Sonstiges

Bücher: Blogs, Web der Neuzeit und virtuelle Welten

sodele, würde gerne einige Bücher vorstellen, die dem Interessenten imho einen prima Einstieg in verschiedene Themensegmente bieten. Allen voran zunächst drei Bücher über Blogs:


Online-PR im Web 2.0online pr
von Prof. Thomas Pleil und seinen Studenten im Fachbereich Online-Journalismus der Hochschule Darmstadt. Sowohl Thomas als auch die Studenten stellen Ihr Werk in ihren Blogs vor: Online-PR im Web 2.0: Sammelband ist fertig & Das Buch ist da: Online-PR im Web 2.0. Ich kann dieses Buch jedem wärmstens empfehlen, der sich für praktische Erfahrungen von Weblogs im Geschäftsumfeld interessiert, imho der bis dato beste Ein/Überblick, den man bekommen kann. In 15 Fallstudien über Groß- und Kleinunternehmen und zur Politik untersuchen Studierende im Studiengang Online-Journalismus der Hochschule Darmstadt (PR-Schwerpunkt), wie BASF, BMW, Siemens, Ebay, IKEA, Spreadshirt oder die Saftkelterei Walther mitden neuen Herausforderungen für Public Relations umgehen, welche PR-Ziele sie dabei verfolgen und welche Erfahrungen sie mit den eingesetzten Instrumenten des Web 2.0 bislang gemacht haben.

Corporate BlogsDer praktische Einblick ist zwar schön und gut, doch manche brauchen dann immer noch konkrete und verständlich gehaltene Handlungsanweisungen und Leitfäden. Die hat Klaus Eck im Buch „Corporate Blogs“ zusammengestellt. Klaus Eck erläutert anhand zahlreicher Beispiele, wie Marketing und PR mit diesen neuen Herausforderungen am besten umgehen können. Er erklärt praxisnah, wie sich ein Unternehmensblog aufsetzen lässt, worauf man beim Blog- Start achten sollte und wie man sein Online-Journal bekannt macht. Mit zahlreichen Checklisten für den Corporate- Blog-Alltag.

Wordpress BuchWer es jetzt ganz genau wissen möchte, wie man ein Blog auf Basis von WordPress auf die Beine stellen möchte, der kann sich Frank Bültges Buch „WordPress. Weblogs einrichten und administrieren“ zu Gemüte führen. Ist nur zu einem Teil was für technisch Unbegabte, die kein Interesse an bisserl HTML und etwas PHP Geschraube haben. Die werden nämlich einen Teil des Buchs überblättern dürfen. Was nicht so wild ist, denn „Unser Buch beschreibt mit dem Open-Source-Produkt WordPress 2 die mit Abstand beliebteste Blog-Software, inklusive Umgang mit Templates, Themes, Plugins oder RSS-Feeds. Leser erfahren, wie sie Dienste wie Technorati, Flickr, digg oder YouTube und Mechanismen des Social Networking nutzen, um ihr Blog bekannt zu machen.„. Frank wird sicherlich vielen über seine zahlreichen WordPress-Plugins bekannt sein;)

Web 2.0 BuchNun stehen aber Blogs nicht für sich alleine im Netz, sondern sie sind eingebettet in zahlreiche Entwicklungsströmungen, die man momentan beobachten kann. Es bringt meiner Meinung nach recht wenig, sich nur auf das Thema Bloggen (insb. die Businessbloggerei) zu fokussieren und dabei weder links noch rechts zu schauen. Tom Albys Buch „Web 2.0“ ist mittlerweile in der 2. Auflage erschienen und bietet den zZt besten Überblick, was da draußen im Web passiert: In Web 2.0. Konzepte, Anwendungen, Technologienkann man pieksen wie man will, es platzt nicht. Das fundierte Über- und Einblicksbuch ist jedem Journalisten, Manager, Trendforscher und Webaktivisten zu empfehlen, denn wer nicht weiß, was Alby weiß, sollte zum Thema Web 2.0 lieber schweigen. Natürlich hat Tom ein Blog: Macophilia. Tom arbeitet momentan für Ask.com.

virtual worldsZum Abschluss ein guter, recht leicht verdaulicher, dennoch tiefergehender Einstieg in das Thema Virtuelle Welten: Parallel Realitäten. Designkritische Texte von Florian Schmidt. Wie man dem Titel des Buchs schon anmerkt, geht der Autor an das Thema aus Sicht eines Designers an, was nicht ganz unspannend ist: Der prämierte Text des Jahres 2006 von Florian A. Schmidt führt kritisch und differenziert in die faszinierend-eigentümlichen Welten der Online-Computerspiele «Second Life» und «World of Warcraft» ein – für die einen eine eher abseitige Spiel- und Lebensform zwischen Avataren und Linden-Dollars, für die anderen eine der gegenwärtig möglichen parallelen Realitäten. Ein brandaktuelles Thema. Spannender Einblick in die sozioökonomischen Zusammenhänge computergenerierter Welten. Der scheinbar mühelos geschriebene Text räumt mit dem Trugschluss auf, dass die In-Game-Welten nur in den Vorstellungen der User existieren. Die parallelen Realitäten haben in der Tat längst unsere Welt erreicht

Ich denke, dass man mit diesem Bundle und der Abdeckung von drei Themengebieten (Blogs, Web iA, VL) recht gut up to date ist. Aber wie heißt es immer? Probieren geht über Studieren:))

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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

10 Kommentare

  • Ich empfehle durchaus auch Bücher, aber natürlich lese ich nicht die gesamten 50 Stück bspw. bei den Blogbüchern. Es stehen aber mind. ein Dutzend davon in meinem Regal.

    Nein, es ging nicht um die amazon-Provis (die sind letztlich dann doch sehr lächerlich, wenn wir ehrlich sind). Das Ziel in beiden Fällen war eher eine Auflistung der gesamten Literatur, die ich für lesenswert halte in diesem Fall.
    Ansonsten hätte ich noch weit mehr Bücher dort reinnehmen können 😉
    (… und verschwiegen, dass es Amazon-Partnerlinks sind, was deutlich in beiden Artikeln oben steht)

  • Ich habe gerade

    Douglas Rushkoff – Die Neue Renaissance

    in einem Zug durch und kann das Buch nur wärmstens empfehlen. Douglas ist unter anderem Trend- und Zukunftsforscher und beschreibt ausführlich die neue Epoche in der wir in im Internetzeitalter bewegen. Es ist erst der Anfang. Denn wir sind mittendrinn in der neue Renaissance. Dabei nennt er viele Beispiele aus der Praxis und überzeugt mit seiner Auffassung, dass nur ein Unternehmen das sich selbst und seine Kunden loyal zur Seite steht langfristig in dieser neuen Epoche überleben wird. Der Mensch sehnt sich in dieser vernetzten Welt nach sozialen Ausstausch und Spass. Unternehmen sollten die Strukturen um ihre Produkte und Dienstleistungen schaffen um diese Bedürfnisse zu befriedigen. Wenn er das Buch nicht schon 2005 geschrieben hätte sondern jetzt, dann wäre mit Sicherheit Facebook ein Paradebeispiel dafür, wie man es machen sollte. Nicht sein hab und gut schützen und gegenüber dem Wettbewerb versuchen zu verteidigen sondern öffnen und damit einen enormen Wachstumschub erhalten. Die Zeiten des Krieges mit den Konkurrenten sollte vorbei sein. Man sollte lieber schauen wie man durch eine Öffnung für alle Beteiligten (Kunden, Unternehmen und Mitstreiter) einen Mehrwert schafft. Und das ist möglich!

    Das funktioniert übrigens auch mit Büchern. Wem ich das Buch alles schon ans Herz gelegt habe. Warum? Weil es mich begeistert hat. Und das müssen Produkte/Dienstleistungen auch. Begeistern. Dann kann ein gesundes Wachstum folgen.

  • Ich hab Tom Albys Buch „€œWeb 2.0″€? im Rahmen meiner Diplomarbeit auch grad gelesen und kann dieses echt nur empfehlen. Ist ein wirklich gutes und nicht zu umständlich geschriebenes Buch.

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