Sonstiges

Zennström verlässt Skype und eBay darf die Scherben aufkehren

Zennström ist einer der beiden Gründer von Skype und der ist jetzt gegangen worden. Letztlich ist die Frage eh theoretisch, wer wen gegangen hat, da Niklas schon länger an Joost arbeitet. Nur, eBay is not very amused, denn Skype hat sich unerwartet schlecht entwickelt und man schreibt nun 2/3 des Kaufpreises in den Wind. Also einen Klacks von 1.4 Mrd USD.

Kernproblem lt. Handelsblatt:

im zweiten Quartal setzte Skype 90 Mill. Dollar um, eine Verdoppelung gegenüber dem Vorjahr. Allerdings verteilen sich die 90 Millionen Dollar auch auf – ebenfalls verdoppelte – 220 Mill. registrierte Nutzer, was den Quartalsumsatz pro Nutzer auf unter fünfzig US-Cents treibt. Zum Vergleich: ein durchschnittlicher Mobilfunkkunde in Deutschland gibt 72 Euro im Quartal aus.

Der Kaufpreis erscheint damit nachträglich als leicht überhöht, Wikipedia:
On October 14, 2005, eBay acquired the company for €1.9 billion in cash and stock, plus an additional €1.5 billion in rewards (earn out) if goals are met by 2008.

Niklas selbst sieht das alles etwas entspannter in einem Blog-Interview. (via Loic)


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

2 Kommentare

  • Naja, über den Kaufpreis kann man streiten. Aber die Grundidee der Akquisition kann ich nachvollziehen – man wollte so wie bei PayPal einen weiteren Teil der Wertschöpfungskette erschließen.

  • Lange Zeit war Skype für mich die Voip-Lösung Nummer eins, v.a. aus Usability-Sicht. Aber nun habe ich einen Vista-Rechner. Ich kann mich auf den Kopf stellen – ich bekomme Skype unter Vista nicht zum Laufen…

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