3D Drucker: smell the cheese

Robert Basic

bin immer noch fasziniert von den Möglichkeiten, die uns 3D Drucker in nicht mehr ferner Zukunft bringen werden. Schnuppern tue ich immer wieder gerne dran, insofern finde ich auch dieses Interview mit Cathy Lewis, Desktop Factory CEO auf MSNBC packend. Klar, Werbung, noch recht weit weg von einem echten, praktischen Nutzen, aber scheißegal. Schön, wenigstens eine der Macher im Hintergrund mal live sehen zu können. Und diesmal scheint es richtig spannend zu werden bei einer neuen Technologie, die auch die User fasziniert, das Open Source Projekt Fabber: Fab@Home is a website dedicated to making and using fabbers – machines that can make almost anything, right on your desktop. This website provides an open source kit that lets you make your own simple fabber, and use it to print three dimensional objects. You can download and print various items, try out new materials, or upload and share your own projects. Advanced users can modify and improve the fabber itself.
Die IT-Industrie hat sich damit abfinden müssen, dass Sotfware nicht mehr deren alleiniges, hoheitliches Gebiet ist, sondern von Usern für User gemacht wird. Wird es nun erstmalig von Beginn an ein Wettrennen zwischen OpenSource vs. Unternehmen geben, was physische, innovative Ware angeht? Mein gedanklicher Ansatz war bisher, dass sich bestimmte Prozessketten aufgund der 3D Drucker verändern werden. So zB im Handy-Bereich. Handies produzieren weiterhin Unternehmen wie Nokia, doch plastische Ersatzteile stellen die User her. Die von Nokia itself oder Rohtsofflieferanten „angeliefert“ werden. Was man bis hin zum individuellen Casemodding weiterdenken kann. Nicht aber, dass man den Kunden sogar gleich an der Schaufelproduktion mitsitzen hat. Irrsinn. Was für ein Gedanke. So oder so betrachte ich 3D-Drucker als Revolution in der industriellen Massenproduktion.

via Exciting Commerce

Unser Zins-Tipp

Eröffne jetzt dein kostenloses Myntro Festgeld und erhalte 3,3 Prozent Zinsen auf dein Geld – und das garantiert für 12 Monate!


Jetzt Zinsen sichern

Anzeige

ach ja, wenn Ihr Euch für Innovationen im Web interessiert, würde ich mir Freebase nicht entgehen lassen. Michael Osl öffnet Euch auf ZweiNull.cc sehr anschaulich und verständlich die Dramatik eines Wechsels, weg vom Dokumenten orientierten Denken, die das Netz bis dato weithin dominiert, hin zum Tim-Berners Traum eines semantischen Netzes. Ein beschwerlicher Weg, aber ungleich effizienter. Ganz doofes Beispiel, was der Unterschied wäre: in einem semantischen Netz ist es viel leichter, eine Produktbewertung/besprechung zu irgendeinem Produkt zu finden, egal ob in einem Blog, Forum, statischer Webseite oder User Generated Irgendwas 2.0 Communityspace. Ganz einfach, man zeichnet die Inhalte als Produktbewertung aus, nicht als „hier kommt ein Text mit irgendeinem Inhalt“. So könnte man oW auf zentrale Produktbewertungsplattformen verzichten, wo der Inhalt erstellt wird, sondern man bekommt die Ergebnisse gesammelt aus allen möglichen Quellen geliefert. Ein Schuß Social Networking et voila, schon haste vertrauenswürdige Infos und die Spammer wie auch spammenden Schönfärberfirmen schauen dumm in die Röhre. Eins der größten Probleme ist zT nicht die Technik, sondern das menschliche Individuum. Das Auszeichnen einer Produktbewertung erfordert ein gemeinsamen Verständnis, dass zB eine Spiegelreflex-Digitalkamera nicht das Tag „Kamera“ bekommt, da Kamera auch Videokamera für Bewegtbilder heißen kann. Wie sieht also das gemeinsame Ordnungssystem aus und wer soll das erlernen? Hinzukommen sprachlice Barrieren. Kulturelles Verständnis. Ohweh…

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 12.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Apple AirPods gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Google lässt dich jetzt selbst bestimmen, welche Quellen du in der Suche häufiger siehst. Mit zwei schnellen Klicks kannst du BASIC thinking kostenlos als bevorzugte Quelle hinzufügen und damit unabhängigen Tech-Journalismus unterstützen. Vielen Dank!

STELLENANZEIGEN
KI-Engineer / AI Solution Architect (m/w/d)
BAUER Elektroanlagen Süd GmbH in Buchbach, München
Social Media Manager (m/w/d)
flexi-Bogdahn International GmbH & Co... in Bargteheide
Social Media Manager DACH (m/w/d)
TD SYNNEX Germany GmbH & Co. OHG in München
Werkstudent (w/m/d) im Bereich Unternehmensko...
Bayerischer Rundfunk in München Freimann
Head of Digital Storytelling (m|w|d)
MünchenMusik Gruppe in München
Marketing und Social Media Manager (m/w/d)
farma-plus Service GmbH in Unterhaching
Social Media Manager/in (m/w/d)
Justus-Liebig-Universität Gießen in Gießen
Digital Marketing Manager (m/w/d)
emeis Deutschland Gruppe in Frankfurt am Main
Teile diesen Artikel
Folgen
Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.