Sonstiges

wie man mit Nicht-Videos Marketing macht

das testet gerade off-the-record (Horizon-Verlag). Zuerst wurden irgendwelchen neuen Marketingvideos von StudivZ eigens auf YouTube hochgeladen. Von off the record selbst. Und darüber berichtet, wie geschmacklos die seien. Dann greift das Werbeblogger auf, während die Videos wieder runtergenommen werden. Nun reicht das Nichtvorhandensein der Videos dennoch aus, dass man sich … über die „>Videos, die so gut wie niemand gesehen hat, dennoch unterhält So auch hier. LOL:))) Muss ich mir merken für irgendwann. Viral-Martin, was sagen sie dazu? Geniale Kiste, oder?


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

12 Kommentare

  • Also ich zweifele erstmal daran, dass das wirklich so als Seeding gemeint war – das würde mich bei Off-the-Record echt überraschen.

    Und die Debatte darum, ob schlechte Gerüchte über Unternehmen letztlich auch gut sind, weil sie Aufmerksamkeit schaffen, ist ja eigentlich so alt wie PR-Arbeit. Ich stimme dem aber nicht zu, es ist nicht egal, über was geredet wird, nur damit geredet wird. Die Konsumenten sind kritisch und entscheiden aufgrund von Mundpropaganda.

  • there is only one thing in the world worse than being talked about, and that is not being talked about.

    Oscar hat es schon gewußt und die haben es gemacht.

  • vorallem sollte man bedenken das die videos eigentlich nicht für den dt. Markt sind. Hauptsächlich sollen wohl die Internationalen Seiten aufmerksamkeit bekommen.

    Meiner meinung nach sind die videos aber für das deutsche studiVZ nicht gerade positiv. In Deutschland geht es nicht um bekanntheit sondern um image und diese videos sind nicht imagefördernd sondern aufmerksamkeitserhaschend gemacht.

    Da wird wohl jemand in der Agentur oder sonst wo Mist gebaut haben.

  • Das Zitat, das Wolfgang in seinem Kommentar wiedergibt, ist schon ein wenig älter und wird Oscar Wilde zugesprochen. Das ist „Oscar“. 😉 Der gute Mann starb 1900 in Paris. Und ich möchte meinen, dass zwischen dessen Lebensrealität und seinen Gedanken über die Selbstdarstellung von Individuen in der High Snobiety auf der einen und den heutigen Kommunikationsproblemen von Marken auf dere anderen Seite doch mittlerweile einige Unterschiede bestehen… (Selbst wenn er es aufgrund seines Nonkonfirmismus auch nicht immer leicht hatte.)

  • Kommunikation gestaltet unser Denken und Handeln. Daher ist Marketing als Teil der Kommunikation auch immer entscheidend für die kulturelle und moralische Entwicklung einer Gesellschaft, gerade weil Werbung in der Lage ist so breit kommunizieren zu können. Wer also in Zukunft in einer Welt leben möchte, die der eine oder andere Werbespot uns kommuniziert, der kann über solche Aktionen richtig froh sein. Wer sich dagegen über eine andere Weltauffassung freut, der würde sich eben wünschen, dass die Inhalte der Markenkommunikation ein solches Weltbild mitentwerfen.

    Je mehr es von der einen Seite gibt desto eher werden solche Kampagnen durchfallen oder eben gut ankommen. Ein Erfolg einer solchen Kampagne sagt auch immer etwas über den gesellschaftlich-moralischen Zwischenstand einer Kultur oder Zivilisation aus. Mal so völlig wertfrei versucht zu erläutern.

  • […] Heute sind wir weiter. Heute greifen die Bonker-Menschen selbst zum beweglichen Objektiv und inszenieren viral. Das bleibt natürlich nicht kommentarlos stehen. Der erste Kommentar, er fand sich an dieser Stelle bei off-the-record. Am 01. August wurde gebloggt und prompt von einigen Topbloggern verlinkt. Aufmerksamkeit weckt allerdings Begehrlichkeiten. Schnell wurde der Artikel an jener Stelle zunächst entfernt, Argumente von “rechtlichen Bedenkenträgern” durchdacht, und just am nächsten Morgen wurde derselbe Artikel, ergänzt durch ein erklärendes Vorwort, wieder online gestellt. Indes mussten sich die Betreiber von off-the-record durchaus auch damit anfreunden, dass ihr Tun nicht überall positiv aufgenommen wurde. Im Gegenteil behaupteten manche, man würde so selbst dazu beitragen, das “Ekelhafte” durch die Welt zu tragen. Sei’s drum. Was ein Mal im Netz zu finden war, wird auch wieder im Netz zu finden sein. […]

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