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all profiles are equal, some are more equal

tja, das Profil ist nun offensichtlich entfernt worden (Screenshot). Angenommen, es wäre das Profil eines Begleitservices mit horizontaler Produktionstiefe gewesen, kann man die Inhaber der Social Networks zwar verstehen, dass sie solche Profile nicht zulassen. Jedoch ist ein Business Network eben ein Business Network. Insofern müste das Profil eines Arztes oder Rechtsanwalts im Sinne des Freiberufler-Status doch nix anderes sein im Vergleich zu einem horizontalen Profil. Die zahlen Steuern (manchmal auch nicht, aber auch das tun manche Ärzte und Rechtsanwälte auch nicht immer…), sind sozialversichert, etcpp… müsste nicht wenigstens eine Adult Search hinein? Nee, im Ernst. Ein Beruf ist ein Beruf. Solange das legal ist, was solls? Sind das Menschen zweiter Klasse?


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

10 Kommentare

  • Naja ich bin hin und her gerissen. Verstehe Deine Argumentation, Rob, Freiberuf ist Freiberuf, und legal ist „der Dienst“ auch. Um eine Art von Business handelt es sich aus Sicht von Victoria Blade wohl auch.

    Aus Sicht von Xing, die haben halt sowas wie ein „Hausrecht“ und wenn ihnen die Nase nicht passt oder wie im gezeigten Bild ein schwarzer Balken quer über dem Gesicht klebt können sie sich immer auf ihre AGB berufen. Im Falle von studiVZ haben derlei Randerscheinung nicht mal geschadet, im Gegenteil, aber das mag Xing natürlich anders sehen.

  • ja, klar, wenn der Name halt „Susi“ ist und der schwarze Balken erscheint… hm… mit Susi wär das ein Fake, der schwarze Balken aber .. na ja, viele haben gar kein Foto.

  • Offtopic:
    Es wird leider zu häufig falsch gemacht. Stati gibt es nicht. Es heißt entweder Statusse oder Status (langes u).

  • Unternehmen der Rüstungsindustrie sind vielfältig auf xing vertreten: Suche / branche / rüstung
    Deren Zweck, im Interesse der Verteidigung natürlich, ist das befördern in die permanente Horizontale, meist unfreiwillig für die betreffende Person.
    Anders bei Vic Blade- hier geht es um freiwillige Positionsänderungen.
    Was ist nun moralisch verwerflicher, Herr Hinrichs?

  • hmm…
    also ich denke auch nicht, dass es hier richtig war das Profil zu entfernen.
    Allerdings denke ich hätte die Fr. Blade ruhig ihr Gesicht komplett ziegen dürfen, denn durch den schwarzen Balken wurde meiner Ansicht nach der Gedanke erweckt Sie würde sich verstecken.

    Das ganze Profil erschien mir dadurch dann doch eher Fake als echt, und ein Fake ist auf XING natürlich unerwünscht.

  • kommt es nicht vielmehr auf den text und das ziel des eintrags an? ihr eintrag war ja nun ganz eindeutig zielgerichtet werbend für ihr „geschäft“ und das ist bäh. auf diese art. hätte sie geschrieben, sie sei freiberuflerin im eroticbereich/escort service tätig und hätte die anderen felder mit anders lautendem inhalt gefüllt, wäre sie vielleicht nicht rausgeschmissen worden.

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