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me2 Hosting: Googles GDrive?

an sich nix Neues, was Google möglicherweise plant: einen Online-Speicherplatz für eigene Daten. Nennt sich gerüchtehalber GDrive. Fälschlicherweise vermutet Schockwellenreiter eine Alternative zu Amazons S3, doch bis dato hat sich der Service von Amazon mehr fürs Hosting von Webanbietern platziert. Und verlangt für jeden Up/Download verbrauchsbasierende Gebühren. Demgegenüber stehen Angebote von Yahoo bzw MS und vielen anderen, die sich mehr an Private richten und volumenbasiert erst ab einer Menge X eine fixe Gebühr verlangen. Nur ganz ehrlich, wozu braucht man Onlinespeicher, bei den Kapazitäten der PC-Platten, der Synch-Fähigkeit mit Notebooks und Handies?? Und über wake on ping/LAN Fähigkeiten der Motherboards und entsprechender SW kann ich von unterwegs auf meine Daten zu Hause/Office zugreifen.


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

13 Kommentare

  • Unabhängig davon, ob ich sowas selbst dafür benutzen würde:

    Man kann solchen Speicher gut für Dateien nutzen, die man nichtmal bei einem Wohnungsbrand verlieren möchte, da die Datencenter von bspw. Google eine Redundanz haben, die man privat nur mit einigem Aufwand erreichen könnte…

  • Das GDrive wird wohl vom ursprünglichen Konzept (Clientinstallation notwenig) abgeändert worden sein, um komplett per Browser zu funktionieren. Wird also etwa so werden wie SkyDrive von MS oder XDrive von AOL.

  • Sagt mal Täusch ich mich, oder gabs das nicht schonmal vor ettlichen Jahren? Bin mir irgendwie ziemlich sicher, dass das meine Freunde nutzten und ich auch das eine oder andere mal drauf war. Deshalb hab ich mir überhaupt nen gmail-Account geholt

  • „Eigentlich“ hat Google schon alle Elemente davon: Gears für die Synchronisierung Online / Offline; Gdata für die Speicherung und Groups für Gruppfenfreigaben bzw. Docs für Rechteverwaltung auf Datei-Ebene.

    Fehlt „nur“ noch Infinity Storage, damit auch 5 Gigabyte (und mehr) synchronisiert werden können.

    Könnte wie bei vielen anderen Google Produkten aus einer internen Anwendung heraus entstanden sein:

    http://cocaman.ch/wp/2006/07/google-testing-gdrive-codename-platypus/

  • @kb:
    Was Du meinst, ist vielleicht das GMail-FileSystem, das es für Linux und für Windows gibt (das gibt es schon seit 2004). Damit wird der Speicherplatz der eigentlich für Mails vorgesehen ist, einfach als Online-Speicherplatz genutzt (und das sind bei einem GoogleMail-Account derzeit ca. 4GB).

    IMHO ist Google nicht weiter dagegen vorgegangen, dürfte sich aber nicht mit deren TOS decken. Daher würde ich mich auf eine derartige Lösung nicht verlassen.

    Ich bin gespannt auf die Lösung von Google und wie die Integration zu bestehenden Systemen aussehen wird (Betriebssysteme, Mobiltelefone).

    @Robert:
    Wenn das erst mal richtig losgeht, dass Musik immer und überall nur noch über das Netz gehört wird, spätestens dann wird das schon interessant. Stichwort: Bequemlichkeit. Das Thema Datenschutz ist natürlich ein anderes… 😉

  • für mich als pressefotograf ne feine sache…ich lade die fotos hoch und sende meinen potenziellen kunden den link, so können sie in aller ruhe die passenden bilder aussuchen und ich sende ihnen die original datei, oder sie laden die selbst runter per kennwort.
    horst

  • Ich verwende Onlinespeicher z.B. zum Austausch von Projektdateien oder ähnliches…
    Klar könnte ich das Ganze auch auf meiner Maschine zur Verfügung stellen, nur muss ich dann mein Netzwerk nach außen öffnen (zumindest für bestimmte Personen) – und das muss nicht unbedingt sein… Das Thema Datensicherheit spielt aber auch eine Rolle.

    Unter http://www.filehippo.com/download_gmail_drive/tech/ (kennt Ihr bestimmt schon) gibt es das Tool „GMail Drive“ mit dem man seinen Google Mailspeicher zur Datenspeicherung verwenden kann. Nach Installation steht im Windows Explorer ein entsprechendes Laufwerk zur Verfügung. Das Tool ist zwar noch nicht ganz ausgereift… aber es erfüllt seinen Zweck ganz gut! Um Dateien innerhalb z.B. einer Projektgruppe auszutauschen reicht es allemal!

  • man kann doch schon auch so google speicher gratis bekommen. dein gmail konto + ein kleines tool (weiß nicht mehr wie es heisst, glaube aber gmail drive) und viola: gratis 5gb freier speicher sponsered by google.

  • Ich hatte den Kram auch völlig unterschätzt, bis gestern Stefan mit der Idee ankam, weil viele Studenten das Problem haben, von der Uni aus nicht auf ihre Dateien zugreifen zu können und deswegen USB Sticks mit sich rumschleppen.

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