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wieso bloggst Du nicht

komisch, da blogge ich nun schon seit rund 5 Jahren und kam nie auf die Idee, Euch zu fragen, warum Ihr nicht bloggt – wenn das denn der Fall ist. Wollt Ihr dazu kurz was sagen? Würde mich mal interessieren, wo die Hürden liegen. Man selber ist ja betriebsblind. Schweiger vor:)

Update: Glück gehabt, eigentlich wollte ich die Kommentare zusammenfassen, doch das hat nun Claudia auf dem Webwriting-Magazin schon erledigt, danke: Einsam, fett und unattraktiv? 15 Gründe, nicht zu bloggen

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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

93 Kommentare

  • Genau das hab ich mich gestern auch wieder gefragt… und beschlossen demnächst meinen eigenen Blog zu eröffnen ^^

  • Gestern mit einem CMS-Entwickler über xing geschrieben warum er sich noch nie mit Worpress als CMS beschäftigt hat. Antwort: „ich weiß doch garnciht über was ich bloggen soll“.

    Ich denke das haben die Meisten.

  • ich denke es gibt so viele blogs, die einfach niemanden interessieren, da will ich net noch einen weiteren eröffnen.

    sollte ich mal etwas interessantes haben, dann wär ein blog natürlich sehr interessant.

  • Das ist wirklich eine gute Frage, die einfach zu beantworten ist:
    Es liegt am Thema und die Frage, ob man ein Thema zum Bloggen benötigt! Ich lese z.B. dein Blog, Nico Lummas oder besuche Don in Antville etc… und jeder hat so seine Themen, seinen roten Faden.
    Das meint man aber nur auf den ersten Blick, denn bei näherer Betrachtung ist mir aufgefallen, dass ich mir kein Thema suchen muss, sondern einfach nur Lust habe zu schreiben, wie du, Nico oder Don.

    Dafür brauche ich kein Thema, denn vieles interessiert mich, oder beschäftigt mich, daher schreibe ich einfach über alles Mögliche. Aber das muss man erst mal erkennen 🙂

    Wenn man soweit ist, dann kann man das was man schreibt auch vertreten und achtet nicht unbewusst darauf, was andere dazu sagen könnten, wenn sie dies oder das läsen.
    Auf dem Weg bin ich gerade, da ich immer noch nicht so schreibe, wie mir der Schnabel gewachsen ist, aber kommt Zeit kommt Blog…

  • Mir geht’s da wohl wie den meisten Vorrednern hier: Wenn man nix intressantes zu sagen hat, lässt man es eben.

    Wenn man ein Blog betreibt will man doch schon irgenwie was halbwegs intressantes reinschreiben. Und dass dann auch noch so formuliert, dass es nicht wie der Ferienaufsatz eines Viertklässerls klingt.
    Und dafür fehlt dann doch irgendwie die Motivation, das Durchhaltevermögen bzw man hat das Gefühl, dass einem nach 2 Tagen die Themen ausgehen.

    Und außerdem ist das bei mir irgendwie so wie das Phänomen mit der eigenen Stimme: Wenn ich meine eigenen Texte lese klingen die immer doof 😉

  • ich blogge ja, aber mit zZ. wenig Erfolg, da mir echt der sogenannte „rote Faden“ fehlt. Liegt halt daran, dass ich noch Anfänger bin. Weiterhin gefallen mir die ganzen Themes irgenwie nicht bzw. irgendwas stört mich immer und so bastel ich mir jetzt erstmal mein eigenes, besser gesagt, ich strick mir eines nach Bedarf um.
    Hab übrigens den Anfänger/Kardinalsfehler begangen über allen möglichen Scheiß zu bloggen. So hab ich jetzt erstmal ne kleine Pause und kann alles nochmal überdenken und besser machen.

  • Ich habe es schon sehr oft versucht, aber es fällt mir schwer regelmäßig zu ein und dem selben Thema zu schreiben. Zum einen, weil ich selten Zeit habe, zum anderen, weil es mich schnell langweilt, wenn ich mich ständig mit der selben Sache beschäftige. Ein Blog, der alle meine momentanen Launen wiederspiegelt, hätte wohl für die Internet-Gemeinschaft keinen Wert. Derzeit veruche ich mich zwar wieder in einem Musikblog, aber wer weiß wie lange das gut geht… 😉 Ich sollte es wahrscheinlich besser gleich aufgeben.

  • weil man vom bloggen einsam, fett und unattraktiv wird. sollte man irgendwann mal auf jobsuche sein, wirkt ein eigenes blog, sofern nicht anonym geführt, darüber hinaus extrem hinderlich.

    zum beispiel basicthinking, der potentielle arbeitgeber würde sich nach einer google recherche eventuell fragen, ob der autor dieses blogs aufgrund seiner ausdrucks- und schreibweise auf eher kindlichem niveau nach der 4ten klasse für immer von der schule verbannt wurde.

    es spricht sehr vieles gegen das bloggen. dafür spricht jedoch rein gar nichts, sofern man freunde und/oder andere hobbies hat. wäre man allerdings eher etwas wie ein arbeitsloser eremit, und möchte dies auch bleiben, dann nur zu.

  • Nun, ich hab mal vor Urzeiten nen Blog angelegt und tatsächlich auch einige Zeit was geschrieben… aber im Grunde weiß ich nicht, was ich tatsächlich spannendes berichten soll, was nich eh schon ein andrer geschrieben hat. Und über mein Leben berichten muss ich nu auch nich tagtäglich, so sehr spannend für Unbekannte ist es nicht und meine Freunde und Bekannten bekommen es ja so oder so mit.

    Mal sehen, wenn das mit dem Geschäftskonzept klappt hab ich ja mal wieder nen Grund zu bloggen. Aber bis dahin bin ich lieber Leser statt Schreiber 😉

  • Ich denke da spielt auch der Zeitfaktor eine große Rolle. Ich z.B. habe gerade mal die Zeit ein paar Blogs ab und an zu lesen, ans selberschreiben kann ich da gar nicht denken. Woher die Zeit nehmen? Für 1 Eintrag die Wo würds vl reichen, aber wer schaut schon regelmäßig in einem Blog vorbei wo es nur 1 Artikel pro Wo gibt?
    – Ich nicht. –

  • Ts, „nix interessantes zu sagen“ oder „kein Thema, keinen roten Faden“ … ich frag mich bei mir oder auch bei Robert auch immer wieder wo das Thema, der rote Faden ist und welch Überraschung es ist nicht nur einer, sondern sehr viele, was andere wieder mit keinem verwechseln. (Die letzten wzei Nebensätze klingen komisch). Ich glaube die wenigsten Blogs haben ein konzentriertes Thema – in Deutschland besonders wenige (auch von den erfolgreicheren). Aber genau das ist auch ein Reiz.
    Und wenn ab und zu Leser tatsächlich das was man erzählt interessant finden, dann gibt das auch wieder einen kleinen Schub und tut gut. Wie man Leser wurde schon etliche male erklärt (auch hier irgendwo).

    Das ist meine Antwort auf „kein Thema“ und „niemand interessierts“.

  • Ahmed Ismaeli, ich habe Freunde, Verlobte, Arbeit, andere Hobbies, bin nicht dick und auch kein Quasimodo. Ich führe mein Blog seit Jahren unter eigenem Namen und trete auch sonst unter eigenem Namen im Internet auf.

    Mein Blog habe ich bei meiner Bewerbung mit angegeben – die Managerin musste da gar nicht mehr danach suchen. Und ich habe (für mich) einen Traumjob bekommen.

    Dein Kommentar ist ein reines Vorurteil. Es mag Blogger geben, auf welche deine Beschreibung zutrifft, aber es gibt genauso Nichtblogger, auf welche das zutrifft: Kausalität auf keinen Fall gegeben – Korrelation wohl ebensowenig.

  • @10 Ahmed Ismaeli:

    Das ist ja mal kompletter Blödsinn oder hab ich den Spaß nicht erkannt?
    Dämliche Vorurteile und mir ist zB. jemand, der in verständlichem deutsch schreibt tausend mal lieber, als jemand, der nur Worthülsen produziert und mit Fremdwörtern umherwirft, weil er meint damit zur Elite zu gehören.

  • ich war mal passionierter „ich-blogge-was-ich-will“-Blogger, aber mittlerweile fehlt die Zeit. Im Grunde sind es mehrere Sachen: Das fehlende ideale Template, die fehlende Zeit um Themen zu recherchieren. Vielleicht ist es zusammenfassend der Anspruch gut zu sein, den man sich selbst schwer erfüllen kann.

  • alle reden hier von roten faden….hat robert einen ? ich glaube nicht ! 😀
    schriebt wozu ihr lust habt… ich bekomme das gefühl, dass man viele nicht bloggen wollen, weil sie das gefühl haben “ keiner liest mein blog“…

  • Mich hat mein eigener Perfektionismus lange gebremst, weil ich Blogs lange mehr als Publizikationsinstrument denn als Kommunikationsinstrument sah. Erstaunlich auch: die grösste Hürde ist die, erstmal anzufangen. Mittlerweile kommen viele Ideen von ganz alleine. Allerdings würde ich es wahrscheinlich nicht machen, wenn ich keine Kontrolle über meine Identität hätte.

  • Ich habe wirklich mit dem Bloggen angefangen, als ich arbeitslos war. Ich wollte einfach ein bisschen tägliche Routine in mein Leben bringen und mich dazu zwingen, jeden Tag etwas zu bloggen.

    Ausserdem kämpfe ich mit meinen Blogeinträgen gegen meinen eigenen Anspruch an mich selbst, perfekt zu sein und nur perfekte Beiträge zu veröffentlichen.

    @Ahmed: Ein eigener Blog ist wahrscheinlich dann bei der Arbeitssuche hinderlich, wenn man Dummes, Rassistisches, grammatikalisch Falsches (usw) schreibt, wenn man kurz gesagt Zeug rauslässt, hinter dem man nicht stehen kann/will… Mal drüber nachdenken.

  • Ich glaube vielen in der Branche fehlt derzeit einfach schlichtweg die Zeit.
    Auch wenn ich etwas zu sagen / schreiben habe, muß ich mir die Zeit nehmen es zu tun. Mir ist es schleierhaft, wie man täglich 10 Beiträge schreiben kann und dabei noch Geld verdient (es sei denn mit Adsense o.ä.)
    Mein Ansatz wenigstens einen Artikel pro Woche zu verfassen scheitert ebenfalls einfach an der Zeit oder dem Willen. Wenn ich Feierabend habe, lese ich lieber offline.

    Diesen Blog lese ich immer morgens vor der Arbeit, aber schreiben möchte ich dann noch nicht.

  • Ich würde eher sagen das es am nötigen durchhalte vermögen fehlt. Viele starten zwar ein Blog und schreiben auch für ein gewisse Zeit schön regelmäßig. Aber nach ein gewisse zeit fehlt es wohl meist an Lust oder auch an Themen um weiterhin zu bloggen. Und ohne regelmäßige Beiträge schläft so ein Blog recht schnell ein.

  • ich schreib einfach keinen, weil ich schon den ganzen Tag Artikel schreibe. Und dann noch ein Blog … hmm? lieber nur eins, sonst vermischt sich das zu sehr … und abends ein gutes Buch oder einen guten Film, dann hat´s sich

  • Die wirklich spannenden Themen, über die ich gerne berichten würde, sind so spannend, dass ich sie noch lieber für mich behalte und viele Jahre an diesen Themen arbeite. Das bereitet mir viel mehr freude als wenn sich auf einmal tausende Leute darüber unterhalten würden.

    Übrig bleibt nonsens. Ich habe zwar einen nonsens-Blog, den ich auch regelmäßig erweitere, aber ich glaube ich hatte noch keine 3 verschiedenen Besucher auf dem Blog.
    Ich will auch ehrlich gesagt nicht, dass plötzlich viele Leute meinen Blog kennen.
    Für mich ist es eher eine ausgelagerte „eigene favoriten“-Seite.

    Mich würde viel eher interessieren, warum es Menschen gibt, die veröffentlichen wollen. Geld wird ja nicht der Hauptantrieb bei den Bloggern sein…oder?

  • Meine Blog-Versuche waren nicht so zufriedenstellend:
    Zwang zum ewig frischen Content, Schlechte Antwortzeiten beim Billighoster, Risikofaktor Kommentarfunktion und zu große Einarbeitungszeit um „Mein“ Layout ins CMS einzubauen.

    Ich hab ein selbstgestricktes Offline-CMS und stelle mir damit meine statische Seiten zusammen, manchmal auch mit PHP und etwas MySQL. Funktioniert seit Jahren, ist bewährt und funktioniert rechtgut. Warum also bloggen?

  • Ja Ja, ich weiß: Ich blogge selber! Hab nur zu #18 Soophie was zu sagen: Du mit deinem Template!!! Glaubt dir doch eh keiner mehr! 😉 (Sry, f. off-topic.)

    @#26 Lars: „eine ausgelagerte eigene favoriten“€?-Seite“ —> Jo, dito. Das war/ist auch meine Hauptmotivation. Um so schöner, daß ich nun einige Stammleser gewinnen konnte. (Übrigens die einzige Statistik die mich auch nur Ansatzweise interessiert: feedburner)

    Geld? Nee, sicher nicht: Kurz erklärt: ich würde auch nicht bloggen, hätte ich nichts zu sagen. Aber: Meine erste Konsole war ein NES. Sogar ich Jüngling weiß noch was eine Mailbox ist, bzw. nutze diese.
    Sowie ein Bandlaufwerk (C64) ….(Wo will er hin…!??)

    Aaaalso: Meine „digitalen“ Wurzeln liegen nun mal irgendwo im PC/ im Netz. Seit geraumer Zeit ist es möglich dieses unfassbare Medium aktiv mitzugestalten: Dazu muss man was sagen! 😉 Ich gebe zu: Das Netz/der Blog/ whatever nimmt einen höheren Stellenwert ein, als ich mir vor ca. 5 Jahren vorstellen konnte. Nun, was ist in den 5 Jahren nicht alles passiert? Also,….dabei kriege ICH den Mund nicht mehr zu…..

    Nicht bloggen? Nicht für mich. auch wenns mal Flauten gibt; man sich fragt: „Wozu überhaupt der Kram?“ Dann fällt der Groschen: „ausgelagerte interaktive Linkliste!“ (u.A) So, genug. 😉

  • Ich habe 2002-2004 gebloggt und hatte ein paar Stalker und am Ende auch zu viele Menschen aus dem RL die mich lasen.
    Ich habe es also wieder gelassen. Ich hatte irgendwann das Gefühl das ich mich mit den Sachen, die ich für relevant hielt zu weit für eine nicht kontrollierbare Masse öffne. Das Gefühl war kein schönes.

    Ganz klar: Über den Job kann und will ich nicht bloggen, weil die wirklich lustigen Geschichten würde der AG und die Mitarbeiter sicherlich nicht im Netz lesen wollen.
    Und wirklich privates, also die Sachen die mich richtig bewegen, will ich nicht bloggen, weil die meinen AG und die Kollegen nichts angehen.

    Ich glaube nicht daran, dass man wirklich lange anonym bloggen kann. Es gibt immer Leute die einen anhand des Schreibstils oder einer Geschichte oder oder erkennen. Zufällig oder weil sie sehr viel Zeit haben rumzugooglen und zu suchen.

    Ich bewundere Menschen wie zB Frau Gröner ein bißchen. Für ihren Mut, weil sie meiner Meinung nach die Tür zum Privaten ganz weit aufmachen. Andererseits empfinden sie das vermutlich nicht so und damit ist das immer eine subjektive Empfindung.

    Nach meiner subjektiven Empfindung waren die Sachen die ich bloggen konnte nicht die die ich bloggen wollte. Was ich bloggen konnte: Zu unrelevant und zu unpersönlich. Was ich bloggen wollte: Zu persönlich oder zu nah am Job. Das Dilemma habe ich nie lösen können.

  • Ich bloge /schreibe ja noch nicht so lange, aber ich denke die meisten werden das gleiche Problem haben.

    Ich habe nicht geblogt /geschrieben, da ich schon sehr lange an dem Inhalt und die Umsetzung sitze und das bloggen zu viel Zeit braucht, die man ja lieber in sein Projekt oder gar in andere Sachen stecken möchte.Wobei ich jetzt nach gut 1 Moant feststellen muß das mit dem Bloggen hat seine vorteile, ich finde wichtige Artikel / Infos schnell wieder. Es braucht nicht so viel Zeit wie ich erwartet habe, aber das liegt mit daran, das das System dahinter sehr einfach zu bedienen ist.

    Davor werden die meisten auch Angst haben / zurück schrecken, wie gut lässt sich das System bedienen und in gang halten, wenn ich es den Starte, verstehe ich das was dort steht.

    Mein größter Zweifel ist, das mein Thema, so wie ich es im Blog veröffentliche andere überhaupt Interessiert und das verlinken oder gar Kommentare dazu abgeben oder gar über meine Seite schreiben. Da bin ich immer noch sehr Skeptisch, das andere Menschen das überhaupt Interessiert und das Blog gar nicht gelesen wieder und die Besucher gleich wieder gehen, weil denken, die ganze Webseite besteht nur aus so kurz Infos, da ist kein Inhalt hinter. Wäre sehr schade wenn das passieren würde, den der Webseite steckt eine Menge arbeit dahinter um die Infos zusammen zu bekommen.

    Aber da ich erst einen Monat Bloge kann man noch nicht sagen wie es sich entwickelt. Aber für mich ist es zu einem wichtigen Infoquelle geworden, wenn ich mal was suche.

    MfG

    Michael finger
    Holztechniker

  • Anfangs dachte ich mich kennt doch eh keiner und dann liest es auch keiner. Nun blogge ich seit gut einem Jahr und muss sagen es macht ganz viel Spaß.
    Schön ist es wenn Leser dann noch ihre Erfahrungen oder eigenen Entdeckungen zu einem Blogpost schreiben. Über manche Kommentare muss man aber wirklich auch lachen.

  • Ich wollte unlängst einen neuen Blog starten, aber trotz guter Idee, technischem Verständnis und einem schicken Layout drücke ich mich momentan etwas darum. Die Besucher auf sein Blog zu bekommen ist sicherlich für mich die größte ideelle Hürde, ohne Tage in SEO etc. zu investieren.

  • man sieht doch hier, das viele einfach einem blog machen können auch ohne viel sagen zu wollen oder denkt ihr robert hat immer viel zu sagen 😉

    jeder von euch hat viel zu sagen, denke ich…

    ich z.b über technik, arbeit, einkommen (hartz4) und tv programm… naja und nun bloge ich seid ein paar monaten. zuerst war ich halt nur zuschauen bei den Big-Blogern (ja ich nenne sie extra nicht A-Blogger) schockwellenreiter, basic usw… nun bloge ich selber was das zeug hält und wen interessiert es? das müsst ihr entscheiden 😉

  • Ist es nicht so, dass es immer schon Akteure und Zuschauer gab?
    Und die meisten schauen wie ich eben lieber zu.
    Die Akteure dagegen begeben sich auf eine Bühne. Und die einen Mitteilungswilligen überschätzen sich, machen sich notfalls sogar zum Affen, die anderen (aber wenigen wie Du) haben wirklich Talent.

  • ich habe mich noch nie als Akteur empfunden, immer nur als Mensch mit einem Mund zum Reden und einem kleinen Hirn zum ansatzweisen Verstehen:) Das kann nicht der Grund sein, warum man bloggt oder nicht.

  • Ich blogge nicht, weil ich mich auf das Familienleben konzentriere und sehr selten zum Bloggen kommen. Das 24-7 Syndrom der Vergangenheit ist mit Job, Familie und dem persönlichen Leben kaum vereinbar. Was ich derzeit mache ist ein Blöggchen betreiben – das Blog selbst ist nahezu ungepflegt und hat manchmal tagelange Stille. Schon komisch irgendwie… aber da muss man durch. 🙂

  • Zu #8: „Hab übrigens den Anfänger/Kardinalsfehler begangen über allen möglichen Scheiß zu bloggen.“ Welchen Ursprung hat diese Aussage? Und wo ist da ein Fehler? Gut, wenn du Kohle mit dem Blog machen willst oder nach der Top-100-Liste schielst, dann ist so was sicherlich falsch. Ich blogge trotzdem über allen möglichen Scheiß, höre aber deswegen trotzdem nicht auf mit dem Bloggen. Es macht mir Spaß und ein paar Freunden und Leuten, die zufällig vorbeigekommen sind, auch. Ich glaube, einige geben schon deswegen auf, weil sie sich immer an den Alphatieren messen. Ist aber IMHO großer Käse. Schreib doch ruhig erstmal allen möglichen Scheiß und schau dann, wohin die Reise geht.

  • Damit ein Blog wirklich gelesen wird, muss er thematisch einen roten Faden haben und regelmässig updated werden. Ausserdem müssen die Beiträge treffend formuliert und kurz sein.

    Erfolgreiche Blogger sind Spezialisten auf einem Gebiet, formulierungsstark und haben viel Zeit.

    Bei mir fehlt vor allem das erste und auch etwas das dritte. Meine Interessen sind zu weit gestreut, als dass es dafür ein Publikum finden würde (heute Schweizer Politik, morgen Webentwicklungen, übermorgen Jugendarbeit – wer will das abonnieren?).

    Ein Blog ist für viele Leute ungeeignet, die eigentlich interessante Dinge zu sagen hätten. Vielleicht werde ich mich mit diesem Problem in meiner Bachelor-Arbeit befassen.

  • Wir werde ich mit Bloggen reich?…

    Während Robert Basic seine nichtbloggenden Leser fragt, warum sie denn nicht bloggen würden, verrät Peter Turi sein Erfolgsrezept dem Tagesspiegel: „Ich kann allen nur raten, die vom Bloggen leben wollen: Such dir eine interessante Zielgruppe und b…

  • Wie soo… nicht…nicht…

    Deine Frage führt LEIDER nur zu den vielen unendlichen Hinderungsgründen und Erklärungen … da könnte ich auch noch welche anführen.
    Wenn ich lese, wie Du schreibst dann verstehe ich, wie man sich im
    Netz mit anderen kombiniert und verbindet und das kann man von Dir lernen
    Toll!
    Gerhard

  • Ganz klar an erster Stelle: Zeit!
    Mein Tumblelog kostet mich schon zuviel…

    Und auch wichtig: Alles interessante wird meistens schon irgendwie so geschrieben, wie ich es auch gemacht hätte. Also lieber einfach verlinken, als das gleche zu wiederholen.

  • Hier mal ein paar Gründe die mir einfallen warum ich nicht blogge, bzw. es mir schwer fällt damit anzufangen, bzw. schon fünf mal seit 2001 oder so wieder damit nach sehr wenigen Beiträgen aufgehöhre habe.

    1. Mangel an Themen. Mir fällt nichts ein das ich für Interessant genug halte um darüber zu bloggen. Dazu kommt noch das ich auch ein wenig kritisch bin was meine eigenen Werke angeht.

    2. Rechtliches Risiko. Bin ich wirklich bereit auch das Risiko einzugehen mir ne Abmahnung oder ähnliches zu fangen. Man kann zwar vorsichtig sein und auf alles mögliche achten, aber bei diesem merkwürdigen Abmahnwahn kann man ja gar nicht alles beachten. Solange die ganze Aktion dann mehr als 50 Euro kostet, ist das eine Sache die nicht sein muss.

    3. Was ich heute schreibe hängt mir unter Umständen in 50 Jahren noch nach. Klar man kann das eigene Blog löschen, aber wie heißt es so schön: „Was einmal im Internet ist, kommt nicht mehr raus.“ Klar kann man sagen ich stehe zu meinem Tun und meiner Meinung, aber Menschen ändern sich und dann muss es nicht sein, dass einem die Einträge der „Jugend“ noch Vorgehalten werden wenn man Bundeskanzler oder Vorstandschef eines großen Konzerns werden möchte. Außerdem muss nicht jeder meine Rechtschreibschwäche kennen. Mal vorausgesetzt man betreibt das ganze mit eigener Domain und Impressum wie sich das gehört. Beim anonymen Bloggen würde dieser Punkt und evtl. der zweite auch wegfallen.

    4. Wo liegt der Nutzen? Klar das ganze kann und soll Spaß machen und evtl. kann man sich auch eine positive Reputation aufbauen. Evtl. befriedigt man sein eigenes Ego. Man bekommt wenn es gut läuft eine Reaktion auf die eigenen Ideen und dadurch entwickeln sich diese weiter. Das ganze kostet aber Zeit, Geld und evtl. Nerven. Außerdem steht dem Nutzen halt die Punkte eins bis drei entgegen.

  • @Robert (#42):
    „€œEin Blog ist für viele Leute ungeeignet, die eigentlich interessante Dinge zu sagen hätten. „€?
    „Beziehst Du das auf das Rollenspiel Arbeitnehmer/Arbeitgeber?“

    Nein, eher auf die erwähnten anderen Gründe, v.a. dass nicht alle Spezialisten eines klar abgegrenzten Fachgebietes sind, über das sich täglich etwas bloggen lässt, die aber vielleicht einmal monatlich zu unterschiedlichen Themen durchaus Interessantes publizieren könnten, dafür aber das Publikum nicht finden.

  • @#41 David: „heute dies, morgen das“. Genau dieses wunderbare „Problem“ hab ich auch.

    Was gut ist: Es gibt meinen Blog. In diesem findet gewissermaßen meine (um mal den Doktor zu spielen) „winzig kleine autistische Fixierung“ eine öffentliche Plattform. Nerd-kram halt. SciFi, was auch immer.
    Wenn dann dazu noch Feedback kommt,…prima. Wenn nicht, auch

    Den Rest der Welt heb ich mir dann eben für SecondLife auf….

    @Paranoia:“…kosten einen Nerven?“ Also mal echt: Dann ist man´s aber auch wirklich selber schuld. 😉

  • Wieso ich nicht blogge?
    Zum einen ist es das schon sooft genannte Problem: die Zeit.
    Ich glaube jeder, der einen Job, Hobbys und Freunde hat, oder vlt wie ich zusätzlich zu alledem noch zur Schule geht, kennt das Gefühl des Erschlagen seins und will sich abends nur noch etwas Entspannung gönnen bevor er ins Bett fällt. Also das genaue Gegenteil von harter Geistiger Arbeit.

    Was mich aber als Webmaster am bloggen fasziniert ist neben der Möglichkeit mich mitzuteilen, auch einen eigenen Blog zu entwerfen. D.h. das Programmieren an sich. Ich weiß zwar, dass es > 100te Blogsoftware gibt, welche es mir super einfach machen, doch ist nichts so schön wie der selbstgemachte;)

    Ich arbeite also zZ. an einem komplett Relange meiner Seite und verschwende viel Zeit mit erstellenen aufwändiger apis und austesten von neuen Designs. Was nun zu kurz kommt ist: Zeit zum schreiben von Artikeln.

    Natürlich habe ich mir auch Gedanken darüber gemacht, was ich alles veröffentlichen will, falls ich endlich mit scripten fertig werde.

    Es hat etwas Überlegung gekostet, aber jetzt steht für mich fest, dass ich weder einen roten Faden benötige noch einen Nachrichtenblog eröffnen will. Z.B. wird Golem immer schneller aus dem IT-Bereich berichten, als es mir als Privatperson möglich ist. Das Ziel bestehlt folglich darin, mich selbst mitzuteilen: Gesellschaftskritik, Kommentare zu allerlei, Berichte zu interessanten Dingen/über Hobbys, usw.
    Themen gibt es garantiert genug, man muss nur mutig genug sein sie auch anzufassen. Der innere „Drang zur Perfektion“ (übrigens ein schönes Thema zum bloggen;)) hat mich lange abgehalten zu schreiben, da man einen Beitrag immernoch verbessern kann oder eine Vormulierung vlt gekonnter hinbekommt.

    Ob ich mit diesem Konzept auf Zustimmung und folglich einer große Leserschaft stoße, wird sich zeigen. Was ich aber sicher weiß ist, dass es niemals umsonnst sein wird. Und falls ich nur für mich schreibe, habe ich in 5 oder 10 Jahren etwas worauf man zurückschauen kann, wobei dies nicht zwangsläufig Ruhm und Ehre sein werden, sondern vielmehr eine positive Erinnerung an vergangenes oder etwas Spaß, wie beim durchblättern des Malbuches aus dem Kindergarten.

    Gruß Tobias

  • Also ich blogge nicht, weil ich
    – Das Schreiben nicht liebe
    – mich immer erst aufraffen muss
    – Keinerlei Geschäftsmodell erkennen kann – und sei es um mehrere Ecken
    – Weniger als zehn Minuten am Tag den Kopf frei bekomme
    – Für so was keine Energie habe, überhaupt zu wenig Energie habe
    – Bloggen niemals als Ventil oder Gegenpol für mich entdeckt habe
    – Bis heute nicht nachvollziehen kann, warum Bloggen Spaß macht
    – Schon genug interessante Menschen kenne
    – Nicht mit Kritik umgehen kann
    – Glaube, dass ein einziger Standpunkt – meiner – auf Dauer genügt
    – Angst davor habe, die eigenen Vorurteile überdenken zu müssen
    – Überzeugt davon bin, dass man beim Bloggen nichts lernt
    – Wirklich so gut wie keine eigenen Ideen habe
    – Keine Ausdauer habe
    – Keine Lust auf Gespräche habe
    – Glaube, was Menschen tun, müsse begründet, logisch und zweckgerichtet sein
    – Etwas zu verbergen habe
    – Angst vor anderen habe
    – Angst vor mir selbst habe
    – Angst davor habe, meine Maske zu verlieren, und sei es unbeabsichtigt
    – Angst habe

    Aber das stimmt ja alles gar nicht.

  • Ich habe genau am 26.01. dieses Jahres das Bloggen angefangen.

    Noch liest es fast keiner und es ist auch nicht bekannt, aber naja, was nicht ist kann noch werden.

    Warum ich das mache? Hm…keine Ahnung. Hatte mir gedacht, ich sammel einfach mal paar Infos aus dem Netz, stelle sie auf die Seite und lasse mich darüber aus.

    Gruß

    Agadius

  • @54 8mt: ein schönes Paradoxon – erst ne Negativliste par excellence aufstellen und gleichzeitig alle Gründe brechen 🙂

    gibt´s eigentlich schon ein Paradox-Blog im Netz

  • Ich blogge nicht, weil ich kein Bock darauf habe, dass ich negatives Feedback erhalte. Gemeint ist hier nicht negatives Feedback an sich sondern feindliches Verhalten. Nach meinen Beobachtungen scheint die Diskussions- bzw. Debattenkultur in deutschsprachigen (Blog-)Medien leider dahingehend angepasst zu sein, dass bei Meinungsunterschieden teilw. sehr schnell der „Hammer“ rausgeholt wird. Das kann z.B. bedeuten, dass man permanent unangenehmes und oppositionelles Feedback erhält oder auch Beleidigungen oder gar Drohungen.
    Feedback-Möglichkeiten zu unterbinden finde ich auch nicht so toll.

    Dazu kommt noch der rechtliche Aspekt, mein Interesse daran RA-Schreiben zu bearbeiten hält sich in engen Grenzen. (OK, ich könnte einen fernen Server nutzen, aber der mögliche Ärger bleibt.)

    Besonders nett zu sein (wie Robert hier bspw. 🙂 kommt für mich auch nicht in Frage. 🙂

    Zu schreiben hätte ich natürlich genug, bin zwar Beta-Tier, aber dennoch recht phantasievoll und meinungsstark.

  • Mich hat eine ganz Zeit abgehalten, dass ich nicht wusste, wie ich es mit der Anonymität soll. Blogge ich unter eigenem Namen oder unter einem Pseudonym?

  • @Mario: Genau! Absurdistan ist das Land, das ich unbedingt noch ausgiebig bereisen möchte. Aber die Preise dorthin sind alle so hoch!

  • @8mt: hohe Preise, hohe Ziele – auch so ein absurder Spruch.

    Wann machen wir das AbsurdistanBlog auf, Geschichten ohne Sinn und Inhalt – aber dafür gibt´s ja schon die BILD

  • @sky

    „besonders nett sein“ ist nicht der einzige Weg, Auseinandersetzungen zu vermeiden – auch Roberts Art, zu bloggen, würde ich so nicht abschließend beschreiben. Aber: es gehören immer mindestens zwei zu einer Auseinandersetzung, nämlich den Angreifer und den, der darauf entsprechend reagiert. Wenn ich Angriffe als Meinungsäußerungen wie alle anderen behandle und einfach so stehen lasse, nicht darauf reagiere oder nur ganz sachlich, dann ist da schnell die Luft raus und alle, die nur Aggressionen ablassen wollen, suchen sich ergiebigere Opfer.

  • @Claudi:
    Wenn man vom Verursacherprinzip abrückt, gibt es keine Ursache mehr, korrekt. „Alle haben sich lieb“-Blogs (gerne gepaart mit ein wenig „Anti“ gegen andere, die nicht mitlesen 😉 sind ja im Trend, no prob.
    Ist aber nicht mein Ding, zudem kann es auch passieren, dass vom Blogger ignorierte Angriffe sich gegen andere Feedbackgeber richten, was auch zu massiven Problemen führen kann.
    Zusammengefasst behaupte ich also, dass pointierte und gelegentlich auch polemische Meinungsäusserung in D für Blogger nicht angeraten ist – es sei denn es ist ein „gut moderiertes“ [1] Gleichgesinntenblog.

    [1] Man bedenke hier die erforderlichen ressourcen.

  • Bei allen bisher geschriebenen – Bloggen kann sich auch negativ auf die berufliche Zukunft auswirken.

    – Du schreibst über Politik? 50 % der zukünftigen Arbeitgeber passt Deine Einstellung nicht.
    – Du berichtest über Deine Urlaubsreisen oder Deine sportlichen Amibtionen? Der Chef meint, für Dich zählt nur die Freizeit.
    – Du möchtest in eine Bank? Jemand, der das Internet mit seinem Privatleben/Meinungen füllt, ratscht vielleicht auch bei Bekannten.
    – Du bloggst Katzencontent? Für eine Führungsposition ungeeignet!
    – Du schreibst über Deine ständigen Rückenschmerzen? Schon verloren!

    Jeder Personalchef googelt heute nach den neuen Mitarbeitern und erstellt sich so sein Profil. Sicherlich kann einem der Blog auch Vorteile bringen, die Gefahr, eines negativen Bildes erscheint mir da aber fast größer. Ähnliches gilt auch für XING, Facebook und erst recht StudiVZ. Würde ich feststellen, dass ich in absehbar Zeit einen neuen Job suchen muss, wäre es wohl das erste, dass ich meine Accounts dort lösche. Meine Blogs habe ich schon immer mit „no cache“ versehen. Da kann ich von heute auf morgen dicht machen und zumindest Google spuckt nichts mehr aus.

    Geschriebene Wörter wirken immer härter und werden eher falsch verstanden als in einem persönlichen Gespräch. Bei jedem Bloggertreffen wirst Du feststellen, dass die Vorstellung über Blogger XY eine ganz andere war. Da stehen auf einmal Menschen vor Dir, die ganz anders sind.

  • @Stoibär

    aber für alle, die eine Arbeit suchen, die zu ihnen passt (Tätigkeit, Chef, Kollegen…) anstatt zu versuchen, sich für den Arbeitgeber passend zu machen, ist Bloggen nützlich. Die Kontakte mit ähnlich Gesinnten, die dabei entstehen, können oft genug auch ins gemeinsame Arbeiten ausarten, wenn man das will.
    Und so ein entspanntes Leben ohne jemandem was vorzumachen, hat schon auch was…

  • @Claudia: schon klar, dass bloggen auch viele Vorteile bringen kann. In „Kreativjobs“ sowieso. Allerdings gibt es auch viele, viele Jobs, wo es auf das direkte Team ankommt. Da muss ich mich nicht mit dem Personalleiter oder Geschäftsführer verstehen. Quasi in jeder großen Firma können die Wege so gehen, wie ich beschrieben habe – Siemens, Telekom usw. gehören sicherlich dazu. Da mußt Du erstmal den Fuß in die Tür bringen. Das Blog kann da störend sein.

  • erst dachte ich ja, dass die frage nix für mich ist, weil ich ja eben doch blogge, aber irgendwie kann ich es nicht lassen auch meinen senf dazuzugeben.

    ohne alle kommentare mal gelesen zu haben. ein tenor kommt ja gleich am anfang durch. „ich weiß nix interessantes zu berichten“. hm, ja, mag sein. aber dennoch gibt es sooo viele (deutschsprachige) blogs, die eigentlich nix zu sagen haben, aber es auf eine art und weise tun, dass es interessant ist, das nicht lesenswerte doch zu lesen. weil einfach die schreibe toll ist.

    irgendwo gab es dazu auch gute texte, dass man eben an der schreibe und seinen stil denken muss, der rest stellt sich dann von alleine ein.

    ist das problem eher, WIE wir schreiben und nich WORÜBER wir schreiben? kann das sein?

    weiterer punkt: roter faden. hmm… nicht alle blogs, die ich lese, haben wirklich einen (erkennbaren) roten faden, keine klare linie, die man sofort erfasst. aber sie glänzen eben wieder durch ihre schreibe.

    robert ist meines erachtens auch so jemand. alle themen, die hier vorkommen, umfassen doch eine großen spektrum, viele dinge werden angesprochen, manchmal nur kurz skizziert. doch alles in allem interessant genug, um immer wieder hier vorbeizuschauen.

    motivation ist scheinbar auch so etwas, was viele vom bloggen abhält. aber halt mal! ich bin einer von jenen menschen, die schnell die motivation verlieren können und es passiert auch immer wieder mal. doch bisher bin ich dem bloggen seit einigen jahren treu geblieben, weil es mir spaß macht. ich will nciht nur passiv das netz erleben, ich will aktiv mitgestalten. da muss man halt motivation zeigen.

    die nichtschreibenden sollten sich auch nicht durch die masse demotivieren lassen. wir können in deutschland uns sicher noch glücklich schätzen denke ich mal. in den usa ist die erdrückende masse sicher größer und doch sprießen da neue blogs hervor.

    viel gesabbelt, nix gesagt. kurzum:

    traut euch! versucht euer glück! und lasst euch durch rückschläge oder fehlendem erfolg nicht unter kriegen! (vor allem: wer definiert „erfolg“? muss man das nicht erstmal für sich selbst festlegen, woran man diesen messen will?)

    ansonsten schöne wochenhalbzeit und fröhliches weiterlesen oder schreiben!

    grüße

    aki

  • mannmannmann – hier muss man ja erst mal eine stunde nach unten scrollen!

    aber zum thema:
    erstens sollte man nicht vergessen das „ihr“ euch mit dem thema blog beschäftigt… viele meiner kollegen (eigentlich fast alle) fragen noch: „was ist ein blog und für was ist der?“
    meine antwort lautet dann (und das denke ich auch so): „um meinen geistigen dünnschiss ins internet zu stellen“.

    will mich ja nicht zu schlecht darstellen, aber für mich sind blogs (sorry robert: auch deiner) nur zeitvertreib wenn mal im büro nix los ist – in meiner freizeit würde ich mir den nie anschauen!

    natürlich gibt es ein paar anwendungsgebiete wo blogs sinn machen, aber im großen und ganzen kommt mir die bloggingmode so vor wie früher als die ersten bekannten angefangen haben html zu lernen: meine seite, mein haus, mein auto, hrhrhrhr – ich bin ein hecht… (das ganze umrahmt von hässlichen animierten gifs mit einer hintergrundfarbe die meinen augen klar macht das die evolution sich lieber hätte sparen sollen augen zu entwickeln!)

    zurück zum thema: schreibt wenns euch spaß macht… es interessiert eh weniger leute als ihr denkt 😉

    und robert: mac`s sind besser! ^^

  • Also ich blogge (noch) nicht, weil ich noch nicht weiß, welches Blogging-Tool das richtige für mich ist.

    Ich würde halt gerne mit dem Tool anfangen zu Bloggen, welches einfach zu bedienen ist, aber halt auch soviele Möglichkeiten bietet, das ich nicht kurzfristig zu etwas anderem wechseln muss.

    Da ich das Blog nicht selber hosten möchte, käme z.B. Blogger (blogspot.com) oder WordPress (wordpress.org) in Frage. Bei Blogger habe ich allerdings nur 300MB verfügbar, bei WordPress 3000MB.

    Welches Tool würdet ihr für den Start empfehlen, mit dem man auch längerfristig arbeiten kann, ohne Notwendigkeit in ein paar Monaten oder einem Jahr wechseln zu müssen, und welches dennoch weit verbreitet ist und viele Möglichkeiten für den Blog-Alltag bietet?

    Wären die 3000MB Speicherplatz z.b. ein wichtiges Argument, zu WordPress zu gehen? Wie sieht es bei anderen kostenfreien Anbietern aus?

  • Ich wuerd schon gerne mal einen blog schreiben. aber ich versteh das alles noch nicht so recht?
    Vielleicht kann mir ja mal jemand kurz erklaeren wo man blogs schreiben kann und wie im allgemeinen dies so funktioniert.

    danke
    Simone

  • Ich blogge nicht, weil
    – es genügend blogs mit ’ner Menge Mist gibt.
    – ich weder schriftstellerische Neigungen habe,
    – noch die Lust verspüre ggf. Flame-wars auszutragen.
    – ich seit Jahren schon mindestens 4 Stunden täglich (7/365) im Netz unterwegs bin. Nebenbei muss ich ja noch meine Brötchen verdienen.
    – ES GENÜGEND tolle Seiten gibt, an denen ich mich durch konstruktive Beiträge beteiligen kann.
    Gruß, Jörg

  • neu dabei – aber bestimmt nicht zu spät!…

    … Bevor sich meine Bloglaufbahn auf passives Lesen beschränkt, habe ich mich nun durch Roberts Post dazu entschlossen, es doch mal auch mit aktivem Schreiben zu versuchen! ……

  • Vielleicht liegt es darin weil es zu viele Blogs gibt aber nur mit wenig interessante Themen. Letztendlich sind Interessen jeweils unterschiedlich und da kann es manchmal doch sehr schwer sein ein interessantes Thema zu finden.

  • Ich würde ja gerne bloggen, wenn mir mal jemand meine oben genannten Fragen beantworten würde…Also, hat jemand Antworten für mich, womit ich am sinnvollsten loslegen sollte und ob die 3000MB Speicherplatz DAS entscheidende Argument „pro WordPress“ sind oder nicht? Danke im voraus…!

  • Andreas würde mir nicht die Frage nach den MB oder GB stellen – selbst mit den 300MB kannst Du ca. 5.000 Bilder á 60k unterbringen und somit 14 (!) Jahre lang täglich ein solches 😉

    Fragen, die Du Dir und einer potenziellen Plattform stellen könntest:
    welche Funktionen / Widgets gibt es / brauche ich
    gefallen mir die Themes? kann ich meine Ideen damit umsetzen
    welche zusätzlichen Plattformen (z.B. Video -> youtube etc.) kann ich wie einfach einbinden
    brauchst Du Skripting-Möglichkeiten und gibt es die
    kann ich mit vernünftigem Aufwand ggfs. zu einer anderen Plattform wechseln
    ….

  • Also beziehen sich die 300MB bzw. 3000MB nur auf die Bilder-Uploads, die ich dem Blog hinzufüge?

    Wie kommst du gerade auf 60KB pro Bild in deinem Rechenbeispiel?

    Was sind außer Speicherplatz die Vor- und Nachteile von Blogger bzw. von WordPress? Wo liegen die Stärken, wo die Schwächen?

  • Gibt eine Reihe von Reviews, Vergleichen der Plattformen, ein Beispiel wäre http://pulsed.blogspot.com/2007/07/blogger-wordpress-chart.html (scheint recht aktuell mit Februar 2008 und dem Update zu WP’s 3GB) – da brauchst Du aber nur etwas googeln und Du wirst eine Unzahl an möglichen Kriterien und dem Erfüllungsgrad durch die diversen Plattformen erhalten …

    Speicher wird – zumindest bei WP – nur für Uploads gezählt – wirst es auch schwer haben 3GB mit Posts voll zu bekommen 😆 außer Du machst einen schönen Automatismus dafür, über den würde ich dann aber gerne erfahren 😉 Btw, mit 60k für ein Bild kommt man oft schon recht weit, hätte aber auch 100k sagen können und Du könntest nur mehr 8 Jahre oder so Bilder posten ….

  • Danke für die vielen Tipps!!! Habe mich jetzt erst mal für Blogger entschieden, Wechsel auf WordPress ist von da aus ja möglich, umgekehrt aber wohl nicht. Ist Schleichwerbung hier erlaubt? Mein erstes (erster?) Blog ist unter http://200puls.blogspot.com zu finden. 😉

    Happy blogging

    Andreas

  • Warum blogst nicht (mehr)?…

    Robert Basic eine Koryphäe der Bloggosphere stellt sich die Frage warum IHR nicht bloggt. Seid ihr in Social Networks wie youngnienburg, studivz, myspace oder facebook so beschäftigt, das keine Zeit für Blogs bleibt? Andere wiederum fangen das blogg…

  • Also ich nehms mir fest vor wenigstens wöchentlich News aus der Mediengestalterszene zu bloggen, meistens kommt dann alles komprimiert am Ende des Monats

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