Sonstiges

WikiaSearch, und?

das mit großem TamTam erwartete WikiaSearch, die von manchen als Google-Antwort dargestellte Antwort von Jimmy Wales (Wikipedia-Founder) wurde nun in der frühen Alphaversion unter die Lupe genommen:
Techrunch spricht von großer Enttäuschung, aber der Testbericht ist mehr als mau…
– profunder gehts beim Andreas auf Beobachtungen zur Medienkonvergenz zu: Wikia Search: Vielversprechendes Experiment, holpriger Start
– Sistrix bescheinigt ebenfalls WikiaSearch keinen guten Start, was das Produktpaket angeht: Search Wikia – so sieht kein „Google Killer“ aus
– nur Fixmbr lobt ohnemit Wenn und Aber: WikiaSearch – die soziale Suche
– und Thomas siehts wie ich, zu früh, um wirklich was zu sagen: Wikiasearch gestartet

Aber Potential hat das Teil, was die Prinzipien dahinter angeht. WikiaSearch fühlt sich richtig und gut an. Mehr als Potential hat es, denn mit das Wichtigste ist das Branding von Jimmy, das dieser Suchmaschine weitaus mehr als Jasons Calacanis Mahalo helfen wird, mächtig zu schieben. Hat es ja schon, betrachtet man das Echo. Was für den Start unglaublich wichtig ist. Später wird die Qualität der SERPs wie auch die Größe des Indices entscheidend sein, neben dem gleichrangigen Faktor „Common Sense“. Sollte WikiaSearch es nämlich schaffen, ein Gemeinschaftsgefühl wie bei der Wikipedia zu schaffen, wird es mir um Google zwar nicht Angst und Bange, aber ich lasse mich jetzt schon mal dazu hinreißen: Willkommen im Club der Großen (Google, Yahoo, MS, Ask, Baidu), in spätestens zwei Jahren haben die die 1%-Marke überschritten (Marktanteil Suchmaschinenmarkt), sollte es finanziell nicht zu Problemen kommen.


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

19 Kommentare

  • Na Robert, ich lobe nicht ohne wenn und aber. Es ist einfach eine simple Bestandsaufnahme und es gibt zwei Dinge zu beachten:

    1.) die Community ist gefragt

    Natürlich ist das ganze ein Community Projekt und auch eben diese wird über den Erfolg oder Mißerfolg des Projekts maßgeblich entscheiden

    2.) es hat Potential

    Man muß also abwarten was die Zukunft bringt, die Idee und die bisherige Umsetzung jedenfalls gefallen – es hat, denke ich, Potential

    Kurzum ich bin von der Idee begeistert und ich erinnere mich noch wage an die ersten Google Gehversuche zurück die auch nicht sonderlich berauschend waren. Aber wenns besser sein soll und man sich eben nicht nur auf dick gefüllten Index-Dateien ausruhen mag, muß man eben auch mitarbeiten. Genau das ist imho der Knackpunkt, wenn alle nur über die Allmacht Googles jammern, aber nun schon WikiaSearch gerade mal bei der Geburt schon totreden, dann kann auch nichts dabei herauskommen. Aber die Kriterien *offen* in allen Belangen und *Community* sind für mich Anlaß doch diese Sache selbst in der Form optimistisch zu betrachten. Ich kenne jetzt nun einige Projekte die man partout totreden wollte bei Beginn, Linux z.B. Anfang/Mitte der 90er oder Open Source per se. Gut Ding will weile haben 😉

  • wenn wiki-search zu groß (stark) wird, wird sie von google ratz, fatz weggefegt. das kann sicherlich noch jahre dauern, doch irgendwann kommt es. da bin ich mir sicher.

  • ich sehe das ähnlich wie meine vorredner. problem war das große getrommel im vorfeld. der erste eindruck fällt jetzt dürftig aus, aber das war damals bei wikipedia nicht anders. und open source ist noch längst nicht ausgereizt. vielleicht sehen die machtstrukturen im netz in ein paar monaten eh schon wieder ganz anders aus.

  • Japp das Getrommel im Vorfeld, aber heutzutage gehts auch gar nicht mehr anders, um überhaupt noch einen Funken an Aufmerksamkeit zu erlangen.

  • Wikisearch zeigt die Suchspuren der angemeldeten User an, o. k. wenn die privat Einstellungen so gesetzt werden. Also d. h. dass Robert Basic sich unter dem Begriff basic, blog basic, basic thinking bei wikis. gesucht hat. Man findet sich also bei wikis. unter dem jeweiligen Suchbegriff zu einer Suchgruppe vereint, mir scheint das ist mit google nicht vergleichbar die haben da mehr vor. Und es schnalzt einen durch die Suchseiten, kenne ich von google nicht. Wird sicher das beste Web2.0 Konzept 2008.

  • Und wie ist es mit dem Geld? Google finanziert sich bekanntlich über die Werbung – und lebt davon nicht schlecht. Die Wikipedia läuft den Spenden hinterher und ist irgendwie immer etwas klamm…

    Wie wird das dann bei der Wikia sei: Wer zahlt da für die Serverfarmen, die irgendwann einmal nötig sein werden? Ich sehe den Begrenzungsfaktor eher bei den Kosten für die technische Infrastruktur und weniger beim Support durch die zahllosen Wikipedia-Helfer.

  • Das Getrommel – von wegen potentieller „Google-Killer“ – kommt in erster Linie wohl von der Seite einiger Reporter, die dieses Thema dankbar aufgreifen… Wer auf der Wikia Search mailing list mitlesen konnte/wollte, weiss, dass dies nicht unbedingt die Intention des Gründers (Jimmy Wales) sein konnte (denn ich traue ihm ein gesundes Mass an Realitätsbewusstsein zu). Doch bei aller Kritik: Es ist immer noch „alpha“.

    Natürlich ist die Idee, die sich dahinter verbirgt, darauf ausgerichtet, eines Tages „Google“ Paroli bieten zu wollen. Und natürlich stecken monetäre Interessen dahinter – ein Robin Hood des Internets zu sein, ist wohl die letzte Rolle, die JW bekleiden möchte. Doch ich möchte gerne dabei sein und fühle klammheimliche Freude dabei, einem Monopolisten das Wasser abzugraben.

    Kommentar #1 hat dann wohl die richtigen Worte gefunden (denen ich mich anschließen möchte):“Kurzum: Ich bin von der Idee begeistert“.

  • […] Auch von der sozialen Komponente welche die Suche beinhalten soll ist noch nicht wirklich viel zu sehen und beschränkt sich darauf das man ein Benutzerprofil anlegen kann, welches dann mit Suchbegriffen verknüpft werden soll. Des Weitern hat man noch die Möglichkeit jedem Keyword einen kleinen Mini-Artikel zuzuordnen. Ich für meinen Teil hatte schon etwas mehr erwartet und kann mir auch vorstellen das bei den Google Verantwortlichen jetzt nicht das große Zittern beginnt, sondern diese sich eher die Frage stellen WikiaSearch und? […]

  • Allen Innovationsskeptikern und somit Wikia-Search-Kritikern sei gesagt:
    Die ersten Telefone waren Lachnummern. Das erste deutsche Telefonbuch aus dem Jahr 1881 galt als ein „€œBuch der 99 Narren“€?. Jede Basisinnovation läuft auf Widerstand. Von der Dampfmaschine bis zur Nanotechnologie.
    Auch die Wikea Kritiker und sogenannte „Experten“ werden sich eines Tages eines Besseren belehren lassen müssen und „schöpferisch zerstört“ werden…

    Meine Meinung! Also Good Luck und Durchhalte-Vermögen an Wikea-Search… Ein Ansatz aus meiner Sicht in die richtige Richtung. Ich gebe mathematischen Algorhythmen keine Zukunfts-Chance, menschliches Suchbedürfnis besser befriedigen zu können. Komplexe Systeme (wie der Mensch nunmeil einer ist) sind analytisch nicht erklär- und somit vorhersagbar, wie Heinz v. Förster nun mehrfach bewiesen hat…
    Welche Suchergebnisse relevant sind, kann kein „Roboter“ besser beurteilen, als andere Menschen. Google ist nach dem derzeitigen Stand der Technik eigentlich blind… Es können nur Websites mit Text gelesen werden. Was bspw. auf Bildern und Flash-Sites sichtbar ist, bleibt Google noch immer verborgen. Wie der Algorhytmus arbeitet ist vollkommen willkürlich von Google festgelegt. Google hätte seine Formeln auch jederzeit anders entwickeln können… Google sagt ja noch nicht einmal dem User, warum er einen bestimmten Treffer als relevant erachtet, damit sich der Suchende ein eigenes Bild der Relevanz machen kann usf…

  • … ich denke man muss ich noch ein wenig gedulden bis wikia gewachsen ist. prinzipiell bin ich der meinung eine von echten personen bewertete suche biete bessere treffer als eine software / roboter.
    gruß mr. automation

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