Sonstiges

der Replikator naht

Replikator sind doch die Teile, mit deren Hilfe sich zB Jean-Luc Picard seinen berühmten Earl Grey Tee machen lässt. Burkhard schreibt, dass möglicherweise die Einführung von 3D-Druckern nicht mehr so weit weg erscheint.

Was macht so ein Teil? Es stellt Dinge her. Ne, wirklich, kein Joke. Siehe Video auf CNN. Man kann wirklich nur erahnen, was das bedeutet. Ich denke da an Theater -> Kino -> Fernsehen -> Videorekorder. Wird es also irgendwann heißen Produktionsfirma -> Handel -> Konsument wird zu Konsument = Produktionsfirma = Handel? Unbelievable. Klar, ich erwarte nicht, dass man eines Tages ein eigenes Auto herstellen kann, aber einfache Dinge des alltäglichen Gebrauchs möglicherweise schon. Und die Zulieferer werden dann eben nicht mehr die Produktionsfirmen beliefern, sondern die Kunden als Prosumer direkt? Mass customization im Exzess? Keine Ahnung, keine Ahnung. Technik und Innovation wird sich nicht im Jetzt aufhalten lassen. Produktion 2.0? Müssen ganze wirtschaftswissenschaftliche Werke neu geschrieben werden? Hier der Blick in eine mögliche Zukunft.


Vernetze dich mit uns!

Like uns auf Facebook oder folge uns bei Twitter


Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

13 Kommentare

  • Also da stößt man schon fast an die Grenzen der Vorstellungskraft. Diese Welt kann nicht mehr lange stehen. Irgendwan werden wir uns unsere Mitmenschen scannen und mit irgendeinem Gerät in die Realität umsetzen. Da muss man sich natürlich fragen wieviel noch gut ist.

  • Ich krieg den CNN-Beitrag bei mir leider net angezeigt, aber der Rest dreht sich ja ’nur‘ um 3D-Drucker, und die sind noch weit davon entfernt, Captain Picards Tee zu synthetisieren.

    Problem ist die große Lücke zwischen den plump bildhauenden 3D-Druckern als top-down-Approach und dem mühseligen Atome-Verschieben als bottom-up-Approach. Für das Dazwischen brauchen wir Nanofabriken à la Eric Drexler, die in großer Quantität und Geschwindigkeit aus bestimmten Atomen bestimmte Moleküle zusammenbasteln und zu noch größeren komplexen Gebilden zielgenau zusammensetzen können.

    Soweit sind wir leider noch nicht. Aber wenn wir einmal soweit sind, well, dann könnte die Industrielle Revolution wie ein Mückenstich gegen die ökonomischen Umwälzungen aussehen, die da kommen werden.

  • Naja, ist nicht ganz so wild, wie s auf den ersten Blick aussieht. Man kann damit nur Teile ohne Funktion herstellen. Man könnte damit z.B. vielleicht eines Tages einen Schraubendreher herstellen, aber keine Bohrmaschine. Gegenstände, die aus mehreren Teilen zusammengesetzt sind, bleiben bei dieser Herstellungsmethode erstmal aussen vor. natürlich könnte man sämtliche Teile eines solchen komplexen Gerätes durch so einen Drucker herstellen, aber dann müsste das Gerät immer noch zusammengebaut werden.

    Was allerdings vielleicht möglich sein wird, ist der Bau sogenannter Nanomaschinen durch so einen Drucker. Und das wiederum könnte sich in Zukunft als extrem interessant erweisen.

    Für den Privatkunden könnte vielleicht folgendes Scenario interessant werden: Nehmen wir an, er hat sein Handy fallen gelassen, und die Batteriefachabdeckung ist kaputt gegangen. Dann muß er nicht zum T-Center, um eine neue Batteriefachabdeckung zu bestellen, und dann wochenlang warten, bis sie endlich da ist. Stattdessen geht er ins Internet, lädt sich die entsprechende Druckerdatei und druckt sich die Batteriefachabdeckung mal eben selber.

  • @all: Video geht bei mir auch nicht.

    Ich sehe schon die geknackten Definitionsfiles für Gegenstände in den Tauschbörsen. Statt Musik schiebt man sich dann Vasen-, Tassen- oder andere Designs zu.

    Es gibt auch schon Metalldrucker. War ein Beitrag auf dem Discovery Channel. Damit kann man echt heisse Sachen machen, allerdings muss man noch etwas Nachbearbeiten zum Schluss.

  • Ohne jetzt die Quellen gelesen zu haben: Kostet sowas nicht unglaublich viel Energie?

    Sowas hatte ich mal übers Beamen gelesen. Dass man derzeit schon Kleinstteile über Kleinstentfernungen beamen kann, dass es aber extrem viel Energie kostet.

  • Das eröffnet ganz neue Chancen….

    Ideen: Pokale und Auszeichnungen drucken, oder hey selbst der Sexmarkt lässt sich damit revolutionieren – selbst gedrucktes Sexspielzeug…. der Markt ist bestimmt riesig….

    Wir brauchen dann nur genügend fähige 3D-Designer und los gehts…

    oder für den Heim-Automobil-Designer – ein eigenen Prototypen entwerfen…

  • Die Technik ist im Prinzip schon 20 Jahre alt. Damals nannte man das Stereolithografie. Man erhielt ein Plastikmodell, das man anschließend als Gussform für Metall verwendete.

    Nun ist man einen Schritt weiter. Allerdings sollte man sich klar sein, dass man keine verschiedenen Moleküle/Atome hinbekommt.

    Alles aus einem Guß

    Gruß
    horst

Kommentieren