Sonstiges

wozu Excel gut ist

um eine Bank um 5 Milliarden Euro zu bringen zum Beispiel: Mit Excel und Visual Basic zum Milliarden-Betrug (Societe General…). Der oberste Bankchef behält dennoch seinen Kopf -wenn er denn überhaupt vorher einen hatte- wie der Verwaltungsrat beschloss, soll der bisherige Chef Daniel Bouton auf seinem Posten bleiben. Er hatte im Zuge des Skandals seinen Rücktritt angeboten.

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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

14 Kommentare

  • Na ja mehr Infos aus seinem Umfeld, was er so gemacht hat, Wohnumfeld, etc. – dass er wohl trotz (für diese Verhältnisse) recht niedrigem Gehalt sehr „nett“ lebt, etc. 🙂

  • vom bankgeschäft hat hier anscheinend keiner ne Ahnung!
    Keiner macht 5mrd. Defizit ohne mindestens die 3-fache Summe zu investieren!
    Wer glaubr das eine Bank-wie sie auch heißt-einem Mann das Geld anvertraut hat davon null Plan!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  • Das Köstliche sind weniger die Excel-Sheets und die dahinterliegende VBA-Logik, sondern dass die Datenhaltung [1], die die Aufträge aus den Sheets entgegengenommen hat keine Auftragsobergrenzen und auch keine Alerts zu kennen schien.

    Eigentlich müsste man jetzt auf Absicht und Mitwissertum der halben SG schliessen, aber aus eigener Erfahrung mit den kaufmännischen Ebenen kann auch einfach nur ein aus Gründen der Inkompetenz mangelhaft (implementiertes?) Risc-Management ursächlich sein für diese kleine Party.

    [1] Ich unterstelle hier mal eines der üblichen RDBMSe.

  • Was hat den RDBMS damit zu tun? Eher die Unfähigkeit Probleme/Risiken in einem Entity-Relationship-Modell abzubilden.

  • „Was hat den RDBMS damit zu tun?“

    Na, dann eben halt das System, das die Aufträge durchführt, in manchen Firmen ist das das RDBMS.
    Wichtig ist halt zu verstehen, dass das Excel-Sheet und das Makro-Gemurkse nur Frotnend ist.

    „Eher die Unfähigkeit Probleme/Risiken in einem Entity-Relationship-Modell abzubilden.“

    Ne, mit dem ERM hat das nix zu tun.

    Ich verstehe das auch nicht, was da genau lief. Der „Hengst“ hat es wohl geschafft massiv Risiken einzukaufen (hier ist aber – wir erinnern uns – das Axel völlig irrelevant, es gab also nie ein (spät erkanntes 😉 „Programmierergenie“) und es hat sich niemand die Konten angeschaut bzw. niemand wollte sich die Konten anschauen. (Hier muss man wissen, dass die Menschen der kaufmännischen Ebenen nicht gerade IT-affin sind (und auch nicht sein wollen).)
    Also, zum Abschluss noch eine Prognose:
    Die Ermittler (interne und staatliche) werden noch zwei oder drei Leute mit in die Verantwortung ziehen [1] und dann hat sichs. Als „bedauerlicher Unfall“ wird die Sache in Erinnerung bleiben und vielleicht wird die eine oder andere politische Instanz noch versuchen aus der Sache Honig zu saugen.

    [1] Also zumindest die anderen „Hengste“, die ihr Password und Kontennamen Hr. Kerviel zV gestellt haben. (Lustig auch die explizite Nicht-Namensnennung im Standard, die haben wohl auch einen rigiden Presserat in A, Täterkultur par excellence, LOL.)

  • Also, in Sachen Finanzmathematik ist Excel eine recht mächtige Arbeitshilfe. Aufgepimpt mit VB kann man damit schon recht nette Tricksereien produzieren.

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