Domains: Grabber oder Volksbesitz?

Robert Basic

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DynamicDrive berichtet davon, dass die Domain Shopping.de für mehr als 1.5 Mio Euronen an Unister gegangen ist. Ok, ein hoher Preis, aber Unister ist jemand, der sich das durchaus leisten kann.

Was aber, wenn man eine Domain sucht, findet und … ah, geht nicht, weil besetzt. Na gut, dann eben die nächste Domain. Geht auch nicht, weil schon besetzt? Tja, so siehst aus, je kürzer die Domain, desto eher ist die Domain weg. Je sprechender die Domain, desto eher ist die Domain ebenso weg. Ärgerlich? Mag sein, aber Tatsache.

Schauen wir mal: Laut Denic sind über 11.800.000 .de Domains registriert, heute alleine kamen über 5.500 hinzu. Damit nehmen die .de Domains weltweit die No.2 ein, nach .com (72.7 Mio) und vor .net (10.7 Mio). Wie viel Wörter kennt der Duden? 130.000. Wieviele Fremdwörter kämen hinzu? Sagen wir mal das Doppelte? Also hätten wir rund 400.000 Wörter. Und fast 12 Mio Domains sind dicht:)

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Wer aber besitzt diese Domains? Ist das „unterm Volk“ gleichverteilt oder aber gehören viele Domains wenigen Besitzern? Schon wenn man die Frage danach stellt, ob was dem Volk gehört, wird man ja schräg angeschaut:) Doch klar ist, worauf ich hinaus will: Domainhandel nervt ohnegleichen. Auf den ersten Blick. Da es schwer vorstellbar ist, dass eine Domain, die ja lediglich eine virtuelle Adressierung auf eine IP darstellt, einen Wert haben soll. Aber Moment: Wo eine Nachfrage, da ein Angebot, da ein Preis. So läuft es nun eben. Würden die Domains frei sein, rein theoretisch und gebe es ein Gesetz, dass niemand mehr als fünf Domains besitzen darf, würde es wohl dennoch zum Domainhandel kommen und die Preise würden sich bei kurzen und generischen Namen ebenso auf hohem Niveau einpendeln. Alles in Butter also?

Wo man aber durchaus ansetzen kann: Bei allen Personen/Firmen, die über eine hohe Zahl von Domains verfügen, die professionell freie Domains sichern, manchmal auch unter dem Einsatz sehr bedenklicher Mittel, wäre es markttechnisch ratsam, diese Gebilde zu zerstören, damit sich Marktmacht nicht in den Händen weniger ungleichmäßig ballt. Marktmacht bedeutet stets eine Preisregulierung zu Ungunsten einer Seite. Das Dumme: Ich weiß nicht, ob es in D solch eine Ballung gibt und welche Firmen dahinterstehen. Anzunehmen ist das. Je nachdem, wie viele Prozent der Domaininhaber wie viel Prozent der Domains besitzen. Je weniger mehr besitzen, desto eher werden Markteffekte auftreten, die mit einer natürlichen Marktpreisfindung nix zu tun haben. Und ich kann demnach nur wetten, dass das Preisniveau deutlich besser wäre.

Letztlich aber ist so ein Gedanke reine Theorie: Niemand wird per einem nicht existenten Gesetz jemanden enteignen. Schon alleine bei der Frage, wer sich denn damit befassen soll, scheitert man. Domains haben keine Lobby:)

*ok, laut gedacht*

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Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.