Sonstiges

neues Web, neues Glück: who is who

habs schon so lange auf der Pfanne, muss das mal endlich runterschreiben, was sich eigentlich seit 2005 im deutschen Web mit all den Web 2.0 Angeboten getan hat (fragt mich bitte nicht nach einer Definition.. jesus..). Welche Webseiten sollte man kennen, welche sind durch, welche noch nicht, welche wackeln, welche sind frisch, zeigen aber Potenzial?

Überm Berg
Xing & Spreadshirt
1 Communitydienstleister, 1 E-Commerce Unternehmen , beide leben aus eigener Kraft und sind nicht mehr auf Finanzspritzen angewiesen. Nur eine Firma produziert Reales und kombiniert sein Angebot relativ engmaschig zusammen mit den Usern, also Spreadshirt.

Knapp davor?
MyVideo, Hitflip, Lokalisten, Sevenload, StudiVZ
2 Videoanbieter, 1 E-Commerce Unternehmen und 2 Social Networks
imho am Usermarkt etablierte Unternehmen. Zwei davon, MyVideo und Hitflip, betreiben TV Werbung. Doch bei allen fünf muss man abwarten, ob man sich mittels Cash Flow oder weiterhin durch externe Gelder finanzieren muss. Auch wenn MyVideo von Pro7 gesponst wird, heißt das noch lange nicht, dass man im sicheren Hafen ist, denn Kosten fallen ja dennoch an. Mir ist nicht bekannt, ob MyVideo von Werbeeinnahmen bereits leben kann. Ebensowenig weiß ich, ob Hitflip im grünen Bereich liegt. Sevenload genießt eine starke Finanzierung durch Burda, aber auch die müssen noch zeigen, dass sie wissen, wo die Kohle hängt, um mittelfristig nicht unterzugehen. Über Lokalisten weiß ich leider viel zu wenig. Und StudiVZ? Die trafficstärkste Seite in D, wenn es um die Page Impressions geht? Noch immer gilt, dass die außer Werbung (die nicht mal besonders gut läuft) noch über keine anderen Einnahmenquellen verfügen. Sie geben anscheinend mehr Geld aus als sie einnehmen. Also noch nicht überm Berg.

hohe Invests, zähes Vorankommen
Qype, Plazes, Clipfish
2 local based Services, 1 Videohoster
Zufall, dass 2 aus dem Bereich LBS kommen? Qype tut sich ungemein schwer imho, trotz starkem, finanziellen Backup kommt man imho nicht so recht in die Puschen. Ebenso Plazes, man weiß, dass sie da sind und doch wieder nicht. Clipfish hat sich zwar bei den Videohostern als No.2 am Markt etabliert, aber reicht das hinter MyVideo und vor Sevenload in der Zange? MyVideo hat den fetten Traffic, Sevenload die besseren Köpfe. Was bleibt Clipfish? Anhängsel von RTL? Auch die kalkulieren als Medienbetrieb typischerweise kurzfristig.

Der Rest?
Ich will die nicht als Rest abtun, aber da ist noch lange keiner von denen durch, bei vielen ist nicht mal eine Eigenfinanzierung klar, geschweige denn die Geduld der Geldgeber, wenn eine Finanzierung überhaupt vorhanden ist. Ich sortier die mal nach Klassen:

Messaging:
Frazr, Wamadu, reine Twitter-Klone. Frazr soll rund 20.000 User aufweisen mittlerweile. Das ist weder Fisch noch Fleisch.

lokale Social Networks
Vicinia, Townster, Townkings (würde dazu auch Qype und Plazes zählen, was die Anwendungsklasse angeh)
Bei allen drei Anbietern ist es mir völlig unklar, wie es wirklich weitergehen wird, da sowohl der Buzz zum Start aber auch im jetzigen Betrieb irgendwie nicht vorhanden war. Schlechtes Omen?

Sportive Social Networks
Netzathleten, Sportme, Champions World, MeinSport, Spielerkabine
Haufen Anbieter am Start, keinen blassen Schimmer, wer das Rennen macht oder ob überhaupt. Spannend ist es allemal, da man live beobachen kann, wer sich durchsetzen wird:)

Familiäre Social Networks
Verwandt, Mamiweb, FamilyOne, Paulsmama, Netmoms
Gut, Verwandt.de ist am wenigsten social networking typisch, mehr Stammbaum orientiert. So soll Verwandt.de rund 200.000 Einträge aufweisen, ich weiß nur nicht, ob das Namenseinträge sind (anzunehmen) oder User (glaube ich nicht). Bei den anderen muss sich noch zeigen, wie sie ihre Zielgruppe ansprechen wollen, sind das doch in der Regel eher die +30jährigen, die nicht besonders auf bleeding edge Webseiten stehen.

E-Commerce
Hier tummeln sich wohl die meisten Anbieter, kein Wunder, scheint doch die Frage nach dem Finanzierungsmodell nicht sonderlich schwer zu lösen sein:
Woot-Klasse: schutzgeld, sportlet, yobri, dealirio, hauptstadtprodukt, urdeal, makemydeal, luupo
Social Commerce: Dawanda, Edelight, Dealjäger, Yieeha, Shoppero.
Vom Buzz ragen sicherlich Shoppero, Dealjäger und Schutzgeld heraus. Vom Verdienst her? Keine Zahlen, weiß ich nicht. Keine dürfte dabei sein, der richtig Kohle macht, höchstens wohl Schutzgeld?

Schüler/Jugend Social Networks
SchülerVZ, Joinr, Bloomstreet, YouMix
SchülerVZ brummt am besten zZt, Joinr knapp dahinter. Bloomstreet hat zwar die meiste Kohle und den meisten Aufwand betrieben, doch ist das Verhältnis aus Aufwand/Ergebnis mit am schlechtesten von alle o.g. Seiten (ausgenommen Combots). YouMix fällt da etwas raus, da man sich als Musiknetzwerk etablieren möchte, doch dürfte die Nutzergruppe sehr ähnlich zu SchülerVZ und Joinr sein. Viel hört man nicht, man hat zwar im Hintergrund wie doof geackert, um Bands anzulocken, doch wo bleiben die Nutzer?

Social News/Bookmarking
Mr Wong, Yigg, OneView, Webnews
Mr Wong fährt prima, Yigg macht sich auch recht gut, was man so hört. Finanzierunsgmodell? Völlig unklar. OneView ist ein Dino aus der NewEconomy Zeit, man will es erneut wissen. Aus Fehlern wird man klug? Schauen wir mal. Und Webnews? Na ja, abwarten. So gut wie kein Buzz.

Singles/Dating
Partnr.de, Neu.de
Neu.de? Ja, eigentlich alt, aber seit einigen Monaten auf Web 2.0 Kurs. Was es gebracht hat? Keine Ahnung, die erzählen ja nix.

Blogging
Viel bleibt nicht mehr nach dem Hype anno 2004/2005 (massiv viele Bloghoster)
Blog.de, Twoday, MyBlog, Adical-Spreeblick
Blog.de hat erst kürzlich seinen Relaunch hingelegt, zudem hat man bisserl Kohle von Burda bekommen (oder wars Holtzbrinck?). Twoday ist mehr eine Eintrittskarte für Knallgrau in die Unternehmenslandschaft als ein echtes „wir verdienen Geld mit Usern“-Projekt. MyBlog war mal ehemals die größte Blog-Community, was heute ist, weiß ich nicht. Adical ist ein Werbenetzwerk für Blogs, aus dem Hause Spreeblick. Jung, Erfolg momentan völlig unbekannt.

Rest Rest
immer nur ein mir bekannter Vertreter pro Gattung

Smava: Kreditvermittlung auf Userbasis, guter Buzz im Netz und Presse

Mixxt.de: Out of the Box Social Network für jedermann, das erst noch beweisen muss, das es von Usern angenommen wird

Jimdo: ein simpler Webseitengenerator/hoster, kaum Infos, soll aber recht gut laufen

Amiando: sowas wie Upcoming, finanziert, aber ob es läuft? Hm… hm…

Rankaholics: leider kein Umfragetool, mehr ein Bewertungstool. Man versucht sich redlich, doch hat man den Dreh heraus? Größtes Problem: knappe Ressourcen an allen Ecken

Tja, summa summarum nicht so dolle, wenn man nen Strich zieht und alles zusammenrechnet. Also die erfolgreichen, die wackeligen und frischen Webangebote. Was auch „summa summarum“ ist? Nahezu alle Anbieter verstehen es im Gegensatz zu den US-„Geschwistern“ nicht, Buzz zu erzeugen. Typisch deutsch, still und bloß nicht auffallen? Ist wohl mehr eine norddeutsche Eigenheit, aber es kommen ja nicht alle aus dem norddeutschen Raum. Was noch? Es zeigt sich das alte Spiel, das unter 1000000 neuen Webangeboten immer nur 1/8 Google dabei ist, die meisten brauche doch recht lange, bis sie sich etablieren. Große Ausnahmen sind Xing, MyVideo, Spreadshirt und noch einige andere, ganz wenige. Richtig gut, wenn man es kaufmännisch betrachtet, machen es lediglich Xing und Spreadshirt. Nun kann man sich aber insgesamt fragen, warum man da immer von einer Schwemme spricht? Das da oben ist ne Liste von Anbietern, die seit/nach 2004/05 aufgetaucht sind. Das sind verdammt wenige Neuanbieter. Entweder bekomme ich nur 1/100 mit oder aber es sind halt eben nicht wirklich viele, die wenigstens bisserl auf dem Web-Radar erscheinen und wenigstens rund 5.000-10.000 User verzeichnen.

Update: Ideas Online hat versucht, die Liste neu zu sortieren + Blobation listet 50 populäre Sites aus D (via Sichelputzer)

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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

62 Kommentare

  • Es gibt noch eine ganze Zahl von Anbietern, die sich jenseits dieses ganzen Web2.0 Hypes der letzten 14 Monate ganz ordentlich entwickelt haben. Die arbeiten halt still aber solide. Nur ein Bsp:
    http://www.fotocommunity.de
    – ordentlich user, laufendes Premiumprodukt und schon international.
    Alles, was sonst auf diesen ganzen Web2.0 Seiten diskutiert wird, machen die schon lange.

    Solche Projekte sind bei weitem interessanter (und erfolgreicher), als das 17. Familien/Ahnen/shopping.mobil Angebot, welches meint, allein mit Web2.0 PR zum Ziel zu kommen.

  • Und dann noch die vielen Reisecommunities, international und deutschsprachig. Ich frag mich, wer die alle nutzen soll.
    Was das Thema „Buzz erzeugen“ betrifft: Europa ist nicht Amerika. Dort funktionieren auch die Medien anders.

  • Lokalisten senden auch TV Werbung. Zwar nicht so viel und auch nicht zu besonders effektiven Zeiten wie die anderen aber immerhin. Wollt ich nur gesagt haben ;-).

  • Das geliebte StudiVZ hast du vergessen. 🙂
    Oder ist dir das auch schon zu alt?

    Ansonsten interessante Auflistung und Einschätzung. Aber bei den Videoportalen hat doch auch in Deutschland sicher YouTube die Nase vorn. Oder hast du deren Marktanteil absichtlich ignoriert, weil du hier nur deutsche Anbieter berücksichtigst?

    Nachtrag: Von „Schutzgeld“ hab ich noch nie gehört. Würde Shoppero definitiv mehr Buzz zuordnen. Jedenfalls was meine eigene Wahrnehmung angeht.

  • Hi Robert!

    Möchte ganz kurz erläutern, inwiefern amiando und upcoming sich doch deutlich unterscheiden 🙂

    Mit unserem do-it-yourself Ticket-Shop-System haben wir vor wenigen Wochen unseren ersten Premiumdienst veröffentlicht. Damit können erstmals Veranstalter von kleinen und mittelgroßen Events selbst Tickets verkaufen und ihren Vorverkauf anbieten. amiando versendet vollautomatisch Tickets (mit Hologrammstreifen, usw.) und kümmert sich um Zahlungsabwicklung, Rechnung, Stornos, Support und so weiter. Man kann mit uns also nicht nur einladen, sondern auch Teilnahmegebühren einsammeln und einen Vorverkauf anbieten. Alles auf Wunsch integriert mit weiteren Funktionen wie Teilnehmerliste, Foto-Austausch, Pinnwand, usw.
    Sehe uns daher nicht als Social Event Calendar, sondern eher als eine Art Spreadshirt für Events – wir enablen den Event Long-Tail. Wenn amiando auf Dich wie upcoming wirkt (nichts gegen upcoming, ist cool, aber anderer Fokus als wir momentan), müssen wir was von der Frontpage ändern 🙂
    Freue mich immer über ehrliches Feedback!

    Felix

  • @Robert:
    Adical ist ein Werbenetzwerk für Blogs, aus dem Hause Spreeblick.

    Hmm? Dann wäre Basic Thinking auch aus dem Hause Spreeblick…

  • Gibt einige Regionalportale, wie zb tweening.de mit um die 10.000 Mitglieder und diversen social-Funktionen, schon seit Jahren. Aber sowas fällt halt nicht weiter auf, wie so ziemlich alle Angebote, die regional begrenzt sind.

  • hä? JoinR knapp hinter dem SchuelerVZ? Alexa zeigt mir die gaanz weit auseinander.

    JoinR veröffentlicht ja nichteinmal Userzahlen oder sonst was…

    Was soll die Geheimnistuerei denn?

  • Hey Dennis,

    „knapp hinter SchülerVZ“ musst Du in Relation zu anderen Mitbewerbern sehen. Natürlich haben wir noch keine (geschätzt) 700k User wie das SchuelerVZ, trotzdem sind wir anderen Mitbewerbern um einige 10k voraus. Aber wie gesagt, Du hast schon Recht, wenn Du sagst, das uns SchuelerVZ noch um einiges voraus ist 🙂

    Userzahlen… Nun ja, ich glaube, da stellen wir jetzt keine große Ausnahme da. Es gibt wenige, die dies tuen. Es hat gewisse Vorteile, zumindest diese Zahlen nicht rumzuposaunen 🙂

    Alexa… Muss ich ganz ehrlich sagen, check ich gar nicht mehr. Wenn es laut Google Analytics hoch geht, gehts bei Alexa runter und andersrum. Hab uns gerade auch mal mit Sevenload verglichen, laut Alexa sind wir stärker frequentiert als die. Würd mich zwar sehr freuen, ist aber totaler Unfug 🙂

    Verstehe einer Alexa… 🙂

    LG,
    Philipp

    //EDIT

    Übrigens ein toller Beitrag Robert!

  • Wo Deine Liste unter Messaging so kurz ist, könntest Du sie noch um Weblin verlängern. Zusammen mit aka-aki stechen die als echte Innovatoren wirklich heraus.

  • Cord hat Recht. Weblin wird immer besser, war anfangs etwas buggy aber mit neuer Version etc. wird das langsam wirklich cool. Und Aka-Aki ist mal wirklich was Neues, gefällt mir auch. Der Elch 😀

  • Jungs, ihr müsst schon sevenload.com bei Alexa zum Vergleich nehmen, nicht etwa .de, ne ;)?

    Trotzdem ist Alexa Willkür und erlaubt reine schwarz/weiß-Vergleiche, denn die genauen Werte und Zahlen sind Unfug, auch relativ betrachtet. Kann nur bestätigen was Philipp sagt.

  • Karin von fastenyourseatbelts.at hat oben schon gefragt, was mit den Tourismus-Startups ist. Recht hat sie. 🙂
    Ich denke zum Beispiel an coolaustria.com oder traveliq.de – beide Projekte gefallen mir sehr gut. Im Bereich Tourismus ist eigentlich noch so viel möglich, da gehe ich schon seit Ewigkeiten mit schwanger… 🙂

  • Manchmal will gut Ding einfach auch Weile haben.
    Da schlummern bestimmt noch ein paar Schätzchen im Web, einige sind bereits im Wachwerd-Prozess.

    Wir als sogenannte Neuanbieter sind seit ca. 3 Monaten online und möchten z.B. auch nichts überstürzen. Die User sollen sich selbst von unserem Angebot überzeugen.

    Ein Fernsehspot wäre aber gar keine schlechte Idee *lach*

  • Also Spreadshirt gibt es seit 2001/2002 und ist damit eher ein „alter Knacker“ und keinesfalls ein WEB20 Unternehmen.

    Dafür das Aushängeschild Studivz bei der Aufzählung zu vergessen…

    Mmh, bin eigentlich besser recherchierte Beiträge in diesem Blog gewohnt.

  • Hallo Robert,

    du stellt in diesem umfassenden post viele fragen – es gibt darauf antworten. frag doch mal die gründer, sie werden dir sicher gerne auskunft geben.

    Beste Grüsse,
    Philipp

  • MyMuesli fehlt in der Auflistung. Eines der vielversprechensten Projekte aus meiner Sicht.
    Dass der Süden immer so vernachlässigt wird 😉
    OT: Hat jemand Infos zu einem Barcamp im Münchner Raum?

  • Hi Robert,

    Was die erwähnten Local Startups angeht: Kein Buzz ist IMO relativ. Townkings und Townster haben beide einen ordentlichen, gut gecoverten Start hingelegt und ziehen angemessene Reichweite.

    Klar wird keiner 10000 Nutzer in zwei Wochen haben, so gut wie jeder neue Dienst – auch mittlerweile große Namen wie Sevenload – hat einen Start hingelegt, den du vielleicht auch als „Wenig Buzz“ bezeichnet hättest. Nach 2 ½ Wochen ist es daher IMO nicht realistisch, eine volle Plattform zu erwarten.

    Ansonsten aber eine sehr coole Aufzählung!

    Wie es bei Townster weitergeht, beantwortet diese Teaser-Präsi: http://blog.townster.de/files/Townster-ILS-Webmontag-230707.ppt

    Grüße

    Gleb

  • @Robert:
    Ich hatte das so verstanden, das es nur für Blogs aus dem Hause (oder Verlag) Spreeblick sei. Aber das „Hause“ bezog sich aufs Netzwerk und nicht auf die Blogs – wie ich dann beim zweiten Lesen bemerkt habe. 🙂

  • Okay, das ist jetzt „Alter-Knacker-mäßig“ und „eigentlich“ schon ab 2000/01 tätig und mit VC-Kohle versehen – aber eine, außerhalb der Betroffenen nur wenig beachtete 2.0(?)-Lösung im B2C-Bereich ist *interhyp*.

    Dieses Geschäftsmodell ist zwar nicht so community-mäßig aber verdient Geld. 😉

    Eine unglaubliche Erfolgsgeschichte – Internet-Solution at it´s best.

  • ..zu den location based portals würde ich auch noch yumondo erwähnen, die werden zumindest international eher wahrgenommen, als im eigenen Ländle, so kommts mir manchmal vor.

    Und für Statistik Fans: weblin hat übrigens deutlichst (!) über 10.000 User, nur fürs Protokoll 🙂

  • Hallo Robert,

    gute Liste! Ich würde noch die Kategorie Gaming hinzufügen. Da gibt es einige interessante Kandidaten, z.B. Gameduell oder Wazap (die haben immerhin vor kurzem ein paar Millionen Risikokapital eingesammelt und über 11 Mio. Nutzer). Nicht zu vergessen die Nischenspieler wie Comunio (OK, der ist wohl kein wirklich junges Küken mehr).

  • Kann mir noch mal jemand sagen, womit dann Geld verdient wird:

    Google, Affiliate, Links, User Demografien auswerten, Erreichbarkeit von Zielgruppen etc ???

    Oder was macht den WERT letztendlich aus?

  • Ok die genannten verstehe ich..

    Der WERT für die aufkaufenden Medienunternehmen. Warum bauen sie sich die Portale für viel weniger Geld nicht selber auf?

  • Das hat viele Gründe, u.a.:
    – Lange und viele Entscheidungsprozesse
    – Beschneidung/Kannibalisierung bestehendes Geschäft, damit Gegenwind im eigenen Unternehmen
    – Mangelndes Know-how für die Umsetzung
    – Fehlendes Verständnis für die Geschäftsmodelle und damit fehlendes Backing bei den Entscheidern
    – Budget/Investitionen wird lieber für bestehendes, bekanntes und damit besser planbares Geschäft ausgegeben
    – Lange Planungshorizonte: Erstellung Budget, Prüfung der rechtlichen Lage, Rekruitierung der richtigen Leute…
    – Kein vorhandenes „Unternehmer-“ bzw. „Macher“-Personal – welcher Arbeitnehmer sitzt schon gerne 16 Std. am Tag im Büro und wenn es sein muss auch am Wochenende?
    – Angst vor dem Scheitern, ständiges Rückversichern
    – Keine Connection zur Zielgruppe…
    um nur ein paar zu nennen.

  • Flyerei – Offline-Marketing für woobby?…

    Wir haben Video. Und jetzt auch Flyer. Wir probieren halt aus. Einige ganz Verwegene von uns haben heute auch Direktvertrieb offline getestet. Wohl mit gutem Erfolg. Ist zwar nix für den BUZZ. Aber was für die Rockband. Nein, Plakate werdet I…

  • Mit Smava sehe auch ich den einzigen ernstzunehmenden Anbieter dieser frisch aus den USA herübergeschwappten Social-Lending-Plattformen. Im Gegensatz zu allen anderen Anbietern haben die nicht nur ein erfahrenes Team an Bord, sondern können sich über Affiliates sehr schnell eine breite Basis an Projekten schaffen, auf denen für sie geworben wird. Setzt man die an die Webmaster gezahlte Prämie ins Verhältnis zum Verdienst eines neuen Users so muss dieser mindestens einen Kredit über 2.000 Euro über Smava abwickeln, damit die Prämie aus der einprozentigen Beteiligung an der Kreditsumme gezahlt werden kann. Hier bin ich auch sehr gespannt, ob und wann sich das ganze rechnet, denn bislang ist Smava auf massive Finanzspritzen angewiesen.

  • Hallo,

    Townster.de ist nach dem Ebay Exit komplett überarbeitet worden und befindet sich nun in Berlin. Aus der alten Mischung aus Suchmaschine und sozialem Netzwerk ist jetzt ein neues Stadtportal entstanden, das v.a. auf einen hohen und leicht zugänglichen Informationsgehalt setzt. Die Seite steht mittlerweile wenige Wochen vor dem Relaunch und wird mit neuem Design und neuer Funktionalität aufwarten. Für alle aktuellen Infos kann man jederzeit unter http://blog.townster.de reinschauen oder den Artikel von Deutsche – Startups unter http://www.deutsche-startups.de/2009/09/09/vorhang-auf-fuer-das-neue-townster/ lesen! Viel Spaß!

    Philipp Böttcher (Marketing / Online-Marketing)

  • Hey..
    habe mich bei dem wie oben angegebenen Xing.de angemeldet..
    ist ganz cool..hab schon viele leute kennen gelernt..und wieder getroffen..
    🙂
    Grüße Jens

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