Sonstiges

das mobile Web

einige meinen, dass Web 2.0 die Krönung der Internetentwicklung sei, was auch immer das ist, das Web 2.0. Andere meinen, dass wir am Ende sind. Wiederum andere meinen, dass wir im Sandkasten spielen. Ich gehöre wohl zur letzteren Gruppe, die ziemlich langgläubig ist, was die Web-Zukunft noch bringt. Und denke, dass wir immer noch am Anfang stehen, was denkbar und machbar ist. Die relativ nahe Zukunft wird mobil sein. Davon redet man ja schon seit Jahren und dennoch ist man weit davon weg, dass die User mobil browsen können. Darum tue ich ja die letzte Zeit mitunter nach Internet Tablets fragen, die günstig sind und nur eins können: browsen von untewegs. Nicht kompizierte Produkte, die alles können,. aber nix richtig machen. Letztlich muss man sich das mal vor Augen führen, wie archaisch wir veranlagt sind: man muss nach Hause, um ein riesiges Gerät einzuschalten, das einem endlich ins Netz bringt. Wie lächerlich diese Vorstellung erscheint, so eine unbequeme Lösung, würde man das in 100 Jahren rückwirkend betrachten:)) Das Netz muss zum User, nicht umgekehrt.

Aber ich bin da nicht ganz alleine, was die Hoffnung auf eine mobilere Nutzung angeht: Mobile Internet Will be Bigger than Broadband: Promod Haque (Blognation India) und vTap: Killerapp fürs Handy (Georg Holzer, Österreich, Single 2.0)


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

21 Kommentare

  • Der Hype um Web2.0 ist etwas abgeflacht, wobei ich immer noch nicht weiß wieso das ein Hype war/ist? Nun die Möglichkeiten im Internet haben sich etwas vereinfacht/verbessert. Na und?
    Das Mobile Internet ist in der Tat, das Gebot der Stunde. Es gibt aber noch eine Menge zu tun, was die Möglichkeiten und die Verbreitung der Zugangsmöglichkeiten angeht. Zumindest gitb es Arbeit und Brot für die Netzwerker 😉

  • 1. Die Geräte werden schön langsam nutzbar.
    2. Immer mehr Sites und Content Management-System achten auf Accessibility.
    3. Mobile Flatrates gibt’s

    Es wird …

  • „Das Netz muss zum User, nicht umgekehrt“ Das trifft es ziemlich exakt, wie ich finde.

    Habe gerade gestern abend „bei mir drüben“ nochmal einen Beitrag verfasst, wo es um ein Innovatives MMORPG geht( Shadow of Legend ): Spielbar ist es auf dem PC als auch auf (Smart-) Phones und PDA´s. Ich denke sehr wohl das wir im „Sandkasten“ rumspielen. 😉

    Ist doch ganz klar: Aktuell les ich gerade das Adobe eine „Online-Photoshop“ – Version raushauen will: Klar, das man die dann natürlich immer und überall nutzen will! Endgeräte, Software, „Netzdichte“—> Wie all das in 5-10 Jahren aussieht? Puh…da lass ich lieber Experten ne Prognose zu machen. Ich denk der Trend geht wie bisher weiter: Kleiner, schneller, besser! Ich steh drauf mobil zu bloggen, ( wenns denn endlich mal ein ordentliches Gerät geben würde ) zu arbeiten, zu surfen, und kreativ zu sein. Alles machbar. In absehbarer Zeit, denk ich!

  • @Robert
    Laut hier hast Du es ja mal eingebaut gehabt: https://www.basicthinking.de/blog/2006/10/02/wordpress-pda-plugin

    Ansonsten denke Ich fehlen einfach die Endgeräte. Wer will schon auf einem 240×320 Bildschirm surfen? Wenns endlich mal XDA/MDA/VPA o.ä. mit 640er Auflösung gibt wäre das ja mal ein Anfang. Aber so machts zZ einfach kaum Spaß!
    Interessant ist, das man bei den Netzbetreibern, dank UMTS, ja eigentlich schon das DSL für Unterwegs buchen kann, man kann es nur nicht richtig Nutzen.

    So aberwitzig es klingt, Ich glaube das IPhone wird vieles in Gang setzen für die Zukunft. Und damit meine Ich nicht das Gerät in Funktion sondern durch die pure Anwesenheit. Wer ärgert sich z.B. nicht über sein Smartphone das es Hier und Dort zu langsam ist? Das IPhone soll ja angeblich alles ohne viel laden, rum“sanduhren“ etc. können. Samsung bringt in naher Zukunft ein Gerät mit eigenem Betriebssystem welches ebenso flüssig laufen soll. Das wäre imho schon mal ein Schritt in die richtige Richtung.
    Dazu dann noch UMTS, nen Bildschirm mit hoher Auflösung und ein Web fähiger Browser (Ajax, JS, Java etc.)

    Ein TabletPC wird einem auf Dauer auch nicht gefallen, es ist einfach ein Gerät was man dann immer noch mitschleppen muss, neben Handy, MP3-Player etc. . Dann lieber alles im Handy.

  • Ich habe den Beitrag gerade im Mobile Google Reader entdeckt und natürlich gleich probiert das Blog per Handy aufzurufen: geht erstaunlich gut und der Kommentar hier ist der Härtetest 😉

  • Dein Layout sollte aber locker von jedem modernen Handy und PDA gut angesurft werden (außer vielleicht dem grässlichen IE vom CE).

    Opera mobile, oder der S60-Browser von Nokia stellen es wunderbar da.

  • ich suche ja schon seit langem ein gerät für „echtes surfen“ unterwegs und werde immer wieder enttäuscht.

    angeblich kommt nun aber das palm treo 500v, welches mit seiten wie youtube, myspace und co. keine probleme haben soll. die vorherigen lösungen (auch iphone) nutzen höchstens angepasste lösungen für manche portale.

    am tollsten wäre doch ein n800 mit einem kompletten firefox browser(plus flash, java, ajax etc.), wifi und zur not auch noch umts an bord für 199€. manchmal glaube ich, dass die hersteller am kunden vorbei entwickeln 🙁

  • Fuer alle, denen das iPhone zu teuer ist (vor allem wegen dem Handy Vertrag) gibts ja bald den iPod touch mit browser und WLAN. Mit dem kann man dann aehnlich gut unterwegs surfen, wie mit einem Tablet, nur dass der iPod halt in jede Tasche passt.

    Und zur Bedienung des iPhone: ich habs am 1. Tag direkt mal ausprobiert und ohne Probleme mein gmail bedienen koennen. So viel also zu ajax und JS auf dem iPhone. (Ok, ich konnte nur plain text mails schreiben, bei html mails hat er mir die Tastatur nicht zeigen wollen.) Bei den Ladezeiten der Seiten ist mir auch kein Unterschied zum normal surfen aufgefallen. Auch das zoomen in webseiten ist einfach klasse, weil es halt mal funktioniert. Damit reicht auch das Display vollkommen aus. Und wer schaut sich schon gerne flash-seiten an? YouTube laeuft ja fuer videos.

  • Hallo,
    ich denke mal, solange es die Konzerne nicht einmal schaffen, ganz Deutschland mit einem flächendeckendem DSL-Netz auszustatten, brauchen die auch nichts Neues und ‚ultra-mobiles‘ rausbringen.

    Was bringt mir ein mobiles Empfangsgerät, wenn es keine Sender gibt, auf die man zugreifen kann ?
    Großstadt okay… da mag das funktionieren… aber große ländliche Gebiete sind immernoch auf 56K oder ISDN angewiesen.

    MfG Sebastian

  • Wir haben just gestern auch was darüber geschrieben: http://blog.zelfi.com/2007/09/13/durchbruch-des-mobilen-internets/de/

    In den Kommentaren hier zeigt sich, dass das Verständnis von mobilem Internet noch sehr unterschiedlich ist – und das ist eigentlich auch gut so. Es soll sich halt an den jeweiligen User-Bedürfnissen ausrichten, und die sind ganz verschieden.

    Feedreader für’s Handy gibt’s schon, Email-Clients sowieso, und einen Wap 2.0 Browser hat auch so gut wie jedes Handy. Und fast alle aktuellen Handys können auch Java Anwendungen ausführen. Technisch haben wir also schon sehr viele Möglichkeiten.

    Was fehlt also?

    Erstens sind in vielen Köpfen immer noch Horrorvorstellungen vorhanden, was denn mobile Internet-Nutzung kostet (ich meine jetzt per Handy – WLAN mal außen vor gelassen, da nicht genügend flächendeckend). Diese Befürchtungen sind teilweise auch berechtigt, wenn man sich anschaut, dass viele Mobilfunkanbieter die Preise für den Datenverkehr auf Seite 15 des Tarif-PDFs verstecken und so verklausulieren, dass nicht mal ich (als Branchenkenner) die verstehe…

    Zweitens fehlt schlichtweg die Masse. Der Traffic auf speziellen mobile Websites ist insgesamt lächerlich gering. Die einzigen, die hier Punkten können, sind in DE Financial Times, Handelsblatt und Co. Dort surfen die Blackberry-Benutzer nach den neuesten Kursen und Unternehmensnachrichten und sorgen so schon für halbwegs beeindruckende PI-Zahlen. Es gibt natürlich eine (sogar sehr große) Masse an Handy-relevanten Nutzern, aber die kommt eben übers „normale“ Web. Es lohnt sich daher eher, eine Handy-Website als eine Handy-Wapsite zu erstellen.

    Aber ich bin davon überzeugt, dass diese beiden Punkte sich in den nächsten Jahren relativieren. Denn die ersten massiven Preissenkungen für den mobilen Datentransfer sind durch, immer mehr User interessieren sich auch für diese Preise und so werden auch die großen Mobilfunkanbieter Preissenkungen vornehmen müssen. Gleichzeitig geht die technische Entwicklung voran und mehr und mehr Handys haben auch „große“ (=XHTML) Browser, so dass der zweite Punkt irrelevanter wird: man produziert für’s normale Web und die Handyuser nutzens halt mit.

  • @13
    Das N800 hat einen Mozilla Browser, ergo schon mal sehr viele Übereinstimmungen der Codebase mit dem Firefox. Ajax ist dabei 8sonst ginge kein Google reader), flash ist dabei (sonst ginge kein native Youtube oder sevenload). Wifi (also WLAN) ist an Bord, UMTS geht per Bluetooth und Handy. Der preis ist halt noch etwas höher, aber schließlich gibt es auch kein Konkurrenzprodukt.

    @14
    Hört mir mit dem Apple-Scheiß auf. 480*320 er Bildschirmauflösung und dann damit surfen…
    Der iPod Touch ist auch nur 3 cm kürzer, 1 cm schmaler und 0,3 mm dünner als das N800, das ist flächenmässig nicht einmal der Unterschied 2,5 mal die Fläche einer 55 Cent Briefmarke…
    (Sorry für Rechenfehler)

    @16
    Handynutzer sind keine Zielgruppe, denn wer will schon seine Webseite auf winzdisplays optimieren. Das N800 hat ne 800er Auflösung und es sind überraschend viele Webseiten, bei denen man keinen Unterschied vom PC und dem N800 sieht.

  • Ich denke dass mobile Web wird mit den Geräten der Zukunft immer mehr an Bedeutung gewinnen. Daher ist es schon sehr wichtig auch für das mobile web zu optimieren. In einigen JAhren, wird der großteil der BEsucher von mobilen GEräten auf das Netz zugreifen

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