Barcamp München

Robert Basic

wieder zurück, wach und fit:)) War wie immer ein gelungendes Barcamp, viele Gespräche, viele Sessions, klasse Catering (danke, Cisco!). Anbei ein Verweis auf Barcamp-Wiki mit den Berichten zum BC MUC.

Was mir persönlich negativ ins Auge fiel: von 300 (max. Teilnehmerzahl) waren am Samstag rund 200 da (andere Quellen sprechen gar von 170) und am Sonntag nochmals etwas weniger. Ein Teil der NoShows rekrutiert sich aus kurzfristigen Abmeldungen (Do Mitternacht waren noch 291 Teilnehmer eingetragen, Fr. Mitternacht waren es dann 263 Teilnehmer). Ein weiterer Teil wollte sich ebenfalls noch kurzfristig austragen, hatte aber sein Passwort vergessen und kam da auch nicht ran, weil die PW-Recovery Funktion verbugt war. Und ein dritter Teil kam „halt so“ nicht.

Das Berliner Barcamp (was demnächst im November stattfindet) wird wohl ähnliche Effekte aufweisen, letztlich wie alle anderen Barcamps zuvor. Natürlich kann man über Maßnahmen nachdenken, die besten sind wohl diejenigen, die in den Geldbeutel gehen. Rechnet man die Personal-, Raum- und Cateringkosten (insofern eine Verpflegung inklusive ist) inkl. dem Vorbereitungsaufwand des Raumsponsors zusammen, dürften Unkostenbeiträge von locker über 100 Euro pro Person für zwei Tage zusammenkommen. Die könnten auf einem eigenen Barcamp-Konto auflaufen, um nachfolgende Barcamps zum Teil zu finanzieren. Stornozeitraum angeben (wohl 7 Tage, dann müssen die Planungen zwecks Verpflegung abgeschlossen sein) und AGBs aufsetzen. Unnötiger, bürokratischer Aufwand, aber anders kommt man diesem Phänomen nicht bei. Der ja nicht nur auf eine Verschwendung von Essen hinausläuft, sondern auch den Organisatoren gegenüber besch…eiden ist (wer zB Franz Patzig gesehen hat, weiß, was ich meine).

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Ein weiteres Phänomen: das Auslegen des Handtuchs auf der Barcamp-Liege. Sobald das Teilnehmerwiki eröffnet wird, schmeißt man sich auf die Liste, ohne zu wissen, ob man denn in 4-8 Wochen auch tatsächlich kommen kann. Hauptsache schon mal den Platz freihalten. Und kurzfristig vorher absagen. Ganz so, als würden alle anderen auf der Warteliste kurzfristig umplanen können, um am Barcamp teilzunehmen. Amüsantes Verhalten, dem man kaum beikommen kann:))

so wirft man Barcamp-Handtücher

[btw, Dein Koffer kehrt heute Abend nach Hause, habs gestern nicht mehr gepackt, war zu müde für den Umweg;)]

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Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.