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wie senkt man Einstiegshürden?

Doodle macht das schon mal klasse. Eine Terminanwendung. Lingr.com ist eine webbasierender Chatservice, der das auf eine andere Art und Weise eindrucksvoll aufzeigt. Probiert doch einfach mal so schnell es geht, einem Chatroom beizutreten und einen Beitrag zu erstellen. Und beobachtet dabei die gesamte Plattform, wie sie sich „verhält“, ob ihr hängenbleibt, wie die neuesten Beiträge angezeigt werden, etcpp. Versucht dabei das Gesicht ganzheitlich wahrzunehmen, weniger die einzelnen Teile des Gesichts. Nun könnte man sagen, dass Doodle und Lingr sehr simple Anwendungen sind. Stimmt, ja und:) Ich kenne Terminplaner, da musste ko…, ich kenne Chatservices, die erschlagen einen vor lauter Komplexität. Für mich ist ein entscheidendes Merkmal bei egal welchem Webservice, dass der User so gut wie keinen Einstiegshürden ausgesetzt wird und zudem so schnell es geht, seine ersten, postiven Erfahrungen machen kann. Je länger das dauert, desto schwerer wirds, den User zu gewinnen. Stell Dir vor, um in einem Autohaus in einen Neuwagen einzusteigen, muss ich mich am Eingang registrieren, meine Kumpels einladen, meine Hobbies preisgeben und ein Passfoto abgeben. Bevor ich einsteigen darf. Na, danke:)

und was ich schon längst vorstellen wollte, eine echte Perle: Yamelo. Die Aufgabe ist einfach und doch komplex: Stelle mir zu den vergangenen Monaten und Jahren die Musik zusammen, die damals Hits waren. Es gibt zig Wege, das zu lösen. Wie hats Yamelo gelöst? Yamelo hat sich mit YouTube ausgeholfen und bereits durch diese Entscheidung eine klasse Applikation hingestellt. Ich bekomm demnach nicht nur olle Listen angezeigt (was wohl die meisten probiert hätten hinzubekommen), sondern gleich die Mucke mit Bewegtbild dazu ausgeliefert, was willste mehr. Man senkt Einstiegshürden nicht nur durch den Loginprozess (den man sich am besten spart, wenns geht), sondern auch durch das schnellstmögliche Ausliefern positiven Feedbacks:
yamelo
1. Video + Suche
2. weitere Songs der Band/des Künstlers
3. add to playlist
4. Zeitstrahl, Monat und Jahr separat einstellbar (per Ziehen)
5. Tagcloud mit weiteren Künstlern
6. weitere Musikstücke, die zum ausgewählten Jahr in waren
5 Sterne-Anwendung. Simpel, schnell, einfach, it dont make me think.

Ich hoffe, dass ich zu einem Barcamp einen profunden Gamedesigner einladen kann, der aus seiner Sicht mal aufzeigt, wie man Games für unterschiedliche Spielertypen designt und worauf man dabei ganz explizit achtet. Am liebsten wäre mir ja einer von Blizzard, aber träumen darf man ja. Die verstehen das ganz exzellent, und obwohl die Spiele leicht erlernbar sind, bieten sie eine ungemeine taktische Tiefe, eine wunderbare Balance und Reichhaltigkeit, vaD schnelle, positive Spielerlebnisse, kein Wunder, Blizzard ist die unangefochtene No.1 auf diesem Sektor.

Update: Sehe gerade, dass Guy Kawasaki auf einen Artikel verweist, der sich mit „The Art of the Signup Page“ beschäftigt. Passt doch:)


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

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