaren. Bei mir zumindest kam nichts an…

  • Allerdings ist NoShow am 2. (erst recht am 3.)Tag eines Seminars die „Norm“. Das gilt selbst für bezahlte Seminare.

    Nach der ersten After-Show-Party beginnt der NoShow-Abgang. 😉 … die Konzentration, die Gruppendynamik läßt (auch ohne vorangegangene Feier) nach.

    Im übrigen: das Nachlassen der Begeisterung ist ab dem 2. Tag selbst bei (bezahlten) Seminarleitern zu bemerken.

  • Blah…..P.S: Eine dringende Bitte noch: Wenn jemand in der Teilnehmer-Liste
    eingetragen ist, aus irgendwelchen Gründen jedoch nicht teilnehmen
    wird/kann, bitten wir darum sich auszutragen. Das ist a) um anderen
    einen Platz freizumachen (die Liste ist fast voll) und b) um unnötige
    Kosten zu vermeiden, denn die Verpflegung verursacht einen ziemlichen
    finanziellen Aufwand. Die Mittel die eventuell frei werden können wir
    unter Umständen besser anlegen.

    http://groups.google.com/group/barcampcologne/browse_thread/thread/2d1aae9c66f2d525?hl=de

    Das war der Reminder vom Kölner Barcamp, für Frankfurt war die Formulierung ähnlich.

  • @derherold:

    BarCamps sind keine Pflichtveransstaltung.

    Wir wollen etwas bewegen.

    Mir ist es egal wie es sonst ist. Und wenn einer diese Begeisterung nicht für 2 Tage aufbringen kann (bei einigen wächst sie ja sogar), soll er sich einfach abmelden. Wir zwingen ja keinen, wir möchten nur gerne Bescheid wissen.

    @Robert: Die Rechenaufgaben unterfordern mich 🙂

  • @Frank P., mir ist schon klar, daß BarCamps keine Pflichtveranstaltungen sind.

    Das sind aber Seminare, Veranstaltungen, die man selbst bucht und selbst (zuweilen nicht unerheblich) bezahlt, auch nicht… und trotzdem ist NoShow unvermeidbar.

    Der Idealismus in allen Ehren aber „moralische Appelle“ werden nix ändern … wenn schon, dann *strafen*. 😉

  • Wäre es eine kleine Lösung, dass es zwei Listen (jeweils für Samstag und Sonntag) gibt und man sich zweimal eintragen muss ?

  • Huhu! Hier spricht einer der „NoShows“. War für Samstag angemeldet. Krankheitsbedingt (gepaart mit der Hitze) bin ich nicht gekommen. Hab das in meinen Blog geschrieben, meinen Eintrag im Wiki editiert und den Orgas noch eine Mail geschrieben. So sollte es sein. So sollte es jeder machen. Damit wandere ich jetzt ggf. auf eine schwarze Liste (uhuuuu… bad word!) – aber immerhin in die Kategorie – „nicht zuverlässig, hat aber in letzter Sekunde abgesagt“?!

    Ich würde intensiver an die Teilnehmer appellieren aus fairnessgründen verbindlich zu- oder abzusagen. Beim BC HH hat Andreas Dittes die Teilnehmerdaten verwaltet (ich wurde von ihm aufgefordert mich über wufoo.com anzumelden). Ihm (oder dem Absager) würde dann aber obliegen ggf. Nachrücker zu informieren.

    Aber vielleicht ist es ja auch einfach normal, dass ein gewisser Anteil von Leuten nicht auf BCs erscheinen. Dagegen hilft Überbuchung, Überbuchung und Überbuchung.

    Mal davon abgesehen: Der größte Kostenpunkt war sicher das Catering. Und das war in HH glaub ich gesponsort, oder? Braucht man überhaupt Catering? Vielleicht sind auch 5,- EUR Umkostenbeitrag für Wasser und Kaffe und belegte Brötchen sinnvoll.

    Also: Überbuchen, an die Fairness apellieren und Kosten senken.

  • @ Christian:

    1. Deine Abmeldung habe ich, du hast alles getan was nötig ist. Den Satz mit der Blacklist hättest du dir sparen können, wir sind doch keine Idioten.
    2. Das entspricht nicht meinem Verständnis von normal, siehe Roberts Zahlen weiter oben.
    3. Die gemeinsamen Essen, dienen auch dazu die Leute zusammenzuhalten. In Berlin war es nicht so, das fanden viele nicht gut, weil alle losgelaufen sind und sich etwas zu essen suchen mussten. Bei den Essen laufen darüberhinaus auch immer gute Gespräche

  • […] Robert Basic beschreibt in einem flammenden Appel sehr gut, was der Reiz und auch das Problem eines Barcamps ist: die Teilnehmer sind für mdas Gelingen selber verantwortlich. Und die Zusammensetzung der Teilnehmer ist schwer zu beeinflussen. Die Organisatoren kennen nicht alle und können so keine “gesunde Mischung” aus Marketing, Design und Entwicklung herstellen. Wenn es diese denn geben sollte. Die einzige Einflußmöglichkeit der Organisatoren, die Robert anregt, ist die Namen der “no-shows” zu notieren und bei späteren Barcamps zu benachteiligen. “No-shows” kommen entweder gar nicht oder nur kurzzeitig, obwohl sie ihr Kommen fest zugesagt haben. Dadurch fallen Plätze für andere weg. Die “no-show”-Quote in Frankfurt war recht hoch. […]

  • […] Nach so viel Hurra-Geschrei, jetzt aber noch ein paar ernste Worte. Wer die Diskussionen bei Robert Basic und sonstwo nicht mitbekommen hat: Wir haben ein echtes Problem mit den sogenannten "NoShows", also Teilnehmern, die sich eintragen, dann aber nicht erscheinen. Das verursacht Kosten, (die wir auch irgendwie gegenüber unseren Sponsoren rechtfertigen müssen) und weiterhin wird anderen Interessierten der Platz weggenommen. […]

  • […] Naja, ich hoffe, dass auch alle, die sich eingetragen haben, erscheinen werden und gebe den Aufruf hier nochmal gerne weiter: Wenn ihr nicht sicher seid, ob ihr kommen könnt oder wollt, gebt euren Platz frei für diejenigen, die auf jeden Fall dabei sein möchten. Vor allen Dinge, tragt euch aus, wenn ihr wisst, dass ihr nicht dabei sein werdet! Zu den sogenannten “NoShows” sei nochmal auf den Beitrag von Robert nach dem Barcamp FFM verwiesen. […]

  • […] Einmal mehr kommt ein leidiges Thema zur Sprache, welches ich bei Robert schon mal zitiert habe: Wir haben ein echtes Problem mit den sogenannten “NoShows”, also Teilnehmern, die sich eintragen, dann aber nicht erscheinen. Das verursacht Kosten, (die wir auch irgendwie gegenüber unseren Sponsoren rechtfertigen müssen) und weiterhin wird anderen Interessierten der Platz weggenommen. […]

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