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Fotoblog gesucht

was mir extremst auffällt: die Beiträge zu Kamera gesucht (EOS 350 oder 400), Cashback für Canon-Ausrüstung wie auch der neue Beitrag zur Unschärfe in Bildern zeigt mir auf, wie groß der Bedarf an prima Fotoseiten for Dummies ist. Ich gehe davon aus, dass es natürlich dazu Foren gibt (hab ja mittlerweile 2 auf dem Radar). Doch, ein nettes Blog von einem Fotocrack fehlt mir irgendwie, der in Ruhe erklärt, wie man gute Fotos schießt, worauf man achten muss, welche Objektive für was geeignet sind. In diesem Umfeld eines Blogs kann ich mir gut vorstellen, dass so ein Teil super abhebt. Nein, ich werde jetzt nicht diskutieren, warum man nicht Newsgroups, IRC oder Foren bereits hat, wozu dann noch ein Blog gut sein soll. Mich fesselt es halt, wenn mir eine Person in Ruhe sein Fachwissen näherbringt und aufgrund der Flexibilität eines Blogs eine weitere, wunderbare Anlaufstelle für Fotografieinteressierte entstehen kann;)


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

32 Kommentare

  • Hmmm, da gibts ein kleines Problem.

    Fotoblog oder Fotoblog?

    Will sagen: die meisten Fotoblogs sind Blogs, wo Fotografen ihre Bilder ausstellen. Wenn man Glück hat, gibt es noch ein – zwei kleine Sätze zur Geschichte, das wars dann auch.

    Was Du suchst, gibt es – aber eben nicht in den Blogs. Sondern eher in der Fotocommunity. Dort hats jede Menge Foren für alle Arten der Fotografie. Der Anspruch der FC: Leute stellen Bilder aus, die sich dann von anderen Leuten, die auch Bilder ausstellen beurteilen lassen. Und am Ende habe alle was gelernt. Soweit die Theorie 😉

    Ich bin seit 2002 in der FC aktiv gewesen (Profil im Namen verlinkt) Fakt ist, ab einer gewissen Größe ist sowas utopisch. Da wird nur noch gelobt, hach wie toll ist dein Bild – und guck bitte auch meins an… Lernen kann man in so einer großen Gruppe nicht mehr viel.

    Der nächste Knackpunkt (und das ist mir auch schon bei den Diskussionen hier rund um das Thema aufgefallen) – die Technikfixiertheit der Nutzer. Es gibt ellenlange Threads (in der FC, in diversen Foren… you name it) über Objektive, Kameras… aber wenig über Fotos schießen. Will heißen: man redet sich die Köppe heiss, was nun besser ist – Canon oder Nikon – und „wenn wir über Kameras reden, reden wir nicht von Minolta“ etc. pp. Ob nun das SuperduperXLZoom von Schlagmichtot am Rand nun 3Linienpaare verliert oder ob man damit nur Omas tothauen kann… Blabla.

    Langweilig – und für Anfänger höchst frustrierend. Ken Rockwell, amerikanischer Fotograf hat das in seinen „Sieben Ebenen der Fotografie“ (http://www.kenrockwell.com/tech/7.htm) sehr gut auf den Punkt gebracht. Es gibt zu viele „Measurebators“, d.h. Technikfetischisten. Leider fotografieren viele der „Forenkönige“ mittlerweile nur noch Tabellen ab oder Wände (da kann man so schön Kissenverzeichnungen oder Tonnenwölbungen erkennen 🙂 Andererseits gibt es für Anfänger einige sehr schöne Tutorials, z.B. vom Stern. Da wird einem in aller Ruhe beigebracht, wie das nun mit dem Verhältnis Blende/Zeit eigentlich ist.

    Das witzige ist doch: die Technik beim Fotografieren ist eigentlich echt easy – wenn man die wenigen Grundregeln einmal drauf hat, kann man einfach loslegen. Vergesst die tollen Automatik-Programme eurer Kameras. Das einzige was ihr braucht, ist AV / TV / M / und P(aniktaste). Zeit vorwählen oder Blende vorwählen oder eben beides (für Fortgeschrittene mit externem Belichtungsmesser)… und das wars. Alles weitere macht die Kamera (Autofokus etc.) – und man konzentriert sich auf das Fotografieren!

    Ein Blog, was Du vorschlägst, würde dementsprechend schnell am „Themen-Ende“ sein. Da ist der Blick in 1-2 Fotobücher wirklich angebrachter. Spannend wäre natürlich, ein Profi, der nicht nur Bilder zeigt, sondern auch das „Drumherum“. Wie habe ich das Licht gesetzt, welche Tricks verwendete ich hier für das Food-Bild, wie habe ich diesen SW-Film gepusht, welche Tricks gibts bei der Baryt-Presse, wie erhielt ich hier die Fotoerlaubnis usw. Das würde ich sofort abonnieren! Allerdings: Profis lassen sich wirklich nicht gerne über die Schulter schauen. Der Markt für Fotografen ist sowieso schon besch…. eng geworden, durch all die Hobbyknipser die ihre Bildwerke für nen Appel und nen Ei verschleudern. Warum sollten die Profis dann auch noch ihre Tricks verraten?

    Klar, find ich auch doof – kann ich aber verstehen 🙂

  • […] Robert macht auf Basic Thinking die Diskussion auf, die wir vor einer Weile schon mal hatten – es gibt zu wenig Fotografie-Blogs die sich mit der Fotografie (nicht Bildern) auseinandersetzen. Er geht sogar noch einen Schritt weiter: er sucht Tipps für den blutigen Anfänger. Wenn ich darüber nachdenke, reden wir (Blogroll) ja häufig über fortgeschrittenes (jüngstes Beispiel bei 8mt – Histogramme auswerten ist sicherlich nichts für jemand der zum ersten Mal eine Kamera in der Hand hält.) […]

  • Robert, da stimme ich dir voll zu (siehe Trackback). Das Wissen rund um Grundlagen ist sehr verstreut, es gibt meines Wissens nach keinen Blog der von Null anfängt zu erklären. Das was geschrieben wird ist sehr punktuell; es dreht sich häufig um „Spezialprobleme“.

    Einen TIpp:

    Sony hat eine ganz brauchbare Serie von VIdeotutorials herausgebracht – hier wird vieles rund um die Grundlagen sehr einfach und einleuchtend erklärt.

    http://www.dokufoto.de/nachrichten/digitalfotografie/

    Ganz brauchbar sind auch die Videotutorials von Galileo (kostenpflichtig). Schau mal rein, einige Teaser sind kostenfrei und es gibt auch TUtorials für z.b. die 400D

    http://www.galileodesign.de/katalog/buecher/gp/themaID-73?GalileoSession=01673921A3.Zq9-NE-o

  • @Manuel, ich bin kein Fotograf, aber ich denke, mir würden die Themen nie ausgehen:) Ich sehe, wie auch, kein Problem, ein geiles Blog zu betreiben, bei so einem klasse Thema.

    @Chris, danke;))

  • Ich selbst habe zwar nur eine PowerShot, möchte aber auch hier das meiste aus der Kamera holen.

    Bin also genauso an dem Thema interessiert 🙂

  • @ Robert: Ich hätte auch kein Problem damit – ich habe halt nur die Bedenken dass Du wenig Leute finden wirst, die wirklich aus dem Nähkästchen plaudern werden 🙂

    Gut, das wäre dann ein Blog was MICH wirklich weiterbringen würde – für viele andere mögen ganz anderen Sachen wichtig sein.

    @ Pascal: Hey, interessanter Link – den werde ich mir bookmarken. danke!

    @ Markus: Ich habe lange Zeit mit einer Canon Powershot G3 gearbeitet – kein Problem, ausser die 4MP. Wichtig ist halt die Linse.

    http://tinyurl.com/2bldw3
    http://tinyurl.com/25q3th
    http://tinyurl.com/yvj4de
    http://tinyurl.com/ywxnrv

    …alle mit der Powershot gemacht.

  • Hmm, bei der „besserwisserseite“ und dem Leserfoto zeigt sich sehr schön, ab wann man ein Bild „kaputtbearbeitet“. Alles nach der Tonwerkorrektur macht keinen Sinn, kostet Zeit und sieht am Ende fürchterlich aus.

    Zum Zeigen, was man alles machen kann – ok. Aber bitte mit Maß 😉

  • Mit den Fotos aus Frankreich und mit der Möglichkeiten von Google Maps ließe sich ein prima Blog bauen, das sowohl ein bißchen Technik und Erfahrung und vor allem den Riesenspaß am Gucken und Entdecken – hier ist es Romanik in Frankreich – vermittelt: Stativ, Coolpix, Selbstauslöser (2 x drücken, dauert dann nur 2 statt 10 Sek). Leider bisher nur mit HTML: > Romanik und die geplanten Texte und Erklärungen gibts immer noch nicht.

    Es geht um Kunstwerke, die seit bald 1000 Jahren dort stehen, und schon innerhalb der letzten Jahre konnten wir deutliche Veränderungen in der Bausubstanz dokumentieren. Oder die Kapitelle, die in > Saint-Benoît-sur-Loire gerade restauriert werden! Es ist einfach wunderbar, wie die Kapitelle und die Kirchenräume sich gegenseitig ergänzen und das immer auf ganz individuelle Art und Weise.

    Manuel hat völlig recht: Bloß keine Automatik, Zeit oder Blende vorwählen, kein Blitz! 50 ASA, 1-3 Sek., Blende 8-11, dann ein wenig umhergucken, und dann allmählich mal zum nächsten Kapitell. Das beruhigt und ist echte Erholung. Und dann entdeckt man Ähnlichkeiten in anderen Kirchen und kann nachlesen, wie damals die Bildhauer wie heute der Fotograf tatsächlich von Ort zu Ort gezogen sind.

    Mein Romanik-Blog hatte nur eine kurze Lebensdauer. Vielleicht kommt er nach dem nächsten Urlaub wieder, wenn ich die neuesten Entdeckungen vorführen kann. Der Kameratyp ist nicht entscheidend, das Objektiv sollte ok sein, entscheidend ist aber der Moment, wenn man die Tür zur Kirche öffnet: Hat der Autor des Reiseführers nicht hier vielleicht doch einiges übersehen? Bis jetzt haben wir noch immer viel Interessantes gefunden, was nicht in den Reiseführern oder Kunstbüchern steht.

    Robert hat so ’ne nette Art, einen daran zu erinnern, was ein Blog alles kann.

  • Ich hatte auch schon die Idee dazu, auch schon angefangen zu planen und so weiter. Domain und co z.b. hab ich schon, nur leider mangelt es noch an der Zeit ein wenig. Hatte eigentlich geplant im August damit zu starten. Mal sehen.

  • Ja, das ist auf jeden Fall eine Lücke, die geschlossen werden kann. Du hast zu 100% recht, da gibts wenig im Netz und ich werd mir da nochmal Gedanken zu machen, wie ich das einbinden kann…

  • http://www.fotografr.de

    Ist ein redaktionelles Fotoblog mit beinahe täglich neuen Beiträgen und wurde genau und exakt aus den Gründen gestartet, die Robert in seinem Beitrag genannt hat. Allerdings ist das Wesen jedes Weblogs, dass es sich mit seinem Autor und seinen Interessen entwickelt. Zwangsläufig bleibt es da nicht lange bei reinen Einsteigerthemen. Deswegen stimme ich einerseits Tim zu, der das Wissen rund um die Fotografie für sehr verstreut und sehr spezialisiert hält, andererseits lässt sich mit ein paar ausgewählten guten Links schon sehr schnell einiges zusammentragen.

  • […] Robert sucht ein (nichtkommerzielles?) Fotoblog für den Start bei Null. Es gibt eine Reihe interessanter und lesenswerter Fotoblogs – Tim macht sich seine Gedanken dazu und differenziert gleich ein bisschen. Ich finde jedoch, immer bei Null kann man als Blogbetreiber auf Dauer nicht bleiben: Ein Blog entwickelt sich mit den Interessen und Fähigkeiten seines Autors, das ist das Wesen eines Weblogs. Wer als Einsteiger vorbeikommt und einfache Fragen stellt, wird aber hier nicht mit höhnischen Kommentaren weggeschickt – wie das in so manchem Forum der Fall wäre. Ich finde auch DAS eine Fotoblog ist gar nicht so gesund: Eine kleine Auswahl von vier, fünf geeigneten Blogs bietet eine ganz gute Mischung. So ginge es jedenfalls mir selbst, als ich Anfang Februar loslegte. […]

  • Hey Robert, eine ähnliche Frage habe ich bei mir auch gestellt. Ähnlich wie du, bin ich seit kurzer Zeit Besitzer einer SLR, aber extremer Dummy.
    Die Tipps, die ich in den Kommentaren bekommen habe, sind teilweise echt gut. Derzeit kämpfe ich mich durch einen Berg an Rezensionsexemplaren aktueller Fotobücher, die mir von verschiedenen Verlagen überlassen wurden. Sobald ich durch bin, werde ich die Bücher vorstellen, und natürlich auch meinen Senf dazu abgeben.

  • Also falls mal jemand eine wirklich gute Seite für Camcorder sieht – ich habe mir jetzt einen zugelegt, aber die Filme sind irgendwie viel zu kurz / zu groß für Youtube & Co.

  • Hi, hab das schon bei dokufoto geschrieben: Es ist zwar nicht direkt ein Blog, aber foto-howto.de ist schon nicht schlecht. Hatte neulich mal den „€œBetreiber“€? in ICQ und ich glaub,dass einige interessante Themen in der nächsten Zeit auf uns zu kommen, genaueres wollte er mir aber nicht sagen.
    Gruß
    mike

  • Vielleicht findest du in meinem Blog etwas Interessantes. Ich beschäftige mich mit vielen Dingen rund ums Fotografieren und die Bildbearbeitung. Der Schwerpunkt liegt derzeit beim RAW-Workflow sowie Tipps zur Archivierung der wertvollen Fotos und wie man sie bei Microstockagenturen an den Mann bringt.
    Ich freue mich auf deinen Besuch

    … nachbelichtet auf http://www.markus-dollinger.de

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