Sonstiges

Studenten und ihre Blog-Umfragen

kennen sicherlich viele, diese Mails mit den mal vielen mal wenigen Fragen. Oftmals sind die Jungakademiker zu faul, um die Antworten selbst zu finden, wenn sie denn nur in den Blogs suchen würden. Und, sie sagen selten Danke noch schicken sie einem die Ergebnisse ihrer Arbeit zu, nicht mal, wenn sie es versprochen haben. So landen mittlerweile 9 von 10 Anfragemails unbeantwortet im Papierkorb, selten beantworte ich noch wie früher deren Fragen. Na ja, egal, ist nicht so wichtig.

siehe auch Heike Scholz dazu


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

14 Kommentare

  • Doch, Robert, das IST wichtig. Gerade das vernetzte Web-Miteinander erfordert einige „Kultur-Basics“ (wie findste den denn ;-)), die den Umgang im Web verbindlicher und -nehmen wir mal das oldschool Wort- höflicher machen. Ich reg mich auch drüber auf.

  • Servus,

    ich schrieb dir etwa zweimal eine Email.
    Eine Antwort bekam ich nie. Ob ich geantwortet hätte spielt keine Rolle, nur ich kann dies vorher wissen – ich habe natürlich meine Schlüsse gezogen.

    Genau wie du – somit ist das keine Einbahnstraße.
    Vielleicht solltest du dir für solche Anfragen eine automatische Antwort parat halten – keine Antwort ist denke ich eine schlechte Lösung für dich.

    Ich wünsche dir viele kommende Dankesmails von den Leuten, denen du mit deinem Knowhow geholfen hast und helfen wirst.

    Cheers

    EDIT: Doch einmal habe ich eine Antwort bekommen und du hast sogar einen Artikel geschrieben – dennoch gehe ich eigentlich immer davon aus, dass ich von dir keine Antwort bekomme oder du meine Email ggf. gar nicht liest.
    Ob es vorher 10 andere gab, die sich dir gegenüber ungerechtfertigt verhalten haben interessiert mich wenig; alle über einen Kamm zu scheren, ist denke ich ungerechtfertigt und falsch.

  • Von der Zeit, eine Umfrage auszuwerten…

    Vor über einem Jahr hatte ich darauf hingewiesen, dass die Universität Augsburg unter der Leitung von Dr. Key Pousttchi eine Umfrage zum Mobile Payment machen würde. Damals hatte ich selbst mitgemacht. Den Teilnehmern wurde zugesichert…

  • Wenn die Diplomandin hübsch ist, beginne ich die Umfragen meist recht hoffnungsvoll, bis ich die erste Mörderfrage mit einer 15*6-er Checkbox-Matrix erblicke, auf der fast alle Fragen gleich sind. Meistens ist das die sechste von 23 Seiten. Ich führe liebend gerne ein knackiges Skype-Interview – aber das ist ja zum Auswerten viel zu viel Arbeit für die gestresste Studentenseele!

    Wenn man sich mal was originelles oder methodisch besseres überlegen würde, wäre allen geholfen!

  • auch ich finde diese umfragen wichtig, dass man nicht bei jeder mitmachen kann und möchte ist ja wohl logisch, aber hin und wieder sollte man das schon tun. andererseits finde ich auch, dass die studenten nicht von jedem eine antwort erwarten können, egal ob positiv oder negativ. leute wie unser gastgeber hier, hätten dann sicherlich sehr viel zu tun (@robert, apropos email…).

  • Robert, Deine Erfahrungen kann ich genau so nur bestätigen. Wer aber oft noch dreister ist: Journalisten. Die rufen einen teilweise zu unmöglichen Uhrzeiten an, fragen einen zu einem bestimmten webbezogenen Thema aus und immer öfter wars das dann auch. Wenn was kommt, dann sind die „wörtlichen“ Zitate nachjustiert ohne mein EInverständnis. Der Bitte, mir ein Belegexemplar oder eine PDF zu schicken kommt in der Regel auch niemand nach. Aber wie heisst es so schön: nichts ist so alt wie der Zitatgeber, Interviewpartner, Fragebogenbeantworten von gestern 😉

  • Was mich noch weitaus mehr ankotzte, war die Geschichte, als die Ergebnisse dann irgendwann „verfuegbar“ waren – fuer schlappe sechzig Tacken. Dass irgendwas mal nicht so laeuft mit der Schreiberei, lass ich jederzeit gelten, und ich hab genuegend Projektkram gesehen, um mir einige widrige Umstaende vorzustellen, aber *das* fand ich seinerzeit das allerletzte.

  • Wenn die Anfragen wenigstens so gestaltet wären, dass man ohne große Recherchen herausfinden kann, dass es tatsächlich von ein Studienprojekt und nicht eine „Wie-hoch-ist-ihr-Haushaltseinkommen-Umfrage“ ist wäre es ja schon prima.

    Aber wenn der (abgekürzte) Name nicht zur E-Mai Adresse und die Domain der Umfrage nicht zur Universität passt, dann landet’s meist im Spamordner:

    http://stefan.waidele.info/2007/06/15/umfragen-fur-die-studienarbeit-donts/

  • Oh, da war ich wohl gestern der auslösende Punkt…sorry 😉

    Falls ich übrigens die Muße habe, mich für die anderen Monate nochmal hinzusetzen, kriegst du natürlich die Ergebnisse wieder zugesandt!

    Mit der Faulheit war nur bei dir, weil Du so eine unglaubliche Menge von Beiträgen pro Monat hast und ich dachte, dass Du nur die Zahlen aus einem Hut zaubern musst…

    Danke trotzdem noch einmal für die Hilfe!

  • Tja, dann gehöre ich auch zu den 90% …
    und ich schließe mich an, dass zumindest eine Reaktion, wenn auch eine negative, nett gewesen wäre. Alle anderen waren dazu in der Lage.

    Es ging übrigens um ein (Skype-)Leitfadeninterview – qualitative Forschung also… die mit recht hohen Aufwand von „den Studenten“ ausgewertet wird…

    Zum Thema Ergebnisse: Sicherlich ist es nicht in Ordnung wenn man diese nicht erhält, aber ich gebe zu bedenken das es auch mal etwas länger dauern kann… gerade wenn sich die Suche nach Interviewpartner als aufwändig und langwierig erweist und es auch noch andere Erwerbs- und Studientätigkeiten zu erledigen gibt…

    PS: Möchte nicht jemand mal ein Programm zur weitestgehend automatischen Transkription herstellen ?

  • Lieber Robert

    Natürlich gibt es eine Inflation an Studien über Blogs,
    und ich kann auch gut verstehen, dass die vielen Anfragen nervig sein können.

    Nur, jede Arbeit, vor allem aufwendige Diplom- und Masterarbeiten führen dazu, dass deine Reputation als Blog-Guru weiter wächst, wenn du darin zitiert wirst.

    Gut möglich, dass du Werbung für deine Person nicht mehr nötig hast. Aber einige der Studenten, die heute bloss Studenten sind, arbeiten in der Zukunft bei Unternehmen, die für Dich interessante Kunden sein könnten.

    Ich jedenfalls fühle mich in diesem Fall geehrt, dass ich von
    Dir zumindest eine Absage erhalten habe.

    Faule Studenten sollte man nicht unterstützen, da bin ich gleicher Meinung!

    Freundliche Grüsse

    Mathias

    P.S Unsere Masterarbeit bekommst Du, auch wenn du keinen
    Hinweis auf unsere Umfrage posten wolltest.

  • geht ja dabei nicht um einen Deal, Blogger füllt aus und bekommt im Gegenzug Werbung, sondern häufig um die Tatsache, dass es einfach zu viel wird irgendwann und andererseits sich die Studenten an sehr einfache Vereinbarungen nicht halten. Anyway, Dir viel Erfolg mit Deiner Arbeit und hoffentlich findest Du schnell einen guten Job, der Dir gefällt!

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