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Second Life lässt Regierungen dran?

interessante News, Techchannel:

Second Life soll ein Filtersystem bekommen. „Damit soll jede Regierung selbst regeln können, welchen Gesetzen ihre Bürger in ‚Second Life‘ unterliegen“, sagte „Second Life“-Entwickler Philip Rosedale in einem Interview des Nachrichtenmagazins „Focus“. So sollen Länder beispielsweise genaue Altersbeschränkungen festlegen und überprüfen können. Auf diese Weise wolle der Chef von Linden Lab, der Firma hinter „Second Life“, Regelverstöße von Nutzern erschweren.

Im Focus steht noch dieser Satz: Rosedale sprach im FOCUS-Interview zudem über das wirtschaftliche Potenzial seines Projekts und kam zu dem Schluss: „’Second Life´ ist ökonomisch total überbewertet.“ Ich dachte, nur die Technik und die PR:)

via digital next


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

4 Kommentare

  • Eigentlich nicht überbewertet. Gnadenlos falsch bewertet.

    Eine 3D-Umgebung als Spielzimmer für ein paar Hunderttausend Mitglieder – öde. Langweilig. Eine Plattform die in Echtzeit usergenerierte Aktionen unter einen Hut bekommt und dazu noch auf einen Markt als Selbstregularium setzt – sehr interessant.

    SL selbst kann ruhig Pleite gehen, die Nachfolger werden schon weiter machen.

  • Ich habe das ganze Interview noch nicht gelesen, allerdings

    – ist die Frage, welche Gesetze gelten, nicht von einem Filter abhängig; mit einem Filter kann man höchstens – und das auch nur möglicherweise – bestimmte Verhaltensweisen unterbinden / verfolgen und so auf die EINHALTUNG von Gesetzen hinwirken;

    – werden „Regierungen“ kaum proaktiv Altersbeschränkungen in der Art und Weise überprüfen, dass sie deren Einhaltung selbst durch Nutzung eines Filters sicherstellen; grundsätzlich liegt dies zunächst in der Verantwortung des jeweiligen Plattformbetreibers;

    – etc.

    Ich bin gespannt auf weitere Informationen.

  • Grundsätzlich stimme ich meinen Vorredner zu. Dennoch scheint in der Internetbranche noch nicht so ganz der Glaube an virtuelle Realitäten bzw. Welten verlorengegangen zu sein. Dies bestätigt zumindest die Umfrage, die von Novomind im Auftrag von Internet World Business. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse kann man hier bei uns nachlesen.
    Demnach sind ungefähr 30 Prozent der Befragten davon überzeugt, dass die Nutzerzahlen in VRs in 5 Jahren mehr als 50 Millionen Nutzer betragen werden. Interessant auch, dass die Branchen mit dem größten Interesse an Second Life und Co. Tourismus/Verkehr und Medien/Verlage sind.

  • […] Vor dem Hintergrund der zunehmenden Diskussion um rechtsverletzende Contents und Vorgänge in “Second Life” hat Philip Rosedale, Chef des Second Life-Betreibers Linden Lab, mit einem im aktuellen Focus abgedruckten Interview für Aufsehen gesorgt. Linden Lab wolle, so Rosedale, “ein Filtersystem in unsere Software integrieren. Damit soll jede reale Regierung regeln können, welchen Gesetzen ihre Bürger in “Second Life” unterliegen. So könnte beispielsweise Deutschland festlegen, nur Nutzern ab 18 Jahren den Zugang zu gewähren.” […]

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