Twitter: Ambient Intimacy

Robert Basic

schöne Umschreibung, was Twitter im Grunde genommen ist. Und eine Twitter-Userin meint im Videobeitrag (was zugleich den Haken an der Sache aufzeigt):
if you are not self reflective or self aware in that way, twitter is gonna never making any sense you have to really put a lot of effort into converting what you are thinking and doing into 140 characters

Ab zum Video (im Bild:Twitter-Macher Evan Williams, der auch Blogger.com gegründet und später an Google verkauft hatte)
ambient intimacy

via futur:plom

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 12.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Apple AirPods gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Peter Glaser schreibt passenderweise zu diesem Thema:

Google lässt dich jetzt selbst bestimmen, welche Quellen du in der Suche häufiger siehst. Mit zwei schnellen Klicks kannst du BASIC thinking kostenlos als bevorzugte Quelle hinzufügen und damit unabhängigen Tech-Journalismus unterstützen. Vielen Dank!

Zentral und erstaunlich ist diese rätselhaft tiefgehende Lust, sich zu entblößen. Einer informatischen Nacktheit zu frönen, die genauso ungezwungen daherkommt wie FKK. Inzwischen gibt es Dienste wie Twitter, Radar.net oder Jaiku, die statt gelegentlicher Updates der Selbstdarstellung einen endlosen Fluss kleiner Nachrichten strömen lassen – anstelle eines Agenturtickers mit Weltnachrichten laufen per SMS oder IM Meldungsschnipsel von Freunden ein, Stimmungsmomente. Der zunehmende kulturelle Exhibitionismus findet immer umfassendere Mittel der Darstellung. Zugleich soll einen das Gemeinschaftsgefühl einer virtuellen WG immer und überallhin begleiten – alle Freunde sind immerzu da.

Ich denke, er liegt damit nicht grundsätzlich falsch. Warum das so ist, weiß ich nicht, ich weiß nur, dass wir jeglichen Kanal erobern, der dem Menschen zur Verfügung gestellt wird, solange wir ihn zum gemeinsamen austauschen, zum miteinander reden nutzen können. Glasers Überspitzung ob der Nacktheit verstehe ich allerdings als journalistisch getriebene Übertreibung. Dazu auch lesenswert die Gedanken von Christian Heller in Post-Privacy als Utopie

Du möchtest nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 12.000 smarte Leser bekommen jeden Tag UPDATE, unser Tech-Briefing mit den wichtigsten News des Tages – und sichern sich damit ihren Vorsprung. Hier kannst du dich kostenlos anmelden.

STELLENANZEIGEN
SEO Lead (m/f/x)
Rebuy Recommerce GmbH in Berlin
Social Media Managerin / Social Media Manager...
Karlsruher Institut für Technologie (KIT) in Karlsruhe
Auszubildende zum/zur Fachinformatiker*in für...
Omnicom Media Group Germany GmbH in Düsseldorf
Online Marketing Manager (m/w/d) – Schw...
VR Bank Rhein Neckar eG in Mannheim
Digital Marketing Manager (m/w/d)
werwie GmbH in Konz
Head of Social Commerce & Media (gn)
Peter Kölln GmbH & Co. KGaA in Elmshorn
Content Creator (m/w/d) Teilzeit (20 Stunden/...
SICAT GmbH & Co. KG in Bonn
Advocacy & Community Manager:in (m/w/d) D...
Pernod Ricard Deutschland GmbH in Köln
Teile diesen Artikel
Folgen
Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.