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warum sich Gutverdiener beklagen können

wer unter 52.000 Euro/Jahr als Angestellter verdient, könnte mit einem Internet-Startup die bessere Alternative wahrnehmen. Die typisch betriebswirtschaftliche Kalkulation hat Blogrolle vorgenommen: Lohnt ein Startup?

Hey, das ist ein Modell, ein Interessantes, aber nix, womit man nun rumheulend herumlaufen müsste, weil man mehr als die lumpigen 52.000 als Angestellter verdient:))

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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

10 Kommentare

  • […] Zu aller erst einmal: Ich habe die magischen Altersgrenze von 30 Jahren bereits überschritten und somit kommt es für mich nicht mehr in frage, aber es gibt sicher noch andere die sich Fragen, ob man lieber im Angestelltenverhältnis alt werden soll oder ein Startup gründet. Genau darüber hat sich der Blogroll Gedanken gemacht und ein kleines Rechenbeispiel gebracht. Alle die unter 30Jahre und ein Angestelltengehalt unter 52.000€ haben, sollten sich dieses Modell mal anschauen. Wichtig ist es auch eine Risikobetrachtung zu machen und natürlich den Investor zu finden. Die ganze Geschichte unter blogroll.de Danke an Robert für den Link. tags: altersgrenze, blogroll, existenzgründung, startup | kategorie: allgemein | Du bist der 2. Leser dieses Posts. | […]

  • Toll. Also hätte dann die Bundesregierung ja doch recht gehabt, als sie die ganzen Arbeitslosen über Jahre hinweg mit der „Ich AG“ in ein Startup drängte? Denn als Arbeitsloser bleibt man ja üblicherwiese unter dem angegebenem Jahreseinkommen. Ist das Arbeitsamt also an der momentanen Gründerwellenblase schuld?

  • Ihr meint das nicht wirklich ernst, oder? Ich meine, die Frage „Lohnt ein Startup?“ mit „Ja, wenn es Erfolg hat.“ zu beantworten, ist doch … also nee, *kopfschüttel*

    Ich geh mal davon aus, dass des alles ironisch gemeint ist. Der Holzbrinck-Sticker beweist es.

  • sowohl als auch;) Einerseits ist es sinnlos, was zu gründen, wenn die Statistiken sagen würden, dass 999 von 1 Gründern scheitern und dazu auch noch hochverschuldet auf der Strecke bleiben (nur ein gedankliches Rechenbeispiel). Es ist absolut rechtens, eine Oppurtinätskostenrechnung auf einigen wenigen Faktoren basierend aufzustellen, wobei man selbstverständlich mit Wahrscheinlichkeiten jonglieren muss. Immerhin geht es um die Akzetpanz des Verfalls des bisherigen Lebensstandards in der Gründungsphase, wenn nicht gar ein Übertreffen desselbigen nach eine langen Durststrecke viel später. Sonst bleibt man eben Angestellter. Ich würde noch zwei weitere Punkte ergänzen: wie ist der Wiedereinstieg in den Angestelltenalltag möglich? Und, wie lange halten die eigenen finanziellen Reserven, wenn alle Stricke reißen?

  • @Frank: Dachte ich auch zuerst.

    @Robert: Klar. Rechtens ist das alles. Die Frage die beim Wechsel auch zu berücksichtigen ist: Will man sich mit seiner Gründung eine eigene berufliche Existenz aufbauen, oder will man nur versuchen noch schnell nen Investor abzuzocken (kurzfristige „Exit“-Strategie), der noch weniger Ahnung hat, als man selbst?

    Zur Statistik: Die meisten Neugründungen scheitern. Das nennt man auch Unternehmer-Risiko. Wer sich als Unternehmens-Gründer von der „Misserfolgs-Statistik“ und dem Risiko abhalten lässt, ist ein Zauderer oder glaubt nicht wirklich an den Erfolg seiner Geschäftsidee, und sollte besser Angestellter bleiben. Ist ja nichts schlimmes.

  • @Robert
    Mir wäre das für eine Bewertung zu wenig. Die Rechengrössen an sich sind nachvollziehbar. Mir fehlt a bissle die Substanz, die Grundlage worauf die Zahlen basieren. In meinen Augen wäre solch ein Ausstieg aus einem Angestelltenverhältnis mit relativ sicheren Einkommen in ein Startup ein Abenteuer mit nicht bezifferten Risiken. Einfach Leichtsinn. Als Kreditbanker wird mir da schlecht. Das könnte nur die Basis für „Idee weiter verfolgen“ oder „Idee nicht weiterverfolgen“ sein.

    @Andreas
    Für die ernsthafte Deutung hatte ich erst einen anderen Comment auf der Zunge. Fachlich. Der Holzbrinck-Sticker hat mich dann aber an der Ernsthaftigkeit stark zweifeln lassen. Sei’s drum. Ich denke, ein Unternehmer sollte das Risiko schon kennen, bewerten und danach seine Strategien entwickeln und Entscheidungen treffen. Ganz sicher sollte er sich aber nicht von eigenen Misserfolgen und auch nicht von denen anderer abhalten lassen. Niemals.

    Ich halte nichts von so „schnell Geld verdienen“, das geht meist schief. Spätestens wenn das Startup gross wird und die Unternehmens-Steuerung nicht nachkommt. Typisches Beispiel: StudiVZ. Schnell gewachsen und aus dem Ruder gelaufen. Ohne Investor wäre das an den Baum gegangen.

  • Der Artikel bringt in der Tat wenig an Substanz, das Rechenbeispiel halte ich für „konstruiert“.

    Ein Gutes kann aber herausstreichen: daß es bei startups (auch) um Geldverdienen gehen sollte … daß es keinen Sinn macht, eine Existenz aufs Spiel zu setzen bzw. berufliche Weiterentwicklung zu vernachläsigen, um ein paar Groschen zu verdienen.

    Und man sollte auch an tatsächliche Einnahmen denken. Nur auf die Karte „Wir verkaufen dann die Firma für 3,2 Phantastillionen“ dürfte nur für die wenigsten in Frage kommen … Holzbein kauft nicht alles!

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