Sonstiges

die 1-Euro-GmbH

auf akademie.de gibts einen Überblick, was diese 1-Euro-GmbH nun bringen soll, es gibt einen Vergleich mit der british limited und und und. Haken: Probemitgliedschaft für 14 Tage, sonst ist Ebbe mit Lesen. Aber wer sich dafür interessiert, dem sollte es das wert sein, schätze ich mal. Denn wirklich wissen, ob die Übersicht gut ist, weiß ich nicht. Ausführlich scheints zu sein.

via akademix


Vernetze dich mit uns!

Like uns auf Facebook oder folge uns bei Twitter


Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

13 Kommentare

  • nur am rande: der beitrag bleibt dauerhaft freigeschaltet (siehe hinweis rechts über dem text). man kann ihn also immer aufrufen, auch wenn man kein mitglied bei akademie.de ist.

  • ist ja überhaupt erstmal die spannende Frage, ob das Ding als 1 Euro GmbH oder als Mini GmbH oder Unternehmergesellschaft an den Start geht? Dazu sollte man mal ne Umfrage machen, was dem Gründer besser gefällt, 1 Euro GmbH hat ja irgendwie so das „haste mal nen Euro“ Feeling, Mini GmbH klingt nach „Sparversion“ der richtigen GmbH und Unternehmergesellschaft klingt sehr offiziell, naja, wir werden sehen…

  • Ein Euro GmbH Gründung für nur 1 Euro…

    Haste mal nen Euro ich will ne GmbH gründen, so oder ähnlich könnten seit kurzen die Fragen am Stammtisch der Unaussprechlichen im L-Sektor Schabistan lauten. GmbH-Gründung für nur 1 Euro, das klingt fast wie bei MC Fastfoo…

  • Irgendwie habe ich den Eindruck, das Ganze mit Ltd und 1-Euro-GmbH geht vollkommen an der Realität vorbei. Das teure an einer Gründung sind nicht die formalen Gründungskosten. Das teure ist, dass man ein Produkt (oder Service oder sonstwas) entwickeln und vermarkten muss. Die Gründungskosten und die Zwangseinlage sind dagegen wirklich vernachlässigbare Peanuts.

    Was wirklich innovativ wäre, ist die Eleminierung von dem ganzen sonstigen bürokratischen Sch***. Was Steuern, Sozialversicherung, Berufsgenossenschaften und so weiter angeht… Das kostet den Gründer wirklich viel Zeit (und damit Geld) oder viel Geld (weil er das an Fachleute abgibt). Und diese Aufwände fallen nicht nur bei der Gründung, sondern während der ganzen Laufzeit eines Unternehmens an.

  • Nur daß der ganze „bürokratische Scheiß“ halt genau DEN Sozial- und Verwaltungs- (und Rechts-)staat absichert, auf den man ansonsten gerne zurückgreift. 😉

    In der Tat soll die 1-Euro-GmbH die Konkurrenz der „Limited“ schmälern – die wiederum den Zweck des geringeren Risikos und der geringeren Finanzierungsschwelle erfüllen soll.
    Es ist eben falsch anzunehmen, daß „Gründungskosten und Zwangseinlage“ irrelevant sind – für DIEJENIGEN, die auf *Limited* auswichen, ist das eben nicht so.

    ME steht die deutsche Gesellschaft vor dem Spagat, zwischen den gewünschten „Friktionen“ einer Wohlstandsgesellschaft und der notwendigen Dynamik, Innovation und des Wachstums, was diesen Wohlstand sichern soll, zu lavieren. Darauf hat man bisher noch keine schlüssige Antwort gefunden. 🙁

  • Ich habe nicht über den Sozialstaat geschimpft, sondern über die Bürokratie, die damit verbunden ist. Also nicht „Leistungen abschaffen“, sondern „Prozesse optimieren“.

    Der Boom der Ltds liegt m.E. vor allem daran, dass es eine Gruppe von Personen gibt, die daran profitieren und die Ltd deswegen pushen. Die Ltd hat ja auch einen gewissen Overhead mit Repräsentanz im Ausland, etc.. Und es gibt halt Unternehmen, die das als Dienst übernehmen. Diese Dienstleistung muss vermarktet werden und das geht nur, indem man die Ltd an sich vermarktet. Und ich glaube, das vermehrte Marketing ist der Grund für den Ltd Boom und die teilweise irreführenden Versprechen, die damit verbunden sind (für 1 Euro Gründen – das geht einfach nicht, weder bei der Ltd, noch bei der 1-Euro-GmbH).

  • Sachen wie Berufsgenossenschaft, etc. repräsentieren aber genau diese „Leistungen“ – behaupten zumindest einige.

    Natürlich sollte man sich fragen, ob Genehmigungserklärungen, Anmeldungen, etc. nicht weitaus schneller ablaufen könnten. Bisher haben Politiker sämtlicher Couleur (von tiefschwarz bis rot-rot-rot) angegeben, nach einer Wahl zur „Verwaltungsvereinfachung“ zu kommen … wenn sie das getan hätten, müßte mittlerweile ein Antrag, heute abgegeben, bereits gestern bewilligt worden sein. 😉

    Ich weiß nicht, ob es allein die „Vermarktung“ ist – wenn es stimmt, daß die Masse der Literatur zum Thema Steuern auf *deutsch* vorliegt, dann darf man sich fragen, ob da nicht etwas über-reguliert ist. Trotzdem bleibe ich dabei, daß die meisten (nicht alle) Limited-Gründungen eher kleine risikoreichere Unternehmungen sind, die mit normalem GmbH-Mantel kaum umsetzbar wären. Und wenn ich es richtig sehen, ist eine Limited handels- und steuerrechtlich einfacher zu betreiben als eine GmbH – was, wenn die Masse der Firmeninhaber blind auf ihren Steuerberater setzen muß, da sie von *Bilanz- und Rechnungswesen* nüscht versteht, vorteilhaft sein kann. 🙂

    Ich würde nur dann auf eine *Limited* setzen, wenn ich bei einem Projekt bereit wäre, notfalls die Summe X zu versenken.

  • Die 1-Euro-GmbH und das MoMiG…

    Es war ein langwieriger Geburtsvorgang. Noch vor der Sommerpause am 26.06.2008 ist es gelungen, die 1 Euro-GmbH in die Spur zu bringen. Die Angst vor der in deutschen Wirtschaftskreisen ungeliebten Rechtsform Limited, hat das Gesetz “zur Modern…

Kommentieren