neue eCommerce Ansätze: Fisch oder Fleisch oder weder noch?

Robert Basic

Jochen stellt die Userentwicklung von zwei US-Anbietern gegenüber, Etsy.com und Woot.com. Etsy hat rund 300.00 Mitglieder in zwei Jahren gewonnen und rund 1 Mio Gegenstände vermittelt, Woot kommt nach zwei Jahren auf rund 450.000 User und das brandneue Shirt.Woot soll gar 800.000 User aufweisen. Bereits im Februar will man die 1 Millionste Order verzeichnet haben (im Gegensatz zu Etsy verkauft Woot direkt an die User und vermittelt keine Waren zwischen den Usern). Während diesen zwei Jahren haben beide Anbieter ihr Personal aber auch die Raumkapazitäten erheblich erweitert. Schutzgeld.de wurde im August 2006 an den Start gebracht und soll nach fast einem Jahr auf 8.000 User kommen. Gut, ein etwas fieser Vergleich, da die Marken Etsy und Woot international renommiert sind und originäre Ideen auf den Weg gebracht haben. Spannender wird es, wenn man Dealjäger und Dawanda mit in den Vergleich ziehen würde, aber eventuell macht das Jochen ja noch.

Etsy.com ist ein typischer Vertreter aus der Gattung Social Commerce, also alle knuddeln und handeln gemeinsam, während Woot und Schutzgeld weniger social irgendwas sind, sondern auf die Simulation von Echtzeitverkäufen abzielen. Daher bezeichnet man sie auch als Liveshopping-Anbieter, die aber mE mit den TV-Anbietern nix gemein haben. Es ist imho mehr die Art der Warenpräsentation, die besticht. Weniger die Tatsache, dass die künstlich verknappten Produktangebote für einen Tag feilgeboten werden und dadurch natürlich dazu beigetragen wird, dass ein Kaufdruck erzeugt wird. Denn, es gibt genügend Copycats, die auf das Prinzip ein knappes Produkt pro Tag setzen, jedoch nix reißen, weil sie die Gene eines gewieften Marktschreiers nicht besitzen;) Was Etsys Knuddelfaktor angeht, der ist unbestritten. Versteht man es doch exzellent, das Thema Handgefertigtes mit Webdesign, Interconnectivity und Userbranding (der User wird in den Vordergrund gestellt und geknuddelt) zu verbinden.

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Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.