Sonstiges

ob

Zumwinkel diese Werbung auch gesehen hatte und sich von ihr beeinflussen ließ?

Btw, ob Steuerexperten und Buchhalter bei ihren Klienten Überstunden machen machen dürfen, um alle Spuren zu verwischen, nachdem sie vom BND öffentlichkeitswirksam gewarnt wurden? Man weiß es nicht, ich vermute es mal. „Herr Müller, so leids mir tut, wir müssen morgen gemeinsam zum FA. Den Kauf ihres Bentleys müssen wir leider aufs nächste Jahr verschieben. Aber ich hab schon mit der Filiale auf den Cayman-Islands gesprochen, die garantieren papierhafte Bearbeitung… Nein, nicht beleghaft, papierhaft beleglos. Da bleibt nix haften.“


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

15 Kommentare

  • Ich finde den Plot dieser Story ja auch ziemlich merkwürdig. Da wird medienwirksam eine Hausdurchsuchung gemacht, am Donnerstag, am Freitag wird dann überall geschrieben man hätte noch weitere 1000 Namen – damit die 1000 übers Wochenende in aller Ruhe den Kamin anheizen können? Oder hat man gar nichts vernünftiges in der Hand und hofft auf 1000 Selbstanzeigen? Heute nun ein paar weitere Razzien, und man will jetzt so 20 pro Tag machen. Gibt es nicht genug Polizisten für 1000 Hausdurchsuchungen? Alles sehr sehr merkwürdig.

  • Sehr lustiges Video.

    Das die Aktion inszeniert war, ist ja woll offensichtlich.
    Nur darüber, wer sie inszeniert hat, kann man jetzt noch streiten.
    Mein Tipp: Der BND, damit ihnen der 5-Millionen-Mann nicht zuvor kommt und die Volkswirtschaft in Gefahr bringt…
    Na ja, die Verschwörungstheoretiker wirds freuen…

  • Haha, genial 😉 Wieso fahren „Polizisten für Wirtschaftsbetrug“, oder wie auch immer diese Einheit heißt, in großen silbernen neuen S-Klassen? Müssen die sich den Verbrechern anpassen?

    Komischerweise, die Ermittler die die Kisten aus dem Haus tragen, packen alles in einen Ford Kombi? 😉

  • das sind Schlitten von Personenschützern, in dem Fall sollen es LKA-Mitarbeiter gewesen sein. Immerhin hat man nicht Klein Hänschen mitgenommen, sondern eine Person vom öffentlichen Interesse.

  • Da werden sich jetzt viele „Anleger“ nach Liechtenstein begeben und Bargeld zurückbringen. Oder sie wechseln nur die Bank in Liechtenstein, das müsste eigentlich auch reichen. Zu Hause werden die Unterlagen vernichtet und dann wird alles abgestritten. Bin gespannt, ob sich die Datenhaltungen der Liechtensteiner dann den deutschen Ermittlern öffnen.
    „Vielleicht“ dürfte hier die korrekte Prognose sein, zu viel hängt im Fürstentum an diesem „Anlegertypus“.

    Obs schlau war Zumwinkel (btw – der war ja ziemlich schnell geständig bzw. euig, LOL) zuerst hops zu nehmen?
    Irgendwo muss man ja anfangen, die Ermittlungen lassen sich nicht deckeln, die „Vorwarnung“ der „Anleger“ war unvermeidlich.

  • Ziemlich zweifelhaft die ganze Sache. Wenn will man damit abschrecken? Leute, die nicht Englisch mit ihrer Bank sprechen wollen und ihr Schwarzgeld einmal im Jahr mit dem Auto besuchen wollen?
    Der Rest sucht sich eine Offshore-Bank in der Karibik oder im indischen Ozean 🙁

  • Jedenfalls ist das Thema jetzt sehr konkret im öffentlichen Diskurs.
    Bei den Gehältern dieser Leute hat das aus meiner Sicht sowieso eher sportiven Charakter. Ob man jetzt die nächsten 4 oder 6 Generationen seines Stammbaums ausreichend mit pekuniären Mitteln ausstattet, um das ganze Leben nur Unsinn machen zu können und trotzdem reich zu bleiben, gibt auch nicht so die Motivation her.
    In den 70ern und 80ern hat sich unter Besserverdienenden eine Mentalität herausgebildet, in dem sich Steuertricks zum beliebten Gesprächsthema und Sport entwickelten. In der härteren globalisierten Welt und mit dieser ganzen Staatsverschuldung stößt das diesbezügliche Humorverständnis der Gesellschaft natürlich auf Grenzen.
    Nennt mich naiv, aber ich rechne mittelfristig mit einer ethisch weniger fragwürdigen Haltung der Besser- und der ExtremGut-Verdienenden.

  • Für mich sieht das eher nach einer Ablenkungsstragie aus. Ablenkung von was?
    Von kaputten Banken, die mit milliarden Steuergeldern über Wasser gehalten werden müssen. Also schnell eine andere Affaire inszeniert, damit die Felle nicht komplett davon schwimmen.
    *schauder*

  • das wird noch großes kino.

    und alle werden datenrechtliche generalvollmacht für den staat forden: in zukunft nicht nur keinen terror, sondern auch keine steuerflucht mehr.

    ich bin auch gespannt auf den return on investment. könnte ein hauptargument sein.

    .~.

  • Hat jemand fuer mich die Privatadresse von Zumwinkel in Marienburg. Ich weiss seine Strassennummer ist 22. Bitte um zuarbeit. Danke Frank

  • @Frank: Momentan kollabiert aufgrund der Immobilienkrise in USA (und übrigens auch in Spanien) eine Bank nach der anderen. Unsere Politiker versuchen das so lange wie möglich rauszuzögern, und die Aufmerksamkeit über die Konsequenzen möglichst nicht an die Öffentlichkeit kommen zu lassen.
    Warum wäre das so gefährlich?
    Die Kunden der Bank verlieren ihr Geld. Das Vertrauen in die Wirtschaft und in den Euro geht flöten. Die Flucht aus dem Geld wird beginnen.
    Also versucht man mit Steuergeldern die Löcher zu stopfen, was zur Erhöhung der Geldmenge und damit zu steigenden Preisen führt. Also auch nicht gut.
    Was liegt da näher, möglichst nicht drüber zu reden und was anderes in den Fokus zu rücken?
    Gestern mal auf Spiegel online geguckt und geschaut was das Hauptthema war?
    BTW: In UK wurde gestern die erste Bank verstaatlicht…

    und auf die Frage wer es initiert hat: Das kann man beantworten mit der Frage auf jede Verschwörungstheorie: Cui bono?

    Das ist übrigens meine sehr subjektive Meinung… und ich habe nicht das Bedürfnis irgendjemanden überzeugen zu wollen, dass ich recht habe. 😉

  • Find schon sehr geil, dass nur bei Zumwinkel & Co ein Aufschrei durch die Medien geht, zumal inszeniert durch die Steuerfahndung – woher sollte die Presse von dem Termin gewusst haben?
    Unter den Durchschnittsmenschen ist Steuerhinterziehung nicht nur in der Anzahl sondern auch anteilig viel weiter verbreitet. Schon beim Flunkern bei der Kilometerpauschale geht es los.
    Doch bei unsereiner ist es wohl nicht so schlimm.
    Wir zeigen lieber neidisch auf andere.

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