Sonstiges

Facebook wird radikal

zuerst wars „nur“ eine Anlaufstelle für Studenten, dann eine Anlaufstelle für externe Firmen, die ihre Applikation in Facebook für mau einbringen können. Und zwischendrin hat Facebook den Begriff Social Graph geprägt, wie auch eine quasi Standardfunktion mit dem Newsfeed eingeführt. Da wirds nie langweilig und man scheint momentan einfach ein Händchen zu haben, die richtigen Dinge zu tun. Nun geht Facebook noch einen Schritt weiter: man stellt gewisse Kernbereiche von Facebook zur Verfügung, so dass die User/Developer das Produkt noch besser machen können. Konkret? Read this: The initial version of the Courses application was created by Facebook to give you as much functionality as possible. As of today, we’re turning off our version of Course and have decided to turn this over to the developer community and let you – our users – decide which Courses application works best for you

Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: üblicherweise rücken die Inhaber eines kommerziellen Webservices niemals von ihrem Produkt so weit ab, dass sie die User rumwerkeln lassen. Man stimmt sich zwar hin und wieder ab, stellt hier und da auch mal ne API für Externe zur Verfügung (Mashups, Widgets), fährt aber sein eigenes Ding mit eigenen Programmierern und eigenen Qualitätsvorstellungen und lässt vaD niemals nie User an Kernbereiche dran, die das Gesamtprodukt ausmachen. Natürlich gibt es einige Bedenken, die man äußern kann. The wisdom of the crowd kann nicht so gut sein wie das eines Unternehmens, das einen eigenen Fahrplan und eine eigene Strategie hat. Wo soll man denn da hinkommen, wenn man die User ans tragende Skelett ranlässt? Ich neige eher zur Ansicht, dass es einen Versuch wert ist. Zumal Facebook ein wunderbares Feldexperiment anbietet, von dem andere lernen können.

Yeah, Facebook, Woot und Etsy, die wohl innovatisten Webunternehmen im Netz.

via Aleks Blog


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

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