Sonstiges

P2P-Netze: Flatrate für Musik?

interessanter Vorschläg der dänischen Industrie, eine Art von monatlicher Flatrate einzuführen, die das beliebige Downloaden und Sharen von Musik via P2P legalisiert. Mehr dazu auf O’Reilly: Music industry association recommends flat-rate file sharing. Auch wenn der konkrete Vorschlag darauf basiert, dass alle Internetnutzer diesen Beitrag leisten sollen. Aber die Richtung finde ich schon mal prima.


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

10 Kommentare

  • Eine Musik-Flatrate, die alle bezahlen müssen? Nein danke! Das wäre eine zweite GEZ, nichts weiter. Dann stellt als nächstes die Filmindustrie ihre Ansprüche, weil deren Werke ja auch im Web getauscht werden. Und dann kommen noch die Tageszeitungen, denen die gedruckte Auflage wegbricht, und die eine Online-Abgabe für Nachrichten haben wollen, die sie uns allen im Web zur Verfügung stellen. Usw. usw. …

  • ich finde die kulturflatrate eine sehr interessante idee. einzahlen müssten in meinen augen vor allem diese industrien:

    * provider => sie verdienen am traffic (torrents, downloads und so…)
    * news-aggregatoren => youtube, google und co. => sie verchecken inhalte mit copyrights

    das große problem der kulturflatrate ist die gerechte verteilung. eigentlich ist die kulturflatrate so etwas ähnliches wie die gema. leider (aus bürokratischen gründen) verteilt die gema das geld aber in form einer pyramide. kleine künstler werden selten im radio gespielt. wenn kleine künstler im radio gespielt werden, dann meist in sendern, die eine pauschale abdrücken und nicht wie 1live und die anderen großen eine liste mit gespielten titeln abgeben. die pauschale wird aber normal wie immer verteilt. anhand der zahlen, die mit hilfe der listen eingereicht werden. das heisst, das herbert g., madonna, bobbie williams und die großen einen ganz guten obulus von den kleinen obendrein bezahlt bekommen.

    das bedeutet: man müsste ein technisches system entwickeln, um die gelder der kulturflatrate so gerecht wie möglich zu verteilen. das müsste dann für filme, musik und alle inhalte gelten. das wäre und ist wahrscheinlich unmöglich.

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