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Flickr zieht sich aus Waterloo zurück?

Waterloo, ein Name wie Donnerhall. Napoleons letzte Schlacht. Flickrs letzte Schlacht wird es wohl nicht gewesen sein, aber Flickr hat sein Haupt vor den deutschen Nutzern gebeugt und erlaubt es nun, die Safe Search auszuschalten. So sieht es zumindestens aus, wenn man sich den Screenshot auf TextundBlog anschaut. Beim Franz allerdings liest sich das etwas anders. Da steht was von einem Kompromiss. Man kann nun Fotos bis zur mittleren Stufe angezeigt bekommen, die ganz ganz harten Fotos soll man aber nicht sehen können.

Was nun? Teilrückzug von Flickr oder weiße Fahne ohne Wenn und Aber?


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

11 Kommentare

  • Auch ich sehe (mit meiner deutschen Yahoo-ID) nur den „Kompromiss“, wie ich gerade aufgezeigt habe. Sehr seltsam, dass es nun auch noch solche Unterschiede zu geben scheint, zumal wir Schweizer ja einfach mit euch Deutschen „mitgefangen“ sind und zensurmässig in den selben Topf geworfen werden.

  • […] Eine Woche des Protests und der Entrüstung liegen hinter vielen flickr-Benutzern, die jetzt vielleicht schon keine mehr sind. Eine Woche lang hatte man seine geliebten Benutzer mit halbherzigen Statements und Entschuldigungen abgewimmelt. Eine Woche lang hat man bei flickr bewiesen, was es heißt wenn man die Füße unter den Yahoo!-Familientisch stellt. Nun, was ist dabei letztendlich herausgekommen? […]

  • Einfach Unfug, was flickr da macht. Deutsche Kunden können jetzt Inhalte angucken, die als „safe“ oder „moderated“ eingestuft werden, „restricted“ wird hierzulande (und in Hongkong, Singapore, etc.) nicht angezeigt. Wobei flickr bzw. irgendwelche Software entscheidet, was „restricted“ ist oder nicht. Im Support-Forum versucht ein verwirrter flickr-Kollege siet Stunden, zu erfahren, wieso eine harmlose Landschaftsaufnahme ohne sein Zutun als „restricted“ eingestuft wurde.
    Überhaupt ist das doch nur noch arm. Man braucht eine geschlagene Woche „transatlantische Verhandlungen“, um einen Filter wieder rauszunehmen?
    flickr gängelt seine Teilnehmer und versucht, erwachsenen Menschen vorzuschreiben, was sie angucken dürfen und was nicht. Das könnte noch sehr lustig werden.

  • Zu spät. Der Point-of-no-Return ist schon überschritten. Es geht auch gar nicht mehr darum, ob man nun wieder Photos sehen darf oder nicht, sondern um das ignorante Verhalten von flickr. Die Ehe ist zu Ende. man natürlich in Freundschaft auseinander gehen.

  • die leute von flickr wissen doch genau was hierzulande passiert wenn ein minderjähriger zufällig nen nackten busen sieht.
    das geschrei aus den allseits bekannten richtungen wäre wie immer groß.
    horst

  • Also was wohl am meisten nervt ist die Kommunikationspolitik. Die Community macht doch flickr erst aus und da kann man nicht

    a) einfach mal was umstellen, was mir zum Nachteil gereicht und dieses nicht vorher kommunizieren/diskutieren

    b) nach der Entdeckung durch den User auch wieder nix sagen wollen/dürfen

    Und das Problem wird sicher nicht bei Stewart et.al. liegen, sondern doch wohl eher bei Yahoo.

    Auch interessant: Es wurde versprochen, dass durch die Umstellung auf die Yahoo-ID keine Nachteile entstehen würden, nun aber wird genau diese zur Unterscheidung zwischen deutsch/singapur/hongkong/südkorea und Rest der Welt genutzt.

    Ich für meinen Teil, werde meine Bilder jetzt mal weiter streuen, damit ich auch die einzelnen Alternativen besser kennenlerne und werde wohl meinen Pro-Account dann mal auslaufen lassen (noch habe ich ja viele Freunde dort und die sind nicht nur aus Deutschland weswegen es leider schwierig sein wird, die auf einen anderen Service mitzunehmen. Das ist das andere Problem mit so Communities, die Plattformabhängigkeit).

  • Was für eine Enttäuschung. Yahoo zensiert durch seine Foto-Tochter Flickr Deutsche User. Und Google löscht uns demnächst unsere GMail-Accounts.

    Da fragt man sich doch, wo liegt denn hier die Wurzel des Übels? Ist es wirklich Yahoo? Ist es wirklich Google? Oder sind es eher Rechte und Gesetze, die heimlich still und leise bei uns zulande eingeführt werden, die uns immer mehr beschneiden? Deutsche Foren-Admins können Nachts nicht mehr schlafen, weil wenn einer Ihrer Foren-Teilnehmer was falsches schreibt, gibts gleich eine massive Klage?

    Ist das Deutschlands Mauer 2.0? Oder kriegen wir noch die Kurve?

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