Sonstiges

Youop

youop.comQype, Ciao, Yelp… Youop, warum habe die immer so komische Namen:)) Diese Bewertungsplattformen? In den Fall gehts um YouOp.com, die ähnlich wie Qype lokale Dinge von der Community bewerten lassen, darüber hinaus kann man auch Musik, Bücher, Kinofilme, Ärzte, Klamotten, Games, Proukte aller Art, etcpp, gar Personen beurteilen. Jedoch soll nicht die Bewertung per se im Vordergrund stehen, sondern laut deutsche startups soll sich Gleiches zu Gleichen gesellen:

„€œAnhand von Gemeinsamkeitsfaktoren sehen User, wer Ihnen aus Ihrer Umgebung oder deutschlandweit ähnlich ist“€?, sagt Gründer Holzmann. Ziel sei es, ein multimediales Wiki rund um das Thema Lifestyle aufzubauen und Mitglieder anhand ihrer Interessen zu verknüpfen. So kann man beispielsweise nachlesen, dass Nutzer, die die Alcatraz Bar in Berlin empfehlen auch das Palais in München, das Café Jasmin (ebenfalls in München) und den Zeichentrickfilm „€œCars“€? gut finden. Über die Rubrik „€œMein youop“€? können die Nutzer zudem nach Leuten stöbern, die ähnlich ticken – sprich ähnlich bewertet haben – wie sie selbst.

Hm… Mischelmaschel denkt man sich auf den ersten Blick. Kann das gutgehen, dass man alles und nichts über Bewertungen zusammenbringt? Immerhin stellt sich die Frage schon, ob primär das Vernetzen von Menschen oder das Bewerten von Dingen im Vordergrund steht? Man mag das als zu philosophisch abtun, ich denk da eher an des Users Bauch, wie eine Plattform auf ihn wirkt. Nun habe ich mir YourPo (das kommt davon, von solchen Namen:) nicht angesehen, wie man das zusammenbringen oder auseinanderwurschteln will. Der erste flüchtige Blick erweckt den Eindruck, dass die Site keine leichte Navigierbarkeit aufweist, zu sehr auf clean beauty gemacht ist, die Listen kommen zu durcheinander daher, der Mensch steht viel zu wenig im Vordergrund. Zudem, where is the fun? Na ja, an dieser Stelle einen Cut. Werd mal versuchen ne Plattform á la Qype/YouPorn (schon wieder dieser Name) zu skizzieren, die weg von diesem DIN-ISO-Urteilsdenken geht, mehr den User, seine Stimmungen und den Fun in den Vordergrund rückt. Erst nachrangig folgen die ISO-zertifizierten Bewertungen. Hm…


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

6 Kommentare

  • Soo schlecht ist die Idee nicht, funktioniert ja zb bei Last.fm sehr gut in Bezug auf Musik. Das Problem scheint wohl eher, dass man dort einfach alles bewerten soll und dass dann auf Dauer doch zu unübersichtlich ist, wobei ich jetzt natürlich auch nicht weiß, wie das System funktioniert (was ist zb mit zwei Menschen, die die exakte gleiche Musik, aber völlig unterschiedliche Filme mögen? Sind die sich dann laut YouOp ähnlich? Oder gar nicht, weil sich das dann „neutralisiert“? Oder wie?)

  • Hat da eigentlich jemand irgendwann einen „Startup-Baukasten“ erfunden, wo man an lustigen IHK-Spieleabenden nach gewissen Regeln aus Kartenstapeln Inhalte und Zielvorgaben zusammenstellen kann? Mit fertigem Gründungsformular für den Gewinner am Ende?

    So langsam glaube ich das angesichts dieser blühenden Webzweinull-Geschäftsmodellerei für Zwischendurch…

  • Mir gefällt das Design irgendwie sehr gut, nur das MySpace Männchen, die sie als NoPic verwenden, schauen doof aus 🙂 Hoffentlich gibts dafür keinen Stress, mittl. wird man ja wegen dem größten Unsinn abgemahnt.

  • […] Wenn sich Robert Basic über die Namen von Bewertungsplattformen (Qype, Yelp, Youop) lustig macht, rutscht ihm ein neues Mobile Social Network durch, dessen Bezeichnung auch zu allerlei Späßen taugen würde: Kadoink. Das zugehörige Verb ist dementsprechend “kadoinken” und umfasst eine ganze Reihe von Funktionen, die per Kürzel in SMS an eine zentrale Nummer ausgelöst werden: Man kann Audio per Telefon oder Web aufnehmen und die Links an Personen oder Gruppen per Massen-SMS versenden. Diese können dann die Aufnahme per Telefon abhören. Gruppen oder Personen werden per Kurznachricht informiert oder sie können auch via Kadoink angerufen werden. Darüber hinaus kann man den eigenen Status permanent aktualisieren und den seiner Kontakte abrufen – also eine Art Twitter per SMS. Mashable veranlasst das zu der Headline “If Twitter Were On Steriods, You’d Have Kadoink“. […]

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