Einpflanzen eines Chips: 54% sagen ja

Robert Basic

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hatte gefragt, ob man persönlich bereit wäre, sich einen Wikipedia-Chip im Körper einpflanzen zu lassen, der mit dem Gehirn verbunden ist und mit dessen Hilfe man auf den Wissenspool lediglich auf einen Gedanken hin zurückgreifen kann.

Von 221 Teilnehmern würden sich
54% einen Chip einpflanzen lassen
9% sind sich unschlüssig und
37% keinen Chip einpflanzen lassen

Die Pros und Contras sind sehr interessant, zeigen sich doch teilweise auf, welche gesellschaftlichen Folgen das haben kann. Ich zähle jetzt mal nur die negativen Folgen auf, die die Umfrageteilnehmer genannt haben:
– Sicherheit sieht man als ein Riesenproblem
– die Menschen würden noch weniger bewußt Wissen erlernen und damit umgehen können, sie würden gar mit der Zeit immer mehr bequem werden und sich damit immer stärker auf irgendwelche Neurochips verlassen, und damit in ein unumkehrbares Abhängigkeitsverhältnis begeben
– ausgefeiltere Chips wären für viele unbezahlbar, so würde eine noch viel schärfere, gesellschaftliche Ungleichverteilung die Folge sein
– die Wikipedia würde noch viel anfälliger für Manipulationen werden
– man kann kaum nein zu solchen Chips sagen, wenn man nicht gegenüber denen, die welche haben, „zurückfallen“ will
– die normalen Menschen würden durch Cyborgs ersetzt werden
– die Chips können so ausgefeilt sein, dass man den Willen verliert, sie außer Betrieb zu setzen, somit steigt umgekehrt auch die Gefahr, manipulationsfähige Chips anzubieten

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siehe auch Anselm.Peischl und Krootoo .5

Wie man an der Diskussion bereits sieht, dass solche „Neurochips“ weitaus dramatischere Folgen haben werden als jegliche, neue Technik in der Menschheitsgeschichte zuvor. Höchstens davon ausgenommen die absolute Macht der Atombombe, die das Potenzial per se in sich birgt, die Menschheit auszulöschen. Die aber unsere Gesellschaft bis dato imho nicht „verändert“ hat, höchstens auf politischer Ebene bestimmten Nationen zu ungeahnter, historischer Macht verholfen hat. Anyway, umso überraschender, dass die Bereitschaft der Menschen, sich Neurochips einpflanzen zu lassen, jetzt schon bereits immens hoch ist. Kein Wunder, versprechen sie doch eine Erweiterung unseres Geistes wie auch Körpers, das eigentlich keine Grenzen geht, sobald der Geist einmal erst aus der Flasche ist. Ist er ja eigentlich schon: Einen RFID-Chip bekommt man ja schon von ein paar Clubs in Amsterdam zB. als Eintrittskarte unter die Haut gespritzt…sehr cool! Aber… …DAS würd ich jetzt nicht machen, da kein effektiver Nutzen. Nur um meine Drinks zu bezahlen…? Nö danke. (Chris). Wir werden demnach nicht über Nacht vor das Problem gestellt, sondern es wird ein langsamer Vorgang sein. Wir werden es nicht wirklich merken, wir werden normalisiert:)

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Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.