Sonstiges

Blogperlen-Check

wie angekündigt und angesprochen:
werde mich nun beim Blogperlen-Projekt verstärkt dem Moderieren von Beiträgen zuwenden, die wenig mit Blogperlen zu tun haben. Erste Testlauf, man schnappe sich die momentan aktuelle Topnewsliste und kämmt durch.

1. Mythos Blogvernetzung: Eigenposting, eher deskritpives Fachthema, kein Brüller. Ich hätte es nicht als Blogperle auf Lieblnk gelistet.

2. Am Ende des Tages: sueddeutsche.de schnibbelt an Westerwelle rum: Eigenposting, Kurzkommentierung eines Zeitungsbeitrags. Ich hätte es auf keinen Fall verlinkt.

3. Das Web 2.0 – was bringt die Zukunft? Eigenposting (scheint ja echt beliebt zu sein…), der verlinkte Beitrag sieht mir nicht mal nach nem Blog aus. Riecht irgendwie nach einem wiederverwerteten Artikel für DAUs, denen man kurz das neue Web erklärt. Ich hätte es nicht verlinkt.

4. Danke Transnet, Danke GDBA: 16,7 Millionen Euro Gehalt für Bahn-Vorstand in 2006!: Eigenposting, Kurzkommentierung eines altbekannen Thema überhöhter Managergehälter. Ich hätte es nicht verlinkt.

5. Titania Carthaga: Oliven im Osten: Eigenposting, hey, endlich mal eine originäre Story, gut geschrieben. Ich hätts verlinkt.

6. Pre-Blogging: Wie fange ich mit dem Bloggen an?: Eigenposting, Autor hat sich Mühe gegeben, vom Prinzip her nix Neues, Leistung besteht darin, dass die einzelnen Punkte übersichtlich zusammengetragen wurden. Ich hätte es nicht verlinkt, wenn ich der Autor wäre, wenn jemand anders, ok.

7. Kino Flatrate in Dublin » Beitrag » Valentin Tomaschek: Eigenposting, Beitrag über das Kinoleben in Irland. Kein Brüller, aber nicht gerade ein weit bekanntes Umfeld. Ich hätte es nicht verlinkt, wenn ich der Autor wäre, wenn jemand anders, ok.

8. Umgangsformen, Höflichkeit und Anstand..: Eigenposting, persönliches Erlebnis, kein Brüller, ich hätte es nicht verlinkt, wenn ich der Autor wäre, wenn jemand anders, ok.

9. Wie viele Besucher bringt lieblnk?: Eigenposting, kurze Factcheck, ich hätte es auf keinen Fall verlinkt.

10. Die erste Million mit 35?: Eigenposting, ne, nicht mal ansatzweise würde ich auf die Idee kommen, das selbst zu verlinken. Und fremdverlinken auch nicht.

11. Luftbilder vom Bodensee: Eigenposting, rock on! Coole Bilder aus dem Zeppelin.

12. … – Springfield: Eigenposting, bin zu blöd, das Posting zu verstehen

Summa summarum? Kein einziges Posting, das nicht der Autor selbst verlinkt hätte. Von 12 Postings finde ich lediglich 2 echte Blogperlen (klar, eigenes Gusto). Umso mehr würde ich mich fragen, ob mein Posting extrem ausgedrückt awardverdächtig ist. Was ich erst gar nicht kontrolliert habe, ob der gleiche Autor seinen Beitrag zB auch auf Yigg verlinkt hat. Und ich lerne, dass wir noch viel stärker darauf hinweisen müssen, dass es nicht um Allerweltsartikel geht, sondern wirklich um Blogpostings, die ungewöhnlich stark sind. Lieber weniger Verweise als viele und dafür Durchschnitt.

So, jetzt habe ich mir auf einen Schlag viele Freunde gemacht:))) Aber bitte keine Mails oder Kommentare mit Warum-Begründungen. Das interessiert mich null, mir gehts um das Prinzip, Blogperlen sichtbarer zu machen, also auch die User zu sensibilisieren, kritischer zu voten.
Und nun die Gretchenfrage: wie bringt man es bereits im Vorfeld rüber, dass sich der Autor auf LiebLnk innerlich fragt, ob der Beitrag einen Award wert ist? Ungewöhnlich gut ist? Ein, zwei anregende Sätze, die sich oberhalb den Eingabefeldern beim Veröffentlichen wiederfinden. Noch glaube ich an die Weisheit der kleinen Masse:))

Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

99 Kommentare

  • so viel zum thema „unreflektierte bloggosphäre“ 🙂

    bin gespannt, wie du mit den „seos“ oder „pr(o)bloggern“ umgehen wirst, die das ganze nur als eins von vielen angeboten verstehen, wo sie traffic, publicity oder pagerank schmarotzen können.

  • es ist halt einerseits die Frage, wie hart ich moderiere und wie die User die einzelnen Postings hochvoten. Sprich: soll ich 10 von 12 der o.g. Beiträge jetzt rausholen oder einen Kommentar schreiben?

  • Da tut sich ja ein ganz neuer Weg auf: Willst du von Robert verlinkt werden, stelle einfach einen eigenen dämlichen Beitrag auf Lieblnk und lass dich rausfiltern. Zu dumm, dass ich automatisch schon geblockt werde 😉

  • Auch negative Aufmerksamkeit ist Aufmerksamkeit. Deine Kritik bringt den Blogs sicher die ein oder andere Besucherin, die sie sonst nicht gehabt hätten. Insofern hast du dir vielleicht wirklich „viele Freunde gemacht“ 😉

    Ich muss zugeben: auch ich habe einen Beitrag von mir dort testweise eingestellt. „Blogperlen“ aus anderen Blogs verlinke ich lieber in meinem eigenen Blog, wo ich sie dann auch ausführlicher kommentieren oder gar eine Geschichte um sie herum stricken kann.

  • Naja erst mal die Eigenpostings einschränken. Auf ein bis zwei pro Monat oder so beschränken, und dann bei entsprechender Bewertung/Qualität gibt es dann die Möglichkeit mehr reinzustellen. So das man sich überlegen muss ob es wirklich Sinn macht seine Eigenpostings für irgend einen Müll zu verschenken.

  • Ich befinde mich mit einem verlinkten Artikel auch unter der von Robert genannten Liste, finde die Kritik generell auch gut.
    Allerdings kann man dann, wenn man denn das Eigenposten von Beiträgen verurteilt, auch gleichzeitig die meisten anderen Social-Bookmarking-Dienste kritisieren. Sehr viele Webseiten posten ihre eigenen Inhalte auf den großen Portalen, was aber gerade im Falle von kleinen Blogs/Magazinen/anderen Webseiten sicherlich nicht dramatisch oder verkehrt ist.

    Dazu kommt, dass meiner Meinung nach der Betreiber von Blogperlen ja täglich die Bookmarks kontrollieren, löschen oder freigeben kann. Wieso lässt er die von dir kritisierten Einträge zu, wenn sie keine Perlen oder nicht wenigstens in irgend einer Art und Weise „gut“ sind?

  • @BB: ok, prima, also zwei Schuss pro Monat finde ich fair. Würde das noch nicht mal erweitern mit egal welchem Scoringverfahren. 2x und Ende. Bringt weniger Eigenpostings.

    Nachteil: uU fördert man „verlink mich bitte bitte“ und die Anzahl der Pseudoaccounts steigt. Dazu hat sich ja Mike mal geäußert, dass der User optional angeben kann, seinen echten Namen anzuzeigen, wegen Trust halt. Ok.. think…

    @Valentin: du musst es laufen lassen, damit du weißt, was zu tun ist..

  • Nach deinen ganzen Rederei hab ich mich auch mal angemeldet – natürlich mit Eigenposting angefangen aber S9Y Temnplates können sicher einige gebrauchen 😉 Werde es auf meinen Weg durch den Feedreader jetzt öfter mal nutzen 😉

  • Die Qualität der eingetragenen Bookmarks erhöhen?

    Nun, eine Möglichkeit wäre sicherlich, die eingetragenen Bookmarks erstmal nur als „privat“ einzustufen und sich manuell von einem Moderator freischalten lassen. Erst, wenn man als Benutzer freigeschalten wurde, darf man Favoriten öffentlich abspeichern.

    Das ist freilich kein 100prozentiger Schutz und bedeutet sehr viel Arbeit für die Betreiber, aber es wäre eine Option.

    Nachtrag: zusätzlich sollten die Moderatoren natürlich ab und an bei den freigeschaltenen Usern vorbei schauen, ob auch wirklich alles mit rechten Dingen zugeht.

  • zuviel Arbeit, dann hätte ich gleich selber ein Linkblog auftun können:))))) Zudem müsste ich viel zu stark 1:1 kommunzieren mit den einzelnen Nutzer, warum, weswegen, warum nicht, depp, arsch, doofkopp, ungerecht, brüll… you know;)

    Mir gefällt schon ganz gut die 2x Eigenposting-Idee. Muss das mal der Allgemeinheit vorstellen. Mal schauen, ob noch was kommt.

  • […] Heute jedenfalls zog Robert ein erstes Resumeé und hat sich mal die aktuelle Top12 von lieblnk.de angeschaut. Dabei bin ich über den Bodenseepeter gestolpert, der dort mit einem Posting über eine Zeppelinfahrt mit Fotosession über dem Bodensee gelistet ist. […]

  • „Zweite Absatz: Heißt?“ Dass mir noch nicht ganz klar ist, welchem Zweck die Blogperlen nun genau dienen sollen, bzw. welche Motivation angesprochen werden müsste, um die Aufmerksamkeitsökonomie einzuschränken.

    Aber eine Sache finde ich spannend: deine Beitrag-für-Beitrag-Kritik ist etwas, wofür es eigentlich in der Blogosphäre bislang keine richtige „Kultur“ gibt. Einen Beitrag, Link oder ein Blog irgendwo einzutragen, um dann ganz konkret und sachlich Kritik oder Tipps zu bekommen. Gibt’s das eigentlich schon?

    Noch ein paar Ideen: Wie wäre es denn, wenn man Beiträge positiv als auch negativ bewerten könnte, dann könnte man zum Beispiel sich die Blogperlen nur mit einer Schwelle von z.B. 5 ansehen, also alle Beiträge, bei denen die Differenz zwischen positiven und negativen Bewertungen >= 5 ist. Slashdot hat da einige brauchbare Mechanismen ausgebildet (u.a. auch die Meta-Moderation).

    Insgesamt finde ich das Projekt aber sehr spannend, da es auf die sehr wichtige Frage der Qualitätssicherung bei user generated content zusteuert.

  • zwecks quali erhöhen: du brauchst mehr leute, die die gleiche idee von qualität haben wie du. dazu solltest du ganz klar die ziele bekannt machen. dieser pranger hier hilft sicher.

    wenn sich die user unter perlen allerdings was anderes vorstellen als du, dann musst du dir neue user suchen. 🙂

  • Anonym abgegebene Stimmen schwächer ins Ranking einfließen lassen, ab einem bestimmten Verhältnis von eingeloggten Userstimmen und Anonymen „Alarm schlag“ oder andere Maßnahmen ergreifen.

    Was wäre mit mind. Textlänge, zumindest als ein grobes Kriterium? Sicher, quantität ist nicht gleich Qualität, aber ich denke viele Blogperlen sind einfach längere Texte. (Beim Photopost müsste man das in eine entsprechende Kategorie packen für ebend solche.)

  • Hallo Robert, das soll keine „Kurzkommentierung des altbekannen Themas überhöhter Managergehälter“ sein, aber offensichtlich muß man den Text selbst geschrieben haben, um das sehen zu können.. 🙁
    Es ging mir da viel mehr darum, daß einerseits die Forderungen der GDL für die Lokführer in den Medien als überzogen dargestellt werden, und andererseits die Managergehälter der Bahn wirklich absurde Steigerungsraten ausweisen.

    Nur liest du darüber im Zusammenhang mit den jetzigen Auseinandersetzungen in den Medien kein Wort.

    Zum zweiten ging es mir darum zu zeigen, daß es den großen Gewerkschaften schon lange nicht mehr um die Belange ihrer Mitglieder geht, sondern im Wesentlich die Interessen der Funktionäre deren Politik bestimmen.

    Funktionäre, deren Gehälter ebenso wie die der Manager weit jenseits derer der Gewerkschaftsmitglieder liegen, und die mit den Managern mehr Interessen teilen als mit den Mitgleidern der Gewerkschaften, sich bestechen lassen, usw.

    Da sehe ich in der GDL eine Gewerkschaft, die tatsächlich die Interessen ihrer Mitglieder zu vertreten scheint, nur wird diese gerade mehr oder weniger verboten, es ist ein Skandal.

    Schade daß das so wenig rüberkommt!

  • Denke nicht, dass die 2x Eigenposting-Idee funktioniert, das wird ziemlich sicher in lauter Fake-Accounts enden. Und da bringt auch der „Realname“ nix, denn wie will man das denn kontrollieren?
    Statt 2x Eigenpost-Beschränkung könnte man ja auch eine 2x gleicher-Blog-Beschränkung einführen, d.h. man darf nur zweimal im Monat Beiträge aus dem gleichen Blog perlen. Da bräuchte man dann schon mehrere Accounts parallel um alle seine Beiträge zu promoten, was dann doch wieder in Arbeit ausartet und eher davon abhalten könnte.
    Aber ich denke mal, dass es ohne Moderation und starke Beachtung des „keine Blogperle“-Buttons nicht funktioniert. Dafür ist die Einstellung halt oft zu egoistisch.

  • Rainer, kurz und schmerzlos: ich möchte nicht diskutieren, ob mein Geschmack einen Beitrag zu einer Blogperle macht, und auch nicht explizit Deinen Beitrag diskutieren, sondern wie man es schafft, dass LiebLnk auf außergwöhnlich starke Artikel verweist. Wenn Du der Meinung bist, das ist einer, ok, darum gehts mir aber nicht jetzt.

  • Langsam Robert langsam. Ich habe auch als ersten Test mal einen eigenen Artikel verlinkt, der mit Sicherheit keine Blogperle war sondern gerade rumlag.

    Die Leute müssen sich erst einmal eingewöhnen. Aber noch wichtiger ist die Hürde zu überwinden die Blogperlen aufzurufen um einen guten Beitrag reinzugeben. Menschen sind faul.

    Perlen, sind übrigens Ansichtssache. der eine mag die großen Schwarzen, der andere die schrumpeligen kleinen Süßwasserperlen. Aber alle Perlen finden ihre Käufer.

  • Robert, schon Ok, wollte ich nur gesagt haben daß es eben kein „Kurzkommentierung eines altbekannen Themas“ ist, rege ich mich grad furchtbar drüber auf über dieses Streikverbot!
    Aber lassen wir das und wenden wir uns wichtigeren Dingen zu! 😉

    Also, wie schafft man es daß Lieblink auf außergewöhnlich starke Artikel verweist?

    Nun, erstmal mußt du Kriterien definieren was außergewöhnlich starke Artikel sind, dann brauchst du eine ganze Reihe von Moderatoren, die diese Kriterien mittragen und bereit sind, für diesen „höheren Zweck“ täglich eine oder mehr Stunden Arbeit zu investieren.

    Es ist aber wohl eher weniger realistisch, daß diese Leute das uneigennützig tun werden, das bedeutet daß sie in irgendeiner Form davon profitieren wollen, sei es monetär oder durch bevorzugtes Einstellen eigener Postings, oder sie können durch das Ausüben dieser „Machtfunktion“ einen Minderwertigkeitskomplex kompensieren…
    Bleibt also eigentlich nur eine monetäre Entschädigung, weil alles andere die Kriterien wieder verwässert und zu einer Zweiklassengesellschaft führt.

    Die Alternative: Du fängst das Ganze viel kleiner an mit ein paar Gleichgesinnten, die jedes Posting moderieren…

  • Das mit den Eigenpostings könnte ich mir so vorstellen:

    – Im Eingabeformular ist eine Checkbox „Eigenposting“ mit Link auf eine Erklärung, was das ist und dass man damit sparsam umgehen sollte, vielleicht tatsächlich nur 2x im Monat.

    – Wer ein Eigenposting nicht als solches reklamiert hat, darf nichts mehr einstellen bis sein Account wieder von einem Moderator freigeschaltet ist.

    – Evtl. sogar die Eingabe von Beiträgen aus dem Blog sperren?

    Was meinst du?

  • @don, ok, weiterer Vorschlag. Auch nicht schlecht, werde ich nachher mit vorstellen.

    @Benedikt, ja, denke auch, dass der Bury-Link prominenter erscheinen muss. Hab den schon mal unbenannt. Muss den noch umpositionieren, fett machen und mehr Power geben. Thx

    @Max, anonym voten geht nicht. Textlänge ist mit Sicherheit ein Indikator. Habe eben noch nicht den richigen, knackigen Text gefunden, der deutlich macht, dass auf LiebLnk keine Allerweltsartikel gehören.

    @Kris, wie beim Max: das klare Formulieren der Lieblnk-Ziele muss besser rüberkommen. Hast Du evtl. einen Textvorschlag? Knackig, präzise, nachvollziehbar?

  • @Jochen, klar, einen Maßstab gibt es nicht, dafür viele Nullpunkte. Fachbeiträge sind anders als persönlich Stories zu sehen. Nur, weil ich einen Beitrag über Bierdeckelforschung nicht verstehe, muss der schlecht sein. Anyway, wie lautet eine gute Formulierung, die allgemein verständlich ist? „Würdest Du diesen Beitrag prämieren, wenn Du im Pulitzer-Ausschuß sitzt?“ Irgendwas in der Art, wo man nachdenkt und feststellt, dass das Teil wirklich gut sein muss, auch wenn man selbst der Autor ist (die ja eher selbstkritischer sind)

  • „anonym voten geht nicht“
    Bitte? Also ich kann ohne Account munter voten oder als „keine Linkperle“ deklarieren. Da sollte dann ja wohl auch anonym sein, oder nicht?

  • @Benedikt; das ist recht einfach, dazu muss man lediglich bisserl am Template bauen, dass der Hinweis kommt. Bitte nicht mehr als 2 Eigenpostings pro Monat (von mir wegen ohne Check)

  • @Robert (25): „Würdest du mit diesem Vorschlag vor die große Bloggerjury treten und dich ihrem harten, aber gerechten Urteil über die Qualität deiner Linkperle stellen?“

  • @don, so, jetzt ist Voting für anonymous gesperrt. Weiß aber nicht, ob das auch für „keine Blogperle“ gilt.

    @Bendikt: yep, exakt sowas, bingo, nehme ich fürs Feinabstimmungsposting mit, danke!

    @kris, im a lover not a writer = zitat ausgeliehen:))

  • Eben hatte eine neue „Perle“ (ist schon wieder verschwunden) schon nach 4 Minuten vier Votes. Bei so schnellem Votezuwachs sollten auch irgendwo irgendwelche Algorithmen die Alarmglocken zum Läuten bringen…

  • wir haben 217 Members, 230 Links, 57 waren auf der Topseite, 1154 Votes und 58 Comments. Es gibt zZt keinen Flooding.Checker auf Pligg-Basis mW. Wenn aber die Zahl der Votes dadurch zurückgeht, dass es für Anonymous nicht mehr möglich ist, zu voten, dann müsste vote-flooding nicht das Primärproblem in der Anfangsphase sein.

  • Ich wünsche dem Blogperlenprojekt viel Erfolg, deshalb weil dahinter eine lobenswerte Absicht steht. Der Glanz der Intention ist gleichzeitig auch noch der vorläufige Mangel – die sehr baustellenartige Definition dessen was eine Blogperle sei. Etwas was den ganz persönlichen Geschmacks des Siteherrn trifft? Und wiewohl es der Blogperlenwächter zutiefstes Hausrecht ist nur gewünschte Gäste zu dulden – provoziert das nicht gerade Einschmeichelung, Unterwürfigkeit und Cliquenbildung? Man wird sehen.
    Bzw. ziemlich bald erkennen wohin die Reise geht sobald an den verbliebenen Beiträgen und nicht geblockten Seiten ein Trend absehbar ist wie Blogperlen umgeht mit:
    a) Beiträgen mit politischer Schlagseite
    b) Beiträge die eindeutig kommerziellen Hintergrund und werbende Veröffentlichungsabsicht haben
    c) Beiträgen die eigentlich nur Verstoß gegen fremdes UrhG sind
    d) Der Umgang mit Humor.
    Gerade letzteres ist der verlässlichste Indikator für Dritte & Außenstehende um die Verhältnisse innert einem sozialen Gebilde zu taxieren. Humorverbote sind eher in Diktaturen üblich, und dort gedeihen keine wirklichen Perlen, sondern nur potemkinsche Dörfer. Dominiert hingegen der Humor der Schenkelklopferklasse dann bietet vielleicht sogar die Bild mehr Perlen. Oder man sollte sich eher am prickelnden Mineralwasser vergreifen.
    Als Feedback und Verbesserungsvorschläge:
    +) 3 Kategorien erscheinen mir zu wenig
    +) Es wäre schön wenn es für bestehende und neue Teilnehmer klarer wäre was denn nun wirklich eine Blogperle sein solle
    +) es wäre schön wenn klar nachvollziehbar wäre was nicht erwünscht ist und warum es rausflog. Jedes frequentierte Bulletin Board kippt wenn eine Boardmoderation nicht nachvollziehbar und willkürlich oder schlimmer noch parteilich handelt. Da bei den Blogperlen sicher keine Anfänger mitarbeiten denke ich dass man darauf noch achten wird.
    Mit freundlichen Grüßen
    aus Unterneuntupfing

  • Ich könnte mir vorstellen, es wäre schon hilfreich lieblnk eine About-Seite und ein Zehnerpack DO’s und Don’ts zu verpassen… Vielleicht liegt’s ja auch an mir – aber dazu finde ich bei lieblnk einfach nichts.

    Und zum Moderieren: Es gibt durchaus Leute, die aus reiner Begeisterung nen Moderatorenjob übernehmen. Das beste Beispiel dafür ist YiGG. Da sind die Mods alle dabei, weil’s ihnen Spaß macht und sie von der Sache überzeugt sind (das ist ein Erfahrungswert).

    Apropos Erfahrungswert: „Anonyme Votes schwächer gewichten“ schlägt „Anonyme Votes verbieten“

    Und um schonmal nen Guten Anfang zu machen: Ich verspreche hiermit öffentlich und feierlich keine eigenen Posts mehr einzustellen (und nein, ich werde auch niemanden darum bitten das für mich zu erledigen und ich werde mir auch keine Multi-Accounts zulegen).

  • @max, hat mich auf jeden Fall zum Nachdenken gebracht,ist auch kein Artikel, der sich auf fremde Denkleistungen im Netz verlinkt beruft. Ja, klar, da hätte ich null Problem damit für meinen Geschmack.

  • Sehr schöne Idde, so ein Blogperlen-Check.
    Die Idee der Seite an sich find ich großartig, aber teilweisen, naja bedenklich. Werd vllt. auch mal so einen BP-Check machen.

    mfg Philipp

  • @U9TA:
    – Kategorien werden noch gesucht, habe bisher nur zwei Vorschläge
    – Blogperlendefinition: darum dreht sich der ganze Artikel hier;)) Denk mit, schreib mit, wenn dir was einfällt. Kommt in ein Folgeposting, um eine allgemein verständliche und akzeptiere Definition zu finden, die nicht auf einen abhebt, sondern auf die gefühlte Mehrheit
    – hab mir zum Verfahren noch keine Gedanken gemacht, wie man vorgeht. Meistens wird das auf guten Foren wie folgt geregelt: ein „sperr-forum“, in denen man die Entscheidung diskutieren kann und in den besten Foren hören die Mods sogar hin:)))

    @Onkel-Loco: her mit dem Ten-Pack;)
    Ja, eigenpostings sind voll akzeptiert, wie es sich zeigt, wird es möglicherweise freiwillige Einschränkungen geben (oder systemischer)

  • Habe heute auch mal vorbeigeschaut und keine einzige Blogperle gefunden. Das einzige, was ich gebrauchen konnte, war die Beerdigungstaste. Irgendwie ist das noch nicht das, was ich mir vorgestellt hatte.

    Hätte ich dort eigentlich mal einen bescheuerten Beitrag von mir Posten sollen, nur um mal von Dir verlinkt zu werden?

  • Okay. Ich entwerfe mal eins aus dem Stehgreif:

    Do’s:
    1. Veröffentliche Beiträge, von denen Du Dir wünscht, Du hättest sie selbst geschrieben.
    2. Definiere Deine Qualitätsansprüche vor dem Abstimmen.
    3. Kommentiere gute Beiträge. Das hilft die Qualität zu steigern.
    4. Kommentiere Beiträge, die Du nicht mochtest und übe sachliche Kritik.
    5. Unterstütze die Moderatoren bei Ihrer Arbeit und rege Verbesserungen an.

    Don’ts:
    1. Stimme nicht für Artikel, die deinen Qualitätsansprüchen (siehe oben) nicht genügen – auch wenn Du den Autor magst.
    2. Stelle keine eigenen Artikel ein, solange Du Dir nicht sicher bist, dass Dein Artikel besser ist als alle anderen aktuellen Artikel.
    3. Stelle keine Beiträge ein, die sowieso schon jeder gelesen hat.
    4. Stelle keine Beiträge ein, die ein Thema zum siebenunddrolfzigsten Mal aufwärmen – es sei denn, Du hältst diesen Artikel für den Besten seiner Art.
    5. Don’t be evil.

    Spontan fällt mir mehr nicht ein. In Summe sind wir aber schonmal bei zehn (Okay – der letzte Punkt ist nicht von mir, schlägt aber alle anderen Punkte um längen, wenn man sich dran hält.)
    Außerdem bitte ich zu bedenken, dass ich mir keine Gedanken um mögliche doppelte Negation gemacht habe 😉

  • Ich denk man sollte nicht zu viel moderieren.
    Da die User auswählen, was auf die Startseite kommt und was verschiendet, sollte sich das von selber lösen.
    Wenn du jetzt diese 10 Blogbeiträge löschen würdest, wäre es, imho, ein zu großer Eingriff (Zensur).
    Dann könntest du auch einfach täglich deine 10 beliebtesten Posts posten.
    Die Eigenpostings sind meiner Meinung nach sehr wichtig.
    Sonst würde ja niemand auf entsprechende Blogperlen aufmerksam, die von sehr kleinen und somit umbekannten Blogs kommen.

  • Ohne gelesen zu haben was die Vorredner sagen (Habt ihr alle zuviel Tagesfreizeit? So viele Kommentare nach so wenigen Minuten. Wo ich doch vorhin grad drüber nachgedacht hab wie wenig Kommentare hier manchmal auf ein Beitrag kommen obwohl paar tausend Besucher am Tag):

    So isses nun mal. Die „Eigenposter“ werden nunmal das erste Publikum sein welches sich an den Blogperlen beteiligt. Wohl kaum uneigennützig wie man erkennt 😉
    Solang es nicht Spam der übelsten Sorte ist find ich das auch OK – was eine Perle ist muss der Leser selber entscheiden.

    Die „normalen Leser und Poster“ werden schon noch kommen wenn Du so fleissig weitermachst Robert

  • Robert, Dein Artikel scheint bei einigen Bloggies aber voll den Zahnnerv getroffen zu haben … wie man an der Zahl der Beiträge unschwer erkennen kann… 😉

  • FYI:

    Momentan funktioniert das Voting nicht, weder im IE6 noch im IE7, nicht im FireFox oder Opera. Wegen eines Javascript-Fehlers im Zusammenhang mit der Sicherheit dex XmlHttpRequest-Objekts.

  • Wie wäre es, Kategorien zu machen, für die man sich entscheiden muss, z.B.: Linkhub zu Thema X, Howto zu Thema Y, Aktuelle Politik/Wirtschaft, Persönlich/Literatur/Kunst/Musik (durchaus auch selbstgemacht…), Fun

    Nicht weniger als vier und nicht mehr als zehn, würde ich aus dem Bauch raus sagen. Dann lassen sich Qualitätskriterien für die einzelnen Kategorien auch besser fassen.

  • @Robert Basic
    Blogperlendefinition:
    Nun, ein Versuch:
    a) Blogperle sollte heissen dass das wo eingestellt wird kommt aus etwas was Blog ist oder wie Blog ausschaut oder als Blog geführt wird. Also weder Spiegel, noch Stern, noch jungewelt, noch attac, npd, gdl, ihwk etc usw usf
    b) Kreative Eigenleistung erkennbar. Sprich was nur aus Zitaten und Kopien besteht sollte zumindest vom Publikum rausgewählt werden.
    c) es sollte erkennbar sein dass der Autor/ die Autorin über einen größeren szene- und branchenübergreifenden Wortschatz >800, besser >1500 verfügt und auch gewillt ist ihn einzusetzen
    d) Artikel die bequem längenmäßig in ein SMS passen sollten keine Blogperle sein (Einzeiler hinrotzen kann jeder). Detto für Artikel die endloses Wortgeröll sind. Was ohne große Rumformatierung auf einer Din-A4 Seite Platz hat scheint eine mögliche gute Zielgröße für eine Perle.
    d1) Seiten die überwiegend aus Werbung bestehen sollten keine Blogperle sein sondern Affiliateperlen. Außerhalb von lieblnk.
    e) Inhaltlich sollten womöglich Meinungen abseits des Mainstreams und der Massenmedien-Titelzeilen vertreten werden. Wer das lesen will geht ohnehin zu den Massenmedien oder zu den großen Newscommunities.
    f) Eine Perle soll wenigstens irgendwelche Emotionen außer den Gähnreflex wecken: Mitgefühl, Provokation, Irritation, Lachanfälle, Berührung, intellektuelle Stimulanz.

    Ad Kategorien/Design/Layout/Drumherum:
    Auch lieblnk darf nicht lieblos sein, wo Perlen hin sollen hat die Natur davor Austern gesetzt. Sprich Kategorien dürfen ruhig kreativ sein: zB Unterteilung in Kategorien Herz-Hirn-Humor-Harndrang-Hoffnung-Husten-Harmonie-Haftung-Haluzination. Bei den technischen Profis die am Werk sind sollte ein passendes favicon eigentlich schon gestern das Pligg-P ersetzt haben. Und wie man aus meneame etwas optisch macht das stark der Zielgruppe angepasst ist hat newskick ja erfolgreich vorgedrippelt. Privatbanker empfangen ihre Kunden und Geschäftspartner ja auch nicht in einer Frittenbude 😉

    Um mich sinngemäß donvanone anzuschließen:
    SEO-Guruthemen passen super nach SEOigg genauso wie gute Fussballthemen am besten zu newskick passen.

    Ansonsten auch weitgehende Zustimmung wie so oft zu Onkel Loco.
    MfG
    Rick, U9TA Schafredaktor

  • Hab gerade mit einer geredet, die ihren Blog dort angemeldet hat (Startseiten-Link), weil sie das so auch von anderen gesehen hatte. Sprich: Schlechte Vorbilder färben ganz schnell ab.

    Sie hat’s dann gemerkt und wollte ihren Eintrag wieder löschen: Geht aber offenbar nicht.

    Generell scheint bei den meisten das Konzept nicht so ganz angekommen zu sein. Gerade auch, dass es eben nicht einfach nur um besonders beliebte Einträge oder Themen geht, sondern um Nischenhaftes.

  • Hi Robert,

    ich habe ehrlich gesagt das Projekt nicht von Anfang an mitverfolgt und nur einen schnellen Blick auf die Seite geworfen, registriert und meinen Artikel (Kino-Flatrate) reingekloppt.

    Wie wäre es mit einem kurzem Hinweis beim registrieren, ähnlich AGB, die man bestätigen muss. In zwei oder drei Sätzen das Konzept umrissen und schon merken auch solche User wie ich worum es geht.

    Wenn du möchtest kannst du meinen Artikel gerne wieder entfernen. Ich würde es auf keinen Fall als Zensur ansehen. Ist ja so nicht Sinn der Sache. Ist also dir überlassen.

    Grüße aus Dublin

  • wir haben dazu früher immer smilies verwendet, aber man wird puristischer anscheinend:) Irgendwann wird es dann sogar WikiPunkte geben, einer macht den Punkt, die anderen punkten nur noch mit (edit-save).

  • Ich steh ja gar nicht so auf dieses LinkYiggShareThisFaveMe-Zeug, aber das Blogperlen-Ding gefällt mir außerordentlich! Jedenfalls das Potential und die Idee und die Ansichten dahinter, jetzt müssen bloß noch die ganzen Klick-Mich-und-mein-AdSense-Geister, die sich gerufen fühlten, vertrieben werden…

    Thumps up!

  • „Blogperlen, für Euch wichtige, einzigartige, unartige und wunderschöne Blog-Artikel. Zum Ranken, Einsortieren, Wiederlesen und Präsentieren. Wenn das viele tun, dann ensteht da so etwas wie Metaprosa mit Halbautomatik.“

    der weiterführende Link führt zur Ooops Seite 😉

    ich habe noch nicht ganz verstanden, wie relativ unbekannte oder ganz unbekannte Blogger dort verlinkt werden sollten, wenn nicht vom Blogeigentümer..
    denn ist ein Blog unbekannt – kennt man es ja nicht ?
    da fehlt mir noch die Verbindung.

    „dann ensteht da so etwas wie Metaprosa mit Halbautomatik“
    bedeutet dies auch:keine Tutorials – weil die haben eher weniger den Charakter von Prosa –

    vor klassischen SEOs tät ich mich dort nicht fürchten, eher vor den social media optimization Fachleuten und die abzuhalten – das fänd ich eine Spitzenleleistung, weil es ja deren Job ist regelkonformst mit dem jeweiligen Dienst ihr Werk zu tun, und sie tun es– überall.

    Blogperlen – ich habe mich gefragt für welches Alter, was ich als *Perle* betrachte sieht ein wesentlich jüngerer sicher anders.

    Gekonnte Satire hat oftmals nur drei Sätze – usw.

    faszinierendes Projekt und Idee,

    lg

  • Was man auch noch unterbinden sollte sind Links auf Blog-Startseiten statt auf einzelne Artikel. Ist mir jetzt an und an mal unter gekommen…
    (Und den „keine Tutorials“-Rufen würde ich mich auch anschließen…)

  • ok, super, dann haben wir schon mal ganz klar die eine Sache, dass auf der Seite klar hervorgehen muss, um was es geht und was eingestellt werden sollte. Prima. Texte stelle ich dann noch im Folgeposting vor (danke für die Vorschläge!!!!).

    Und einige Minikniffe, nicht zu oft sich selbst zu posten. Auch das wird oW gehen.

    OK, to be continued…

  • Noch zwei Sachen:
    Kann es sein, dass die „Live“-Ansicht nicht funktioniert?
    Und warum kann ich beim „Posted by“ nicht auf den namen klicken um zum Profil zu kommen?

  • @donvanone
    Du kannst. Aber du darfst nicht versuchen, das Profil in einem neuen Fenster oder Tab zu öffnen. Klick einfach mal rauf. Da wird ein JavaScript geöffnet und dort erscheint dann ein Link, den du auch in einem neuen Tab öffnen kannst. Nervig, aber wahr.

  • @Henning: Ne, kann ich nicht. Im Firefox passiert bei mir da überhaupt nix (AdBlock ist abgeschaltet) und im IE7 klappts komischerweise auch nur bei so 20% der Namen. Sehr merkwürdig. Warum nicht einfach den Namen mit nem normalen Link zum Profil hinterlegen?

  • Komisch. Ich hab Firefox 2.0.0.6 und hab gerade alle Autorennamen auf der Startseite durchgetestet und bei allen erschien dann in der gleichen Zeile rechts „View Profile“ (war das nicht gestern noch mehr, was da erschien?). Das macht so definitiv keinen Sinn, weil ja nur „View Profile“ aufklappt und sonst gar nichts. Da wäre ein Direktlink zum Profil natürlich viel sinnvoller.

  • Ich nehm alles zurück, klappt…
    Sind nur nicht da aufgetaucht, wo ich sie vermutet hatte (beim IE sind sie je nach Zeilenlänge neben oder unter der Zeile aufgetaucht, hatte nur die untendrunter gesehen…).
    Dann kann ich damit so leben, auch wenns usabilitytechnisch nicht so der Bringer ist…

  • puh, alle Post mal überflogen ob eh nicht schon eine ähnlicher Gedanke besteht…

    Spontan denke ich, ob es nicht möglich wäre eine technische Hürde einzubauen, die man erreichen muss um überhaupt gepostet zu werden. Eine solche Hürde könnte zB. ein minimum an Verlinkung via technorati sein oder ein minimum an User-Posts für einen Artikel mit einer Art Warteliste für neue Vorschläge, die von hausnummer 3 Usern bewertet werden müssen um auf dir Startseite zu rutschen….usw.

    Wie auch immer, um sich gegenüber den „diggs“ zu differenzieren und um den Ehrgeiz der Blogger anzustacheln wäre ein Hürde vielleicht hilfreich…

    Cheers
    Max

  • Ja diese ganzen Tech/Tutorialblogbeiträge nerven mich dort auch mächtig gewaltig. Dazu brauch ich nicht auf Lieblnk gehen. Ich denk es geht um (unbekannte) schöne Prosatexte?

  • Gibt es eigentlich die Möglichkeit, eine Perle wieder zu entfernen? Meinen Beitrag würde ich gerne wieder rausnehmen, da er ein reiner Test war.

    Ich bin inzwischen auch der Meinung, dass man eigene Beiträge nicht vorschlagen (können) sollte. Auf diese Weise ließe sich zumindest die Eigenwerbung ausschließen *böse, böse*

  • Unter „Voted“ in meinem Profil stehen zwei Einträge, die ich bislang nicht einmal angesehen hatte und die auch nur ein bzw. zwei Votes hatten (und eines kommt ja immer schon vom Einsteller). Da stimmt also was nicht.

    Mir wird auch eindeutig angezeigt, dass ich die Story zum ersten Mal betrachte und unter „Who voted“ stehe ich dort auch nicht.

    P.S.: Das ist doch mal ne Blog-Perle, oder? http://www.lieblnk.de/story.php?title=Das_Notebook_Stuttgart-Blog

  • […] Allen Checks und Überlegungen zum Trotze, wie man denn die Qualität halten könnte, Alphablogger ausschließen, Eigeneinreichungen verhindern, dachten die Betreiber der Social News Plattform Lieblnk / Blogperlen nicht daran, einen Piratenfilter einzubauen. Vermutlich deshalb, weil keiner existiert: keine Social Site ist vor uns sicher! Der beiliegende Screenshot ist der Beweis… somit kann unsere zweite Enteraktion einfach nur als voller Erfolg bezeichnet werden! Und eines versichere ich Ihnen bei meiner Kapitäns- und Piratenehre: das war erst der Anfang… wir haben noch eine ganze Menge mehr vor. […]

  • URL is invalid or blocked: (http://www.bamberg-gewinnt.de/wordpress/archives/808)

    Warum das denn?

    Und dann mal noch ne Frage, die sicher leicht zu beantworten, für mich als Digg&Co-Nicht-Nutzer aber nicht klar ist: Wie bekommen Beiträge den „published“-Status? Bei den heißen perlen ist z.B. „Du Bist Weltmeister Dritter: Das Erhabene – aber schön war es doch“ mit 2 Votes in 17 Stunden ganz weit oben, wohingegen andere Beiträge mit mehr Votes in kürzerer Zeit da nicht zu finden sind. Ne kurze Erklärung für Unwissende 8wie mich) wäre cool…

  • okay, Bamberg hat sich erledigt, hab sie gerade ganz unten in den Blogcharts entdeckt. Eine ausführlichere Begründung würde weniger verwirren (vor allem, wenn man die A-Blogger-Regel nicht kennt…)

  • @robinhood, *wiederhol* darum dreht sich der Artikel… wenn Du dazu FAQ-Texte beitragen möchtest, bist eingeladen. Auch was das Voting-System angeht, weiß ich es genausowenig wie Du. Votes – „Keine Blogperle“ = Rating. Aber auch Comments und Klicks? Keine Ahnung. Die Doku zum Tool ist schlank.

    @Henning, mit dem „voted“ im Profil: das check ich, hx

    @Meskalin, eigene Posting sind mehrhetlich akzeptabel wie es aussieht + es kommt eine kleine Bemerkung in der Formularmaske hinzu. *wiederhol*
    Was leider nicht geht, dass man Artikel löscht, hängt wohl damit zusammen, dass das System mit den abgegebenen und dann nicht mehr zuordenbaren Votings durcheinanderkommen würde

    @Vagantin, ich finde Prosatexte langweilig, dafür stehe ich auf knackige IT-Beiträge. Dafür gibts die Tags/etwas ausführlicheren Kategoriebaum demnächst, um ein Ordnungsystem zu schaffen. So kann jeder dann sein Gusto ausleben. Und muss nicht links/rechts schauen.

    @don, view profile sollte direkt aufs Userprofil verweisen, muss das noch gradebiegen

  • Beitrag Nummer 12 ist kein Eigenposting, ich habe es gepostet. Ich finde auch, dass es ein ungewöhnlich starkes Posting ist (wofür der Blogger nichts kann) und wollte mal sehen, ob lieblnk was taugt. Tut es nicht. Und wieso eigentlich diese bescheuerte Domain, bei der man sich ganz leicht vertippen und bei einer Agentur landen kann?

  • die Domain ist mir furzegal:) Die könnte von mir wegen x18 heißen. Aber was verstehst Du unter taugen? Du meinst sicherlich Traffic, oder? Dann ist ja gut, dass es nix taugt;) Oder die Bedienung? Oder was? Werd mal konkreter.

  • Mit „taugen“ meine ich tatsächlich nur die Geschmacksfrage. Euer Engagement in Ehren, ich bewundere es sogar, aber letztlich kommt doch, wenn ich es richtig sehe, bei Blogperlen nur das raus, was den größten Zuspruch findet, also „massentauglich“ (in Bloggergrößenordnungen jedenfalls) ist. Und das interessiert mich vielleicht nur zu einem Bruchteil.
    Es spricht also nichts wirklich gegen das System, außer, dass es nicht meinen Geschmack trifft.

  • ah, ok, verstehe besser. Die Tendenz eines Votingsystems ist, dass es Massentaugliches nach oben spült. Um dem Long Tail Ansatz gerechter zu werden, muss man dagegenhalten und … was machen… Vorschläge? Einige Dinge haben wir bereits angesprochen oben, wie zB dass man eigene Postings nur zweimal pro Monat verlinken darf, also Begrenzung des Inputs. Was aber noch? Thematisch interessierte Usergruppen bilden, so dass Votings eines Non-Itler auf einen IT-Beitrag hin viel weniger zählen oder gar umgekehrt? Dass die Votings thematischer User zu fremden Themen viel mehr zählen?

  • Ich würde eh gleich eine eigene Kategorie für Eigenpostings anlegen und die Zahl der erlaubten Eigenverlinkungen nicht begrenzen.
    Mit einer eigenen Kategorie weiss jeder sofort, um was es sich handelt und wenn ein unbekannter Blog wirklich gut ist, könnte es ja durchaus sein, dass dort mehr als 3 echte Blogperlen im Monat zu Stande kommen.

  • Evtl. sollte man die ganze Hitliste ein wenig aufteilen. Es macht irgendwie keinen Sinn das eine total gemischte „Hitliste“ der Blogperlen dabei raus kommt. Evtl. sollte man das ganze in ein paar wenige Kategorien aufteilen. Einmal IT/Web/Startup. Dann „Gesellschaft/Politik“ und dann noch Sonstiges oder irgendwie so in der Art. Dann würden die jeweiligen Kategorien sicherlich in sich auch Aussagekräftiger als so ein buntes Gemisch, wo sich die „Qualität“ dann womöglich aus der Zusammensetzung der Besucher ergibt und nicht, weil die Zielgruppe der Perle diese für besonders gut hält, sondern jemand der sicher dafür gar nicht interessiert einfach als schlecht markiert.

  • Nachdem ich mich jetzt etwas näher damit beschäftigt habe und mein erster Testvorschlag (nicht ganz unberechtigterweise) rausgeflogen ist, meine Zwischenbilanz:

    a) Die Idee ist toll und im Moment scheitert vieles an der begrenzten Zahl der Mitmacher.

    b) Bei den aktuellen Vorschlägen unter „neue Blogperlen“ habe ich 6 von 12 mit „keine Blogperle“ bewertet. Für mich sind Links zu fremden Videos z.B. von vornherein nicht Blogperlen-würdig. Für YouTube-Empfehlungen oder Linklisten gibt es andere Dienste.

    c) Es braucht viel mehr Erklärungen, die Seite ist nicht sonderlich einsteigertauglich. Der Text, der eine Blogperle definiert, ist wirklich überfällig [;-)] und auch die Eingangsseite braucht einen klareren Hinweis auf das Ziel vom Ganzen. Auch genauere Definitionen von „prosa“, „blogga“ und „info“ wären sinnvoll. IMHO könnte mehr Text einige Schwachpunkte beseitigen.

    d) Eine klarere Gliederung der Ergebnisse nach den drei Kategorien fände ich auch nicht schlecht. Einen lyrischen Text bewertet man einfach anders als eine Anleitung zum Button-Bau oder einen politischen Diskussionsbeitrag.

    e) Das Verhältnis Zu-/Gegenstimmung könnte überarbeitet werden. Damit ein Vorschlag nicht zu schnell rausfliegt, könnte für die 1. Stimme das 3:1-Verhältnis beibehalten werden, für weitere Bewertungen könnte das aber auf 1:1 gesenkt werden. So würde ein Vorschlag mit 3 positiven Bewertung 5x mit „keine Blogperle“ bewertet müssen um rauszufliegen, aber nur 2x um auf 1 Stimme zurückzufallen. (Hoffentlich habe ich das Abstimmungssystem nun überhaupt richtig verstanden, ein paar Erklärungen dazu an prominenter Stelle wären auch nicht schlecht.)

    Mein persönliches Fazit: Super Idee, kann man viel draus machen und momentan läuft vieles noch nicht ganz rund, weil es noch zu neu und wenig überarbeitet ist. Ihr braucht einfach etwas mehr Werbung,
    „meine“ Feedflare
    dürft ihr natürlich gerne auch selbst irgendwo hosten. 😉

  • danke:))) Hab mir bereits einige Tasks notiert. Im Laufe der Woche kommt ein separates Posting, was geändert wird, primär die Sprache und vaD die beschreibenden Hinweise.

  • Die Tendenz eines Votingsystems ist, dass es Massentaugliches nach oben spült. Um dem Long Tail Ansatz gerechter zu werden, muss man dagegenhalten und … was machen… Vorschläge?

    Die Top-Listen von hinten durchgehen. Dann hat man die „unbekannten“ immer ganz oben.
    Aber irgendwie sehe ich in dem Voting-System in erster Linie ein System um den absoluten Schrott raus zu kicken. Nicht um Bekannte Blogs noch bekannter zu machen.

    Das einzige Mittel was mir gerade einfällt wäre, noch mehr unbekannte Blogs absurfen und populärer machen. Dafür von den bereits bekannten „Großen“ (den üblichen Verdächtigen) Abstand nehmen.

  • […] haben sollte. Einfach nachreichen, ich trag das Portal dann nach. [↩] z-blogger | web 2.0 | Trackback | RSS Feed Social Media, Social News, web 2.0 Warum Social-Media-Gaming Unsinn ist,Kritikfähig? Ich? Gerne!, Die z-blogger-Zentrale, Social News und Social Bookmarking Diese Icons verzweigen auf soziale Netzwerke bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können. […]

  • Ich bekenne mich schuldig mich selbst verlinkt zu haben! Aber nicht mit irgendwelchen Beiträgen, sondern mit 2 Themen bei denen ich voll und ganz hinter den betreffenden Postings stehe und denke,dass sie wirklich wichtig sind.
    Selbstreflektion sollte vor der Selbstbeweiräucherung stehen und man sollte sich die Fragen stellen
    – tue ich das fürs Ego
    – für den Traffic
    – oder hat es wirklich Sinn und Relevanz für ANDERE?
    Das natürlich bevor man eine neue Blogperle einstellt.

  • hey, das mit den Eigenpostings war und wird auch nicht verboten sein. Liegt nur daran, dass man deutlich machen muss auf der Site, was man da so einstellen soll. Arbeit…

  • […] Eine weitere Möglichkeit, gute Weblogs zu finden, setzt bei den einzelnen Beiträgen an. Auf Plattformen wie Digg, Yigg oder die von Robert Basic initiierten Blogperlen (wobei nur letzteres System ausschließlich Weblog-Beiträge aufnimmt) können die Nutzer interessante Beiträge einstellen (bei Rivva geschieht dies automatisch), die dann wiederum von anderen Nutzern bewertet werden. So entsteht eine Rangfolge von Beiträgen, die viele Nutzer interessant finden bis hin zu Beiträgen, die nur ein geringes Interesse finden oder gar Spam-Beiträgen, die von den Nutzern als solche markiert und dann aussortiert werden. Die entstehende Ordnung ist jedoch ständig im Fluss, so dass sich hieraus bislang noch keine einigermaßen stabile Webloghierarchie herauslesen lässt. […]

  • Hi Robert,

    machst du eigentlich noch etwas an lieblnk oder betrachtest du das Projekt mittlerweile als gescheitert?
    Falls nicht, wäre ein Eigenpostings-Begrenzer (2/Woche?) dringend notwendig. 😉

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