Sonstiges

Homepages verschwinden?

Siehe zunächst die beiden Artikel von Olia Lialina „Das Verschwinden der Homepages- Das volkstümliche Web – Teil 1“ und „Himmlische Desktops und aufpoliertes Plastik – Das volkstümliche Web 2 – Teil 2“ (via Kommentarformular).

Was mir bei diesem Artikel fehlt ist irgendwie eine Klammer, die verdeutlicht, warum Homepages anno „geocities“-Zeiten nicht mehr so wichtig sind. Eventuell liegt es auch an der etwas für mich wirr anmutenden Logik von Olia. Anyway, „wichtige Homepages“? Wichtig ist eher das falsche Wort, man kann heute eine „Homepage“ komplett anders als damals nutzen. Siehe dazu am besten „The web and mainstream consumer behavior in 2007“ und vaD „Social networking and the Geocities fallacy„, insbesondere dort werden die Unterschiede imho recht klar, wie groß der Unterschied zwischen der damaligen Homepage-Nutzung (sagen wir mal bis ungefähr 2002/2003) zu heute geworden ist.


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

3 Kommentare

  • Und ja ich sehe das ähnlich – all diese „Amateur-Seiten“… ich bekomme fast Kopfschmerzen…

    unsere Baseball-Junioren haben ne eigene Seite entworfen und online gestellt… dodgers-junioren.de.vu

    und hin und wieder kommen die Fragen wie:

    – Wo hast du Deine Domi?
    – Wo machst Du Deine Homepage?

    oder Sätze wie_

    – Und findest Du unsere Seite geil?
    – Die bockt doch oder?

    Und ich bin jedesmall erschrocken, weil alle Teenie-Freunde die Seite auch „geil“ finden…. und ich trau mich immer nicht die zu kritisieren, denn deren Webverständnis liegt wirklcih bei knallig bunten wirren MySpace / LiveSpaces oder sonstigen „Design-Dreck“ zu liegen…

    Für WebDesigner sind glaube ich die 11-18 Jährigen ganz schwer zu bekommen….

  • Die guten alten Homepages sind nicht tot, sie sind heute das, was man auf Myspace & Co. bewundern kann. Ok, ein paar Gimmicks sind dazugekommen, aber dem Anspruch der Selbstdarstellung genüg(t)en sie früher dort wie heute hier. Insofern sehe ich keinen großen Umbruch.

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