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Xing: Werbung, die verbindet

sehr köstlich, was ich da lese, ich schmeiss mich wech:

Diesmal war eine rosa Werbung mit einem fliegenden Teddybär, der auf einer Blume landet mit dem Werbespruch: „€œAlles über moderne Verhütung“€? von female affairs

Können Sie mal gucken, was es bei mir zu sehen gibt (an Werbung) – Wenn da irgendwas von z.B. „€œWeight-Watcher“€? stehen würde, wäre mir das schon irgendwie unangenehm“€¦ 🙂

Hallo Frau W.,
nur zur Ihrer Info: Bei Ihnen auf dem Profil sitzt gerade ein Mann in Unterhosen mit einem Laptop auf dem Schoss“€¦.eine Werbung von Arcor.

Es ist nicht so, dass ich was gegen Herren in Unterhosen hätte, auch wenn sie von Arcor kommen,
aber auf meinem oberseriösen Rechtsanwaltsdiddeldumms geht das gar nicht.

Auf meinem Profil Werbung z.B. für Billigflüge zu schalten ist weder mit meiner Haltung noch mit meinem Arbeitgeber zu vereinbaren – das wäre mehr als sarkastisch

am besten, Ihr lest das selbst beim Werbeblogger nach, worum es geht. Lars, ich glaube, Ihr braucht noch etwas Feintuning, verzeih, die Kritiken sind wirklich zu köstlich:)) Dass Ihr für Premium-Mitglieder eine Opt-Out Option einführt, ist doch schon mal lobenswert. Aber das Profil als Werbefläche ist .. na ja… so oder so nicht so dolle. Ist halt ne persönliche Seite. Neutralisiert doch die Position, dass es rein vom Optischen her nicht mehr zum Profil zugehörig aussieht. Header, Footer….

Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

36 Kommentare

  • Also ich bin ja der Letzte, der meckern würde. 😉 Aber wenn ich für eine Premium-Mitgliedschaft teures Geld bezahlen würde, und mir dann ungefragt Werbung der Konkurrenz oder gar Schlimmeres in meinem Profil platziert würde, dann würde sich mein Anwalt aber gewaltig freuen. Der wollte immer schon mal gegen Holtzbrink gewinnen.

  • IMHO ist/wurde Xing schon immer überbewertet…Nur weil Lars dahinter steckt (zugegeben er kann sich sehr gut [in den Medien] verkaufen) muß nicht alles Gold sein…Was weiter putzig ist- Xing findet so viele Werbesponsoren nur weil sehr viele denken = WOW – ich muß Hype sein und ich muß bei Xing sein (zugegeben ich bin auch draufges …..)
    …ist IMAGE heutzutage alles?

  • Na so toll ist die Vermarktung noch nicht. Ich habe letztes mit dem Anbieter Adconion gesprochen. Beim Targeting für die doch so sehr geschätzten und gewünschten Business-Kunden gibt es noch eine Menge Aufholbedarf.

  • Xing: Das Kreuz mit der Werbung…

    So hatte sich das Lars Hinrichs sicher nicht vorgestellt, als er Ende 2007 mit dem ihm eigenen Optimismus das neue Erlösmodell für Xing präsentierte. Werbung auf den Profilen der Nutzer. Denn nun sitzen Teile der Xing-Community vor dem R…

  • Ich werde mich bei Xing beschweren. Was bekomme ich für die Werbung? Ich sage die Mitgliedschaft und mein Profil wird „mißbraucht“?! Das finde ich eine Frechheit. Ene Möglichkeit dies abschalten zu können, wäre extrem hilfreich, ansonsten kündige ich meine Premium-Mitgliedschaft. Ich lasse mich doch nicht verkaufen, wenn ich schon zahle!

  • bin erstaunt, wie Du so drauf abfährst, mir persönlich geht das völlig am Boppes vorbei. Ob da nun rechts ein Bild klebt oder nicht, so what. Setzt wirklich jemand ernsthaft die Werbung im Bildchen mit der Person im Profil gleich? Eine simple, standardisierte Seite aus etwas HTML-Code bestehend führt bei mir noch nicht dazu es als persönliches Refugium zu betrachten:)

  • Ach, dieses ewige gejammere über Werbung und Privatsphäre bei Web 2.0 Projekten. Wer nicht nichts von sich Preis geben will, der sollte sich eben gar nicht erst anmelden.
    Im übrigen ist die Werbung ja klar ersichtlich. Wer zudem Angst hat, man könnte die Werbung mit seiner Person in Verbindung bringen, der leidet wohl an Paranoia.

  • Was ich bemerkenswert finde: Xing hätte zwar auch ein Blog, das ist aber thematisch völlig anders aufgezogen. Also kann man über diese Schiene keine offene Debatte (etwa über die Frage der Werbung) führen.

    In der Folge findet die öffentliche Diskussion (und Empörung) auf anderen Blogs statt und Lars Hinrich kann allenfalls durch eigene Kommentare (etwa bei Patrick Breitenbach) der Sache hinterherlaufen…

    Das also ist Kommunikation im Web 2.0 im Jahr 2008!

  • Also was ich nicht mag, ist einfach überrollt zu werden bei Xing. Und das es da gerade einen enormen Aufstand gibt, kann man gut in den Gruppen sehen. Selbst das Community-Management ist schon verstummt. Und wenn ein Deutsche Bank Mitarbeiter auf seinem Profil Werbung von comdirect geschaltet bekommt etc. dann ist das anderes andere als witzig. Xing war als Business-Forum gedacht und die demontieren sich gerade selbst. Robert, sag doch mal Lars er möchte sich mal dazu äußern… Denn irrer Weise werden bei Xing gerade auch keine Kündigungen bearbeitet, sondern man bekommt den netten Hinweis, daß man die Werbung doch später ausschalten kann und wenn man wirklich kündigen wolle, dann muß man nochmal kündigen (wenn man den Link dann endlich mal gefunden hat). Offene Kommunikationspolitik sieht anders aus und da Lars hier mitließt und ihr Euch ja gut kennt, wäre ein Statement schön (aber illusorisch, ich weiß 😉 ).

    Anscheinend hat dort niemand etwas von Facebook / Beacon gelernt. Und ich persönlich möchte nicht Werbung in einem Profil haben, für das ich schon zahle! Da hört das Verständnis auf, vor allem wenn man mich nich tinformiert, sondern ich das woanders lesen / hören muß. Das ist eine Frechheit und eine Kommunikationsstrategie, die dummdreister nicht sein kann (doch, es geht noch, aber ich will hier nicht noch Tipps geben). Deswegen finde ich es einen absolut Mißgriff.

    6, setzen! 😀

  • cool down:)) Nach 2 Tagen sieht das anders aus in der Retrospektive. Gut, ich habe leicht reden, da ich eine andere Haltung gegenüber Businessangeboten hege (die 6 Euro sind nicht die Welt, Business mache ich nicht mit Xing, ist halt für mich ein Adressbuchsyncher, das reicht wunderbar). Will sagen: es gibt welche wie mich, die diese Story null juckt,da sie Xing anders nutzen, eher sich vielleicht so wie ich amüsieren über den Sturm im Wasserglas.

    Ob sich Lars meldet oder nicht… er soll es schon dribbe da beim Patrick / Werbeblogger gemacht haben, sehe keinen Sinn, ihn deswegen hierher zu bitten für so eine hochgeschaukelte Sache. Was zu sagen war, wurde gesagt, lesen können die doch:)) Gegenüber Beacon finde ich das aber keinen Vergleich, Beacon war ne ganze Ecke härter, was da an Daten übermittelt und offengelegt wurde.

  • Oje, Usability & Xing … das sind zwei Dinge die noch nicht zusammen gefunden haben. Leider blendet Lars & Co. dieses gerade für Online Sites / Portale so wichtige Thema aus … doch der Aufschrei beim Relaucn bzw. jetzt wird wohl hoffentlich langsam ein Umdenken auslösen.

  • Also ich kann die Aufregung und die Gründe um die Werbung überhaupt nicht verstehen!

    In einem Profil eines Bank-Mitarbeiters kann also Werbung für eine andere Bank dargestellt werden. Warum sollte da nun ein Grund zum Aufregen sein? Es ist doch eindeutig das es sich um Werbung handelt und das der Betreiber (Xing) das schaltet und nicht derjeniege der sein Profil dort angelegt hat!
    Übertragen auf das bisherige Leben:
    Werden eigentlich in einer Bank auch alle (Wirtschafts-)Zeitschriften verbannt/verboten weil da ja eine Ganzseitige Werbeanzeige der Konkurrenz zu finden ist? Sicherlich nicht!

  • @Robert wg. #25: Offensichtlich ein Blender. Ich habe auch zwei Kommentare in gleichem Wortlaut erhalten und per Mail um Autorisierung gebeten. Da die angegebene Mailadresse nicht funktioniert, hat das nichts mit dem Original zu tun.

  • Facebook, StudiVZ, XING sind im Grundkurs PR durchgefallen…

    Erst Facebook, dann StudiVZ, jetzt XING. Drei Vorzeige-Networks mit reichlich Mitgliedern und entsprechendem “Monetarisierungspotenzial” begehen kurz hintereinander den gleichen Fehler. Sie übergehen ihre Mitglieder und führen Werbetechni…

  • Sind wir doch mal ehrlich: selten hat XING soviel kostenlose Werbung erhalten, wie in den vergangenen Tagen.
    Warten wir mal ab, ob sich in Zukunft etwas an der stoischen kommunikativen Haltung und der Ignoranz gegenüber informelle Selbstbestimmung seitens XING etwas ändern wird.
    Meine Support Anfragen werden zumindest neuerdings von einer China Test Queue beantwortet.
    Ob bald der nächste Kommunikations GAU folgen wird?

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