Sonstiges

Upcoming, Wevent, Amiando

Matthias beklagt sich, dass viele Events nicht auf Upcoming eingetragen werden, so verpasse er möglicherweise für ihn spannende Termine. Das mag so sein, denn es hat sich bis dato keine Veranstaltungsseite in D als die dominierende Anlaufstelle No.1 etabliert.

Was sind die Alternativen in D? Aus der Neuzeit? Da wären Wevent und Amiando zu nennen. Und als klassischer Ticketverkäufer für Konzerte, Musicals und dergleichen ohne Social Networking-Elemente Eventim natürlich, mit denen Wevent nun kooperiert und die Termine aus Eventim importiert. Nur mal am Rande, wieso Wevent dem Besucher auf der Startseite nicht gleich klipp und klar ansagt, dass man Events inkl. Ticketverkauf managen kann, ist mir völlig schleierhaft = Update: ist klar jetzt, warum, sie haben gar kein Ticketandling, also noch schlimmer. Amiando wiederum stellt sich imho total dappisch an, indem es keine Möglichkeit anbietet, nach Events zu suchen. Es ist rein auf die Erstellung von Events ausgerichtet und der Veranstalter muss dann die User auf Amiando „locken“.


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

39 Kommentare

  • Was ist mit prinz.de, hier werden Events redaktionell erfasst und mit ticketmaster-Verkauf verknüpft. Für die interessanten, weil kleinen Events gibt es aber in der Regel nach wie vor keinen Vorverkauf.

  • Wevent hat leider kein eigenes Tickethandling. Wenn ich ein eigenes Event veranstalte kann ich darüber keine Tickets verkaufen. Das ist schade. Kann sein, dass es in Zukunft anders ist.

    Dass amiando keine Möglichkeit bietet nach Events zu suchen, ist ebenfalls ein Manko. Vorallem für Veranstalter wäre es gut in der Planung zu wissen ob und welche Veranstaltungen im Kalender oder am Ort korrespondieren bzw zu nahe liegen.

    Ich hatte im Vorwege von Wordcamp’08 mich mal unter den Servcieanbietern umgeschaut. Ich bin mit amiando sehr zufrieden. Es hat einen grossen Funktionsumfang. Und einen sehr guten Support.

  • dank für die Info wg. Wevent, bin davon ausgegangen, dass die selbstverstänlich ein Tcketsystem haben werden (ich dachte halt, dass die Umsatz machen wollen). Habs upgedatet oben

  • Wenn wir nur die Zeit hätten, uns um alle Dinge zu kümmern, dann wären die meisten Wünsche schon umgesetzt. So warten wir alle mal auf den März, wevent 2.0 und was es mit sich bringt 😉

    Schönen Gruß,
    Dennis

  • Dennis, ich bin ja ein Freund von Wevent und von crowdsourcing. Frag doch mal alle Leute, was die gerne hätten… (Am besten nicht als Wettbewerb)

  • Hey Cem, du weisst doch, dass wir mit offenen Augen und Ohren durch die Welt und das Netz ziehen – Feedback haben und bekommen wir, mit der Zeit sieht es leider anders aus. Denn wie (hoffentlich) jeder weiss, ist es aktuell nur ein reines Freizeitprojekt. Das heisst jedoch nicht, dass es dabei bleibt und wir kein Geld verdienen wollen… wie gesagt, wir warten mal auf den März.

    Nichtsdesto trotz freuen wir uns natürlich sehr darüber, wenn so eine Diskussion dazu angeregt und hoffentlich auch von vielen Seiten mit unterschiedlichen Meinungen geführt wird. Daher plaudert ruhig weiter 😀

  • Ich habe so meine Probleme mit Amiando, weil es mir zu unpersönlich rüberkommt. Das ist zwar sicher professioneller als wevent das betreibt (obwohl der Fehler, der gerade auftaucht, daran zweifeln lässt) Auch die kurzen Kontakte mit Leuten die dahinter stehen waren wirklich okay.

    Mein persönlicher Eindruck ist bei Amiando ein wenig, dass auf Teufel komm raus User generiert werden sollen. Ich kann mich damit nicht richtig anfreunden.

    Etwas persönlicher und lockerer, weniger Stockphotos, etwas übersichtlicher würden sicher helfen. Im Vergleich Leidenschaft vs. Professionalität gewinnt derzeit wevent – und das um Längen. Auch mal mit dem Bauch zu planen, ist einfach nicht verkehrt.

  • @Franz, für mich war der entscheidende Punkt, Tickets verkaufen zu können und einen eigenen Shop aufdzubauen. das ging leider mit den anderen leider nicht. Auch wichtig war, dass unterschiedliche Zahlungsmöglichkeiten angeboten werden können für die User. In der Anwendung hat mich dann bei amiando die Abrechnungsdokumentation und das ganze Handling und vorallem der Support überrascht.

    Aber Konkurrenz belebt das Geschäft…

  • Klar, Amiando hat entscheidende Vorteile. Das steht völlig ausser Frage. Es war auch nur mein ganz persönlicher Eindruck. Ich mag einfach Sites gerne, wo ich die Leidenschaft spüre mit der sie entwickelt wurden. Das gilt übrigens nicht nur für Websites sondern auch bei gutem Essen, Wein, Design, etc. etc. Die Liste ist unendlich.

  • wevent fühlt sich in der nutzung schon gut an … sehr social in den features und ne feine usability. die jungs machen einen tollen job (bzw. einen tollen freizeitjob). und nach wünschen werden die user auch häufig gefragt!

  • Da es ja nun nicht so ist, dass es diese Sites wie Sand am Meer gibt, sollte es doch für Veranstalter nicht so schwierig sein, zumindest upcoming und wevent zu bedienen, oder? 🙂
    (sollte doch zu den grundlegenden PR-Angelegenheiten gehören).

    Schön wäre natürlich dann noch ein Weg, das vielleicht automatisierter auf allen Seiten posten zu können.

  • Ihr glaubt gar nicht wie sehr ihr mir aus dem Herzen sprecht!

    Ich habe vor drei Monaten meinen festen Job gekündigt um eine Website aufzubauen, die vollständig und aktuell alle Termine listen soll.
    Und zwar nicht Freizeitveranstaltungen, wie Konzerte, private Partys etc. Sondern Kongresse, Barcamps, Social Breakfasts, Networking Veranstaltungen etc. usw.
    Mich hat es immer genervt, dass ich erst dann von einer interessanten Veranstaltung gehört habe, wenn sie entweder morgen stattfindet und ich keine Zeit mehr habe meinen Terminplan umzustellen, oder gestern stattgefunden hat.

    Wir befinden uns mit unserem Portal, das hoffentlich genau all das lösen wird, noch in der Konzeptphase.
    Wenn Euch wirklich an einer Lösung gelegen ist, dann nehmt doch bitte an unserer Umfrage teil, die dazu dienen soll, herauszufinden was der echte Anwendungsfall ist:
    http://www.binarystone.de/survey

    Gerne schicke ich Euch auch weitere Infos über unser Projekt, bitte kontaktiert mich!

  • Amiando habe ich letztens zur Organisation eines kleinen Events ausprobiert. Auch wenn die Organisation der Schwerpunkt dort ist (und nicht die Eventsuche), fehlen einige (sogar sehr offensichtliche und einfach zu implementierende) Funktionen, damit man wirklich etwas damit anfangen kann.
    Hab ich mir mehr von versprochen.

  • Was hälst Du von unserem Ansatz http://www.Frankentipps.de:

    ° Bei Frankentipps.de stellen ausschliesslich die Veranstalter selbst Ihre Daten ein. (Das ist gar nicht so selbstverständlich, wie man eigentlich im Zeitalter Internet annehmen mag).

    ° Das Einstellen der Veranstaltung(swerbung) ist für den Anbieter kostenpflichtig (derzeit 20 Cent inkl. MwSt. je Veranstaltung)

    ° Durch den kostenpflichtigen Ansatz bereits beim Input können wir den Output wesentlich besser gestalten. Neben der Darstellung im dadurch werbefreien Portal http://www.Frankentipps.de werden sämtliche Termine zeitgleich an weitere Medien (online als auch Print) distributiert -> z.B. Stadtmagazin hugo! Erlangen http://www.hugo-info.de,

    Der Vorteil durch diese Digitalisierung der Daten ist für alle Beteiligten ist enorm:

    -> Der Anbieter hat durch die Ablaufprozessoptimierung ein Kontaktstarkes und Web-professionelles Tool
    -> Der Anbieter erzielt ggf. Einsparungen in der klass. Werbung (Budgetoptimierung)
    -> Beteiligte Medien haben einen optimalen Flow und können personelle Ressourcen andersweitig verwenden (Anzeigenverkauf statt Termine abtippen/erfassen)
    -> Die Region hat ein weiteres vernetzendes Internetangebot

    -> und …: Frankentipps.de ist ausser Veranstaltungswerbung komplett werbefrei.

    2.0-Anwendungen sehe ich als sehr interessante Möglichkeiten für z.B. social Dates non profits, z.B. Webmontage) in Städten etc. Wenn es aber mehr um kommerzielle Veranstaltungen geht, weiß ich nicht, ob ich persönlich dazu bereit wäre, als Nutzer für einen Veranstalter kostenlos Werbung zu betreiben, zumal ich mir mein Ticket ja auch kaufen muss. Desweiteren kann ja auch die Informationsqualität (Umfang, Genauigkeit) leiden.

    Ich würde mich über Meinungen sehr freuen.

  • Aus meiner Sicht gibt es mit Amiando und wevent zwei Anbieter die ein Mischprodukt für private und öffentliche Events anbieten wollen. Faktisch ist aber bei beiden Portalen ein klarer Focus auf die öffentlichen Events gelegt.
    Der Funktionsumfang und die Usability sind aber nicht für private Planungen geeignet.

    Genau an dieser Stelle wollen wir mit http://www.freitimer.net eine Lösung anbieten. Private Freizeitplanung mit Freunden – einfach, zielstrebig und vor allem nutzerfreundlich.

    Ich sehe also zwei Handlungsbereiche für die Eventplanung:
    Zum einen, wie Daniela bereits beschrieben hat, ein Portal für Business-Events.
    Zum anderen ein Portal für lokale und vor allem private Freizeit-Events.

    Übrigens: Nach halbjähriger Konzeptionsphase ist http://www.freitimer.net seit einem Monat in der Realisierung. 🙂

  • Ich hab vorgestern einen Artikel in der Sächsichen Zeitung gelesen über http://www.plantogether.net und habs gleich ausprobiert. Ist sofort mein Liebling geworden. Laut Zeitung kommt in Kürze Ticketing. So wie der Rest der Site aussieht wird das sicher ganz groß. Derzeit wohl noch Geheimtipp.

  • Hi miteinander,
    da haben wir nun ne schöne Liste an Einlade-Event-Portalen.

    Doch ich stelle die Frage in die Runde,
    a) worin sich denn die Dienste unterscheiden?
    b) welchen wirklichen Mehrwert bringen Sie dem Nutzer
    (Foto hochladen und mit Freunden vernetzen haben andere
    schon in der jungen Zielgruppe belegt) ?

    Bin außerdem sehr kritisch, denn irgendwie maximieren doch
    alle Plattformen schritt für schritt den Funktionsumfang..
    der tausendste Videoupload, der zigste mobile Client, die
    milliardenste Google Karte, die x-te Partybilder-Gallerie…

    Ja wo soll man bei der ganzen Funktionsinflation noch hin, wenn
    sich eine deutschsprachige Event-Portal herauskristallisieren soll ?
    (web 2.0 konsolidierung)..

    Ciao und schönen dritten Advent
    Ralph

    PS: Ich bin da ganz parteiisch für http://www.freitimer.net, denn wir
    sind anders [nutzen ne Yahoo Karte] 😉

  • @ralf: warum gibt es eigentlich nicht nur eine automarke? fahren können alle, lenkrad haben sie auch. also alle identisch.

  • eins würd mich aber bei der ganzen Diskussion schon interessieren. Haben die genannten Dienste überhaupt ordentliche Nutzerzahlen?

    Invyte zum Beispiel wollte laut Presseartikel die Grenze von 250.000 Usern Ende 2007 durchbrechen. Hat jemand eine Ahnung, ob die auch nur annähernd dieses Ziel erreichen?

  • …eventuell interessiert das den ein- der anderen noch zum Thema;-):

    Wir haben bei unserem Veranstaltungsportal http://www.Frankentipps.de gestern das Ticketingsystem als weiteren, elementaren Baustein des Konzepts gelauncht.

    Das Ticketingsystem haben wir bewusst erst im vierten Jahr seit Bestehen des Portals realisiert.

    Zuerst war es uns wichtig, für die Veranstalter eine starke Reichweite zu generieren und das Datenhandling (Verwaltung von Termindaten, schnelle Erfassung, eigener VA-Kalender für die eigene Webseite etc.) und die Datendistribution (Aufbau Medienpartner-Netzwerk) für Veranstalter zu professionalisieren.

    Mit dem Wachstum auch an mittlerweile über 1.500 Veranstaltern war 2008 der richtige Zeitpunkt, die Entwicklung des eigenen Ticketings zu starten. Das Ticketing bietet von individueller Saalplandefinition über print@home bis hin zur EinlassSoftware alles, was man für Umsatz und Effizenz braucht.

    Eine Besonderheit in unserem Konzept liegt darin, dass der Veranstalter auch völlig frei alle (!) anderen Anbieter oder eigene bestehende Lösung einbinden kann (amiando, eventim, eigenes Ticketing) – oder auch Veranstaltungen mit „Eintritt Frei“ professionell bewerben kann.

    Das Portal-Konzept an sich stellt eine Innovation in dem Bereich der regionalen Veranstaltungsportale dar.

    Wer sich insbesondere für das Konzept näher interessiert:
    Im Blog halten wir reichlich Basics+Infos bereit.

  • Hi,

    wventuell interessiert den ein oder anderen comment-subsriber die neueste Weiterentwiclung unseres Ticketing-Systems…:

    Als zukünftige Entwicklung und Zugangsschlüssel für den Markt sehe ich das Prinzip des „direct ticketings“. Eine Webticketingplattform agiert in erster Linie bzw. ausschließlich als Handelsplattform.

    Dieses Modell haben wir seit Start unseres Portals in 2005 konsequent verfolgt und jetzt mit der Integration von Online-Bezahldiensten vervollständigt. Meines Wissens sind wir das erste Ticketing-Portal mit dieser disruptiven Umsetzung.

    Frankentipps.de veröffentlicht Online-Ticketing mit Echtzeit-Bezahlfunktion.
    Integration von Online-Bezahldiensten ermöglicht direkte Kaufabwicklung mit Veranstalter
    http://www.frankentipps.de/blog/?p=2445

    Viele Grüße

    Klaus

  • Tja – Ticketverkauf ist so eine Sache. Da wird von den Händlern mittwlerweile mehr Geld verdient, als von den Produzenten.

    Die Zeche zahlt dann der Besucher mit 15% Vorverkaufsgebühr, 4,90€ Versand + + +
    Das mag ja bei privaten Veranstalten okay sein – aber bei staatlichen Häusern kann man sich da nur wundern.

  • In der Tat. Die Veranstalter sind hier jedoch nicht minder beteiligt und schneiden sich mit einem verteuerten Vertriebsweg „online“ ins eigene Fleisch:

    Niemand würde extra ausgewiesene Systemgebühren ec-Karte im Handel akzeptieren. Online muss ich jedoch i.d.R. bereits Systemgebühren zahlen, wenn ich eine Kinokarte sofort online kaufe als wenn ich sie nur reserviere und Personalressource an der Abendkasse beanspruche. In letzterer Variante liegt es für den Veranstalter zudem näher, dass der Besucher vlt. gar nicht kommt und gar keinen Umsatz generiert.

  • @ Klaus Wolfrum
    Du hast völlig recht! Die Systemgebühr ist ja noch verständlich, wenn die Karten an der Abendkasse auch eine Systemgebühr beinhalten. Aber den Online-Handel an Vorverkaufssysteme abzugeben und denen dann die Gebühren zu schenken finde ich doch in der heutigen Zeit sehr unvernünftig.

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