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Sevenload: lokales Videoportal

nennt sich Rheinvideo und wird auf Basis der Sevenload-Engine betrieben. Doch nicht Sevenload ist der Betreiber, sondern Koeln.de zusammen mit Netcologne. Interessante Geschichte, eine moderne Plattform in Richtung lokalen Content auszurichten. Mal gespannt, wie dieses Experiment aufgeht. Sollte das funktionieren, könnte es zu einer Art role model werden. Leicht wird das Projekt auf keinen Fall. Ok, was etwas schade ist, dass man nix Öffentliches zu den Projektkosten wohl erfahren wird. So fällt es auch schwer zu beurteilen, was man hieven muss, damit es sich finanziert.

via deutsche startups

rheinvideo

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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

16 Kommentare

  • Ich bin allerdings skeptisch, ob sich dieses Angebot langfristig durchsetzen kann. Ich werde das ganze beobachten. Vielleicht hören wir ja von dir mal wieder was zu diesem Thema. Wird mich freuen.

  • Ein neues Layout wäre hilfreich gewesen, nicht nur „Sevenload in blau“. Selbst mein Sevenload-Login funktioniert, und man kann alle meine Videos und Fotos sehen, obwohl ich nicht Teil der Region bin …

  • Also das Sevenload versucht sich anders zu positionieren, als andere Videoplattformen, wurde schon oft genug gesagt.
    Und hiermit haben Sie es auch wieder bewiesen.

    Die Idee dahinter ist ja auch nicht schlecht, man will, meiner Meinung, nach halt versuchen die Zahl der Contentgeber für die Videoplattformen zu erhöhen, die ja wohl, wenn überhaupt im „Branchendurchschnitt“, im Promillebereich liegt.

    Ob man da mit dem „lokalen Faktor“ punkten kann, weiß ich nicht, aber das Risiko besteht das solche „Sub-Videoplattformen“ nun an jeder Ecke entstehen.

    Morgen kommt dann die Plattform für eine Boyband, übermorgen für einen Fußballverein und am Tag darauf entsteht BasicThinkingVideo (Tipp: Domains sind noch frei!). 😉

    Aber war es nicht so bzw. ist es nicht so das Sevenload eher mit der Technik Geld verdienen will, hier z.B. in Form einer Plattform-Lösung, anstatt mit Werbung? Oder vertue ich mich da mit einem anderen Anbieter.

    Wenn ich mich nicht vertue, dann ist es auf jeden Fall mal einen Versuch wert um abzuschätzen was der Markt annimmt.

    Vllt. stehen ja auch irgendwann mal größere Medienunternehmen vor der Tür und wollen ähnliche Lösungen, weil es ihnen, aufgrund des Urheberrechts, zu heiß geworden ist, eine „eigene“ Plattform zu betreiben, bzw. bei einer beteiligt zu sein.

  • Bin mal gespannt, wie man den Content „regional“ halten will. Wer will denn kontrollieren, ob das Bild/Video wirklich aus dem Rheinland kommt. Oder ob sich Leute aus dem Rheinland dort registrieren und dann ihre Urlaubsbilder hochladen. Spannend…

  • Hi. hab mir die Seite mal angesehen. Und deren Konzept: Ich frag mich einfach nur: Wer braucht sowas? Ich, selber Rheinländer, und Video/Technik/Netzbegeistert, sehe absolut keine Notwendigkeit mich da anzumelden. Dann lieber n hübsches kleines Video-Blog! Mit Themen, nicht mit lokalen Storys/Videos. Gruß

  • ich muss sagen sevenload wird immer mehr zu meinem lieblingsportal. erst diese woche wurden die pforten für podcaster geöffnet und dann jetzt noch diese lokalen geschichten.
    man sieht ganz klar, wer stehn bleibt stirbt. und bei sevenload gehts in letzter ezit immer weiter vorran.

  • Regionale Portale sind das nächste große Ding. Regionale Werbung, regionale Produkte, Freunde aus der Region, mein Tante Emma Laden auf Video.

    Das klingt nicht nur authentisch sondern ist es auch.

    WatchBerlin scheint das ja zu bestätigen.

  • Ich finde, ehrlich gesagt, das Angebot von http://www.uprom.tv interessanter. Da geht’s zwar auch erst mal „nur“ um’s Video-uploaden, aber dann kann man die besten Clips ins Fernsehen wählen.
    Im Grunde bieten die also bislang „unentdeckten Talenten“ die Chance mit ihren Clips eine ziemlich große Öffentlichkeit zu erreichen.

  • Hi.

    Es gibt da noch ein anderes VideoPortal, das auf lokale Inhalte setzt: citytube.de
    Die Nutzer können für „ihre“ jeweilige Stadt Kategorien anlegen…

    Grüße, Simon.

  • angela maerkel hat es auf bundesebene vorgemacht und in ein paar jahren wird sich sicher jeder bürgermeister auch mit stadtwappen im hintergrund an seine gemeinde richten.

    wenn man es nur auf regionale/lokale gruppen einschränkt, so könnten bürger per video/bild auf probleme der stadt hinweisen. zusammen mit einem forum finde ich diese entwicklung sehr spannend!

    warte dann nur noch auf den trailer zum örtlichen schützenfest^^ Michael Bay presents Schützenfest 2009 in Gummersbach!

  • […] WatchBerlin.de ist bekannt und auch im Westen gibt’s was neues mit Rheinvideo (Rheinvideo.de), welches auf der Sevenload Technik basiert und hier auch schon vorgestellt wurde. Hier noch ein Artikel dazu. (https://www.basicthinking.de/blog/2007/07/17/sevenload-lokales-videoportal/) Das Ganze „lokal, regional, multimedial“ findet scheinbar viele Anhänger, nun meldet auch Hamburg etwas Ähnliches. http://www.horizont.net/news/medien/pages/showRSS.prl?id=71173 […]

  • Gründer-Rückblick – Interessante Themen der letzten Woche…

    Lukasz Gadowski wird Präsident von Spreadshirt und zieht sich aus dem operativen Geschäfts zurück. Er möchte sich verstärkt auf Neugründungen, Investments und Gründerszene.de konzentrieren.
    Es berichteten: Gründerraum, Basic Thinking, Turi, Ex…

  • Watchberlin ist doch etwas anderes als dieser Rheinland-Sevenload-Mix. Bei Watchberlin werden die Videos zum Großteil von der Watchberlin-Redaktion selbst produziert. Zwar kann sich jeder User auch bei Watchberlin einen Account holen und Videos hochladen, jedoch werden dort die hochgeladenen Videos inhaltlich, formal und redaktionell überprüft und – wenn sie nicht zu Watchberlin passen – nicht freigegeben.

    Dieses Rheinland-Ding reiht sich in die Sevenload-Hyperaktitäten ein, die wohl der Angst geschuldet sind, in der Rangliste deutscher Videoportale abzurutschen und die das Portal langsam unsymphatisch machen. Jede Menge von Sevenload gehypte Specials (dort neuerdings „Kanäle“ genannt), die kein Mensch mehr überblickt und bei denen mitunter dümmster RTL2-lookalike-Schund zu finden ist, z.B. „Girls Breakfast“. Anscheinend entscheidet hierbei der Sevenload-Gründer beim Frühstückskaffee, was denn jetzt Special wird und was nicht, keine Content-Redaktion. Andererseits finden sich bei den Specials vom Sevenload-Anteilseigner Burda durchgedrückte Formate wie Focus-TV, die in ihrer Professionalität einen seltsamen Kontrast zu den selbstgemachten „Sevenload-Video-Stars“ bieten.
    Andererseits: Die Technik ist super, mal sehn, wie die Entwicklung weiter verläuft.

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