Sonstiges

die Macht ist stark

in diesem da >>

ich kann Dir gut folgen:
Wir werden dieses künftige 3D-Web erkunden und nutzen, nicht, indem wir klicken, sondern indem wir uns darin bewegen, gehen, laufen, fliegen. Wir werden darin als Personen sichtbar sein, als sogenannte „Avatare“, die manchmal unserem physischen Körper ähneln, manchmal völlig neue Altar-Egos sein werden, je nach Situation und persönlichen Vorstellungen/Vorlieben. Und wir werden diese Welt gemeinsam erleben. Wir werden die anderen Anwender sehen, die mit uns gemeinsam zur gleichen Zeit am gleichen Ort sind und wir werden uns mit Ihnen austauschen. Es wird Nähe und Distanz geben.
Wenn man so will, ist das heutige Netz Kinderkacke dagegen:)

may the force be with you, always:))
and beware the dark side, especially Darth Veb and Docpatine:))


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

17 Kommentare

  • Nein, ganz im Gegenteil bin ein Trekkie 🙂
    Ich wollte mit dem „Wilden Westen“ diese Aufbruchstimmung in die neue Welt versuchen Bildlich darzustellen. Das 3D Internet ist wie ein neuer unerforschter Kontinent welcher besiedelt werden will. Apropos unentdecktes Land, nächste Woche Samstag kommt Star Trek 6 „Das Unentdeckte Land“ auf Kabel1 😉

  • Für so Manches mag diese ganze „3D-Web Sache“ ja sinnvoll sein (Soziales im weitesten Sinn z.B.) aber ich kann irgendwie noch nicht daran glauben, dass mehr oder weniger das „ganze“ Web in seiner momentanen 2D Form früher oder später ins Dreidimensionale „morphen“ wird. So ala Metaversum in „Snow Crash“.
    Ich als User kann im Moment einfach keinen Mehrwert darin erkennen, zum Beispiel bei ganz einfacher Informationssuche, anstatt bspw. simpel zu googlen oder bookmarks zu checken, virtuell in Avatarform an Wänden entlang zu gehen, auf denen sich z.B. von mir gewünschte pdf´s (oder was auch immer sich als Standard durchgesetzt haben wird) öffnen.

    Ist der „althergebrachte“ Weg zumindest bezogen auf mein Bsp. der Infosuche nicht einfach viel schneller, komfortabler und zielführender? Sind Textform, Ordnerstrukturen wirklich nur erfunden worden, weil technisch nicht mehr machbar war oder entsprechen sie der Denkstruktur des westl. Menschen?
    Mich nerven aktuelle 3D-Desktops in Würfel-oder was-auch-immer Form in Linuxdistributionen zum Beispiel mehr, als dass sie mir nutzen.

    Wäre nicht ein „Zwischending“, also zum Beispiel grafische Darstellung von Content ala http://labs.digg.com/ ne „tollere“ Sache?

  • dOmi spricht mir aus der Seele. Für die meisten Netz-Nutzungen brauch‘ ich keine „Repräsentanz meiner Person“ und will auch keine anderen User sehen. Und der Klick vom Ausgangspunkt zum Ziel ist die schnellstmögliche Verbindung, da will ich nicht erst wandern oder fliegen!

    Das „wir-bauen.die-physische-Welt-nach“-Konzept ist in den 90gern schon mal abgewählt worden, als etwa Karstadt als erste deutsche Shopping-Mall im Web den netten Marktplatz mit all den süßen Lädchen abgeschafft hat. Und eben nicht nur wegen der Datenlast, sondern auch, weil es schneller zum Ziel führt, sich durch Kategorien und Listen zu klicken, wie in modernen Shops.

    Es gab auch damals schon Chats mit 3-D-Räumen und Avataren, über denen Sprechblasen erschienen. Durchgesetzt hat sich allerdings der schnelle „wir schreiben auf dieselbe Wand“-Chat (Infos zur Person holen wir nur bei Bedarf in den Profilen).

    Navigationen, die vor mir rumtanzen, gehen mir auch immer schon auf den Senkel. Beim ersten Mal ganz nett, aber dann fühlt man sich nur sinnlos aufgehalten.

  • Mag sein das Ihr zwei so denkt, dennoch könnte man im Allgemeinen der Meinung sein, dass wir auf dauer uns gegen das 3D Internet nicht verschließen können und das es irgendwann mal zum Standard wird. Man kann es als Evolution des Internets betrachten. Von Generation zu Generation wird es komplexer werden. Früher in den 70igern gab es ja nur Text Terminals, das war ja zum Anfang des ganzem. Später kamen Farben hinzu. Wiederum später, Fotos, Ton, Video. Das Web wurde dynamischer, schneller, komplexer und brachte natürlich Vor und Nachteile mit sich. Ich gebe zu das es nicht jedermanns Sache ist aber die Welt verändert sich, auch wenn wir uns an dem bekannten gerne festhalten. Die nächste Generation, welche das Internet nutzen werden, wird dem gegenüber offener sein als wir es heute sind.

  • spielt doch einfach mal MMORPGs und schaut Euch da an, wie man dort Texte, Items etc anzeigt, die per se zweidimensional daherkommen. Niemand versucht Texte dreidimensional darzustellen. Ebenso ist im echten Leben eine Buchseite 2D (rein optisch gesehen:). Obwohl ich ein Buch in einem dreidimensionalen Raum halte. Glaube also nicht, dass man sich großartig über die Vorteile eines dreidimensionalen Raums unterhalten muss und wie wir Menschen dort Informationen wahrnehmen.

  • so what? Das ‚3d-netz‘ ist ein alter Hut (90er-Jahre Buzzword ‚VR‘). Mit proprietärer Software und Monopolen wird sich in dem Bereich aber nichts bewegen.

  • @dOmi, @Claudia: Das Argument „vieles geht mit dem klassischen, 2D, meist textbasierten Interface genauso gut oder besser“ ist nicht neu und trifft tatsächlich zu. Die aktuelle Amazon Website ist beispielsweise viel effizienter dafür, ein Buch aus einem Angebot von 2 Millionen Titeln zu finden, als es ein physischer Buchlagen (oder seine virtuelle Replik) sein können. Das hat meines Wissens nach aber auch noch nie ein Profi in dieser Branche bestritten. 🙂

    Es geht nicht darum, jede Web-Seite durch einen Raum oder 3D-Objekte zu ersetzen sondern in ausgewählten Anwendungssituationen zu ergänzen.

    Und es gibt eine Vielzahl anderer Anwendungen – speziell solche, die mit Interaktion zwischen Menschen zu tun haben, bei denen ein gemeinsames Präsenzgefühl eine enorme Verbesserung darstellt. Das funktioniert mit Avataren deutlich besser als mit jedem anderen, heute praktikablen, Prinzip. Die Vorteile dieses „Zusammengefühls“ sind so bedeutend, dass es mehrere Projekte gibt, die das Avatar-Prinzip sogar auf 2D-Webseiten abbilden.

    Aber auch die – meines Erachtens in diesem Zusammenhang oft überbewertete – 3D-Darstellung hat für die Informationspräsentation und Navigation in vielen Fällen klare Vorteile. Dazu ein kleines Beispiel: Wer in ein großes Warenhaus geht, kann darin meist recht schnell die gesuchte Artikelgruppe finden – wobei der Warenhausbetreiber keinen großen Aufwand für Orientierungskonzepte betreibt, außer ein paar Tafeln an der Rolltreppe oder über ausgewählten Bereichen.

    Wer einmal versucht hat, eine solche Produktpalette auf einer Website zu erschließen (ich selbst hatte in den vergangenen Jahren einige Male diese Ehre), weiß, wie schwer das mit den Mitteln des 2D Webs geht. (Nein, Suchfunktionen sind da hilfreich, funktionieren außerhalb eng begrenzter Bereiche und Artikelgruppen aber nicht immer sehr überzeugend.)

    Unser Gehirn ist bisheriges Endprodukt einer Entwicklung, die uns über Jahrmillionen Jahre hinweg dafür optimiert hat, das wir uns in einer komplexen 3D-Umgebung schnell zurecht zu finden. Es wäre schon sehr verwunderlich, wenn das seit dem Auftauchen zweidimensionaler Medien auf einmal nicht mehr so wäre. 🙂

  • @Julius: Ich denke, dass kaum jemand in unserer Branche proprietärer Software ode Monopolen as Wort redet. Und in einem fragmentierten Markt mit vielleicht zwei Dutzend oder mehr Anbietern von „Monopolen“ zu reden, ist vielleicht ein bisschen übertrieben. 🙂

    Wir arbeiten mit den Werkzeugen, die uns zur Verfügung stehen. Die meisten davon sind momentan durch jeweils eine Firma definiert. Das muss – und wird – nicht auf ewig so bleiben.

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