Sonstiges

Frust

tstststs, saß vorhin in einem Studio des Hessischen Rundfunks. Mann, Krachertechnik, was für geile Mikros, Surroundanlage, hunderte von Drehreglern, Mischpulte, da kommt man als Technikaffiner echt ins Schwärmen, was die alles anstellen können. Wenn ich daran denke, wenn ich mal hin und wieder zu meinem Popel-Headset greife, bisserl palaver und das dann mit so nem Studio vergleiche, wirds einem ganz andersm da wirste echt blass vor Neid:)) Hinzukommt der Gedanke, dass es möglichweise superspannend wäre, den Bürgern das Mikro in die Hand zu drücken und ihre eigenen Sendungen machen zu lassen (klar, mit technischer Begleitung). Und sei es auch nur, um Podcasts herzustellen, nicht unbedingt live zu gehen. User generated radio by radio. Na ja, wird nur ein kleiner Traum bleiben. Obwohl, gerade das Radio muss doch immer mehr kämpfen zwischen all den TV- und Netzangeboten.

Warum ich da war? Deutschlandfunkt hat Franz Patzig (in Köln) und mich zum Thema Flickr/Yahoo interviewt. Irgendwann am Wochenende (Sa/So) wirds dann gesendet.


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

14 Kommentare

  • Nicht neidisch werden, Robert. Das ist kein Kunststück, mit zwangseingezogenen Geldern in Milliardenhöhe ein beeindruckendes Equipment einzukaufen. Ein Kunststück ist doch eher, mit einer bescheidenen Ausstattung ein gutes Programm zu produzieren. Sehe da nur ich ein Mißverhältnis, nicht nur beim HR?

  • Bei Bürgerradios kann jeder Mensch unter technischer Anleitung selbst auf Sendung gehen. Bei uns in der Region ist das Radio ZuSa. Die müssen sogar einer Scientologin wöchtentliche Sendezeit geben.

  • […] Auch nach über einer Woche hören die Diskussionen zum flickr/yahoo-Debakel nicht auf. Deshalb berichtet auch der Deutschlandfunk am Samstag – also morgen – ab 18:30 Uhr über das Thema. Im Interview: Franz Patzig und Robert Basic. Flackern bei Flickr Zensurvorwürfe brachten Unmut unter den Nutzern der Fototauschbörse […]

  • Offene Kanäle existieren, Robert. Schon ziemlich lange sogar. Ob man zur Produktion eines Podcast ein Multimillionendollar-Studio braucht, wage ich allerdings zu bezweifeln. Lenkt imo nur ab.

    Ein ruhiger Raum (muss nichtmal eine schalldichte Kabine sein), ein brauchbares Mikro und ein Rechner reichen. Weit wichtiger sind gute Ideen.

  • Neben den offenen Kanälen gibt es auch an sich „geschlossene“ Sender, die teilweise sehr offen sind. In Bayern ist da natürlich der Zündfunk zu nennen, der sehr häufig Jugendliche sehr intensiv mitmachen lässt und das auch schon getan hat als ich noch jung war – also so etwa zur Zeit des Web 0.1b.

  • Das Stichwort ist schon gefallen, aber ich kann „Bürgerfunk“ nur nochmal unterstreichen. Gerade in NRW gibt es Radio-Werkstätte die teilweise mehr als professionell ausgestattet sind und an den Standard eines Sendestudios heranreichen. Die Sendungen werden zu guten Sendezeiten ausgestrahlt (ich weiß, dass die Lokalsender in NRW dazu sogar verpflichtet sind) und so kann jeder der möchte sich selber in einer professionell produzierten Radiosendung hören.
    Wenn weiteres Interesse besteht, einfach mal ne mail schreiben… 😉

    grüßle

  • ist hier in bremen auch sehr stark verbreitet. natürlich hat man immer wieder fürchterlich schlagersendungen darunter, aber viele formate sind sehr spannend. gerade weil sie sich vom einheitsbrei der öffentlich-rechtlichen und privaten sender dieser region wohltuend abheben.

  • […] DLF hat gestern die Flickr-Problematik aufgegriffen und dazu einen Beitrag gesendet. Die Herren Patzig und Basic waren geladen und haben ihren Senf dazugegeben. Vermutlich ist auch den Beiden zu verdanken, daß die Problematik und die Chronologie des Ganzen richtig dargestellt wurde. Den Beitrag gibt es als MP3. […]

  • […] Robert Basic und Franz Patzig waren ja beim Radio um ein Interview zum Thema FlickR zu geben. Die Problematik von FlickR sollte ja nun bekannt sein, trotzdem ist es interessant was Robert Basic und Franz Patzig dazu zu sagen haben. Schade ist, die beiden kommen viel zu wenig zu Wort. Jeder darf gerade mal ein paar Sätze sagen. Aber nichts desto trotz, es wurde gut recherchiert und es wird ein guter Überblick über die Geschehnisse geboten. Auch das Fazit ist, meiner Meinung nach, sehr objektiv und wirklich zutreffend. (via) […]

  • Mit „Offene Kanälen“ und „nichtkommerziellem Lokalfunk“ liegst Du hier richtig. Gibt es schon sehr lange und war für viele Radiomacher der Einstieg in die Radiowelt, übrigens auch bei HR3 🙂

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