Sonstiges

GoogleVil

ein ziemlich gut gemachtes Video, was die Animationsideen angeht, schon alleine deswegen sehenswert. Sonst ist es eigentlich nur ein kleines Werbefilmchen, um auf das Thema Privatsphäre aufmerksam zu machen, natürlich am Thema Google. Inhaltlich nix Neues, zusätzlich bisserl gewürzt mit Verschwörungstheorien, dass die mit der CIA zusammenarbeiten. Na ja, …. aber dennoch ein interessanter Ansatz, wie man das Thema Datenschutz und Privatsphäre noch weiter unter der Nutzerschaft sensibilisieren kann. Phänomen ist ja, dass es den meisten völlig egal ist, wohl weil es so abstrakt und furztrocken daherkommt.

Btw, Verschwörungstheorien… bin kein Anhänger der Theorien, dass Google mit einem US-Dienst zusammenarbeitet. Die Wege dieser Abwehrdienste sind dennoch erstaunlich. Es ist lange her, da bin ich noch zu Schulzeiten mit meinem besten Freund gemeinsam an die kroatische Adria (damals noch Jugo) gefahren, Sommerferien, klar. Ich war damals noch Jugo, er Deutscher (blond und mit blauen Augen, was glaubt Ihr, wie den meine Verwandten auf dem Dorf bestaunt hatten, lol). Kurz nachdem mein Kumpel ein/zwei Jahre später seinen Dienst bei der Bundeswehr als Radartiefflugbeobachter angetreten war, bekam er Besuch von zwei Herren, die sich als Angestellte des MAD ausgewiesen hatten. Die ihn mit Fragen löcherten (ohne Wasserfolter), was er denn so in Jugo getrieben habe, warum er da war, warum er er welche Orte besucht hatte. Ich war ebenso baff wie er, woher die wussten, dass er überhaupt dort war. Denn wir wurden weder an der Grenze kontrolliert (Busfahrt), noch hatte er beim Einchecken in der Pension seinen Ausweis abgegeben (meine Eltern waren dort lange Jahre Stammgäste, daher wohl). Um den Bogen wieder zurück zu Google und CIA zu schlagen, ich glaube kaum, dass solche Dienste auf Google angewiesen sind. Obwohl das sicher für den einen oder anderen schäublischen Sicherheitsfanatiker interessant erscheinen mag. Wenn man sich überlegt, dass das Netz letztlich aus einer überschaubaren Anzahl von zentralen Netzknotenpunten besteht, muss wohl kein smarter Dienst dieser Welt bei einer Suchmaschine anklopfen, wo doch die Datenströme eh auf dem goldenen Präsentierteller serviert werden.

Update: LOL, da bin ich mal vorauseilend und winke bei dem Gedanken ab, dass Dienste bessere Alternativen als Google haben, aber scheinbar will die CIA nun doch unmittelbar in die Datenbanken von Google reinschauen dürfen. Nun ja, abwarten, Tee trinken, glaube kaum, dass die Presse schlauer wird, da solche Angelegenheiten sicherlich nicht öffentlich verhandelt werden. Was also dran ist, kann ich eh nicht sagen.


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

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