Sonstiges

Social Network für Sportler: Netzathleten.de

Stefan Pfannmöller ist ein überaus sympathischer Profisportler und olympischer Bronzemedaillengewinner im Kanu-Slalom (Athen 2004), Europameister, Deutscher Meister und und und. Zusammen mit Michael Balser, Mathias Lingenheil und Hubert Muekusch zieht das Quartett die Seite Netzathleten.de hoch. Habe mich mit Stefan schon mehrfach telefonisch über die Site ausgetauscht. Ich weiß, es gibt momentan zwei weitere Parallelangebote am Start (sportme und irgendwas mit „Champions“). Da mir jedoch pesönlich die Seite netzathleten am authentischten rüberkommt und mir auch die Idee gut gefällt, gehe ich etwas ausführlicher auf die junge Seite ein. Vorneweg: wer die Ausdauer und Disziplin von Profisportlern kennt, kann sich denken, dass das gute Eigenschaften sind, um zu gründen! Ich habe den Eindruck, dass Netzathleten gute Karten hat, sich tatsächlich als neuartigeres Sportlernetzwerk zu etablieren, wenn auch es ein weiter Weg ist. Und die Ecken geschliffen werden. Kommt Zeit kommt Rat:)

Was soll netzathleten darstellen? Im About steht etwas steif:

Die netzathleten sind eine Online-Plattform für Sportler, Betreuer, Teams und Vereine – egal aus welcher Sportart oder ob aus dem Freizeit- oder Leistungssport.

* » Präsentiere dich und deinen Sport
* » Finde Sportfreunde und Trainingspartner
* » Berichte von Trainingslagern und Wettkämpfen (Fotos und Videos)
* » Fordere andere Mitglieder zum Duell heraus
* » Kündige Sportevents an und werde darüber informiert
* » Stelle dein Team/deinen Verein auf einer eigenen Seite vor, organisiere einfach und schnell (Termine, Newsletter, Dokumente) und finde neue Mitglieder in unserem Netzwerk
* » netzathleten ist natürlich kostenlos

Also in Kurzform: Sportinteressierte sollen sich finden, vernetzen und austauschen können. Im Rahmen eines Social Networks. Kein Wunder also, dass man zunächst ein Userprofil vorfindet, das sich wie folgt aufteilt: persönliche Daten, meine Sportarten, meine Sportfreunde, meine Mitgliedschaften, meine Fotos, mein Blog. Ich kann auf Wunsch eine Team- oder Vereinsseite erstellen. Dazu gleich mehr.

Was sind Mitgliedschaften? Wenn ich zB Badminton als eine meiner Sportarten hinzugefügt habe, bin ich automatisch Mitglied der Sportart Badminton, die eine eigene Seite hat. So wie jede andere Sportart. Die Mitgliedschaften werden unterteilt nach Profis, Amateure, Ehemalig, Betreuer, Hobby und Fans. Zusätzlich kann man sich zu dieser Sportart über ein Forum austauschen und wenn man möchte ein Scout werden, der die Pflege und Moderation dieser Sportartenseite übernimmt. Es gibt ein Gästebuch und eine Bildergallerie.

Das gleiche Spiel läuft auf den Seitentypen „Verein“ und „Teamseite“ ab. Die Teamseite besteht aus dem Teamprofil, den Teamsportarten, Teamfotos, dem Teamblog und einem Teamgästebuch. Der Moderator nennt sich „Kapitän“. Man kann Mitglied oder aber Fan einer Teamseite werden. Wobei ich die Unterscheidung nicht 100% verstehe.

Wie aber finde sich nun die User? Nun, ich kann jederzeit suchen (Name, Sportart, …) bekomme aber über die unterschiedlichen Navigationsmöglichkeiten jederzeit User präsentiert. Die sich auf den Sporartenseiten, den Vereins- und Teamseiten wiederfinden. Wie in jeden Social Network kann ich den User adden bzw. mich als Fan eintragen (was wohl eher die Regel bei den schon zahlreich versammelten Profisportlern sein wird).

Kritik:
Was folgt, ist etwas stichwortartiges Brainstorming. Wer die Seite von innen sieht, wird das eher lesen können, als jemand, der die Seite nicht gesehen hat;)
An sich präsentiert sich die Seite recht „eckig“ und etwas steif. In Verbindung aber mit den zahlreichen Funktionen ist es imho noch nicht gelungen, dass es sich rund anfühlt. Ich bin kein GUI Experte, aber Netzathleten sollte noch sehr viel Gehirnschmalz genau da reinstecken, damit die Bedienung leichtgängiger wird, genauergesagt meine ich das Gefühl des einfaches Surfens. So werden für meinen Geschmack zu viele wichtige Infos durch den Seitenaufbau aus dem Viewport geschoben und man muss ständig nach unten scrollen. Das liegt aber daran, dass man die Funktionen in den Kopfbereich vertikal mittig angeordnet hat. Das nimmt plus dem Header viel Platz weg. Ebenso mangelt es noch an optischer Unterteilung der einzelnen Bereiche, sobald man sich auf einer Sportarten/Teamseite bzw. Vereinsseite befindet. Alles ist zugleich wichtig, was die Optik angeht, aber zuviel unterschiedliches Zeugs auf einem Haufen. Aber das ist nicht mal so wichtig, kommt eh weg:)) Lies einfach weiter.

Fremde Userseiten, zu wenig kommunikativ
Auch hat die Formularitis zugeschlagen: der User kann für meinen Geschmack viel zu viele Formularfelder ausfüllen, das macht insb. die Profilseiten sehr schwergängig, unterbindet die Kommunikation. Denn Netzathleten zeigt all diese Infos dann im Userprofil an. Untereinander, uaah… Konkret, das Profil von Stefan Pfannmöller:
userprofil
Habe die Bereiche durchgestrichen, die man imho nicht sehen sollte, wenn man auf ein Userprofil kommt. Stattdessen kann man all diese dutzenden von Zusatzinfos nach links in die Sidebar verlagern, wo sich zZt „meine Funktionen“ allgegenwärtig aufhalten. Das brauche ich so nicht. Ich kann stattdessen jederzeit auf meinen Profillink klicken und dann immer noch „meine Dinge“ aufrufen, mit denen ich was machen kann. Also, streichen bzw. verlagern des Linkblocks „Sportarten, Sportfreunde, Teams, Fotos, Blog“. Weg. Ebenso die im Contentbereich nun komplementär folgenden Bereiche zu den Sprunglinks (!). Aus dem Weg, interagieren kommt nach anreizen! Wenn ich die sehen will, dann kann ich die immer noch aufrufen. Aber nicht so wie jetzt alles auf einen Haufen untereinander schmeißen.

Wenn ich also „mit jemanden“ interagieren möchte (also auf einem fremden Profil bin), sollte ich dem User das auch schnell ermöglichen, indem ich ihn mit Speck locke. Wie? Das Bild des mir fremden Users ist ungemein wichtig. Ebenso seine Fotogalerie, die reicht schon als Link unterhalb des Fotos. Ich kann die auch zusätzlich mit drei kleinen Thumbnails etwas prominenter darstellen. Wenn er Profisportler ist, kann ich das durch ein Icon neben dem Bild sehr einfach signalisieren. Profisportler? Oh, cool, der hat was auf dem Kasten, ein echter Sportler! Die zahlreichen Infolinks, die mir momentan rechts neben dem Bild angeboten werden.. wie gesagt, weg, weg in die Sidebar! Get out of the way of the user! Lass ihn unmittelbar kommunizieren. Sehen also. Was noch? Es geht um Sport. Also kann ich unterhalb des Fotos in einer simplen Tagcloud/Liste die Sportarten anzeigen, die der mir fremde User mag (aktiv, nicht aktiv, farblich von mir wegen unterscheiden). Da kommen im Schnitt – ich wette drauf – rund 5-10 Sportarten höchstens zu Stande. So kann ich den schneller einordnen, ob der spannend ist. Ein Klick auf den Sportartlink bringt mich umgehend zur analog entschlackten Sportartenseite, wo ich umgehend das Gästebuch, Fotos und User sehen will. Sport ist Action, Sport ist Fun! Keine Textwüsten, aus dem Weg damit. Weniger Formulardesign ist mehr!

Was noch? Das Gästebuch? Her damit! Ganz von unten nach oben holen. Hat er Freunde oder sogar Fans? Her damit, ganz nach oben, entweder knapp direkt unterhalb dem Bild mehrspaltig in kleinen Thumbnails von 32×32 Pixel listen oder aber rechterhand in eine schmale Sidebar. Die Lösung von Twitter ist da ideal imho. Sportfreunde abtrennen von den Fans! Hover über einem der Pics? Anzeige der Sportarten zb, oder Anzahl Buddies, whatever.

Man kann sich da oW an den MySpace Profilen orientieren btw, so komisch das auch klingt, da die Plattform nicht für ein beauty Design steht, egal aber. Auch wenn man Äpfel mit Birnen vergleichen würde, da die USerprofile individuell gestaltbar sind, aber sie halten den Besucher nicht lange mit allen möglichen Formularinfos auf. Pic, Layout, Buddies und Gästebuch, fertig! So sieht ein Userprofil in MySpace aus:
userprofil mypsace
Picture links, drunter die Kontaktfunktionen, rechts die Buddies und darunter das Gästebuch, roger. Topnavigation ist meine Grundnavigation.

Kommen wir mal zu „meiner Profilseite“:
own userprofil
Textlastig? Ja, Jesus, Hilfe, was soll ich tun? Ich sehe mein eigenes Bild. Darunter die letzten Besucher. Und dadrunter „kennst du schon?“. Rechts davon eine Box „Was willst du tun? * Meine Nachrichten, * Mein Profil, * Meine Sportfreunde“. Dann die Message „Willkommen, robert!
Zuletzt hattest du dich eingeloggt am 03.07.07, 20:50.“ Nö, oder? Weg damit! Darunter neue Messages. Weg damit, unters Bild! In die Topnavi, wohin auch immer. Dann noch „News von netzathleten“. Stattdessen? Her mit dem Social Graph von Facebook. Das ist die wichtigste Funktion eines Social Networks. Was macht die Meute gerade? Meine Meute. Habe keine eigene Meute, da neu? Gut, dann zeige mir die neuesten Bilder an, die ungewöhnlichsten Sportarten (Neugier…), heiß bewertete Teamseiten, Events in meiner Nähze, heiße Forentopics, Action! Wo ich mich einklinken kann. Wo was los ist, da gehe ich hin! Keine Textwüste, Wüste ist Einsamkeit, unfreundlich, nicht einladend zum Abtauchen. Ich bin Badminton-Fan. Zeig mir also die neuesten Badminton-Mitglieder an. Usw usf. Leben!

Bilder sprechen sowieso eine starke Sprache. Und es geht um Sport. Fun & Action, wo ist also die übergreifende, getaggte, kommentierbare Gallerie? Warum muss ich eigens dazu erst mal eine Team-, Sportarten- oder Vereinsseite mühselig aufsuchen?

Startseite
Wieso kann ich keine Inhalte sehen, wenn ich nicht eingeloggt bin? Knackige Sportarten, knackige Sportler, fluchende Verlierer, jauchzende Sieger? Ebbe! User wollen sich nicht erst registrieren, um ein Kaufhaus zu besuchen. Sie wollen rein, schnuppern, schauen, riechen, schmecken, dann kaufen. Die Startseite vor dem Login ist Müll (sorry,ich hoffe, dass ein Sportler wie Stefan die Kritik aushält:). Ich will da sowas wie ne Mischung aus Flickr, YouTube (keine Videos einbindbar zur Zeit, ein echter Fauxpas!!!), Last.fm. Komm her, schau Dich um, steig ein, surf links, surf rechts, wühl, schnupper. So aber nicht:
startseite
Meine Herren, das ist doch keine einladende Sportseite! ACTION!

Die Team/Vereins/Sportartenseite
Teamseite
diesen Seitentyp kann man analog wie oben die Userseite entschlacken und kommunikativer wie auch interagierender aufbauen. Schon mal darünber nachgedacht, sowas wie ne Art von Twitter-Laberfunktion einzubauen? Statt also die Kommunikation in die Private Messages, Foren und Gästebucher zu kanalisieren, könnte man doch rein gedanklich alle Messages (außer den privaten) durch einen Strang laufen lassen. Wohin dann eine Message abzweigt, liegt am User. Beispiel: will ich einfach nur sagen „komme nach Hause, stinke wie Schwein, bin total fertig, aber wir haben sie weggeputzt, die XYZ, 5:0“, kann ich diese Message wie bei Twitter in einen offenen Kanal sichtbar für alle laufen lassen oder in den Kanal der Sportart XYZ, zu meinen Buddies, zur Vereinsseite oder zur Teamseite. Das entscheide ich beim Absenden der Nachricht, nicht erst eine Zielseite aufsuchen und dann dort die Nachricht generieren. Das ist klassische Gästebuch/Forendenke. Ein Social Network ist aber ein hochkommunikativer Platz, der eben durch Interaktion und Kommunikation an Leben gewinnt. Und was ist schöner als der Aufhänger Sport? Erneut auch hier: get out of the way of the user, ihm die Wege zum interagieren und kommunizieren einfach machen. Keine Formularmarathons aufoktroyieren! Dass ich evtl. nicht auf eine komplexe Unterteilung in Sportarten/Team/Vereinsseiten zurückgegriffen hätte, ist ein anderes Thema, will das nicht vertiefen jetzt.

Prinzipiell muss man sich als Architekt eines Social Networks immer und stets fragen, welche Elemente rein deskriptiv sein sollen (zB reine, statische Infos eines Users wie eben des Bild oder auch das Alter) oder ob man den Elementen einen Hauch Interaktion verpassen möchte. So könnte ich oW aus einem Userbild ein Interaktionselement á la Flickr machen, indem ich die Bilder inline kommentierbar gestalte. Gebe ich zu viel an deskriptiven, nicht interagierbaren Elementen hinzu, erschwert das die Vernetzung, die sich idR durch Kommunikation u.ä. ausprägt. Es wird zäh. Zu wenig Interaktionspunkte. Gebe ich aber zuviel interaktive Elemente hinzu, weiß der User gar nicht mehr, was er wo machen kann, er verliert an Orientierung, er wird förmlich überflutet mit poken, gruscheln, mailen, what ever. Unklar? in einer Kneipe saufe ich, in einer Sporthalle spiele ich, auf der Couch schaue ich Fernsehen, im Bett schlafe ich. Ich kann zwar anbieten, dass die Gäste in einer Kneipe schlafen, doch ist das eher ungewöhnlich und wenn alle schlafen, habe ich keine Kneipe mehr. Es muss aber immer kristallklar sein, wo ich was machen kann. Ich muss wissen und sehen, dass ich eben in einer Kneipe bin. Grundlegend finden die User ihre Wege über die Features zueinander, die man ihnen anbietet, es muss also nicht perfekt abgestimmt sein. Es ist ein austarieren. So wirkt also Netzathleten auf mich noch etwas zu klotzig, was die Userinteraktion in den einzelnen Orten angeht. Der Weg zur Bar (um im Bild der Kneipe zu bleiben) ist zu lang, die Order für ein Bier, um den Durst zu löschen (Feedback auf meine Interaktion) zu umständlich. Hm, rede ich zu kryptisch?

Ok, fini, könnte jetzt noch ewig weitermachen. Belassen wir es dabei. Warum mein Einsatz? Weil mir die Sache per se gefällt, die Ansätze gar nicht mal so dumm sind, was das Quartett schon aufgebaut hat. Man sollte sich jetzt eben aufmachen und schleifen, rundmachen, dem User aus dem Weg gehen und vaD von dem Formular basierenden Aufbau wegkommen. Sollten sich GUI-Experten finden oder aber wer auch immer, der Feedback hat, wäre ich nicht traurig;) Die Jungs brauche imho noch viel Unterstützung und Input! Mir ist so eine Gründung allemal lieber als wenn sich 08/15 BWL-Studenten einer wie auch immer gearteten Eliteuni einem authentic, athletic social network annehmen:) Angesichts der bereits dort angemeldeten Sportler mache ich mir keine Riesensogen, da gerade Stefan super Verbindungen zu den Sportlern hat. Sonst wäre nicht ein Stefan Kretzschmar bereits Mitglied bei den netzathleten.de! Ja, hab mich gleich als Fan geoutet auf der Plattform:))

Rock on! Und verzeiht mir meine Kritik, ich hoffe, ich konnte etwas helfen, aber auch andere anregen.


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

23 Kommentare

  • Das nenne ich aber mal einen sehr ausführlichen Bericht. Wer böses dabei denkt, könnte schon zu der Frage kommen was so ein ausführlicher Bericht kostet. Ist nur Spass. 🙂

  • Stefan ist ein super Kerl, wie Du auch schon sagtest. Wir sprachen auch 2-3x miteinander, auch wenn es die letzten Tage etwas stressig bei mir war 🙂

    Sehr guter Report. Viele der Punkte stimmen mit dem, was ich zu ihm meinte, überein 🙂 Dann war mein Feedback ja gar nicht so schlecht 😀

  • Da fällt mir ein, gerade wurde http://www.meinebundeswehr.de gelaunched….

    Für mutige, die Domain – myarmy.com – steht wohl zum Verkauf…

    Das wäre doch der „Kracher“ – Soldaten aus aller Welt verabreden sich in „SocialNetworks“ und können sich besser kennenlernen und dann verabreden, wo und wann sie aufeinander schiessen…

    Endlich kein „ich töte einen Unbekannten“.

    Vielleicht können die im Network sowas einbauen wie – wer hat wen erschossen und ein „Ranking“ erstellen – Soldaten stehen doch eh auf „Ranks“..

    Ich glaube das Potential ist da…

  • Hi Robert, super Bericht. Ich finde die Idee von Netzathleten auch klasse.
    btw: Mit den ganzen Tipps entwickeltst Du Dich ja auch noch zum Business-Angel. 🙂 Man muss ja nicht immer nur finanziell unterstützen… *g*

  • @3 (Namenskollege):
    Nachdem die Bw eine der größten Organisationen in Dtl ist, ist doch nur logisch, dass es da auch ein externes Netzwerk (oder mehrere, das hier sieht eher aus als wäre es für die Mannschaftsdienstgrade)gibt. Und, dass Soldaten international netzwerken ist auch nicht so ungewöhnlich.
    Den Rest Deines Kommentars finde ich ziemlich armseelig.

  • […] meinebundeswehr.de Juli 4, 2007 at 9:15 vormittags | In social networking | Bin gerade in einem Post bei Robert Basic auf einen (eher lächerlichen, weil voller Klischees) Kommentar gestoßen, der auf das Portal meinebundeswehr verweist. Das kannte ich noch nicht, ist auch erst seit ein paar Tagen offen. Ist eines der wenigen Netzwerke wo ich mich nicht gleich angemeldet habe… schon allein deswegen, weil ich kein Soldat bin. Mein Diplomand der sich gerade mit Social Networks beschäftigt, hat mich auch gleich darauf hingewiesen, dass es wohl eher darauf abzielt, die Mannschaftsdienstgrade zu vernetzen… Das würde ich auch so sehen. Und ansonsten sieht das Netzwerk eher platt aus: Schon allein, dass der Hintergrund in Tarnfarben ist, macht das Ganze ziemlich unseriös. Dazu kommt, dass dort amerikanische Soldaten und Orden abgebildet sind. Schon wir mal wie sich das Netzwerk entwickelt. Ich bin mal sehr gespannt wie lange es dauern, wird bis es in der Bw die ersten Disziplinarstrafen gibt, weil Soldaten Saufbilder oä dort hochgelanden haben…. […]

  • wir haben vor kurzem htt://www.sportiversum.de gelauncht. Ein Sportlernetzwerk, dass sowohl für Mannschaften wie auch für einzelne Sportler geeignet ist. Vielleicht ist das ja bei Gelegenheit einen Review Wert? (Kann ruhig auch etwas kürzer sein;-) Ich glaube wir brauchen uns nicht zu verstecken.
    Danke und Gruß
    Wolfgang

  • Großartige Auswertung – und vor allem: nicht nur für netzathleten.de nützlich. Mir hat es auf jeden Fall auch was gebracht – da sind echt sehr schöne Tipps dabei.

  • Wow, tatsächlich sehr ausführlich und detailliert. Auf den ersten Blick teile ich allerdings nicht alle Kritikpunkte Roberts. Aber als Anregungen sind sie durchaus wertvoll. Und besten Dank für den Link, muß mal sehen, ob ich meine eigenen Sportseiten (Leichtathletik) da irgendwie einstelle und „vernetze“. 😉

  • Ich finde Communities sind eine Übergangslösung bis jeder sein eigenes Weblog hat und es anständige Blogverzeichnisse zum Finden und Organisieren gibt.

    Zur Gruppenkommunikation und Informationssuche nutze ich lieber Foren.

    Welche Vorteile der Communities habe ich übersehen?

  • […] greift Deutsche-Startups die Gründerwelle rund um die Sportnetzwerke auf und berichtet u.a. über Netzathleten.de. Die Entwicklung selber geht auch rasend voran. Unter anderem kann man jetzt “fan”eines anderen werden. D.h. man wird nicht Kontakt, aber eben Fan. Nette Idee. Nachdem nun z.B. auch Antja Buschulte (meine Lieblingsschwimmerin im Network ist, sollte ich vielleicht gleich mal Fan von Ihr werden… Bin ich aber noch nicht. Wird noch. So. Noch mehr schreiben will ich jetzt doch nicht. Sonst kommt noch der Verdacht auf ich würde Werbung machen. Tu ich ja auch. Aber werde nicht dafür bezahlt. Ist einfach interessant, die Entwicklung mitzuerleben. […]

  • Freut mich, dass das Thema Sportnetzwerke jetzt auch die „mainstream-Blogs“ erreicht. Da will ich natürlich auch gleich mal auf unser Baby meinSport.de hinweisen.
    Weder von Elite-BWLern noch von Elite-Sportlern. Einfach von normalen Breitensportlern, die aber auch mit Spass dabei sind^^

  • […] Nee, is klar. Vor mir hat sich bereits Top-Blogger Robert Basic die Netzathleten genau angesehen. Robert ist zwar Fan der Seite kritisiert allerdings umfangreich so einiges: Design, Benutzerführung, “Formularitis”, Textlastigkeit usw. Das eigentliche Social Networking käme dadurch zu kurz. Das ist natürlich ein gewichtiges Argument, wenn es auf der Startseite heißt “Sport ist gemeinsam am schönsten”. Die Netzathleten-Macher haben bereits Besserung gelobt. […]

  • Sehr interessant bei sportme findet ich, dass man in den einschlägigen Foren/Gruppen der neuen social networks auch mit sehr wahrscheinlich gefakten events die werbetrommel rührt:

    Beispiel:
    >

    Da steckt offenbar weder Monsieur Belle noch parkour.de, noch parkour.net dahinter. Sieht nach Werbung aus, die mit was wirbt, was es nicht geben wird. Seltsam

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