Shop mit Erklärbärvideo

Robert Basic

Martin hat im Rahmen des Themas über das Internet Tablet auf Buy.com verlinkt und dort stoße ich statt den üblichen Beschreibungen und Produktbildern auf ein kurzes Video, in dem man das Produkt knackig erklärt. Prima, thats it! Hat schon jemals mal daran gedacht, so eine Art von embeddable Videoservice anzubieten, in dem man zahlreiche Produkte erklärt und den Shopinhabern zur Verfügung stellt? Klar, muss gut gemacht sein. Aber finanzierbar sollte es auch sein. Wie? Hm… Revenuesharing oder Grundgebühr pro Monat auf Basis von paketierten Videomengen (zB 100 Videos für 10 Euro, irgendwie sowas). Würde sich das lohnen, für beide Seiten? Ist die Erstellung solcher Videos zu teuer unter industriellen Rahmenbedingungen (Lernkurveneffekt, durchorganisierte Prozesse, so schlank wie nur möglich)? Also für den Videodienst wie auch die Shopinhaber, die das dann gegen eine wie auch immer geartete Bezahlung nutzen? Dass es für den Kunden interessant ist, stellt sich mir als Frage gar nicht. Klar, in Zeiten des web 2.0 lässt man die User ran. Sobald ein Videoreview akzeptiert wird, erhält der Kunde einen Rabatt iHv X%, das wäre einfach lösbar, solange man dann aber einen guten Redaktionsprozess im Hintergrund laufen hat, um nicht Schrottvideos zuzulassen. Aber auch nicht den User, der sich bemüht hat, vor den Kopf zu stoßen, muss man diplomatisch vorgehen. Buy.com zB lässt seit Ende 2006 Videoreviews durch die User zu. Das wird auf eWeek.com ausführlich besprochen. Hat sich seitdem erwiesen, ob das Buy.com gutgetan hat bzw. wie die Resonanz Userseitig war? EWeek schrieb damals:

„It’s really the Wild, Wild West right now when it comes to video on the Web,“ Buzek said. „In the e-commerce space, I think the ability to see a review that is visual is a good thing, but I think you’re going to run into two different groups that will bother to do this. Somebody that is deliriously happy with the product and somebody who absolutely hates it. So you’re going to get the extremes. That’s just standard human behavior.“ One problem with traditional text consumer reviews is the anonymity of the review—even if a name is given—can make it difficult to judge credibility. Is the writer truly a rank-and-file consumer or perhaps an employee of the vendor. Although a video certainly doesn’t prevent that kind of fraud, it is likely to make such an attempt more difficult. After all, a person can make up 50 fake names, but it’s a lot more difficult make up 50 fake faces.

Buy Video

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Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.