Sonstiges

Night

drei perfekte Songs. Einen hatten wir schon, wow…


Norah Jones, Tennessee Walz

Und nun zwei Songs aus dem Pool von Dailymotion. Immer bisserl peinlich, wenn man sich oben die Quali des Videos und auch den DivX-Player itself anschaut, dann auf einmal der drastische Gegensatz bei Dailymotion. Na ja, es sei mir verziehen. Die anderen beiden Videos gabs nicht auf Stage6.

Dieser Song ist mal wohl wirklich ungewöhnlich, James Brown zusammen mit Pavarotti. Der Unterschied zwischen beiden könnte nicht krasser sein, aber beide sind auf ihre Art einfach nur einmalig:

Und dieses Stück ist ohne Zweifel eines der absoluten Klassiker der Rock-Geschichte:

Leider, leider läuft das Stück nicht bis zum Schluss, wohl wegen dem Uploadlimit von Dailymotion. Mein Bruder hat die LP noch, Neid:) Wohl auch insgesamt eine der geilsten Platten aller Zeiten (Shine On You Crazy Diamond, Welcome to the Machine, Have a Cigar, Wish You Were Here).

Zu dem Stück, Wikipedia:

Das Nachfolgewerk Wish You Were Here von 1975 war Syd Barrett gewidmet. Die Songs Wish You Were Here und Shine on You Crazy Diamond beziehen sich auf das Gründungsmitglied. Während der Studioarbeiten erhielt die Band Besuch vom psychotischen Barrett, der offenbar einen prägenden Eindruck bei seinen früheren Bandkollegen hinterließ. Rick Wright bezeichnete später Wish You Were Here als das beste Pink-Floyd-Album und den Song Shine on You Crazy Diamond als den besten Pink-Floyd-Song, an dem er auch heute noch nicht die kleinste Veränderung vornehmen würde. Die Nachfrage nach der Platte war enorm; allein in Großbritannien lagen 250.000 Vorbestellungen vor.

und:

Shine on You Crazy Diamond ist eine neunteilige Komposition der britischen Band Pink Floyd, deren Text von Roger Waters und deren Musik von Richard Wright, Roger Waters und David Gilmour geschrieben wurde. Der Song, einer der berühmtesten der Band, wurde für das Album Wish You Were Here aufgenommen und sollte eine Seite der Schallplatte einnehmen. Dafür wurde er jedoch zu lang und wurde in zwei Teile aufgeteilt, die den Anfang (Teile 1-5, Länge: 13:30) und das Ende (Teile 6-9, Länge: 12:22) des ganzen Albums bilden.

Gilmour spielte die Tonfolge, die später zum Intro des Songs werden sollten, zunächst zufälligerweise beim Improvisieren im Studio. Sie sprach ihn an und er experimentierte mit verschiedenen Effekten. Auch Bassist Roger Waters fand sofort Gefallen daran. Die Band bezeichnete diesen Moment später als eigentlichen Startschuss für die Komposition des gesamten Albums. [1]

Shine on you crazy Diamond ist ein Tribut an das frühere Bandmitglied Syd Barrett. Texte wie „Remember when you were young?/You shone like the sun“ gefolgt von Zeilen wie „Now there’s a look in your eyes/Like black holes in the Sky“ behandeln das geistige Zerbrechen des einst so fröhlichen und kreativen jungen Mannes, der letztendlich – in Zusammenhang mit dem langfristigen Konsum verschiedener psychoaktiver Substanzen, insbesondere LSD – unheilbare schwere psychische Störungen erlitt. Damit fügt sich der Song textlich in eine Reihe von Werken ein, die dieses Thema mehr oder weniger direkt behandeln, so mit loserem Bezug das gesamte Album „Dark Side of the Moon“ und mit speziellerem Bezug das Album „The Wall“.

Das Wort „Diamond“ (Diamant) wird auch schon von den Beatles im Song „Lucy in the Sky with Diamonds“ verwendet, dessen Initialen LSD ergeben, und soll nach einer Ansicht auf eben diese Substanz, die zu Barrets psychischem Zerbrechen maßgeblich beitrug, anspielen. Nach anderer Ansicht ist es lediglich ein Ausdruck besonderer Wertschätzung gegenüber dem früheren kreativen Kopf der Band und langjährigem Freund Roger Waters‘, der auch insbesondere die Außergewöhnlichkeit Barrets als Mensch unterstreichen soll.

Als eine der großen Ironien der Rockgeschichte darf bezeichnet werden, dass ausgerechnet Syd Barrett sich in der Nacht, als das Stück in den Abbey Road Studios fertig gemischt wurde, dort unangemeldet einfand, nachdem die Bandmitglieder ihn seit etwa sieben Jahren nicht zu Gesicht bekommen hatten. Zu diesem Zeitpunkt hatte er sich bereits so sehr verändert, dass es längere Zeit dauerte, bis diese ihren alten Freund überhaupt wieder erkannten – alle bezeichnen das Erlebnis noch heute als sehr schockierend, insbesondere da Barrett sich in einem Zustand befunden haben soll, dass er seine Umwelt kaum korrekt wahrnahm und beispielsweise beim Mischen des Songs gefragt haben soll, wieso das Lied so oft abgespielt werde, man habe es doch bereits schon mal gehört!


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

10 Kommentare

  • Genial deine Auswahl! *daumenhoch*

    Wenn Norah Jones singt, wird mir immer ganz warm ums Herz. Was für eine Stimme, wow!
    James Brow, the Godfather of Soul, singt zusammen mit Pavarotti eines meiner Lieblingslieder von ihm. Klasse! Zum Glück durfte ich den Godfather vor ein paar Jahren in Mainz selbst live erleben!
    Pink Floyd, was für eine geniale Band! Hab letztens im Inet den kompletten Auftritt vom Live 8 Konzert in guter Qualität gefunden… Ich hab ihn mir gleich 5x hintereinander anschauen müssen, weil die Musik so großartig ist! 😀

    Gruß, derIch

  • Die LP steht bei mir auch im Schrank. Irgendeinen Vorteil muss es ja haben, wenn man schon ein etwas älterer Sack ist. 😉

    Für mich war und ist aber „Dark side of the moon“ die erste Wahl, was Pink Floyd angeht und die steht sogar auch als Bild-LP im Schrank. 🙂

  • Plugin missed:(divx)
    Wenn ich dann fehlendes Plugin nachinstallieren will und folgende EULA lese:

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