Sonstiges

Autos und Web-Vernetzung?

wohl neben der mobilen Nutzung im herkömmlich gedachten Sinne (via Handys und Internet Tablets) der schwarze Fleck schlechthin: Autos und Internet. Mangels Innovationsfreude seitens BMW, Daimler, Porsche, Audi, Opel, Ford, Renault, Peugeot, Citroen, Toyota, Mitsubishi, etcpp??? Oder mangels Ideenreichtum? Woran liegt es, dass ausgerechnet das Auto weitestgehdend internetfrei daherkommt?


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

17 Kommentare

  • wau.
    mit so relevanten beiträgen wird man numero uno in den blogcharts?
    gibt mir den glauben an die menschheit wieder, irgendwie.
    echt mal jetzt.
    ohne gruss.

    [admin: ohne gruß zurück, klasse Kommentar.. schau mal daher da: zum austoben:)]

  • Das kann man sogar noch generalisieren: Es besteht eine Unwille bei den Herstellern eine nicht-sicherheitsrelevante IT-Platform in Form eines Betriebssystems bereitzustellen.

    Wäre das doch so schön:
    Windows/Linux Mobile und 4-5 USB-Anschlüsse über/unter dem Amaturenbrett zum Anschluss von GPS-Empfänger, DVB-H-Empfänger, Memory-Stick/mobiler Festplatte, UMTS/Wimax-Empfänger usw.
    Navi, Information und Kommunikation soviel man möchte mit den jeweils aktuellen Programmen *schmacht*

    Aber eher erhalten Notebooks voll austauschbare Komponenten 🙂

    Dream on!

  • Aehm, in dem Artikel ging es aber weniger um Internet als um Internet Protocol (IP).

    Das soll die ganzen verschiedenen Schnittstellen zwischen den immer mehr werdenden elektronischen Bauteilen ersetzen. Warum die alle unterschiedlich sind? Weil doch keine Autofirma den ganzen Kram selber baut. Das wird von allen moeglichen Zulieferern eingekauft die alle ihr eigenes Sueppchen kochen. Vermutlich aus vermeintlichem Eigeninteresse um Konkurrenten auszuschliessen. Oder aus Geldmangel (weil sie von BMW und Konsorten ausgequetscht werden) kein Interesse daran haben neue Schnittstellen zu entwickeln und einfach die alten weiterbenutzen

  • „Woran liegt es, dass ausgerechnet das Auto weitestgehdend internetfrei daherkommt?“

    Ähm, weil ich beim Fahren nicht in Blogs herumtreiben sollte??

  • Klar! Wir reden hier von einem signifikanten Anteil der Wachzeit: Weg zur Arbeit, bei mir eine Stunde pro Tag. Diese Zeit ist wohl der letzte Slot, der mit was Tollem gefüllt werden will. Guter Anfang: Podcasts hören. Mache ich aber nicht, keine Ahnung warum. Ich bin internet-abhängig 😉 also will ich Internet! IM, Emails, LBS: wo sind die Freunde? Roberts Frage müssen wir auch dem Navi-Markt stellen.

  • Geile Idee…
    Und sollte doch gar nicht sooo schwer sein.

    Das Handy in der Freisprecheinrichtung dienst als UMTS Modem, der Touchscreen vom Navi als Bedienoberfläche mit Browser, Mail usw.

    Ich nutze jetzt schon mein Handy mit UMTS Verbindung um im Auto Podcasts zu hören. Aber das gibt Kabelsalat, weil ich ja ein Kabel vom Klinkenanschluss an der Auto Stereoanlage zum Handy benötige. Außerdem kann ich mit meinem Handy während irgendwelcher Wartezeiten Mails abrufen, surfen, bloggen oder what ever.

    Das ganze jetzt auf einem schönen zentralen Display zu haben mit Integration von Podcasts in die Hifi-Welt des Autos, das wäre optimal. Ich kann mir da noch tausend schöne Sachen denken…

  • Der BMW hat doch schon Internet an Bord – schau mal, nennt sich „Connected Drive“. Das ist zwar kein „freies“ Internet sondern Dienste wie Google Maps oder Local und dergleichen, aber es ist ein Schritt in die Richtung.

    Ich denke das Problem ist, dass man sich dafür auch Partner ins Boot holen muss, die sich nicht nur um Software sondern auch um den Dienst als solchen kümmern. Und wenn Du mit „Internet im Auto“ wirbst muss der Dienst immer verfügbar sein (also auch bei 250 km/h) und überall. Ist er das nicht, fällt das schnell auf Dich als Marke zurück. Und das kann sich kein deutscher Autobauer leisten.

    Im Grunde genommen ist „Internet im Auto“ und „Internet im Zug“ der gleiche Schuh. Das hat beides technische Gründe, warum es das nur eingeschränkt gibt.

  • Meiner Meinung liegt die mangelnde Nutzung bei Autos, und die geringe Nutzung bei Handys an den Kosten. Ich bezahle bereits daheim einen Internetanschluss, da will ich nicht noch einen zweiten fürs Handy bezahlen (Flatrate gibts ja nur vereinzelt) oder gar einen dritten fürs Auto bezahlen.
    Da die Nachfrage deshalb nicht gegeben ist, wird wohl auch nichts dergleichen in diese Richtung entwickelt

  • Hab mich nie groß damit beschäftigt – mangels Interesse … Vielleicht steigt das ja, wenn ich die 30 Mio. gewinne und einen Maybach + Chauffeur habe?! 😉

    Nee, ehrlich: Hab mich eben bisher nicht damit beschäftigt weil ich nicht das Bedürfnis danach habe im Auto auch noch Internet zu haben. Dort genieße ich das fahren und meinen iPod. Aber ich gebe Dir Recht, dass es spannend sein kann, insbesondere in Richtung lokalisierter Inhalte. Aber das ist es ja auch, wohin BMW da zusammen mit Google geht:
    http://blog.auto.de/bmw-mobilisiert-google/blog_60.html

  • Kein Problem. Zuhause DSL, im Auto eine SIM-Karte und 40 Euro Monatspauschale, im Notebook noch eine und wieder 40 Euro Monatspauschale, und am Besten noch ein iPhone-Vertrag, weil man will ja nicht immer das Notebook aufklappen.

    Ich denke, es mobiles Internet – auch im Auto – scheitert primär an den Kosten.

  • 1.) Am deutschen Ingenieur, der eben lieber mit einer Hochdruckbrennkammeroptimierung schlafen geht als mit so obskurem Zeug wie dem Internet. Es sind eben jene jungen männlichen rechtshändigen Ingenieure, die uns auch sonst an vielen Stellen den Alltag verhunzen.

    2) An hohen Sicherheitsansprüchen (sowohl was das Fahren angeht als auch was die Zuverlässigkeit der Technik angeht).

    Zu den in den Kommentaren angesprochenen Themen weiterer Internet-Features für Fahrer: hier wäre ich eher für die Reduktion aller Fahrereinflüsse.

    Das Rauchen im Auto wird ja gottseidank demnächst (wie in vielen anderen EU-Ländern) aus Sicherheitsgründen verboten (ich glaube, neben runtergefallenen CD’s & Handys sind bröckelnde Kippen ein wesentlicher Grund für viele Unfälle), aber auch das Handyverbot müsste wesentlich härter durchgesetzt werden.

    Man vergisst allzu leicht, dass man sich in einer mit 130km/h (oder sogar schneller) durch die Landschaft brausenden Blechkiste befindet, die den allgemeinen Gesetzen der Physik unterworfen ist (auch wenn aktuelle Autotechnologie das oft vergessen macht). Will man sich da auf http, IP und Ethernet o.ä. verlassen?

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