Sonstiges

DocInsider: so steil nach oben?

Über DocInsider hatte ich ja Ende Oktober drüber geschrieben. Gefiel mir prima, auch wenn es Knatsch bei der Übernahme fremder Bewertungen gab (was aber anscheinend geklärt wurde). Auf ihrem Blog sind die Macher stolz wie Oscar:

Die Suche nach DocInsider bei Google ergibt fast 20.000 Fundstellen, wir haben über 180.000 Seitenaufrufe innerhalb von 48 Stunden und bei Alexa sind wir schon vor den Wettbewerbern imedo oder helpster… – gar nicht so schlecht für den Anfang. Auch in führenden Blogs wie beispielsweise…

wenn ihr mal da nicht den Tag vor dem Abend lobt. Abgerechnet wird dann, wenn Ihr noch 1 Jahr später lebt. Was wir doch hoffen wollen. Btw, im Zitat, die Links über die Konkurrenz habe ich freiwillig für Euch eingebaut, habt Ihr etwa Bammel?

Frage: wie läuft es denn tatsählich, was die Useraktivität angeht und wie erklärt Ihr Euch den Trafficsprung? Hat Euch Google von einen auf den anderen Tag so lieb (sprich, guter SEO?) oder woran lag es?


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

37 Kommentare

  • Dieser Artikel enthaelt 3 interne Links bei insgesamt 7 Links. Diese Quote ist fast so hoch wie bei Deutsche Startups. Ich forder Dich auf diese Links umgehend zu entfernen. Sie nerven. Oder koennten gefaelligst in Fussnoten untergebracht werden.

  • schreib nen Artikel über DocInsider, dann bekommst Du soviele Links wie Dein Herz begehrt:) Wenns Dich genau interessiert, stehen 220000 externe Links rund 60000 internen Links gegenüber, wovon die meisten doppelt und dreifache Kommentar-, Kategorie und Taglinks sind. Reine interne Links auf eigene Artikel sinds von diesen 60.000 nicht mal 10%, 5% wäre schon hoch. Noch Fragen Maestro?

  • Dir ist schon klar worauf sich dieser Kommentar bezieht, oder? 3 interne Links sind drei zu viel. Wenn schon, denn schon. Und mit gutem Beispiel vorangehen.

  • ja, und ich hab dir sehr entspannt Zahlenfutter gegeben, zudem den Hinweis, gib mir kontextbezogenen Inhalt, dann link ich dich, wenn du was hast, oder woher soll ich nun DocInsider-Knatsch herholen? Bei Dir? Oder da, wo er herkommt? Kontext;) Also lass mal die Kirsche im Dorf und konstruier nicht künstlich herum, wo es nix zu konstruieren gibt:))

  • Lieber Robert Basic, natürlich sind wir stolz wie Bolle auf unser Baby – alles andere wäre doch überraschend, oder?

    Wir tasten uns momentan in die Blog-Shpäre vor und haben noch nicht mal unseren Blog auf unserer Seite verlinkt (Du bist wirklich der allererste, der einen Blick darauf wirft, Chapeau!).

    Der Anfangserfolg ist sicherlich vor allem auf die Meldung bei heise
    zurückzuführen, das ist ja sicherlich ein bekannter Effekt.
    Es gibt mittlerweile einige andere Berichte, unter anderem beim Stern, der einen guten Vergleich der verschiedenen Anbieter von Arztbewertungen gemacht hat. Auch waren wir schon fleissig unterwegs, siehe unseren Stand beim Weltdiabetiker-Tag.

    Und um die Frage zu beantworten: Mittlerweile sind wir bei 300.000 Seitenaufrufen nach zwei Wochen und über 1.000 neue Bewertungen. Auch das zeigt uns, dass die Seite gut angenommen wird. Die Beiträge tickern ja in Echtzeit über unsere Homepage, daher kann sich wirklich *jeder* ein Bild davon machen.
    Und zu Google: Wir bekommen momentan ein Drittel der Nutzer über google.de

  • Mal ne Frage – wie nah Schrammt ihr mit DocInsider eigentlich an den Gesetzen rum, oder ist das nicht relevant?

    Das Werbeverbot für Ärzte soll dem Schutz der Bevölkerung dienen.

    Es soll das Vertrauen der Patienten darauf erhalten, dass der Arzt nicht aus Gewinnstreben bestimmte Untersuchungen vornimmt, Behandlungen vorsieht oder Medikamente verordnet. Die ärztliche Berufsausübung soll sich nicht an ökonomischen Erfolgskriterien, sondern an medizinischen Notwendigkeiten orientieren.

    Das Werbeverbot beugt einer gesundheitspolitisch unerwünschten Kommerzialisierung des Arztberufes vor.

    Keine Ahnug, ob das inzwischen modernisiert wurde, aber da kann man doch mal genplich auf die Ärzte in Eurer Datenbank einhauen….

  • Und bei solchen Einträgen…. würde ich als Arzt auch mal ruckzuck tätig werden – ist echt berufs- und rufschädigent – oder seht ihr das anders???

    p… 1.11.2007
    ich habe akute probleme mit meiner nebenhöhle, werte frau Doktor, hat sich geweigert mir bei aktuten schmerzen zu helfen, wurde zum schluss noch unfreundlich, ich bin verwundert das sich jemand, der arzt sein möchte weigert patienten zu behandeln, aus meiner sicht ist diese person unkompetent und dürfte sich nicht weiter arzt nennen, ich bin jetzt weiterhin gezwungen 4-5 ibuprofen tabletten alle 3-4 stunden zu nehmen weil sich frau doktor zu fein war hätte gern anders über sie geschrieben aber ich bin sehr enttäuscht mit freundlichen grüßen …

  • Das Problem an den meisten deutschen Businessplänen ist, dass sie auf sog. Analogieschlüssen aufbauen. Motto: wenn Bewertung bei Restaurants funktioniert, dann klappt es auch im Bereich der Medizin. Grundsätzlich kann man natürlich sagen: ist der Patient wieder gesund, war der Doc toll, geht es nicht besser, war er schlecht. Um mal aus der Analogie herauszukommen: Generell können Laien schwerlich Experten bewerten, wenn Dinge sehr komplex werden. Da hilft auch kein knuffiges Webdesign. Im Zweifel finde ich den Arzt gut, wenn die Praxishelferin hübsch ist. Diese Art von Rankings haben den gleichen Fehler wie die ersten Hochschulrankings etwa im SPIEGEL. Da bekamen dann die Unis die besten Noten, die die schönste Mensa hatten…

    Dennoch finde ich ein Ranking insgesamt ein gutes Experiment, das auch etwas Leben in die angestaubten Verhältnisse bringen kann. Kritik wird schon kommen. Insbesondere imedo finde ich sehr ansprechend uns sympathatisch, da sie sehr viel Energie in den Aufbau der Community stecken. DocInsider ist also wirklich nicht neu, sondern eher ein Copycat. Vielleicht mit ein paar neuen Funktionen. Das werde ich mir anschauen. Dennoch allen viel Erfolg.

  • Als Lektüre empfehle ich „Das neue Werberecht für Ärzte – auch Ärzte dürfen werben“ . Bereits 2002 hat der Deutsche Ärztetag beschlossen, das ärztliche Werbeverbot endgültig aufzuheben.

    Dass Marktstrukturen im Gesundheitswesen entstehen ist übrigens ausdrücklich politischer Wille. DocInsider hilft im Gegenteil, in diesen intransparenten und ineffizienten Markt etwas Licht ins Dunkel zu bringen.

    Ansonsten müsste ich weit ausholen, was die rechtliche Beurteilung betrifft. In Kurzform: Meinungsäußerungen sind erlaubt, Tatsachenbehauptungen müssen stimmen, Schmähungen sind verboten (und werden auch von uns rigoros gelöscht).

    Wichtige Urteile zu dem gesamten Rechtskomplex finden sich beim Landgericht Köln Juli 2007 zu spickmich.de, beim Landgericht Berlin Juni 2007 zu meinprof.de und Oberlandesgericht Hamburg 2006 zur heise.de.

  • hoffentlich gibt es sowas auch bald für rechtsanwälte, zB.RA INSIDER oder so.

    bisher hatte ich nämlich nur nulpen, die einem das blaue vom himmel versprechen, aber vor gericht die klappe nicht aufbekommen.

    her mit dem bewertungsblog für anwälte !!

    horst

  • @Horst
    Bist Du öfter vor Gericht, so dass Du Dir erlauben kannst, den Anwalt zu beurteilen? Oder warst Du einfach nicht im Recht? Das bestätigt nur meinen Beitrag von oben. Hab ich Pech, wars der Experte …

  • @thomas
    ich war nicht öfter vor gericht als andere auch…aber mein eindruck ,auch der im bekanntenkreis ist, das es nur noch um vergleiche geht.
    bei meinem letzten termin ( urheberrechtsstreit wegen geklauten bildern ) vorm lg mannheim , auch nur ein vergleich, weder richter noch anwalt hatten den genauen durchblick und was kam raus…ein vergleich.
    horst

  • @horst
    Nur damit kein falscher Eindruck entsteht. Es ist ja auch keine Schande vor Gericht zu gehen. Wir leben ja schließlich im Rechtsstaat. Die Neigung der Richter zu Vergleichen wird aber auch eine Bewertungsplattform nicht lösen können. Das liegt wohl eher an der Überlastung der Justiz…

    Aber wer traut sich wirklich eine Beurteilung zu ohne Jura studiert zu haben. Das gleiche gilt für Ärzte. Wie gesagt: ich habe viel Sympathien mit dem Modell. Vielleicht muß man die Berufsgruppen auch mal herausfordern. Mal sehen…

  • @ Thomas:
    Aber wer traut sich wirklich eine Beurteilung zu ohne Jura studiert zu haben. Das gleiche gilt für Ärzte. Wie gesagt: ich habe viel Sympathien mit dem Modell. Vielleicht muß man die Berufsgruppen auch mal herausfordern. Mal sehen…

    Gilt das nicht für alle Experten“? Wer kann schon einen SEO/PR-Menschen/Dachdecker rein fachlich beurteilen. Für mich zählt das die Mischung aus gesundem Menschenverstand, Lebenserfahrung und „Sekundärtugenden“, getreu dem alten Spruch: „Wenn Du wissen willst, wie die Küche eines Restaurants aussieht schau Dir die Sanitäreinrichtungen an.“
    Bei Medizinern und RA habern wir es einfach mit zwei Berufsständen zu tun, die jahrhundertealte Privilegien genießen und diese einfach nicht aufgeben wollen.
    Ärzte und RA sind Dienstleister, der eine soll mich gesund machen und der andere mein Recht vertreten und das ganze ohne Hokuspokus und bitte transpartent. Gerade beim Arzt will ich wissen was der mit meinem Körper anstellt und habe keine Lust mich mit einem FDachwortschwall abspeisen zu lassen. Das kann ein Bewertungsservice sehe gut leisten.

  • Ich finde schon, das eine Bewertung für Ärzte sinnvoll ist und auch erlaubt sein sollte.

    Ich kann zwar nicht unbedingt beurteilen, ob der Arzt fachlich okay ist. Aber ich kann beurteilen, ob er sein Maul aufbekommt und mich entsprechend informiert, denn mein letztem Arzt mußte ich alles aus der Nase ziehen.

    Interessant ist auch zum Beispiel das Wartezimmermanagement der einzelnen Ärzten. Wenn ich trotz meiner Pünktlichkeit fast 2 bis 3 Stunden warten mußte, erkenne ich, das der Arzt die Organisation der Patiententermine nicht unter Kontrolle hat. Ich akzeptiere natürlich eine geringe Wartezeit, aber wenn meine wertvolle Lebenszeit so verschwendet wird, freue ich mich über einen solchen Hinweis und meide entsprechend den Doc.

    Es gibt viele Sachen, die ein Patient beurteilen kann, finde ich.

  • @Albert
    Es ist richtig, dass sich diese Berufsstände auch dem Wettbewerb und der Beurteilung aussetzen sollten. Insofern bin ich geradezu ein Fan dieser Bewertungsplattformen und habe mich seit langem (auch beruflich) damit befasst. Meine Kritik richtet sich nicht gegen Bewertungen an sich. Man sollte nur vorsichtig bei der Interpretation der Ergebnisse sein. Vielleicht setzt ja einer der neuen Dienste einen Standard. Beim Hochschulranking hat sich das ja auch erst langsam herauskristallisiert…

  • @Andre
    Gute Punkt. Genau darauf wollte ich hinaus. Es kann nur darum gehen, vom Patienten auch nachprüfbare und beurteilbare Umstände in das Ranking aufzunehmen. Bei der konkreten fachlichen Qualifikation würde ich jedoch ein paar Fragezeichen sehen. Aber vielleicht lässt sich auch das in ein Ratsre bringen. Das gelingt sicherlich nur in einem längeren Prozeß.

  • Nach diesem ersten Buzz kann man noch überhaupt nichts sagen und der Alexakurve würde ich schon mal gar nicht trauen. 300tsd pis sind aber schon mal ein kleines Ausrufezeichen.

  • Die Aussagen von Alexa sind nicht valide. Warum die Gründer sich darauf beziehen? Wahrscheinlich, weil sie keine Daten von der Konkurrenz haben. Oder sind etwa imedo und helpster beim IVW oder bei der AGOF zu finden? Und wenn auch: Zugriffszahlen auf PI-Basis sind bei Social Networks wirklich keine sinnvolle Aussage. Interessanter wäre doch: wie viele User haben sich eingetragen? Wie hoch ist die Useraktivität, sprich wie hoch ist die Wiederkehrerrate, wie hoch das PI/Visit-Verhältnis. Schön wären doch mal nähere Aussagen oder Belege für den Trafficsprung…

  • Es ist nicht so, dass Ärzte im Bereich Kommunikation und Werbung heute alles machen dürften, aber dafür gibt es in der Berufsordnung der Ärzte klare Regelungen, ausdrücklich auch für Eintragungen in Verzeichnissen.

    Bei den Bewertungen ist schon das wichtige Stichwort „Tatsachenbehauptungen“ gefallen. Und dann scheiden auch relativ schnell die fachlichen Kommentare aus, weil man damit als Patient einfach keine Meinungsäußerung abgibt sondern eine Tatsachenbehauptung, die zu prüfen schwerlich möglich ist. Plattformbetreiber und Patienten begeben sich damit schnell auf dünnes Eis. Eine persönliche Meinung zu den „weichen Faktoren“ des Arztbesuches fällt dagegen klar unter die Meinungsfreiheit, sofern die Patienten nicht ausfällig werden und auch sprachlich fair mit den Ärzten umgehen.

    Zu Missbrauchsrisiken hatte ich einen spannenden Disput mit einem Arzt (http://blog.patienten-empfehlen-aerzte.de/2007/09/07/arzte-fordern-patienten-zu-empfehlungen-auf/). Missbrauch lässt sich auch in anderen Lebensbereichen nicht immer ausschließen, aber manchmal muss man statt Bedenkenträgerei auch mal mögliche Chancen erkennen …

  • @Thomas: Woher soll DocInsider auch Daten von der Konkurrenz haben? ich finde es erstaunlich genug, wie offen Ingo hier Nutzerzahlen offenlegt, das machen andere nicht. Ob Alexa valide ist oder nicht, ist ein ganz anderes Thema. Ich meine: Wenn man die Wettbewerber auf dem Markt der Ärztvergleicher anschaut, wundert mich nicht, dass http://www.DocInsider.de gleich so furios gestartet ist. Die Site ist einfach smart gemacht. Wwenn DocInsider jetzt schon vorne liegt, wird die Lücke zum Rest vom Fest in ein paar Monaten noch weiter aufklaffen…

    Ich verstehe auch nicht, warum hier von einem „Trafficsprung“ die Rede ist… Klingt ja, als würde DocInsider seit Jahren rumkrebsen und plötzlich Zulauf haben, den sich keiner erklären kann. Zur Erinenrung: Die sind erst gestartet – Ist ein guter Start gleich ein „Trafficsprung“?

    Herzlichst Guido

    … Bisschen Bissiges auf Fokus-Erfolg.de

  • Mich wüerde mal interessierten wie Docinsider Geld verdiehnt.
    Werbung scheint es ja noch nicht zu geben.
    Oder gibts etwa Povision von Ärzten? 🙂

  • … neinneinnein, DocInsider.de wird von der Heilsarmee finanziert. Geld verdienen müssen nur helpster, imedo und Müller Milch *scnr*

    Herzlichst Guido
    … bisschen Bissiges auf Fokus-Erfolg.de

  • Das Ganze Thema Bewertungsportal für Ärzte ist ein rechtliches Minenfeld. Mein Fazit vorweg: die Bombe tickt und ist schon auf dem Weg.
    Neben dem Problem „Tatsachenbehauptungen“ kommt ja auch die Mitstörerhaftung, das Thema „Unerlaubte Werbung für Heilmittel“, Datenschutz, u.v.m. auf die Betreiber zu.
    Ein Bewertungsportal wie Spickmich.de geht zwar in diesselbe Richtung ist aber nicht vergleichbar. Vor allem nicht, weil Laien die ärztliche Kompetenz im Einzelfall nicht beurteilen können. Das wird dann an Surrogaten wie „War freundlich/hat geholfen“ etc. festgemacht – diese Schlussfolgerungen sind aber logisch unzulässig.
    Denn ich lasse mich lieber von einem unfreundlichen, aber kompetenten Arzt behandeln als von einem Marketinggenie, das gerne kurzfristig wirkende Pillen verschreibt.
    Ärzten ist diese Komplexität der Sache klar – nur den Nutzern nicht. Daher sollte man in Bezug auf Bewertung lieber erst mal OBJEKTIVE BEWERTUNGSKRITERIEN erarbeiten, als Plattformen einfach so in die Welt zu setzen.

  • Lieber Herr Kollege Huber,
    warum sollten subjektive Bewertungen nicht sein? Alle Kommunikation hat unterschiedliche Aspekte. Sie vermittelt Appelle. Der Arzt soll mich ernster nehmen. Oder sie offenbahrt etwas. Ich kann dem Arzt nicht vertrauen. Bewertungen melden zurück und ein guter Arzt nimmt das gelassen an. Das eigene Empfinden ist für gute Beziehungen ein besserer Maßstab als Laborwerte oder Datensammlungen. Und heilen ist eben auch eine Beziehungsleistung. Offene Kommunikation und frei fließende Informationen sind kennzeichnend für gesunde Organismen: von Zelle zu Zelle, Organ zu Organ, zwischen Nerven- und Hormonsystem oder von Mensch zu Mensch. Eine offene Kommunikation zählt auch zu den Erfolgsfaktoren bei großen Organisationen oder weltweit erfolgreichen Untenehmen. Die subjektive Bewertung von Ärzten durch ihre Patienten stellt ein wichtiges Kommunikationsmedium dar, mit dem erfolgreiches Heilen und Helfen gestärkt wird. Als Arzt habe ich ein klares Interesse, dass ich rückgemeldet bekomme, wie meine Patienten mich sehen und empfinden. Das ermöglicht mir, mein eigenes Verhalten und Wirken immer wieder zu reflektieren und zu lernen. Und dadurch werde ich beziehungsfähiger und als ganzer Arzt zunehmend kompetenter. Ärztebewertungen im Internet gehören zur modernen Welt. Sie können das Gesundheitssystem verbessern und dem einzelnen Menschen helfen, für sich das Richtige zu finden. Die Internetkommunikation wird so zum Motor für ein lernendes Gesundheitssystem und das hilft Arzt und Patient gleichermaßen. Offene Kommunikation macht das Leben bunter, fröhlicher und auch sicherer, sie begünstigt menschliches Wachstum. Ein einfaches Medium der Ärztebewertung zeigt auf, wo Konflikte und Kommunikationshemmnisse auftauchen und hilft im Versorgungssystem die notwendige Patientenkompetenz zu fördern und die kommunikative Kompetenz der Mediziner zu verbessern. Patienten können ihren Arzt bewerten: so sicher wie Menschen ihre Partner, Kollegen oder auch ihre Politiker bewerten können. Subjektive Urteile sind immer Anlass für Austausch, Beziehungsarbeit oder Entwicklung, sie fördern eine gesunde Kommunikationskultur. Die modernen Naturwissenschaften haben längst ein neues Verhältnis zur Bedeutung der subjektiven Wahrnehmung entwickelt. Das subjektive Bild des Patienten von seinem Arzt spiegelt auch seine objektive Güte, es ist ein wichtiger Baustein für heilsame Kommunikationsprozesse. Jede Bewertung ist relativ, ein Teil der Wirklichkeit und damit Quelle für die Suche nach dem besten Weg für Arzt und Patient gemeinsam. Patienten können Ihre Ärzte so selbstverständlich bewerten wie Ärzte ihre Patienten auch bewerten. Der Austausch über die jeweils subjektiven und relativen Wahrnehmungen führt zur Verbesserung der Verhältnisse und zu einer gemeinsamen Sicht der Realitäten. Dadurch wird Heilkunst sicherer und professioneller, wirksamer und erfolgreicher. Ein gutes Ärztebewertungsportal deckt auf, was wirklich ist. Dadurch kommen Arzt und Patient miteinander ins Gespräch, sie kommunizieren offen und lernen beide. Es geht dabei nicht um Perfektion und differenzierte Meinungsäußerung. Patienten sollten einfach, schnell und zugespitzt ihre Meinung äußern und Ärztinnen oder Ärzte sollten darauf ebenso prägnant antworten können. Der Mut zur subjektiven Meinungsäußerung ist wichtig und das Grundverständnis, dass es dabei nicht um endgültige Urteile sondern um eine lebendige Kommunikationskultur geht. Die Bedienung des Portals muss transparent, einfach, robust und interaktiv gestaltet sein. Die Bewertungen sind ein Spiegel der subjektiven Wirklichkeiten, so etwas wie die Erfahrungslandkarte der betroffenen Menschen und die Landkarte ist dabei nie identisch mit der Landschaft, sie bietet aber Orientierung und hilft den jeweils passenden eigenen Weg zu finden. Auch Kritik hilft besser zu heilen: Sie meldet mir als Arzt zurück, wie ich verstanden worden bin und gesehen werde. Damit kann ich meine eigene Wahrnehmung überprüfen und selbst realistischer beurteilen. Kommunikation bedeutet Botschaften auszutauschen und der gute Arzt muss wissen, wie er wirklich ankommt, damit er die heilsame Beziehung auch positiv gestalten kann. Wenn in Partnerschaften gegenseitige Wertungen und Wahrnehmungen nicht mehr ausgetauscht werden, wird die Beziehung krank, langweilig oder leblos. Kritik hilft dazu, Beziehungsverhältnisse zu klären und zu gestalten. Die Angst vor einer offenen Kommunikation führt zu Missverständnissen, Projektionen und damit zu gestörten Verhältnissen zwischen Menschen und damit auch zwischen Laien und Profis in der Medizin. Das heutige Unbehagen an der real vorhandenen Gesundheitsversorgung ist im Kern ein Symptom der blockierten Kommunikation zwischen Arzt und Patient. Also Herr Kollege, lassen Sie uns ruhig und souverän die Entwicklung beachten. Die Menschen nehmen nicht alles für die Realität, was da so geschrieben wird und subjektive Äusserungen können gan lebendig sein. Objektivität gibt es nicht. Alles Leben ist subjektiv.

  • Ärzte bewerten…

    Gerade im Trend voll im Trend sind Ärztebewertungen. Ärztebewertungsportale sind nicht neu, aber die Medienpräsenz, mit der sie starten sehr wohl.
    Das wäre das jüngste Mitglied zu nennen, nämlich Docinsider. Das Nesth&#228…

  • @matthias:
    Lass uns erwachsen spielen und miteinander reden, der arme Robert ;o

    bytheway: Wer bitteschön würde woanders als auf der Webseite seines Webmailers sein Mail-Passwort eingeben?

    Herzlichst Guido
    … bisschen Bissiges auf Fokus-Erfolg.de

  • Naja,
    ich gebe mein Passwort hier und da mal an. Zum Beispiel wenn ich meine Mails von anderen Webmailern in einem zusammenfassen lasse ( also abholen), oder wenn es um den Import von dort gespeihcerten Adressen geht. Aber da weiss ich um was es geht, keine Frage. Könnte man besser lösen als es dort getan wurde…
    Aber Fehler sind da, um gemacht zu werden und daraus lernen zu können 😉

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