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LKWs beim Überholen und lichthupende PKW-Selbstmörder

spannende und sehr lehrreiche Einblicke in den Alltag eines LKW-Fahrers: Hurra! Ich lebe noch. Ich kann diesen Artikel wirklich nur wärmstens empfehlen, lesen, merken, dran denken.

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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

13 Kommentare

  • Die Geschichte ist erfunden: Der „Vollhonk“ versucht ihn mit einem Meter auszubremsen und es kommt zu keiner Kollision. Zudem gesteht der Autor gleich mehrere schwere Nötigungen im Verkehr und kommt sich toll vor.

    Lehre: LKW-Fahrer sind [edited by admin]

  • Wer ist selbst schon mal drei oder mehr Stunden mit dem LKW (7,5 t+) gefahren?

    1. Die Beschleunigungswerte sind im Vergleich zum PKW unterirdisch, d.h. wenn vor mir ein voller Vierzigtonner mit knapp 300 PS sich eine 10%-Steigung mit Tempo 35 (sic!) hochquält, werde ich definitiv überholen, da ich dann mindestens 3 km Vollgas brauche um wieder Tempo 70+ zu erreichen, die ich hinter diesem LKW hatte. Dabei müssen dann M3 und Konsorten akzeptieren, dass ich dies auch mit Tempo 65 machen werde.

    2. Der LKW fährt maximal Tempo 90. Wenn ich als Autofahrer dieses Tempo fünf Meter vor dem LKW auf der Einfädelspur erreicht habe, wird mich der LKW definitiv nicht mehr überrollen, d.h. es besteht kein Grund stark abzubremsen, so dass die anderen Fahrzeuge dahinter in der Einfädelspur fast zum Stillstand kommen. Ist eines dieser Fahrzeuge ein vollgeladener LKW, braucht dieser nach so einer Aktion mindestens einen Kilometer der Standspur, bis er so einfädeln kann, dass nicht die anderen LKW wieder abbremsen müssen (siehe 1.). Teilweise existiert aber auch kein Standstreifen, bspw. bei Autobahnbaustellen, und dann wirds EXTREM gefährlich.

    3. Außer an Steigungen überholen LKWs relativ selten, da irgendwann die erlaubte Maximalgeschwindigkeit erreicht ist. Wenn man also mal sich eine dreiviertel Stunde nur auf das Heck des vorderen LKW konzentiert (bei legalem Mindestabstand und um diesen einzuhalten), wird man so ramdösig, dass es IMHO besser für die Verkehrssicherheit ist, wenn man überholt und so mal die nächste Stunde etwas anderes vor sich sieht. Merkt das der überholte LKW-Fahrer, sollte er leicht seine Geschwindigkeit verringern (siehe 1.), so dass in annehmbarer Zeit der Überholvorgang abgeschlossen wird und KEIN Elefantenrennen entsteht. Gleiches gilt auch für PKWs mit Anhänger (aktiv und passiv).

    4. Innerorts tut man den Anwohnern und der Umwelt (Anfahren) einen riesigen Gefallen, wenn man an Engstellen auf seine Vorfahrt verzichtet und dem LKW-Fahrer dies durch Lichthupe (Handzeichen ist schlecht wegen der Sitzposition im LKW) deutlich macht. Gleiches gilt auch für Traktorengespanne.

    Schließlich: Idioten kann es ihn jedem Fahrzeug geben, unabhängig von der Anzahl der Reifen (2+) oder der Tonnage!

  • Ich bin in den letzten 2 Jahren mehrmals wöchentlich auf der A4 und A1 unterwegs – und besitze anders als die meisten PKW-Fahrer einen LKW-Führerschein.

    Es ist mir VÖLLIG egal, welche verkehrsphysikalischen Gesetze im Moment eines Überholmanövers für einen LKW-Fahrer wichtig sind. Ich erwarte von einem Berufskraftfahrer, dass er wirres Lichthupen hinter sich als das interpretiert, was es ist: sinnlos. Und gut ist, nix was man diskutieren muss. Das ist sein verdammter Job, mit sowas umzugehen. PKW-Fahrer lernen den Umgang mit solchen Situationen in der Fahrschule nicht, LKW-Fahrer schon.

    Dieses Gejammer, diese Polemik … unerträglich.

  • Typisches Gelaber von dem Herrn da – und man sollte auch nicht seine aufrechte politische Grundhaltung vergessen, die er schon auf manchen Plattformen zum Besten gegeben hat.

  • Die LKWs gehören auf die linke Spur. Würden diese oft rücksichtlosen LKW-Fahrer nicht dauernd einen 1 km/h langsameren LKW überholen wollen, dann würde es auch deutlich weniger Unfälle mit LKWs geben. Blinken, raus ziehen und wenn ein Auto von hinten mit 180 oder mehr ankommt, ist das auch egal.
    Bin zwar nicht viel auf der Autobahn, aber habe schon einige sehr brenzliche Situationen gesehen oder gar miterlebt. Hoffe, das kappiert auch mal die Polititk und setzt den Elephantenrennen ein Ende!!

  • Ich find es gut mal die andere Seit ezu hören, bin gewiss kein Lichthupen-Nutzer (Ich hasse diese Leute) aber diese schönen Elefanten-Rennen kann ich auch nicht ab. Dennoch muss ich sagen, dass die Lichthupen-Nutzer um einiges gefährlicher sind als die Elefantenrennen.

  • Mal losgelöst von der Echtheit des verlinkten Beitrags: in keinem anderen Land, in dem ich bis jetzt mit dem Auto unterwegs war, wird auch nur annähernd so aggressiv Auto gefahren wie hier in Deutschland. Selbst, wenn der Verkehr manchmal chaotisch ist, die Aggressivität fehlt. Vielleicht spiegelt sich in dem Verhalten auf der Autobahn ja auch nur das Verhalten wieder, das in unserem Land längst zur gesellschaftlichen Maxime geworden ist. Platz da, jetzt komm‘ ich!

  • OjeOjeOje, nirgendwo wird Autofahren so als Politikum behandelt, wie in Deutschland. Und immer erinnert es etwas an den Kindergarten: „Der hat mir mein Förmchen weggenommen, jetzt bewerf ich ihn mit Sand“ – bis einer heult.
    Im nichtdeutschen Ausland, bspw. in Mexiko, geht es da wesentlich entspannter zu. Für aussenstehende wirkt der Verkehr vielleicht chaotisch und man muss sich erst daran gewöhnen, dass Blinken, Hupen und Lichthupe kein persönlicher Angriff, sondern vielmehr ein netter Akt der Kommunikation ist – aber alles in allem fahren alle irgendwie miteinander.

    Ich verstehe nicht, warum das hier in DE nicht auch funktioniert und jeder sofort angepisst ist, wenn man versucht zu kommunizieren. Ich finde wir sollten im Straßenverkehr einander mehr zulächeln und häufiger vom „good will“ des anderen ausgehen, als immer gleich in die Luft zu gehen.

    Das ist sicherer und herzschonender.

    Peace Sam

  • Irgendwie spiegelt der Großteil der Meinungen hier die Idiotie wieder, welche auf deutschen Straßen tätglich anzutreffen sind!
    Gerade die, welche hier am lautesten Krakelen, sind die, die als erstes einen 40Tonner volles Ballett ausbremsen würden, nur weil der es sich gewagt hat, mal zu überholen!
    Armselig…..
    Wenn LKW´s permanent so agressiv fahren würden wie PKW´s, hätten wir keine Sorgen mehr mit Nötigern, Dränglern, Ausbremsern, Vorfahrtsmissachtern etc pp!

  • >>> Die Geschichte ist erfunden: Der „€œVollhonk“€? versucht ihn mit einem Meter auszubremsen und es kommt zu keiner Kollision.

    Glaube ich nicht. So etwas erlebe ich regelmäßig, vorzugsweise in Deutschland.

    >>> Hoffe, das kappiert auch mal die Polititk und setzt den Elephantenrennen ein Ende!!

    Genau dieses hatte Tiefensee in diesem Jahr vor. Er wurde aber „ausgebremst“, u.a. vom ADAC und AvD.

    >>> PKW-Fahrer lernen den Umgang mit solchen Situationen in der Fahrschule nicht, LKW-Fahrer schon.

    Sorry, aber das ist einfach nur dummes Geschwätz.

    >>> @7: Die LKWs gehören auf die linke Spur.

    Ganz meiner Meinung 🙂

    Aber im ernst: Ich fahre im Jahr rund 140 000 Kilometer mit einem Lkw und ca. 10 000 Kilometer mit einem Pkw und das ganze defensiv.

    Nur eben dieses defensive Fahren fällt mir immer schwerer. Was sich ein Großteil der Pkw – Fahrer mir gegenüber mittlerweile erlaubt oder glaubt zu erlauben, kann man schon als kriminell bezeichnen.

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