Sonstiges

Songza: superbes Interface

klasse Service, einfach mal austesten: Song suchen (Liedname, Band…), Trefferliste, Song in Trefferliste anklicken, dann das Menue nutzen (geht mal zB auf „rate“)… ich bin angetan, vom schlichten und dennoch nützlichen Interface. So Anwendungen sind nach meinem Geschmack: nicht lange nachdenken, alles am richtigen Platz, kein Schnickschnack, aufrufen und nutzen.

About:

Songza is the brainchild of 23-year-old Aza Raskin — the president of Chicago-based software company Humanized, Inc., and the son of Apple Macintosh founder Jef Raskin. Over the course of a month, he and Humanized’s Web/Systems Architect Scott Robbin worked weekends to bring the idea to life. The site launched on November 8, 2007 and instantly generated significant buzz around the world. Hundreds of bloggers and news writers have praised its elegant user interface, beautiful design, and all-around utility. Like all good ideas, both the concept and design came to Aza while he was in the shower….

Songza’s primary purpose is to illustrate how to provide content using a „humane interface“ — the term used by Jef Raskin to describe interfaces that reflect how people actually use software. Songza presents this concept through its clean, clutter-free design and transparent remote control. New features will be added in time.

Da man bei Songza anscheinend die YouTube API nutzt, um an die Sounds ranzukommen, kann es gut sein, dass YouTube hier bald abriegelt. Weitere Infos dazu auf Ajaxan.com. So oder so, ein Meisterwerk imho, was das Interface angeht.

Auf dem Weblog von Humanized, der Firma hinter Songza, versucht man das Prinzip zu erklären:

Songza is also an interface showcase. I’ve used the interface principles discussed here on the Humanized blog to design Songza to be humane, slick, and viral. Play with the interface for a bit, and you’ll find habituatable pie-menus instead of slow linear menus; an inviting design that uses only two icons, both of which act as illustrations for words; an incredibly high density of content and a correspondingly low amount of interaction; undo instead of warnings; and transparent messages that don’t break your train of thought.

Ironically, there’s a lot that went into making Songza so simply. Achieving such a high level of simplification required a lot of code, in part because we couldn’t just use standard widgets. It was worth it, though.

Btw, nette Blog-Idee, wie ihr vielleicht anhand dieses Blog-Eintrages feststellen werdet. Achtet mal auf die Sidebar links vom Artikel;) Ich sag mal „Gruppenposting“ etwas anders. Nix Großartiges, aber charmante Idee. Hm… die scheinen in der Tat treffend kreativ zu sein. Blog ist abonniert, prima Inhalte.

via vowe


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

45 Kommentare

  • die seite ist wirklich supi, danke für den link!
    aber ist das lizenzrechtlich nicht verboten, einfach jeden song ohne irgendwelche einschränkungen online zu streamen?
    mfg matteo

  • Ich hab ja Jef Raskin auf einer EuroPython noch treffen dürfen (ist leider kurz danach verstorben) und seiner und Aza’s Vortrag waren schon recht cool. Bei der letzten EuroPython in Vilnius war auch Jono von Humanized anwesend und hat über Enso gesprochen.
    Einmal was es ist und warum sie es gemacht haben und dann auch, wie sie es implementiert haben (denn das ist in Python geschrieben).

    Generell kann ich nur sagen, dass es schon cool ist, was humanized so macht. Songza kannte ich jetzt noch nicht, aber sehr cool 🙂

    (Achja, bei Enso handelt es sich praktisch um etwas ähnliches wie Quicksilver für den Mac und generell folgt das genau den Prinzipien, die Jef Raskin auf der EuroPython dargelegt hat. Schreib ich demnächst auch nochmal was zu, zumal ich auch noch ein Video von der EuroPython dazu habe).

  • Musik im Netz finden…

    Bei der gezielten Suche nach Musik im Internet sind die Unzahl von Webradios mit ihren oft recht unterschiedlichen Features eher wenig hilfreich. Robert Basic wies heute auf Songza hin. Sonza ist eine Musik-Suchmaschine, die sich in ihrer Einfachheit (…

  • die site kenn ich schon länger und war zunächst auch begeistert nur…wirklich genutzt habe ich sie bis jetzt nich nicht, weil wozu nur die audiospur hören, wenn ich auch das video sehen kann. ok zugegeben ich werde mal versuchen ne nette playlist zuusammenzuklicken und das mal laufen zu lassen vielleicht kommt es ja ganz nett. leider hat man imme die lästigen videointros als sound auch dabei…die ergeben halt als puren sound wenig sinn. aber die idee ist irgendwie genial 😀 gerade weil youtube dies bezgl. GEMA freundlich geworden ist. aber youtube wird sicher nicht kostenlos andere von ihrem vertrag profitieren lassen….mal schaun

  • You Tube ist sehr, sehr naheligend. Mein spontaner Test mit Lee Aarons „Call of the Wild“ ergab die gleiche Aufnahme bei Songza und YouTube.

  • @Mike: Songza hat ja auch Playlists, Share, etc.pp. Ist also eigentlich alles dabei, was man so braucht. Auf den Rest kann ich persönlich gut verzichten…

  • Einfach genial.

    „Over the course of a month, he and Humanized’s Web/Systems Architect Scott Robbin worked weekends to bring the idea to life.“
    5 Wochenenden und das Ding war da? Respekt.

  • Sagt mal, feiert Ihr [miep] da jetzt ein stinknormales Popup-Menü in Sternform als die neue user interface Revolution???

    Ich fass es nich…

  • @marc: man brauch übrignes nicht die suchergebnisse von songaza und youtube vergleichen um zu erkennen, dass songza einfach youtube sound streamt….links unten im browser sieht man worauf zurückgegriffen wird…

  • Zugegeben, das Interface hat was. Aber was nützt mir „Scheiße in Goldfolie“? Der Haken an der Sache ist doch eindeutig, dass offensichtlich auf YouTube zugegriffen wird. Und das ist auch der Grund, warum bei 20 von 20 Stichproben die Soundqualität erbärmlich ist.

    YouTube-Videos sind ja schon mit Bild manchmal grausam. Aber ohne Bild sind sie einfach nur unerträglich!

    Daher kann ich den Hype, der um songza.com gerade in der Blogosphäre gemacht wird, nicht ganz nachvollziehen. Denn was da raus kommt ist zum größten Teil einfach nur eine Beleidigung fürs Ohr!

  • Die Seite ist im Prinzip einfach wertlos, da man genauso gut zu YouTube gehen kann und dort die gefundenen Songs dann auch noch sehen kann.

    Es ist sozusagen YouTube ohne Bild!

    Also wo bitte ist hier der Mehrwert?

  • Musik 2.0…

    Musiktauschbörsen scheitern meist an der Legalität, weil Musik kopiert und weitergegeben wird. Simfy versucht den schmalen Grat und möchte in Zusammenarbeit mit der GEMA eine legale Möglichkeit anbieten, Musik gemeinsam zu nutzen. Das junge Startup…

  • Der Hauptaugenmerk liegt doch hier wohl auch auf dem Interface und nicht auf dem YouTube-Aspekt, soll ja auch als Marketingmassnahme für humanized durchgehen, denke ich mal.

    Es ist auch nicht nur das Popup, sondern auch so Dinge wie das Undo, wenn man etwas aus der Playlist löscht. Das ist zugegebenermassen so ein Standardding, was von Aza bzw. auch schon von Jef immer genannt worde ist, aber leider wird es ja leider wenig umgesetzt (Google macht es gut). Stattdessen eben diese „Sind Sie sicher“-Dialoge, die man aber schon in seine Gewohnheit mit übernimmt und immer wegklickt, bis es irgendwann mal falsch war.

    Es sind also viele Kleinigkeit, die wahrscheinlich erst auffallen, wenn man sie in einer Anwendung implementiert, die man mehr als nur ein paarmal benutzt (wie es wahrscheinlich bei songza der Fall ist).

  • daraus kann was großes werden!!! hab sofort ausprobiert, jeden song und jede band, die ich eingeben habe, habe ich sofort gefunden, sehr sehr geil

  • Songza – Online Music Jukebox……

    Die Online Jukebox Songza hat mich wirklich direkt überzeugt. Super einfache Bedienung, tolles Layout und riesige Musikvielfalt.
    Gut, letzteres rührt wahrscheinlich daher, dass Songza auf Youtube zurückgreift, dort die Musik hernimmt, nur die Video…

  • Songza – geniale Songsuchmaschine…

    Durch Basic Thinking bin ich auf Songza aufmerksam geworden. Songza ist eine Suchmachine für Songs, und zwar eine richtig Gute. Einfach Titel oder Interpret eingeben und lossuchen. Die gefunden Songs kann man sich dann direkt anhören – meist in r…

  • Über die Songauswahl und die Tatsache, dass die qualitativ ziemlich mauen YouTube-Videos da einfach nur ohne Sound abgespielt werden, sag ich mal nix – es geht ja wie alle sagen um’s Interface.

    Aber sagt mal, was ist an daran jetzt bitte so revolitionär? Sicher, das Design ist ganz schick und simpel, aber ich find die Bedienung ziemlich umständlich. Wieso muss ich nach einem Klick auf einen Song noch extra auf Play klicken, wenn man die Play- und „Add to Playlist“-Buttons auch locker links neben die Songs hätte packen können? So muss ich mich totklicken, wenn ich eine ordentliche Playlist zusammenstellen will. Also Minimalismus in allen Ehren, aber hier nervt das nur…

  • dann mach doch mal ein einfacheres, schnelleres Interface, wo ist denn das Problem? Dann haben Webdesigner noch eine bessere Vorlage, wie man Dinge lösen kann. Meine Wette: du packst es nicht. Hälst Du dagegen?

  • Ich hab ja nicht behauptet, dass ich es besser kann. In dem Ajax-Interface steckt sicher nicht wenig Arbeit, zudem bin ich in Sachen Ajax noch nicht grad der Fitteste, um schnell was ähnliches auf die Beine zu stellen. Nicht falsch verstehen – ich behaupte nicht, das Design und Interface sei schlecht – es gehört schon zu den besseren im Web. Aber halt IMHO ist es nichts so besonderes, dass es den Hype rechtfertigt, der darum momentan gemacht wird.

    In meinen Augen ist es nur im Vergleich mit anderen Sites umständlich. Dabei wär’s auf den ersten Blick nicht schwer, es bedienerfreundlicher zu machen. Es würde ja reichen, links neben jedem Suchergebnis einen Play-Button zu setzen, der auf Klick direkt den Song abspielt. Fertig. Kein zweiter Klick nötig… – aber so machen es ja andere ähnlich geartete Sites (z.B. last.fm, deezer.com) schon. Das wäre ja nichts besonderes mehr…

    Vielleicht bin ich durch diesen für mich übertriebenen Hype auch etwas aufbrausend geworden, aber ich verstehe halt einfach nicht, wo die große Besonderheit darin liegt, in den Suchergebnissen auf Klick ein Menü anzuzeigen. Kontextmenüs gibt es schon lang…

    Wäre es sarkastisch zu vermuten, der Hype ist nur entstanden, weil es mit Apple zu tun hat?

  • mich hätte es mal interessiert, wie das bei Dir halt genau aussieht, was Dir vorschwebt. Aber doofe Frage: was hat Apple damit zu tun? Meinst Du jetzt den Bezug Sohnemann Vater? Das ist doch nur eine nette Randinfo, völlig belanglos sonst.

  • Naja, eben einfach ein Interface, auf dem ich mit wenigen Klicks (Buttons neben den Songs oder Linksklick auf den Song) die wichtigsten, und mit ein wenig mehr Klicks (Kontextmenü per Rechtsklick o.ä.) die weiteren Funktionen erreiche. Und das funktioniert auf vielen Seiten schon ganz gut. Wie das stilistisch aussieht, ist dabei eher Nebensache. Schick ist Songza ja schon, keine Frage!

    Ich denke sowieso, dass es in Verbindung mit Maus und Tastatur nicht mehr allzuviel revolutionäres geben wird, was Interfaces angeht. Dafür geht die Entwicklung ja auch immer mehr in Richtung Touchscreen wie im iPhone oder Microsofts Surface, was für mich wirkliches „humane interface“ bedeutet.

    Die Apple-Anspielung war auch nicht so ernst gemeint – daher ja die Frage 😉 – es ist ja nur so, dass so ziemlich alles, was in letzter Zeit in einem Atemzug mit Apple genannt wird, zu einem Hype aufsteigt.

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